| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 12.295 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2022 | |
Pro und Kontra
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
- Durchzugskräftiger Motor
- Präzises Fahrverhalten
- Getriebeabstufung
- Fahrleistungen
- Soziusbetrieb
- Reifen bei Kälte oder Nässe
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 765 | ccm |
| Hub | 53 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
| Leistung | 123 PS bei 11.700 U/Min | |
| Drehmoment | 77 NM bei 11.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 241 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 335 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Showa „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 115)mm | |
| Federung hinten | Öhlins STX40 Zentralfederbein mit Piggyback-Ausgleichsbehälter (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Zwei schwimmend gelagerte 310 mm Bremsscheiben, Brembo M50 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
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Honda X-ADV vs. Triumph Street Triple RS: Vergleich für Alltag, Landstraße und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda X-ADV und die Triumph Street Triple RS, wird die Entscheidung selten nur eine Frage von Zahlen. Vielmehr geht es darum, wie sich das jeweilige Konzept im Alltag anfühlt: Wie gut lässt sich das Motorrad im Stadtverkehr bewegen, wie souverän wirkt es auf der Landstraße, und wie passend ist die Charakteristik für den eigenen Fahrstil? Genau hier setzt dieser Vergleich an – mit Blick auf die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle und darauf, wo sie sich gegenseitig besonders deutlich unterscheiden.
Grundidee im Vergleich: Adventure-Scooter vs. sportliches Naked-Bike
Die Honda X-ADV ist ein Motorrad, das bewusst zwischen den Welten liegt: Sie kombiniert die praktische Alltagstauglichkeit eines Scooters mit dem Look und dem Anspruch eines Adventures. Dadurch entsteht ein Konzept, das vor allem dann überzeugt, wenn Strecken nicht nur aus glattem Asphalt bestehen, sondern auch aus wechselnden Bedingungen im Alltag.
Die Triumph Street Triple RS verfolgt dagegen einen klaren sportlichen Ansatz. Als Naked-Bike steht sie für direkte Rückmeldung, agiles Handling und einen Motorcharakter, der auf Dynamik ausgelegt ist. Wer das Motorrad vor allem für zügige Fahrten auf der Landstraße sucht, findet hier eine sehr zielgerichtete Ausrichtung.
Fahrgefühl und Charakter: Wie sich die Konzepte unterscheiden
Honda X-ADV: souverän, alltagstauglich und gelassen
Die X-ADV wirkt in der Praxis wie ein „Komfort-Tool“: Die Sitzposition ist so gewählt, dass sich längere Fahrten ohne ständiges Umgreifen oder hektisches Nachjustieren gut anfühlen. Dazu kommt der Adventure-typische Anspruch, der sich nicht nur im Design zeigt, sondern auch im Fahrverhalten. Gerade bei wechselnden Untergründen oder wenn der Weg zur Tour nicht perfekt geplant ist, spielt die X-ADV ihre Stärken aus.
Allerdings ist das Konzept weniger darauf ausgelegt, maximal „sportlich“ im Sinne von kompromissloser Leichtfüßigkeit zu wirken. Wer vor allem enge Kurven und ein sehr direktes, sportliches Feedback sucht, wird die X-ADV eher als souveräne Reise- und Alltagsmaschine erleben als als reines Kurvenwerkzeug.
Triumph Street Triple RS: direkt, spritzig und auf Fahrspaß getrimmt
Die Street Triple RS steht für ein sehr unmittelbares Fahrgefühl. Das Naked-Bike-Layout sorgt dafür, dass das Motorrad „nah“ am Fahrer bleibt – die Rückmeldung aus dem Fahrwerk und die Reaktion auf Gasbefehle sind spürbar. In flotten Passagen auf der Landstraße fühlt sich das besonders stimmig an: Das Motorrad lädt zum dynamischen Fahren ein, ohne dass dafür ständig große Eingriffe nötig wären.
Im Gegenzug ist die RS weniger die Maschine für den „Alltag mit allem drumherum“. Wer häufig im Stop-and-Go-Verkehr unterwegs ist oder längere Strecken mit viel Wind und Wetter abspulen möchte, wird die X-ADV als entspannter empfinden. Die Street Triple RS ist eher dann im Element, wenn die Route klar nach Fahrspaß aussieht.
