| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 13.049 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
- Motorleistung
- Präzises Fahrwwerk
- Bremsen sehr leistungsfähig
- Schneller Quickshifter
- Tourentauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Sitzhöhe: | 834 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
| Leistung | 121 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 99 NM bei 7.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 295 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP Apex 43er-USD-Gabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | WP Zentralfederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
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Honda X-ADV vs KTM 890 Duke R: Vergleich für Alltag, Fahrspaß und Charakter
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda X-ADV und die KTM 890 Duke R, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um das Fahrgefühl: Die Honda X-ADV steht für ein alltagstaugliches, komfortorientiertes Konzept mit Adventure-Optik und praktischer Scooter-Logik. Die KTM 890 Duke R dagegen ist ein sportliches Naked-Bike, das auf Agilität, Antriebspower und ein direktes Fahrerlebnis ausgelegt ist. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend.
Grundidee: Adventure-Scooter vs sportliches Naked-Bike
Die Honda X-ADV kombiniert die Leichtigkeit eines Scooters mit der Optik und dem Anspruch eines Adventure-Motorrads. Dadurch wirkt sie wie ein „Allrounder“, der im Alltag schnell zur Hand ist und auch auf längeren Strecken entspannt bleibt. Die KTM 890 Duke R verfolgt dagegen einen klaren Fokus: Sie ist ein Naked-Bike, das sich in der Stadt genauso wohlfühlt wie auf der Landstraße, aber vor allem dann glänzt, wenn es um zügiges Fahren, präzises Handling und spürbare Dynamik geht.
Wie sich das im Alltag bemerkbar macht
Im Alltag spielt die Honda X-ADV ihre Stärken aus, weil das Konzept auf Komfort und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Die Sitzposition und die Art, wie sich das Motorrad im Stadtverkehr bewegt, sind darauf abgestimmt, dass man häufig stoppt, anrollt und sich durch den Verkehr manövriert. Die KTM 890 Duke R ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich eher wie ein „Fahrzeug zum Aktivsein“ an: Man sitzt sportlicher, die Maschine reagiert direkter und lädt stärker dazu ein, die Gänge zu nutzen und das Tempo zu variieren.
Motor & Antrieb: Charakter statt nur Leistung
Beide Modelle sind leistungsstark, aber sie liefern die Kraft auf unterschiedliche Weise. Die Honda X-ADV wirkt in der Praxis oft wie ein Motor, der gleichmäßig zieht und sich gut dosieren lässt. Das passt zu einem Konzept, bei dem Komfort, Alltag und entspannte Kilometer im Vordergrund stehen. Die KTM 890 Duke R ist dagegen stärker auf sportliche Performance ausgelegt: Der Antrieb wirkt „nervöser“ und direkter, was sich besonders beim Beschleunigen aus Kurven oder beim dynamischen Überholen bemerkbar macht.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Honda X-ADV: Stärken liegen in der gutmütigen, alltagstauglichen Kraftentfaltung und dem entspannten Fahrgefühl. Schwäche ist, dass sie im rein sportlichen Vergleich weniger „Attacke“ vermittelt als ein Naked-Bike mit klarer Performance-Ausrichtung.
- KTM 890 Duke R: Stärken liegen in der spürbaren Dynamik, dem sportlichen Ansprechverhalten und dem Fahrspaß bei zügiger Fahrweise. Schwäche ist, dass das sportliche Setup weniger „Relax“ bietet, wenn man vor allem bequem und stressfrei unterwegs sein möchte.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen den Konzepten. Die Honda X-ADV ist so abgestimmt, dass sie Unebenheiten und wechselnde Streckenbedingungen im Alltag souverän abfedert. Dadurch fühlt sie sich auf längeren Strecken ruhiger an und bleibt auch dann angenehm, wenn die Straße nicht perfekt ist. Die KTM 890 Duke R ist auf Agilität ausgelegt: Das Bike liegt spürbar sportlicher in der Kurve, reagiert schneller auf Lenkimpulse und unterstützt eine Fahrweise, bei der man aktiv „arbeitet“ statt nur zu cruisen.
Kurvenverhalten in der Praxis
In schnellen Kurven und auf kurvigen Landstraßen spielt die KTM 890 Duke R ihre Stärken aus: Sie wirkt wendiger und vermittelt ein sehr direktes Feedback. Die Honda X-ADV ist ebenfalls kurventauglich, aber sie fühlt sich eher wie ein komfortabler Reisebegleiter an, der sicher und kontrolliert durch die Kurven kommt. Wer häufig sportlich fährt, wird die KTM als „leichter“ und verspielter empfinden. Wer öfter pendelt oder gemischte Strecken fährt, wird die Honda als entspannter wahrnehmen.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Fahren
Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber auch hier unterscheiden sich die Prioritäten. Die Honda X-ADV setzt stärker auf ein berechenbares Gesamtpaket, das im Alltag Vertrauen schafft. Die KTM 890 Duke R wirkt beim Bremsen und in der Verzögerung sportlicher, was besonders dann auffällt, wenn man zügig unterwegs ist und häufiger hart verzögert oder spät bremst.
