| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 5.920 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
- Preis-Leistung
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Ausstattung
- Laue Bremsen
- Nichts für Leistungsfetischisten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.360 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 411 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt mit Ölkühler | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
| Leistung | 24 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 32 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 127 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 469 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
| Rahmenbauart | Halbduplex | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Progressives Zentralfederbein 5-fach einstellbar | |
| Reifen vorne | 90/90-21 MC 56H | |
| Reifen hinten | 120/90-17 MC 64S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
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Honda X-ADV vs. Royal Enfield Himalayan: Vergleich für Alltag, Reise und Abenteuer
Wer zwei so unterschiedliche Adventure-Charaktere nebeneinander betrachtet, merkt schnell: Hier treffen Welten aufeinander. Die Honda X-ADV steht für dynamischen Alltagskomfort, moderne Technik und ein Fahrgefühl, das auch auf längeren Strecken souverän bleibt. Die Royal Enfield Himalayan dagegen wirkt wie ein klassischer Reisebegleiter mit Fokus auf einfache Bedienbarkeit, robuste Grundhaltung und einen Motor, der eher entspannt als hektisch wirkt. Beide Motorräder wollen Abenteuer ermöglichen – aber auf sehr unterschiedliche Art.
Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die Stärken und Schwächen der beiden Modelle im Alltag und auf Touren auswirken. Dabei werden die typischen Eigenschaften der jeweiligen Auslegung miteinander abgeglichen: von der Art, wie sich das Motorrad bewegt, bis hin dazu, wie gut es sich für unterschiedliche Streckenprofile eignet.
Grundcharakter: moderner Urban-Adventure-Allrounder vs. klassisches Reise- und Schotterbike
Honda X-ADV: sportlich, technisch und auf Komfort getrimmt
Die Honda X-ADV ist als Adventure-Bike mit klarer Alltagsorientierung zu verstehen. Das Konzept zielt darauf, dass sich das Motorrad im Stadtverkehr genauso gut anfühlt wie auf der Landstraße. Die Sitzposition wirkt dabei bewusst so gewählt, dass man nicht zu „enduro-mäßig“ sitzt, aber dennoch genug Übersicht und Beweglichkeit behält. Das Fahrwerk und die Abstimmung sind darauf ausgelegt, Unebenheiten zu entschärfen, ohne das Motorrad in Kurven zu „weich“ werden zu lassen.
Royal Enfield Himalayan: bodenständig, genügsam und reisetauglich gedacht
Die Royal Enfield Himalayan verfolgt einen anderen Ansatz. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht ständig „optimieren“ muss, um Spaß zu haben. Die Grundidee ist: zuverlässig unterwegs sein, auch wenn die Strecke nicht perfekt ist. Die Maschine ist eher auf kontrolliertes Vorankommen ausgelegt – besonders auf Schotter, Feldwegen und längeren Abschnitten, bei denen man nicht ständig Höchstleistung abrufen möchte. Das Fahrgefühl ist weniger „präzise sportlich“, dafür aber oft angenehm direkt und unkompliziert.
Fahrgefühl im Vergleich: wie sich Leistung, Drehmoment und Abstimmung anfühlen
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich vor allem der Unterschied in der Art, wie sie Tempo aufnehmen und wie sie sich im Alltag verhalten. Die Honda X-ADV spielt ihre Stärken dort aus, wo man häufig beschleunigt, verzögert und wieder anzieht – also im gemischten Verkehr und auf zügigen Landstraßen. Die Abstimmung wirkt insgesamt „rund“, wodurch sich das Motorrad leicht dosieren lässt. Dadurch entsteht ein Gefühl von Kontrolle, besonders wenn die Strecke unruhig ist oder man häufiger die Fahrweise anpassen muss.