Komfort und Ergonomie: Alltagstauglichkeit im echten Leben
Beim Komfort zeigt sich der größte Unterschied im Konzept. Die Honda X-ADV ist auf eine entspannte Sitzhaltung ausgelegt und bietet durch ihre Bauart einen natürlichen Schutz vor Wind und Wetter. Das macht sie besonders attraktiv für Pendler, für Wochenendfahrten mit wechselnden Bedingungen und für alle, die nicht jedes Mal „sportlich“ fahren wollen, um sich wohlzufühlen.
Die Triumph Street Triple RS bietet zwar sportliche Ergonomie, aber sie ist stärker auf aktive Fahrweise ausgelegt. Das bedeutet: Wer gern dynamisch fährt und die Maschine bewusst bewegt, wird die Sitzposition und das Handling als passend erleben. Wer dagegen lange, gleichmäßige Strecken eher entspannt absolvieren möchte, kann die X-ADV als angenehmer einstufen.
Fahrwerk, Bremsen und Handling: Wo die Stärken liegen
Honda X-ADV: Stabilität und Kontrolle
Die X-ADV spielt ihre Stärken vor allem in der Art aus, wie sie Stabilität aufbaut. Das Motorrad wirkt in vielen Situationen „ruhig“, was gerade bei unruhigen Straßen oder bei wechselnder Fahrbahnqualität hilft. Das Fahrwerk unterstützt eine souveräne Linie, ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.
Schwäche im Vergleich: Wer maximale Sportlichkeit sucht, kann das Gefühl haben, dass die X-ADV nicht ganz so „leicht“ und direkt wirkt wie ein konsequent sportliches Naked-Bike. Das ist kein Nachteil, sondern eine Folge des Adventure-Scooter-Ansatzes.
Triumph Street Triple RS: präzises Einlenken und sportliche Bremsperformance
Die Street Triple RS ist im Handling sehr klar: Einlenken, Linienführung und das Zusammenspiel aus Gas und Fahrwerk wirken harmonisch. Gerade bei zügigem Fahren auf kurvigen Strecken zeigt sich, dass das Naked-Bike-Konzept auf Agilität ausgelegt ist.
Auch bei der Bremsleistung ist die RS typischerweise auf sportliche Ansprüche abgestimmt. Das sorgt für Vertrauen beim Bremsen in Kurven oder beim dynamischen Anbremsen aus höheren Geschwindigkeiten. Die Schwäche ist eher indirekt: Wer viel „gemütlich“ fährt oder häufig im Alltag unterwegs ist, profitiert nicht immer von der maximal sportlichen Auslegung – die X-ADV wirkt dann oft passender.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Kennzahlen
Beim Motor geht es weniger darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern wie die Leistung umgesetzt wird. Die X-ADV steht für einen nutzbaren, alltagstauglichen Charakter: Sie fühlt sich so an, dass man im Alltag flexibel bleibt und nicht ständig in den Drehzahlbereich „springen“ muss, um zügig voranzukommen.
Die Street Triple RS ist dagegen stärker auf sportliche Dynamik ausgelegt. Das merkt man besonders dann, wenn die Fahrt nicht nur von A nach B führt, sondern wenn Kurven, Beschleunigungsphasen und das Gefühl für Timing wichtiger werden. Wer gern „arbeitet“ – also Gas, Schräglage und Linie aktiv abstimmt – bekommt an der RS deutlich mehr sportlichen Drive.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung für unterschiedliche Fahrstile
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die X-ADV wirkt dabei wie ein Motorrad, das den Alltag erleichtern will: Fahrmodi und Assistenzfunktionen unterstützen dabei, dass sich das Motorrad je nach Situation passend anfühlt – vom entspannten Rollen bis zur dynamischeren Fahrt.
Die Street Triple RS nutzt Elektronik ebenfalls, um sportliche Performance zu ermöglichen. Das zeigt sich vor allem in der Abstimmung von Ansprechverhalten und Fahrbarkeit. Wer gern variiert – mal ruhiger, mal deutlich sportlicher – bekommt hier eine sehr direkte, gut dosierbare Basis.
