| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 10.645 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
- lässige Optik
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- einfachste Bedienung
- viel Chrome
- Bremsen könnten stärker zupacken
- teilweise Vibrationen
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.075 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 773 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 2.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 Zoll | |
| Reifen hinten | 130/80-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
Fazit - was bleibt hängen
Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.
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Honda X-ADV vs Kawasaki W 800: Vergleich für Alltag, Landstraße und Tour
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda X-ADV und die Kawasaki W 800, steckt meist genau darin der Kern der Entscheidung: Welches Fahrgefühl passt besser zum eigenen Alltag – eher praktisch und vielseitig oder eher klassisch und emotional? Der Vergleich zeigt, wie sich die Konzepte in der Praxis unterscheiden: bei der Art, wie man unterwegs ist, wie sich das Motorrad anfühlt und welche Stärken im Alltag wirklich zählen.
Grundidee der beiden Motorräder: Konzept statt Kompromiss
Honda X-ADV: Adventure-Scooter für den gemischten Alltag
Die Honda X-ADV ist ein Motorrad, das den Spagat aus Alltagstauglichkeit und Abenteuer-Optik versucht. Der Fokus liegt auf einer komfortablen, aufrechten Sitzposition und einer Bedienung, die sich im täglichen Verkehr schnell vertraut anfühlt. Gerade wenn Strecken nicht nur aus „schönem Asphalt“ bestehen, sondern aus Baustellen, Stadtverkehr und spontanen Umwegen, spielt das Konzept seine Vorteile aus.
Kawasaki W 800: Retro-Cruiser mit Charakter
Die Kawasaki W 800 steht dagegen für ein klassisches Cruiser-Feeling. Das Motorrad wirkt bewusst zeitlos und richtet sich an Fahrer, die nicht nur von A nach B wollen, sondern das Fahren selbst genießen. Der Motorcharakter und die Art, wie die W 800 auf Drehzahl und Gas reagiert, machen aus jeder Fahrt eine kleine Szene – besonders auf ruhigen Landstraßen oder bei Touren, bei denen man nicht „durchziehen“ muss.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen
Honda X-ADV: souverän und alltagstauglich
Im Vergleich wirkt die Honda X-ADV wie ein Motorrad, das auf Alltagssituationen optimiert ist. Die Kombination aus komfortabler Ergonomie und einer eher entspannten Art, das Motorrad zu bewegen, sorgt dafür, dass sich auch längere Tage ohne Stress anfühlen. Das Motorrad „steht“ stabil im Fahrgefühl, und die Art der Kraftentfaltung unterstützt ein gleichmäßiges Tempo – ideal, wenn der Weg das Ziel ist, aber der Alltag trotzdem Tempo vorgibt.
Kawasaki W 800: ruhig, direkt und mit Retro-Charme
Die Kawasaki W 800 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn man bewusst fährt. Das Fahrgefühl ist weniger „funktional“ und mehr „mechanisch“: Gas geben fühlt sich unmittelbarer an, und das Motorrad lädt dazu ein, die Drehzahl im passenden Bereich zu halten. Wer gerne cruised, wird die W 800 als angenehm stimmig erleben – besonders, wenn die Strecke nicht ständig hektisch ist.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. Stil
Honda X-ADV: aufrecht und praktisch
Die Honda X-ADV setzt auf eine Sitzposition, die im Alltag Vorteile bringt: aufrecht, gut erreichbar, mit einem Gefühl von Kontrolle. Das hilft besonders bei häufigen Stop-and-go-Situationen oder wenn man öfter die Position anpasst. Auch für längere Fahrten ist die Grundhaltung eher darauf ausgelegt, Müdigkeit zu reduzieren.
Kawasaki W 800: entspannt, aber mit Cruiser-Charakter
Die Kawasaki W 800 bietet eine entspannte Sitzhaltung, die zum Cruiser passt. Das ist angenehm, solange die Fahrt dem Stil entspricht: gemütlich, gleichmäßig, mit Blick für Details. Wer sehr sportlich oder sehr „aufrecht-aktiv“ fahren möchte, könnte die W 800 weniger „zielgenau“ empfinden als die X-ADV – dafür punktet sie mit einem stimmigen Gesamtkonzept.
Motor und Antrieb: Charakter entscheidet
Honda X-ADV: vielseitig nutzbar
Im Vergleich zeigt die Honda X-ADV ihre Stärke in der Bandbreite: Sie wirkt so abgestimmt, dass man sowohl im Stadtverkehr als auch auf der Landstraße entspannt unterwegs ist. Der Motor unterstützt ein gleichmäßiges Fahren, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Das macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn unterschiedliche Streckenprofile im Alltag vorkommen.
Kawasaki W 800: Drehmomentgefühl und Oldschool-Drive
Die Kawasaki W 800 steht für einen Motorcharakter, der sich nach klassischem Cruiser anfühlt. Die Kraft wirkt oft „greifbarer“, und das Motorrad lädt dazu ein, das Tempo bewusst zu wählen. Für Fahrten, bei denen man nicht nur schnell sein will, sondern das Gefühl im Vordergrund steht, ist die W 800 besonders passend.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Leichtigkeit
Honda X-ADV: kontrolliert durch den Alltag
Die Honda X-ADV vermittelt im Vergleich ein sicheres, kontrolliertes Fahrverhalten. Gerade bei wechselnden Bedingungen – etwa wenn die Straße nicht perfekt ist oder man im Verkehr ständig reagieren muss – wirkt das Motorrad ruhig. Das Handling ist so ausgelegt, dass man sich schnell auf das Motorrad einstellen kann, ohne dass man jedes Manöver neu „lernen“ muss.
