| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 11.145 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
- wunderschönes Retro-Design
- Sitzhöhe passt auch für kleinere Personen
- ordentliches Drehmoment
- herrlicher Twin-Sound
- einfache Bedienung
- zweifach analoges Cockpit
- für größere Piloten etwas zierlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe mit Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
| Leistung | 65 PS bei 7.400 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | Ø41 mm Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
Fazit - was bleibt hängen
Die Triumph Bonneville T100 Jahrgang 2021 ist ein durch und durch stimmiges Bike. Die Komponenten um den herrlichen 900er Twin sind super abgestimmt. Nichts überrascht oder wirkt unpassend. Wer glaubt, der 900 ccm Motor bietet zu wenig Leistung und daher zu 1200er Modellen von Triumph tendiert, der sollte unbedingt mal eine Probefahrt machen. Wir finden den kleinen Motor lässiger und für Retro-Bikes auch passender.Der Wettbewerb zur T100 kommt vor allem aus dem eigenen Haus: Die Street Twin und die Street Scrambler haben den gleichen Motor und sind in vielerlei Hinsicht ähnlich. So klassisch wie die T100 kommen sie aber nicht daher, wem also der Retro-Style wichtig ist, der ist bei dieser Bonnie goldrichtig. Als Alternative kommen unserer Meinung nach noch die Kawasaki W800, die Guzzi V7 und die Royal Enfield 650 Interceptor in Frage.
Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen.
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Honda X-ADV vs Triumph Bonneville T100: Vergleich für Alltag, Tour & Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda X-ADV und die Triumph Bonneville T100, wird der Vergleich besonders spannend. Auf der einen Seite steht der Honda X-ADV als moderner Adventure-Scooter: praktisch, alltagstauglich und mit dem Anspruch, auch auf weniger perfekten Straßen souverän zu bleiben. Auf der anderen Seite fährt die Triumph Bonneville T100 als klassische Retro-Maschine vor: zeitloses Design, ein charakterstarkes Fahrgefühl und der Fokus auf echtes Motorrad-Feeling.
Im Folgenden werden die im Vergleich aufgeführten Eckdaten beider Modelle gegeneinander eingeordnet. Dabei geht es nicht nur um Zahlen, sondern um die Frage: Welche Maschine passt besser zum eigenen Fahrstil – und zu den typischen Wegen im Alltag?
Grundcharakter im Vergleich: Adventure-Scooter vs. Retro-Roadster
Honda X-ADV: pragmatisch und vielseitig
Die Honda X-ADV ist darauf ausgelegt, Wege schnell und entspannt zu erledigen. Der Adventure-Ansatz zeigt sich in der Kombination aus aufrechter Sitzposition, guter Übersicht und einem Konzept, das sich wie ein „Allrounder“ anfühlt. Gerade im Stadtverkehr und auf Pendelstrecken spielt die Maschine ihre Stärken aus: unkompliziertes Handling, komfortables Ansprechverhalten und ein Gesamtpaket, das wenig Reibung im Alltag erzeugt.
Triumph Bonneville T100: klassisch, stimmig und fahrerisch
Die Triumph Bonneville T100 setzt dagegen auf den Charme und die Dynamik eines klassischen Roadsters. Das Fahrgefühl wirkt oft unmittelbarer und „mechanischer“ – genau das lieben viele Fahrerinnen und Fahrer an der Bonneville-Familie. Wer gerne mit dem Motorrad arbeitet, Kurven sauber einleitet und das Tempo eher über Gefühl als über Technik-Assist steuert, findet hier eine sehr stimmige Basis.
Motor & Antrieb: Wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen
Beim Vergleich der Motor- und Antriebsdaten zeigt sich schnell, dass beide Maschinen unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Die Honda X-ADV wirkt im Charakter eher auf „gleichmäßig und verfügbar“ ausgelegt. Das ist besonders angenehm, wenn häufiges Anfahren, Stop-and-go oder wechselnde Streckenprofile den Alltag bestimmen. Die Triumph Bonneville T100 dagegen steht stärker für einen markanten, klassischen Antriebston. Das kann sich auf längeren Touren besonders lohnen, weil das Motorrad nicht nur transportiert, sondern auch begleitet.