Alltag, Stadt und Reise: Welche Maschine wofür besser passt
Für den Stadtverkehr und Pendler
Die Honda X-ADV ist im Stadtverkehr oft die entspanntere Wahl. Das Konzept mit der scooterartigen Alltagstauglichkeit, der ergonomischen Auslegung und dem Schutzgedanken macht sie besonders attraktiv, wenn der Weg zur Arbeit nicht immer planbar ist.
Die Triumph Street Triple RS kann natürlich auch im Alltag gefahren werden, aber sie fühlt sich stärker nach „Fahrt mit Absicht“ an. In der Stadt ist sie weniger „Werkzeug“, mehr „Spaßmaschine“ – und das kann genau richtig sein, wenn kurze Strecken regelmäßig in flotte Passagen übergehen.
Für Landstraße und Wochenendtouren
Auf der Landstraße zeigt sich die Stärke der Street Triple RS besonders deutlich: Agilität, präzises Handling und sportliche Bremsperformance machen sie zu einer Maschine, die Kurven liebt. Wer gern zügig fährt und das Motorrad aktiv einsetzt, wird hier schnell ein sehr stimmiges Gesamtpaket erleben.
Die X-ADV ist dagegen die bessere Wahl, wenn Touren auch mal „unperfekt“ sind: wechselnde Straßenqualität, längere Abschnitte, Wetter und der Wunsch nach Komfort. Sie wirkt wie die Maschine, die Touren souverän durchzieht, ohne dass man ständig auf das Motorrad „aufpassen“ muss.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda X-ADV – Stärken
- Alltagstaugliches Konzept mit komfortorientierter Ergonomie
- Souveränes Fahrverhalten bei wechselnden Bedingungen
- Stabilität und Kontrolle, die das Fahren entspannter machen
- Gute Basis für Pendeln und Touren mit unterschiedlichen Anforderungen
Honda X-ADV – Schwächen
- Wer maximale Kurvenagilität als Hauptziel hat, könnte die RS als direkter empfinden
Triumph Street Triple RS – Stärken
- Sehr direktes, sportliches Handling und präzises Einlenken
- Starker Fahrspaß auf kurvigen Strecken
- Sportlich abgestimmte Brems- und Performance-Charakteristik
- Elektronik unterstützt eine dynamische Fahrweise
Triumph Street Triple RS – Schwächen
- Weniger „entspanntes Reisegefühl“ als die X-ADV bei langen, gleichmäßigen Strecken
- Alltag mit viel Wetter und Wind kann weniger komfortabel wirken
Welche Kaufentscheidung ist sinnvoll?
Die Entscheidung zwischen Honda X-ADV und Triumph Street Triple RS hängt vor allem davon ab, wie die meisten Fahrten aussehen. Wer ein Motorrad sucht, das den Alltag erleichtert, Touren souverän durchzieht und dabei auch bei wechselnden Bedingungen gelassen bleibt, findet in der X-ADV ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Wer dagegen vor allem Kurven, Dynamik und ein direktes Fahrgefühl priorisiert – und das Motorrad als sportliches Werkzeug für die Landstraße versteht – wird an der Street Triple RS deutlich mehr „Sport-Gen“ spüren.
Fazit:
Die Honda X-ADV ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Touren suchen: komfortorientierte Ergonomie, souveräne Stabilität und ein Konzept, das auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleibt. Sie passt besonders gut, wenn nicht jede Fahrt nach „Sportprogramm“ aussieht, sondern wenn das Motorrad zuverlässig funktionieren soll – vom Pendeln bis zur Wochenendrunde.
Die Triumph Street Triple RS ist dagegen ideal für Fahrer, die Fahrspaß und Dynamik in den Vordergrund stellen: direktes Handling, sportliche Bremsperformance und ein Motorcharakter, der auf zügige Passagen und aktive Fahrweise ausgelegt ist. Wer Kurven liebt und das Motorrad gern bewusst bewegt, bekommt hier das stimmigere Gesamtgefühl.
Kurz gesagt: X-ADV für Vielnutzer und Komfort-Fokus, Street Triple RS für sportliche Landstraßenmomente.