| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
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Honda X-ADV vs KTM 1290 Super Duke R: Vergleich der Gegensätze
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda X-ADV und die KTM 1290 Super Duke R, wird der Vergleich besonders spannend. Die eine Maschine steht für alltagstaugliche Vielseitigkeit mit Adventure-Genen, die andere für kompromisslose Performance und ein sehr direktes, sportliches Fahrgefühl. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken bringen die Modelle im Alltag, auf der Landstraße und in dynamischen Momenten – und wo liegen die Schwächen im Vergleich?
Grundcharakter: Adventure-Allrounder vs Street-Performance
Honda X-ADV: pragmatisch, komfortabel, vielseitig
Die Honda X-ADV ist als Motorrad gebaut, das den Alltag ernst nimmt. Die Sitzposition wirkt aufgeräumt und eher auf Komfort ausgelegt, während die Gesamtanmutung nach „funktioniert einfach“ aussieht. Gerade im Stadtverkehr und auf gemischten Strecken spielt das Konzept seine Vorteile aus: Man sitzt entspannt, kommt gut durch den Verkehr und hat das Gefühl, dass das Motorrad nicht ständig nach „sportlicher“ Haltung verlangt.
KTM 1290 Super Duke R: aggressiv, direkt, kompromisslos
Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist ein Statement. Das Bike wirkt wie gemacht für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind und das Motorrad als Werkzeug für Dynamik sehen. Die Sitzposition ist sportlicher, das Handling fühlt sich unmittelbarer an und der ganze Auftritt ist auf „Gas geben“ getrimmt. Wer gern zügig beschleunigt, Kurven dynamisch ansteuert und das Motorrad spürbar arbeiten lässt, findet hier eine sehr klare Ansage.
Motor & Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Honda X-ADV: Kraft, die entspannt nutzbar bleibt
Beim Honda X-ADV-Vergleich fällt auf, dass die Leistungsentfaltung eher auf kontrollierbare Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Die Kraft steht so zur Verfügung, dass man auch ohne „sportliche“ Vorbereitung souverän beschleunigen kann. Das macht das Motorrad besonders angenehm für Pendler, für längere Strecken und für Situationen, in denen nicht jede Fahrt ein Rennen sein soll.
KTM 1290 Super Duke R: mehr Druck, mehr Tempo, mehr Anspruch
Die KTM 1290 Super Duke R setzt deutlich stärker auf spürbare Performance. Im Vergleich wirkt die Leistungsabgabe intensiver und fordert mehr Aufmerksamkeit. Das ist kein Nachteil, wenn man das Motorrad bewusst fährt – im Gegenteil: Wer sportlich unterwegs ist, bekommt ein sehr direktes Feedback. Wer dagegen eher entspannt cruisen möchte, kann die KTM als „zu viel“ empfinden, weil das Bike die eigene Fahrweise stärker einfordert.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs Agilität
Honda X-ADV: ruhigeres Gesamtgefühl
Das Honda X-ADV wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das Stabilität und Alltagstauglichkeit priorisiert. Auf unruhigen Straßen, bei wechselndem Belag oder wenn die Strecke nicht perfekt ist, bleibt das Fahrgefühl meist berechenbar. Das ist ein klarer Pluspunkt, wenn die Fahrt nicht nur aus Kurven besteht, sondern aus allem ein bisschen.
KTM 1290 Super Duke R: sportliche Präzision
Die KTM 1290 Super Duke R spielt ihre Stärken besonders in dynamischen Passagen aus. Das Handling wirkt direkter, das Motorrad reagiert schneller auf Lenkimpulse und vermittelt ein sportliches „Mitgehen“. In schnellen Kurven und beim zügigen Wechseln zwischen den Richtungen fühlt sich die KTM oft wie ein Werkzeug an, das man gern nutzt. Als Schwäche kann sich dabei ergeben, dass das Setup sportlicher ist und man auf schlechten Straßen oder bei sehr entspanntem Tempo weniger „Gelassenheit“ spürt.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind grundsätzlich auf sicheres Fahren ausgelegt, aber der Charakter unterscheidet sich. Die KTM 1290 Super Duke R wirkt im Vergleich tendenziell sportlicher abgestimmt: Beim kräftigen Verzögern fühlt sich die KTM sehr kontrolliert an und unterstützt dynamische Fahrweise. Die Honda X-ADV punktet dagegen mit einem eher gleichmäßigen, alltagstauglichen Bremsgefühl, das auch bei weniger „sportlichen“ Manövern gut funktioniert.
Ergonomie & Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Honda X-ADV: Komfortorientierte Haltung
Die Honda X-ADV bietet im Vergleich eine Sitzposition, die eher auf längere Fahrten und entspanntes Handling ausgelegt ist. Die Haltung wirkt weniger „knackig“ und mehr auf Alltagstransport. Das ist ein Vorteil, wenn die Fahrt nicht nur aus sportlichen Highlights besteht, sondern auch aus Stop-and-go, längeren Autobahnabschnitten oder gemischten Strecken.
