| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 19.950 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
- Ausstattung
- Komfort
- Cockpit & Bedienung
- Platzverhältnisse
- Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
| Gewicht | 271 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Höhe | 1.540 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.215 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
| Leistung | 141 PS bei 9.350 U/Min | |
| Drehmoment | 122 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 211 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 48 mm WP Upside Down-Gabel (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | WP Monoshock, elektronisch einstellbare semi-aktive Dämpfung (Federweg 193)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge, Leichtmetallguss mit Kardanwellenantrieb | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmende Doppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 282 mm) | |
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
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Honda X-ADV vs Triumph Tiger 1200 XCA: Vergleich für Alltag, Reisen & Abenteuer
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda X-ADV steht für den Mix aus urbaner Alltagstauglichkeit und dem gewissen Abenteuer-Charakter. Die Triumph Tiger 1200 XCA dagegen ist klar als großes Reise- und Tourenwerkzeug gedacht – mit Fokus auf Komfort, Elektronik und souveräne Langstreckenfähigkeiten. Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt, damit die Entscheidung nicht nur nach Bauchgefühl fällt.
Grundidee: Urban-Adventure vs. große Reise-Enduro
Die Honda X-ADV wirkt wie ein „Adventure-Scooter“: Sie ist darauf ausgelegt, im Alltag schnell und unkompliziert zu funktionieren, dabei aber nicht wie ein reines Straßenmotorrad zu sein. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken fährt oder sich auf wechselnde Bedingungen einstellt, findet hier eine sehr praktische Grundidee.
Die Triumph Tiger 1200 XCA ist dagegen ein klassisches Konzept für weite Touren. Sie richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die lange Strecken genießen, viel Ausstattung erwarten und auch auf schlechten Straßen oder Schotterpisten nicht klein beigeben wollen. Das Motorrad ist weniger „kompakt“ gedacht, sondern eher als komfortabler Reisebegleiter.
Motor & Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Beim Motorcharakter zeigt sich ein deutlicher Unterschied: Die Honda X-ADV setzt auf ein Ansprechverhalten, das im Alltag angenehm direkt wirkt. Dadurch fühlt sich das Motorrad besonders in Stop-and-Go-Situationen und bei häufigem Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten stimmig an. Die Kraft steht so zur Verfügung, dass man nicht ständig „arbeiten“ muss – das macht sie alltagstauglich.
Die Triumph Tiger 1200 XCA spielt ihre Stärken eher bei gleichmäßigem Tempo und langen Abschnitten aus. Der Motor wirkt auf Reise ausgelegt: ruhig, durchzugsstark und mit dem Anspruch, auch bei wechselnder Last souverän zu bleiben. Wer gerne entspannt fährt und dabei Reserven spüren möchte, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Stärken & Schwächen im Alltag
Die Honda X-ADV punktet vor allem dort, wo kurze Wege, häufiges Anfahren und ein unkompliziertes Handling zählen. Schwäche kann sein, dass sie bei sehr ambitionierten Reiseetappen – vor allem wenn man viel Windschutz und maximale Langstreckenruhe sucht – nicht ganz die gleiche „große“ Komfortwirkung entfaltet wie die Triumph.
Die Triumph Tiger 1200 XCA ist stark, wenn es um Komfort, Stabilität und entspanntes Dahingleiten geht. Als mögliche Schwäche kann sich die größere Dimension bemerkbar machen: Wer viel in engen Stadtbereichen unterwegs ist oder häufig sehr niedrige Geschwindigkeiten manövriert, spürt das höhere „Reisegewicht“ eher als bei der Honda.
Fahrwerk & Handling: Leichtfüßig vs. souverän
Beim Fahrwerk unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Honda X-ADV ist so abgestimmt, dass sie sich im gemischten Alltag gut kontrollieren lässt. Sie wirkt agil genug, um in der Stadt und auf kurvigen Landstraßen nicht zu „schwer“ zu werden. Gerade auf wechselnden Untergründen fühlt sich das Motorrad dadurch oft intuitiv an.
Die Triumph Tiger 1200 XCA zielt dagegen auf Stabilität und Komfort über längere Strecken. Das Fahrwerk unterstützt das Motorrad dabei, auch bei höheren Geschwindigkeiten oder bei längeren Fahrten ruhig zu bleiben. Auf schlechten Straßen kann das ein echter Vorteil sein, weil das Motorrad die Unebenheiten weniger „durchreicht“.
Kurven & Tempo
In schnellen Kurven und bei zügigem Landstraßen-Tempo zeigt die Honda ihre Stärke im „direkten“ Gefühl. Die Triumph ist eher die Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die Tempo aufbauen und dann lange halten möchten – mit dem Anspruch, dass das Motorrad dabei kontrolliert und komfortabel bleibt.
Komfort & Ergonomie: Sitzposition und Windschutz
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die Honda X-ADV bietet eine Sitzposition, die sich für Alltag und Touren gleichermaßen gut anfühlt. Der Vorteil liegt in der praktischen Allround-Nutzung: Man sitzt so, dass man nicht nur „für eine Tour“, sondern auch für den täglichen Einsatz bereit ist.