Die Royal Enfield Himalayan ist dagegen stärker auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt. Das Motorrad wirkt weniger wie ein Gerät, das man auf maximale Dynamik trimmt, sondern eher wie ein Reiseinstrument, das auch bei längeren Fahrten entspannt bleibt. Auf Schotter und bei moderatem Offroad-Einsatz fühlt sich das Konzept oft stimmig an: Man fährt nicht gegen das Motorrad, sondern mit ihm. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn man nicht ständig „sportlich“ unterwegs sein will, sondern lieber konstant und sicher.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltagstauglichkeit
Honda X-ADV: Komfort für lange Tage
Die X-ADV ist in der Praxis vor allem dann im Vorteil, wenn es um längere Strecken und wechselnde Bedingungen geht. Der Windschutz und die Gesamtergonomie sind so gedacht, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Dazu kommt, dass das Motorrad im Alltag oft „weniger anstrengend“ wirkt: Man muss weniger gegen die Situation arbeiten, weil die Abstimmung Unebenheiten und Fahrbahnwechsel gut abfedert.
Royal Enfield Himalayan: entspannter Charakter, aber mehr „Handarbeit“
Die Himalayan ist bequem genug, um Touren zu machen, aber sie vermittelt eher das Gefühl, dass man aktiv mit dem Motorrad arbeitet. Das ist nicht negativ – im Gegenteil: Wer gern selbst fährt und die Strecke „liest“, fühlt sich oft schnell wohl. Auf schlechten Straßen oder im Gelände ist das Motorrad zwar robust, aber es verlangt eher eine vorausschauende Fahrweise. Wer Komfort im Sinne von „möglichst wenig Einfluss des Fahrers“ sucht, wird bei der Honda eher schneller glücklich.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität auf der Straße und Kontrolle auf unebenem Untergrund
Beide Motorräder sind für unterschiedliche Untergründe gedacht, aber die Prioritäten sind klar. Die Honda X-ADV wirkt auf der Straße stabil und berechenbar. In schnellen Richtungswechseln und bei wechselnder Haftung fühlt sich das Motorrad oft souverän an, weil die Abstimmung auf Straßenbetrieb optimiert ist. Auch das Bremsverhalten ist darauf ausgelegt, dass man im Alltag sicher dosieren kann – besonders dann, wenn man häufig an Ampeln oder im dichten Verkehr bremst.
Die Royal Enfield Himalayan ist dagegen stärker auf Kontrolle bei niedriger bis mittlerer Geschwindigkeit ausgelegt. Auf Schotter und unebenen Wegen hilft die Grundhaltung: Man kann das Motorrad gut „führen“, ohne dass es sich wie ein reines Straßenbike anfühlt. Die Bremsen funktionieren in der Regel zuverlässig, aber die Art der Dosierung und die Erwartungshaltung sollten zum Einsatz passen. Wer Offroad nur gelegentlich macht, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket. Wer regelmäßig anspruchsvoll fährt, wird jedoch merken, dass die Honda in vielen Situationen mehr „Straßenkomfort“ mitbringt.
Technik und Fahrassistenz: moderne Bedienung vs. klassische Einfachheit
Die X-ADV punktet mit modernerem Gesamtpaket und einer Bedienlogik, die im Alltag schnell vertraut wird. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass man sich auf die Fahrt konzentriert, während Technik und Fahrmodi den Alltag erleichtern. Dadurch wirkt die Maschine besonders für Fahrer attraktiv, die ein Adventure-Bike wollen, das auch im urbanen Umfeld „funktioniert“, ohne dass man ständig an der Technik herumdenken muss.
Die Himalayan setzt eher auf das, was man braucht, und weniger auf „Show“. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad sucht, das sich nicht kompliziert anfühlt. Gerade auf Reisen schätzen viele Fahrer die intuitive Handhabung. Gleichzeitig bedeutet das: Wer maximale Assistenz oder besonders ausgefeilte elektronische Unterstützung erwartet, wird bei der Honda eher mehr finden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda X-ADV – Stärken
- Alltagstauglichkeit: fühlt sich im Stadtverkehr und auf der Landstraße sehr stimmig an.
- Komfort: eignet sich besonders für längere Touren, ohne dass die Fahrt „anstrengend“ wird.