Kawasaki W 800: angenehm, aber eher cruiser-orientiert
Die Kawasaki W 800 fährt sich angenehm und harmonisch, aber sie ist klar im Cruiser-Konzept verankert. Das bedeutet: Sie fühlt sich besonders stimmig an, wenn man nicht ständig aggressiv umsetzt, sondern fließt. Wer sportlich-kantig fahren möchte, wird eher zur X-ADV tendieren; wer entspannt kurvt, bekommt mit der W 800 ein stimmiges Gesamtpaket.
Bremsen, Sicherheit und Alltag: Was man wirklich merkt
Beide Motorräder sind auf ihre Art alltagstauglich, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Honda X-ADV wirkt im Vergleich wie das Motorrad, das im dichten Verkehr und bei häufigen Richtungswechseln besonders unkompliziert bleibt. Die Kawasaki W 800 punktet eher durch ein ruhiges, gut dosierbares Fahrgefühl – ideal, wenn man vorausschauend fährt und das Motorrad nicht „unter Druck“ setzt.
Ausstattung und Praxis: Alltag vs. Stil
Honda X-ADV: mehr „Funktion“ für unterwegs
Die Honda X-ADV ist im Vergleich das Motorrad, das sich als Werkzeug für den Alltag versteht. Die Ausrichtung auf Vielseitigkeit macht sie interessant, wenn man regelmäßig pendelt, Touren plant oder einfach flexibel bleiben will. Wer Zubehör nutzt oder das Motorrad an die eigenen Bedürfnisse anpasst, findet hier ein Konzept, das dafür gemacht ist.
Kawasaki W 800: weniger Technik, mehr Stimmung
Die Kawasaki W 800 setzt stärker auf den klassischen Look und das Fahrgefühl. Das ist nicht automatisch „weniger wert“, aber es ist eine andere Priorität: weniger „Alltags-Tool“, mehr „Motorrad-Erlebnis“. Wer Wert auf eine stimmige Optik und ein Motorrad legt, das sich wie ein Statement anfühlt, wird die W 800 besonders attraktiv finden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda X-ADV
- Vielseitiges Einsatzprofil: passt für Stadt, Landstraße und gemischte Strecken.
- Komfort und Kontrolle: erleichtert das Fahren im Alltag.
- Praktischer Charakter: wirkt wie ein Motorrad für „jeden Tag“.
Schwächen der Honda X-ADV
- Weniger „Oldschool-Feeling“ als bei klassischen Retro-Konzepten.
- Stil ist zwar adventure-lastig, aber nicht so puristisch wie bei Retro-Bikes.
Stärken der Kawasaki W 800
- Starker Charakter: macht das Fahren emotional und stimmig.
- Genussorientiertes Fahrgefühl: ideal für entspannte Touren.
- Retro-Ästhetik: wirkt zeitlos und individuell.
Schwächen der Kawasaki W 800
- Weniger „Allround-Tool“ als die X-ADV, wenn der Alltag sehr gemischt ist.
- Fahrstilabhängig: passt besonders gut zu ruhigem Cruisen.
Für wen passt welches Motorrad?
Honda X-ADV: die bessere Wahl für Vielnutzer
Die Honda X-ADV ist besonders passend, wenn regelmäßig unterschiedliche Strecken anstehen: Pendeln, Wochenendtouren, spontane Umwege und Fahrten, bei denen Komfort und unkompliziertes Handling wichtiger sind als „maximaler Retro-Charme“. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell in den Alltag einfügt und dabei trotzdem Spaß macht, trifft mit der X-ADV häufig die richtige Wahl.
Kawasaki W 800: die bessere Wahl für Genussfahrer
Die Kawasaki W 800 ist ideal, wenn das Motorrad vor allem eines sein soll: ein stimmiger Begleiter für entspannte Fahrten. Wer Retro-Optik mag, das Fahren bewusst zelebriert und auf der Landstraße oder bei Touren den Fokus auf Motorcharakter und Atmosphäre legt, wird mit der W 800 sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Entscheidung zwischen Honda X-ADV und Kawasaki W 800 hängt vor allem vom eigenen Fahrprofil ab. Die Honda X-ADV wirkt im Vergleich wie das vielseitigere Motorrad: komfortorientiert, kontrolliert im Alltag und flexibel genug für gemischte Strecken. Sie ist besonders dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig genutzt wird und praktische Eigenschaften stärker zählen als ein klassisch-puristisches Retro-Gefühl. Die Kawasaki W 800 hingegen überzeugt durch ihren Charakter: Sie macht das Cruisen besonders stimmig, fühlt sich mechanisch-direkt an und passt hervorragend zu Fahrten, bei denen Genuss und Stil im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad sucht, das vor allem „funktioniert“ und dabei souverän bleibt, greift zur X-ADV. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich wie ein Erlebnis anfühlt und bewusst gefahren werden will, findet in der W 800 die passendere Wahl.