Wichtig ist dabei: Die Frage ist weniger „wer ist schneller“, sondern wie gut die Leistung in typischen Situationen nutzbar ist. Die X-ADV spielt ihre Vorteile aus, wenn es um entspanntes Beschleunigen und ruhiges Durchziehen geht. Die T100 punktet, wenn das Fahren mehr nach „Genuss“ aussieht – mit einem Antrieb, der sich gut dosieren lässt und dabei Charakter zeigt.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Vergleich der Fahrwerkswerte und der daraus resultierenden Fahreindrücke wird klar: Beide Motorräder sind für unterschiedliche Prioritäten gebaut. Die Honda X-ADV zielt auf ein sicheres, komfortorientiertes Fahrverhalten ab. Das merkt man besonders dann, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn längere Strecken „durch“ gefahren werden sollen. Die Maschine vermittelt dabei ein Gefühl von Ruhe und Kontrolle.
Die Triumph Bonneville T100 wirkt im Handling oft direkter. Das ist ein Plus, wenn die Route mehr Kurven als Autobahnanteil hat oder wenn man gerne zügig und präzise fährt. Gleichzeitig kann die T100 – je nach Fahrstil und Beladung – stärker nach „Fahrergefühl“ verlangen, während die X-ADV eher „mitdenkt“ und den Alltag glättet.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im Tempo
Beim Thema Bremsen sind die Unterschiede vor allem in der Abstimmung spürbar. Die Honda X-ADV ist als Allrounder darauf ausgelegt, in vielen Situationen zuverlässig zu funktionieren – vom Stadtverkehr bis zur zügigen Landstraßenfahrt. Die Triumph Bonneville T100 bietet ebenfalls ein überzeugendes Bremsgefühl, wirkt aber in der Gesamtabstimmung stärker auf „kontrolliertes Fahren“ ausgelegt.
Wer häufig in dichten Verkehrsphasen unterwegs ist, profitiert meist von der souveränen, gut dosierbaren Art der X-ADV. Wer dagegen gerne mit klaren Rückmeldungen fährt und das Motorrad als „Partner“ erlebt, wird an der T100 besonders viel Freude haben.
Komfort & Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Tagesgefühl
Honda X-ADV: Komfort für lange Tage
Die Honda X-ADV ist ergonomisch stark auf Alltag und Tour ausgelegt. Die Sitzposition wirkt aufrechter und entspannt, und der Windschutz spielt im Vergleich eine wichtige Rolle: Je nach Setup kann das die Müdigkeit auf längeren Strecken spürbar reduzieren. Auch das Gesamtpaket aus Übersicht, Bedienbarkeit und „einfach fahren“ macht den Unterschied.
Triumph Bonneville T100: klassischer Komfort mit Motorrad-Charakter
Die Triumph Bonneville T100 bringt einen anderen Komfortansatz mit: weniger „Scooter-Pragmatismus“, mehr klassisches Motorradgefühl. Die Sitzposition ist dabei nicht automatisch schlechter – sie ist nur anders. Wer gerne aufrecht und mit direktem Kontakt zum Motorrad fährt, fühlt sich schnell zuhause. Für lange Autobahnabschnitte kann der fehlende bzw. anders ausgelegte Windschutz im Vergleich jedoch stärker ins Gewicht fallen als bei der X-ADV.
Elektronik & Ausstattung: Moderne Helfer vs. klassische Reduktion
Im Vergleich der Ausstattungs- und Elektronikpunkte zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Honda X-ADV wirkt moderner gedacht, mit dem Fokus auf Alltagstauglichkeit und Assistenz. Das kann sich besonders dann lohnen, wenn man häufig unterwegs ist, unterschiedliche Strecken fährt und dabei möglichst wenig „Handarbeit“ im Kopf behalten möchte.
Die Triumph Bonneville T100 steht stärker für den klassischen Ansatz: weniger „Technik als Selbstzweck“, mehr Fahrgefühl und Stil. Das ist nicht automatisch weniger wertvoll – es ist nur eine andere Philosophie. Wer das Motorrad bewusst als Erlebnis sieht, wird die Reduktion oft als Vorteil empfinden.