- Berechenbarkeit: auf Asphalt wirkt das Motorrad oft sehr souverän und leicht zu dosieren.
- Modernes Gesamtpaket: Technik und Bedienung unterstützen den Fahralltag.
Honda X-ADV – Schwächen
- Offroad-Fokus begrenzt: für anspruchsvolles Gelände ist das Konzept eher weniger optimiert.
- Anspruch an Fahrstil: wer sehr „enduro-mäßig“ fährt, merkt schneller Grenzen im Vergleich zu pureren Reiseenduros.
Royal Enfield Himalayan – Stärken
- Reise- und Schotter-Charakter: macht auf Feldwegen und Schotter oft besonders viel Spaß.
- Robuste Grundhaltung: wirkt unkompliziert und verzeiht eher Fehler in der Fahrpraxis.
- Entspanntes Fahren: ideal, wenn nicht jede Strecke maximal dynamisch sein muss.
- Intuitive Bedienung: passt gut zu Fahrern, die Technik nicht als Hauptthema sehen.
Royal Enfield Himalayan – Schwächen
- Asphalt-Anspruch: auf sehr zügigen Strecken wirkt die Honda oft „runder“.
- Komfortgefühl: für lange Autobahn- oder Autobahnähnliche Abschnitte ist die X-ADV häufig die entspanntere Wahl.
- Elektronik und Assistenz: wer viel moderne Unterstützung erwartet, findet bei der Himalayan weniger.
Für welche Strecken passt welches Motorrad?
Die Entscheidung wird meist durch die Frage erleichtert: Welche Strecken dominieren wirklich?
Honda X-ADV: wenn die Tour mit dem Alltag beginnt
Die Honda X-ADV ist besonders passend, wenn der Startpunkt oft mitten in der Stadt liegt und die Fahrt dann schnell in Richtung Landstraße oder längere Strecken übergeht. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag nicht „zu groß“ oder „zu speziell“ wirkt, aber trotzdem Adventure-Optik und -Fähigkeiten mitbringt, trifft hier häufig eine sehr gute Wahl. Auch für Fahrer, die gelegentlich Schotter mitnehmen, aber den Schwerpunkt auf Asphalt und gemischten Straßen haben, ist die X-ADV eine starke Option.
Royal Enfield Himalayan: wenn Schotter und Reise wichtiger sind als Tempo
Die Royal Enfield Himalayan spielt ihre Stärken aus, wenn die Route nicht nur aus perfektem Asphalt besteht. Wer gern über Schotter fährt, Feldwege erkundet oder auf Reisen bewusst „einfach weiter“ fährt, wird die unkomplizierte Art der Himalayan schätzen. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die ein Motorrad wollen, das nicht nur auf dem Papier Abenteuer kann, sondern sich auch auf unruhigen Strecken angenehm kontrollieren lässt.
Fazit: Welche Empfehlung passt zu welchem Fahrertyp?
Die Honda X-ADV ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Komfort, Alltagstauglichkeit und souveränem Fahrgefühl auf Asphalt liegt. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die häufig gemischte Strecken fahren, längere Touren planen und dabei ein modernes, gut dosierbares Motorrad bevorzugen. Wer gelegentlich Schotter mitnimmt, bekommt auch dort ein stimmiges Gesamtbild, solange der Anspruch im Rahmen bleibt.
Die Royal Enfield Himalayan ist die passendere Empfehlung, wenn Reisecharakter, Schotter und unkompliziertes Handling im Vordergrund stehen. Sie richtet sich an Fahrer, die lieber kontrolliert und entspannt unterwegs sind, die Strecke genießen und auch auf weniger perfekten Wegen Spaß haben möchten. Wer vor allem Abenteuer auf unbefestigten Untergründen sucht und dabei eine bodenständige, intuitive Art des Fahrens bevorzugt, wird mit der Himalayan sehr zufrieden sein.
Kurz gesagt: X-ADV für den vielseitigen Allrounder mit Komfortfokus – Himalayan für das Reise- und Schotterbike mit klassischem Charakter.