| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 13.395 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
- Fahrleistungen
- Motor
- Komfort
- Platzverhältnisse
- Präzises Fahrwerk
- Windschild laut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.485 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.050 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 103 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
| Leistung | 125 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 109 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 228 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 411 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP USD-Telegabel, Ø 43 mm (Federweg 185)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben Radial-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
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Honda X-ADV vs. KTM 1090 Adventure: Vergleich der beiden Allround-Charaktere
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda X-ADV steht für einen urbanen, alltagstauglichen Charakter mit Adventure-Optik und viel Komfort. Die KTM 1090 Adventure dagegen ist stärker auf dynamisches Fahren, klare Offroad-Genen und eine Reise-Performance ausgelegt, die auch abseits der üblichen Strecken Spaß macht. Wer zwischen beiden Modellen schwankt, möchte vor allem wissen: Wie unterscheiden sich Fahrgefühl, Alltagstauglichkeit und Touren-Qualitäten – und welche Stärken passen zum eigenen Fahrstil?
Grundidee: Urbaner Adventure-Ansatz vs. klassisches Reise-Abenteuer
Die Honda X-ADV wirkt wie ein Bindeglied zwischen Roller-Komfort und Adventure-Motorrad. Das Konzept zielt darauf ab, Wege in der Stadt entspannt zu meistern und gleichzeitig für längere Strecken gerüstet zu sein. Dadurch fühlt sich die X-ADV häufig „einfach“ an: Starten, losfahren, entspannt bleiben – ohne dass man ständig das Gefühl hat, sich erst auf ein sportliches Motorrad einstellen zu müssen.
Die KTM 1090 Adventure verfolgt dagegen eine deutlich „motorradigere“ Linie. Sie ist weniger auf das entspannte Gleiten im Alltag optimiert, sondern eher darauf, dass man das Motorrad aktiv bewegt. Wer gerne zügig fährt, Kurven ausfährt, auf wechselndem Untergrund sicher unterwegs ist und dabei auch auf längeren Touren ein souveränes Gefühl sucht, findet in der KTM oft die passendere Basis.
Motor und Fahrcharakter: Wie sich Leistung und Ansprechverhalten anfühlen
Im Vergleich zeigt sich: Die Honda X-ADV wirkt im Alltag häufig wie ein „Drehmoment-Tool“ – sie unterstützt zügiges Vorankommen, ohne dass man ständig im richtigen Drehzahlbereich sein muss. Das macht sie besonders attraktiv, wenn der Fahrweg aus Stop-and-go, Ampeln und wechselnden Geschwindigkeiten besteht. Der Motorcharakter ist dabei eher auf gleichmäßiges Vorwärtskommen ausgelegt.
Die KTM 1090 Adventure spielt ihre Stärken oft dann aus, wenn es dynamischer wird. Das Ansprechverhalten und die Art, wie Leistung in Vortrieb umgewandelt wird, laden dazu ein, das Motorrad stärker zu fordern. In flotten Passagen und bei zügigem Beschleunigen fühlt sich die KTM häufig direkter und „präsenter“ an – als würde sie mehr nach Fahrstil verlangen.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Honda X-ADV: Stärken liegen im entspannten Vorankommen und in der Alltagstauglichkeit. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf maximaler Dynamik liegt, sondern stärker auf kontrollierter, komfortabler Nutzung.
- KTM 1090 Adventure: Stärken liegen in der lebendigeren Fahrweise und dem sportlicheren Impuls. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Alltag mehr Aufmerksamkeit fordert, wenn man es wirklich „rollen lassen“ möchte.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Präzision und Alltagstauglichkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Honda X-ADV zielt auf ein komfortables, gutmütiges Setup, das Unebenheiten abfedert und das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar macht. Dadurch wirkt das Handling im Stadtverkehr und auf Landstraßen oft unkompliziert: Man kommt schnell klar, ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.
Die KTM 1090 Adventure ist spürbar „fahrwerksbewusster“. Sie bietet eine sportlichere Basis und fühlt sich in Kurven häufig präziser an, wenn man das Motorrad aktiv führt. Auf schlechterem Untergrund kann das ein Vorteil sein, weil die KTM mit der richtigen Fahrweise mehr Kontrolle vermittelt. Gleichzeitig kann genau das bedeuten: Wer sehr entspannt und wenig „aktiv“ fährt, merkt schneller, dass die KTM mehr Feedback liefert und damit auch mehr Fahrgefühl einfordert.
Kurven und Manöver: Wer ist leichter zu bewegen?
Im Vergleich zeigt sich: Die X-ADV ist oft die Maschine, die sich im Alltag leichter „mitnehmen“ lässt. Die KTM 1090 Adventure ist ebenfalls alltagstauglich, aber eher dann, wenn man das Motorrad gerne dynamisch bewegt. Bei engen Situationen und häufigem Rangieren kann das Handling der KTM je nach Fahrpraxis etwas mehr Konzentration verlangen, während die Honda hier meist entspannter wirkt.
Komfort auf Touren: Sitzposition, Windschutz und Ermüdung
Für viele Käufer ist nicht nur die Strecke entscheidend, sondern auch, wie sich die Zeit darauf anfühlt. Die Honda X-ADV punktet häufig mit einem komfortorientierten Gesamtkonzept. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass man auch längere Abschnitte ohne ständiges Umsetzen gut übersteht. Dazu kommt, dass die X-ADV im Alltag oft weniger „anstrengend“ wirkt, weil das Motorrad den Fahrer mental entlastet: Man muss weniger ständig nachjustieren, um entspannt voranzukommen.