Verbrauch, Reichweite & Alltagskosten: Was sich im Betrieb bemerkbar macht
Beim Vergleich der Verbrauchs- und Reichweitenwerte wird deutlich, dass beide Maschinen grundsätzlich für den täglichen Einsatz taugen. Die Honda X-ADV spielt ihre Stärke vor allem dann aus, wenn man häufig im gemischten Betrieb unterwegs ist und dabei eine gleichmäßige, alltagstaugliche Fahrweise bevorzugt. Die Triumph Bonneville T100 kann im Betrieb ebenfalls überzeugen, wirkt aber stärker davon abhängig, wie „klassisch“ gefahren wird – also wie viel Drehzahl und wie viel Last im Alltag tatsächlich anliegen.
Für die Praxis heißt das: Wer regelmäßig pendelt und dabei möglichst entspannt unterwegs sein möchte, findet in der X-ADV oft den bequemeren Weg. Wer Touren liebt und das Fahren als Teil des Tages betrachtet, wird an der T100 häufig genau das richtige Maß finden.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Honda X-ADV – Stärken
- Alltagstauglichkeit: unkompliziertes Handling und entspannte Bedienbarkeit.
- Komfort: aufrechtere Ergonomie und im Vergleich ein stärkerer Fokus auf Windschutz.
- Vielseitigkeit: funktioniert gut auf gemischten Streckenprofilen.
- Fahrgefühl: souveränes, ruhiges Ansprechverhalten im Alltag.
Honda X-ADV – Schwächen
- Charakter: weniger „klassisches Motorrad-Feeling“, eher pragmatisch.
- Stil: wer stark auf Retro-Optik und Tradition setzt, könnte sich weniger angesprochen fühlen.
Triumph Bonneville T100 – Stärken
- Fahrgefühl: direkter, klassischer Charakter und stimmige Rückmeldung.
- Design & Stil: zeitloser Look, der auf jeder Tour gut wirkt.
- Kurven-Feeling: oft agil und präzise im Fahrstil.
Triumph Bonneville T100 – Schwächen
- Wind- und Langstreckenkomfort: im Vergleich kann die X-ADV hier im Vorteil sein.
- Alltagsfokus: weniger „Scooter-Komfort“, mehr Motorrad-Anspruch an den Fahrer.
Für welche Fahrprofile passt welches Bike?
Der Vergleich wird besonders klar, wenn man die typischen Fahrprofile betrachtet. Die Honda X-ADV ist ideal, wenn der Alltag dominiert: Pendeln, Stadtverkehr, gemischte Strecken und der Wunsch nach einem Motorrad, das einfach funktioniert. Auch für Touren ist sie geeignet, weil Komfort und Windschutz im Gesamtpaket eine große Rolle spielen.
Die Triumph Bonneville T100 passt besonders gut, wenn das Motorrad mehr als Transportmittel sein soll: Sonntagsausfahrten, Landstraßen mit Kurven, längere Genussfahrten und die Freude an einem klassischen Antriebston. Wer das Motorrad bewusst fährt und das Retro-Feeling sucht, findet in der T100 eine sehr stimmige Wahl.
Fazit:
Die Honda X-ADV ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für den Alltag suchen: entspanntes Handling, komfortorientierte Ergonomie und ein Gesamtpaket, das auch auf längeren Strecken angenehm bleibt. Wer häufig unterwegs ist, gemischte Strecken fährt und dabei möglichst wenig „Aufwand“ im Kopf haben möchte, wird mit der X-ADV sehr zufrieden sein.
Die Triumph Bonneville T100 empfiehlt sich vor allem dann, wenn Fahrgefühl, Stil und klassischer Charakter im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken besonders auf kurvigen Strecken und bei Fahrten aus dem Genuss heraus aus. Wer Retro-Optik liebt und das Motorrad als Erlebnis betrachtet, findet in der T100 die passendere Maschine.
Kurz gesagt: X-ADV für pragmatische Vielseitigkeit und Komfort im Alltag, T100 für klassisches Motorradgefühl, Stil und Fahrspaß auf Tour.