KTM 1290 Super Duke R: sportlicher, aber zielgerichtet
Die KTM 1290 Super Duke R verlangt eine sportlichere Haltung. Das kann ein Plus sein, weil sich dadurch das Motorrad sehr direkt anfühlt. Gleichzeitig ist es eine mögliche Schwäche für Menschen, die viel im Alltag unterwegs sind oder längere Strecken eher entspannt fahren möchten. Wer jedoch gern aktiv fährt, profitiert von der klaren, sportlichen Geometrie.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Verkehr, Alltagspraxis
Honda X-ADV: die entspannte Wahl für den Alltag
Im Vergleich zeigt die Honda X-ADV ihre Stärken besonders im Alltag. Das Motorrad wirkt wie gemacht für „einfach losfahren“: Man sitzt bequem, hat ein gutmütiges Fahrgefühl und kann die Fahrt auch dann genießen, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Für Pendler und für alle, die regelmäßig in der Stadt unterwegs sind, ist das ein entscheidender Vorteil.
KTM 1290 Super Duke R: Alltag geht, aber mit sportlicherem Fokus
Die KTM 1290 Super Duke R kann natürlich auch im Alltag gefahren werden, aber sie fühlt sich stärker nach „Tour mit Anspruch“ an. Wer häufig im Verkehr steht oder eher gemütlich unterwegs ist, könnte die KTM als weniger „entspannt“ wahrnehmen. Dafür wird sie bei zügiger Fahrt schnell zum Spaßfaktor: Das Bike belohnt aktive Nutzung.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda X-ADV
- Alltagstauglichkeit: komfortorientiertes Fahrgefühl für gemischte Strecken
- Entspanntes Handling: weniger „sportlicher Druck“ im Alltag
- Vielseitiger Charakter: gut geeignet für längere Fahrten und wechselnde Bedingungen
Schwächen der Honda X-ADV
- Weniger Fokus auf maximale Performance: wer rein sportlich sucht, findet bei der KTM mehr „Biss“
- Sportliche Dynamik nicht im Vordergrund: für sehr ambitionierte Fahrweise wirkt die KTM oft zielgerichteter
Stärken der KTM 1290 Super Duke R
- Direktes Fahrgefühl: sehr sportliche Reaktion auf Lenk- und Gasimpulse
- Performance-Charakter: macht dynamische Fahrten besonders intensiv
- Starke Dynamik: ideal für Kurven, Beschleunigung und zügige Strecken
Schwächen der KTM 1290 Super Duke R
- Anspruchsvoller im Alltag: sportlicheres Setup kann bei entspanntem Fahren weniger harmonisch wirken
- Weniger „Allround-Ruhe“: auf schlechten Straßen oder bei sehr gemütlichem Tempo kann die Honda entspannter sein
Für wen passt welches Motorrad?
Honda X-ADV: die richtige Wahl für vielseitige Fahrer
Die Honda X-ADV ist besonders passend für Menschen, die ein Motorrad suchen, das jeden Tag funktioniert und dabei trotzdem Charakter hat. Wer Pendeln, Stadtfahrten, längere Touren und gemischte Strecken kombinieren möchte, bekommt ein stimmiges Gesamtpaket. Auch wenn die Fahrt nicht immer „sportlich“ geplant ist, bleibt das Motorrad angenehm und souverän.
KTM 1290 Super Duke R: die richtige Wahl für Performance-Fans
Die KTM 1290 Super Duke R passt am besten zu Fahrern, die gern zügig unterwegs sind und das Motorrad als aktives Erlebnis sehen. Wer Kurven dynamisch angeht, gern beschleunigt und ein sehr direktes Feedback schätzt, wird mit der KTM deutlich mehr „Wow“-Momente erleben. Für sportlich orientierte Wochenendfahrten ist das Bike besonders stark.
Fazit:
Die Honda X-ADV gewinnt den Vergleich vor allem dort, wo Alltag, Komfort und Vielseitigkeit zählen. Sie wirkt im Gesamtpaket ruhiger, leichter in der Handhabung und eignet sich besonders für gemischte Strecken, längere Fahrten und Fahrer, die nicht jede Ausfahrt maximal sportlich gestalten wollen. Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen die Maschine für alle, die Performance spüren möchten: direkteres Handling, intensivere Dynamik und ein Fahrgefühl, das dynamische Touren deutlich stärker in den Mittelpunkt rückt. Als Schwäche zeigt sich weniger die Technik, sondern der Charakter: Wer sehr entspannt fährt oder viel im Verkehr unterwegs ist, kann die KTM als anspruchsvoller empfinden. Wer hingegen Kurven und Beschleunigung sucht, bekommt mit der KTM das klarere Sport-Erlebnis. Kurz gesagt: Honda für den vielseitigen Allround-Ansatz, KTM für sportliche Begeisterung.