Elektronik & Assistenz: Wie viel „Hilfe“ man spürt
In der Praxis ist Elektronik mehr als nur ein Feature. Die Honda X-ADV wirkt so abgestimmt, dass sie Fahrspaß mit Alltagssicherheit verbindet. Die KTM 890 Duke R bringt ebenfalls moderne Elektronik mit, fühlt sich aber stärker auf sportliche Kontrolle ausgelegt. Das bedeutet: Wer gerne dynamisch fährt, bekommt bei der KTM schneller das Gefühl, dass das Motorrad mitdenkt und Stabilität liefert. Wer eher entspannt unterwegs ist, profitiert bei der Honda davon, dass das Gesamtpaket ruhig und unkompliziert bleibt.
Ergonomie & Sitzposition: Komfortorientiert vs sportlich
Die Honda X-ADV bietet eine Sitzposition, die auf Alltag und längere Fahrten ausgelegt ist. Man sitzt nicht „zu tief“ und nicht zu gestreckt, sondern eher so, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt wirkt. Die KTM 890 Duke R ist sportlicher positioniert: Die Haltung ist aktiver, die Arme und Beine sind stärker in eine fahraktive Rolle eingebunden. Das ist ein Vorteil, wenn man Kurven dynamisch fahren will. Es kann aber weniger ideal sein, wenn man vor allem lange Strecken mit möglichst wenig „Arbeit“ fahren möchte.
Für wen welche Haltung besser passt
- Honda X-ADV: passend für Pendler, Vielfahrer und alle, die Komfort und Alltagstauglichkeit priorisieren.
- KTM 890 Duke R: passend für Fahrer, die ein sportliches Naked-Bike suchen und gerne zügig unterwegs sind.
Alltagstauglichkeit: Praktikabilität im Vergleich
Die Honda X-ADV ist im Alltag besonders stark, weil das Konzept auf „einfach losfahren“ ausgelegt ist. Das Motorrad wirkt wie gemacht für den täglichen Einsatz: Starten, Rangieren, im Verkehr bewegen und dabei trotzdem das Gefühl haben, ein Motorrad zu fahren. Die KTM 890 Duke R ist ebenfalls nutzbar im Alltag, aber sie fühlt sich eher wie ein Bike an, das man bewusst fährt, wenn man Lust auf Fahrspaß hat. Für kurze Wege ist sie absolut geeignet, aber wer häufig im Stop-and-Go steckt, wird die Honda als entspannter empfinden.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Honda X-ADV – typische Stärken
- Komfortorientiertes Gesamtgefühl für Alltag und längere Strecken
- Berechenbares Handling, das auch bei wechselnden Bedingungen sicher wirkt
- Praktisches Konzept, das den Alltag leichter macht
Honda X-ADV – typische Schwächen
- Weniger „Sport-Feeling“ als ein reines Performance-Naked-Bike
- Wer maximal sportliche Dynamik sucht, wird die KTM stärker finden
KTM 890 Duke R – typische Stärken
- Sehr direktes, sportliches Ansprechverhalten
- Agiles Handling und viel Fahrspaß auf kurvigen Strecken
- Elektronik wirkt stark auf sportliche Kontrolle ausgelegt
KTM 890 Duke R – typische Schwächen
- Sportlichere Ergonomie kann auf Dauer weniger „entspannt“ wirken
- Für reines Komfort-Pendeln ist die Honda oft die ruhigere Wahl
Welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Anspruch entscheiden. Die Honda X-ADV ist ideal, wenn der Alltag einen großen Teil der Fahrten ausmacht und wenn Komfort, einfache Handhabung und ein souveränes Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Die KTM 890 Duke R ist ideal, wenn der Fokus auf dynamischem Fahren liegt: Kurven, Beschleunigung, aktives Handling und ein Motorrad, das spürbar „will“.
Fazit:
Die Honda X-ADV ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für den Alltag und für längere Touren suchen, bei dem Komfort, Ruhe und ein unkompliziertes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie punktet mit einem souveränen Gesamtpaket und eignet sich besonders dann, wenn Streckenbedingungen variieren und man nicht jedes Mal „sportlich arbeiten“ möchte. Die KTM 890 Duke R ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn Fahrspaß, Agilität und ein direktes, sportliches Ansprechverhalten wichtiger sind als maximaler Komfort. Wer häufig zügig fährt, Kurven dynamisch angeht und das Motorrad als aktives Spielgerät erleben möchte, wird mit der KTM mehr „Biss“ finden. Kurz gesagt: Honda X-ADV für entspanntes Allround-Fahren mit Adventure-Charakter, KTM 890 Duke R für sportliche Dynamik und präzises Naked-Bike-Feeling.