Die KTM 1090 Adventure bietet ebenfalls Tourenqualitäten, aber mit anderer Ausrichtung. Sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man „fährt“, statt nur „zu nutzen“. Das kann auf langen Strecken großartig sein, wenn man gerne im Rhythmus bleibt und das Motorrad aktiv einsetzt. Wer dagegen vor allem Komfort und Ruhe sucht, kann die KTM als etwas fordernder empfinden – besonders, wenn die Strecke viele gleichförmige Kilometer ohne große Fahrimpulse bietet.
Wind und Alltag: Wer schützt besser, wer ermüdet weniger?
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda X-ADV ist häufig die angenehmere Wahl, wenn Windschutz und entspannte Haltung im Vordergrund stehen. Die KTM 1090 Adventure kann auf Touren ebenfalls überzeugen, verlangt aber eher eine aktive Fahrweise, um das volle Potenzial auszuspielen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen bei Tempo und in der Stadt
Bei Bremsen und dem Gefühl von Sicherheit unterscheiden sich die Maschinen vor allem in der Art, wie sie sich im Alltag „anfühlen“. Die Honda X-ADV wirkt oft berechenbar und unterstützt eine ruhige Dosierung. Das ist besonders im Stadtverkehr hilfreich, wenn häufiges Anhalten und Anfahren den Fahrer fordert.
Die KTM 1090 Adventure vermittelt dagegen häufig mehr sportliches Bremsgefühl. Das kann in zügigen Passagen ein Vorteil sein, weil man schneller ein klares Feedback bekommt. Gleichzeitig gilt: Wer sehr sanft und entspannt bremst, kann die KTM als „direkter“ erleben – was nicht schlecht ist, aber zum eigenen Fahrstil passen sollte.
Elektronik und Ausstattung: Moderne Unterstützung vs. Motorrad-Feeling
Beide Modelle bringen moderne Technik mit, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die Honda X-ADV wirkt oft wie ein Paket aus Komfort, Alltagstauglichkeit und sinnvoller Unterstützung. Dadurch fühlt sich die Maschine häufig „rund“ an, auch wenn man nicht ständig am Setup arbeitet.
Die KTM 1090 Adventure setzt stärker auf ein Motorrad-Erlebnis, bei dem Elektronik und Fahrmodi die Performance unterstützen. Das kann besonders dann überzeugen, wenn man unterschiedliche Bedingungen fährt und das Motorrad entsprechend nutzen möchte.
Stärken und Schwächen bei der Ausstattung
- Honda X-ADV: Stärken liegen in der alltagstauglichen Gesamtwirkung und in der unkomplizierten Nutzung. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf maximaler „Adventure-Performance“ liegt.
- KTM 1090 Adventure: Stärken liegen in der dynamischen Auslegung und dem Potenzial für wechselnde Strecken. Schwäche kann sein, dass man das Motorrad stärker „mitdenken“ muss, um es optimal zu nutzen.
Offroad-Eignung: Wie weit geht der Adventure-Anspruch?
Beide Motorräder tragen den Adventure-Anspruch im Namen und im Look, aber sie interpretieren ihn unterschiedlich. Die Honda X-ADV ist vor allem für „leichte“ Abenteuer gemacht: Schotterpisten, Feldwege, spontane Abstecher – also dort, wo man nicht gleich eine harte Offroad-Session erwartet. Sie bleibt dabei meist angenehm kontrollierbar und eignet sich gut für Fahrer, die Abenteuer wollen, ohne sich in Technik und Fahrweise zu verlieren.
Die KTM 1090 Adventure ist eher die Maschine, die man auch dann gerne nimmt, wenn es rauer wird. Sie wirkt bereit, wenn die Strecke unberechenbarer wird und man mehr Traktion, mehr Fahrwerksreserven und ein aktiveres Handling erwartet. Wer Offroad nicht nur „mal kurz“ spielt, sondern regelmäßig auf gemischten Untergrund trifft, findet in der KTM oft die passendere Basis.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Anspruch lösen: Geht es vor allem um entspanntes Vorankommen, Komfort und eine unkomplizierte Mischung aus Stadt und Tour? Oder steht die Freude am aktiven Fahren, an dynamischen Passagen und an der Bereitschaft für wechselnde Untergründe im Vordergrund?
Typische Profile
- Honda X-ADV: Ideal für Fahrer, die viel im Alltag unterwegs sind, häufig kurze bis mittlere Strecken fahren und trotzdem regelmäßig Touren machen. Auch dann passend, wenn Komfort und „einfach losfahren“ wichtiger sind als maximale sportliche Ansprache.
- KTM 1090 Adventure: Passend für Fahrer, die gerne zügig fahren, Kurven aktiv nutzen und auch auf gemischten Strecken mehr Abenteuer suchen. Wer ein Motorrad möchte, das sich stärker nach Fahrstil richtet und mehr Dynamik ausstrahlt, wird hier eher glücklich.
Fazit:
Die Honda X-ADV ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf entspanntem Alltag, komfortabler Tourentauglichkeit und einem unkomplizierten Fahrgefühl liegt. Sie harmoniert besonders gut mit Fahrern, die viel Stadtverkehr und häufige Stopps haben und trotzdem ein Motorrad möchten, das auf längeren Strecken nicht anstrengend wird. Die KTM 1090 Adventure passt dagegen besser zu denen, die mehr Dynamik suchen: lebendigeres Ansprechverhalten, sportlicheres Handling und ein Adventure-Anspruch, der auch auf wechselndem Untergrund Spaß macht. Wer das Motorrad gerne aktiv bewegt und sich am Feedback erfreut, findet in der KTM oft den größeren Fahrspaß. Kurz gesagt: Honda für „komfortabel und souverän“, KTM für „dynamisch und abenteuerlustig“ – und die Entscheidung hängt vor allem davon ab, wie viel Ruhe versus wie viel Fahraktivität im eigenen Alltag wirklich gefragt ist.