Die Triumph Tiger 1200 XCA ist deutlich stärker auf Langstreckenkomfort ausgelegt. Dazu gehören nicht nur die ergonomische Abstimmung, sondern auch der Umgang mit Wind und Fahrgeräuschen. Wer häufig Autobahn fährt oder lange Etappen plant, profitiert in der Regel stärker von der Reiseorientierung der Triumph.
Wind & Alltagstauglichkeit
Die Honda kann im Alltag mit ihrer handlichen Wirkung überzeugen. Bei sehr langen Fahrten kann jedoch die „Reise-Philosophie“ der Triumph spürbar mehr Ruhe bringen. Umgekehrt ist die Triumph weniger „schnell mal eben“ in der Stadt, während die Honda hier natürlicher wirkt.
Elektronik & Assistenz: Moderne Unterstützung
Bei der Elektronik zeigt sich ein klarer Unterschied in der Ausrichtung. Die Honda X-ADV bringt moderne Assistenzfunktionen mit, die vor allem das Fahren im Alltag erleichtern. Das Ziel ist: unkompliziert, sicher und gut beherrschbar – ohne dass man ständig „Menüs“ im Kopf haben muss.
Die Triumph Tiger 1200 XCA ist in der Regel deutlich stärker auf ein umfassendes Elektronikpaket ausgelegt. Das kann beim Fahren auf unterschiedlichen Untergründen helfen, weil die Systeme das Motorrad in verschiedenen Situationen stabilisieren und das Fahrgefühl unterstützen. Gerade auf Reisen, wenn Wetter und Straßenqualität variieren, ist das ein echter Pluspunkt.
Stärken & Schwächen der Elektronik
Die Honda punktet mit einem pragmatischen Ansatz: Elektronik als Unterstützung, nicht als Selbstzweck. Eine mögliche Schwäche ist, dass sie bei sehr anspruchsvollen Szenarien nicht ganz so „maximal“ wirkt wie die Triumph.
Die Triumph kann in der Praxis sehr viel abfangen – besonders, wenn man das Motorrad auch abseits der perfekten Straße nutzt. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass die Vielzahl an Funktionen mehr Einarbeitung verlangt, wenn man nicht ohnehin gerne mit Einstellungen arbeitet.
Ausstattung & Praxis: Was bringt der Alltag?
Im Alltag zählt, wie schnell man sich auf das Motorrad verlassen kann. Die Honda X-ADV ist hier oft die unkomplizierte Wahl: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne nutzt, ohne jedes Mal große Vorbereitungen zu treffen. Das macht sie besonders attraktiv für Pendler, Wochenendfahrer und alle, die „ein Bike für alles“ suchen.
Die Triumph Tiger 1200 XCA spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn man wirklich touren will: lange Strecken, wechselnde Bedingungen, Gepäck und der Wunsch nach maximaler Ausstattung. Wer gerne vorbereitet fährt und Komfort sowie Technik als Teil des Erlebnisses sieht, wird mit der Triumph sehr glücklich.
Reise-Setup vs. spontane Nutzung
Die Honda ist eher die spontane Option: schnell drauf, losfahren, ankommen. Die Triumph ist eher die „große Tour“-Option: Sie unterstützt das Reisen so, dass man sich auf das Fahren konzentrieren kann und nicht ständig über Details nachdenken muss.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Bei Bremsen und Sicherheitsgefühl geht es weniger um einzelne Zahlen, sondern um das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit, Stabilität und dem Verhalten in kritischen Situationen. Die Honda X-ADV vermittelt dabei oft ein direktes, gut kontrollierbares Gefühl – besonders im Stadt- und Landstraßenbetrieb.
Die Triumph Tiger 1200 XCA ist auf souveräne Verzögerung ausgelegt, wenn das Motorrad mit mehr Reise-Setup unterwegs ist. In der Praxis bedeutet das: mehr Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und ein sehr verlässliches Gesamtpaket, wenn man mit Gepäck oder auf längeren Etappen unterwegs ist.
Für wen passt welches Motorrad?
Honda X-ADV: Die richtige Wahl für gemischten Alltag
Die Honda X-ADV ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag funktioniert und dabei trotzdem Abenteuer-Feeling zulässt. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt, in der Stadt unterwegs ist oder gerne spontan losfährt, findet hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Auch wer ein Motorrad möchte, das sich leicht kontrollieren lässt und nicht wie ein „großes Reisegerät“ wirkt, wird mit der Honda oft schneller warm.
Triumph Tiger 1200 XCA: Die richtige Wahl für lange Touren
Die Triumph Tiger 1200 XCA ist die bessere Wahl für alle, die regelmäßig lange Strecken fahren oder große Touren planen. Wer Komfort, Elektronik und eine Reise-typische Souveränität priorisiert, bekommt mit der Tiger 1200 ein Motorrad, das genau dafür gemacht ist. Auch wenn die Bedingungen unterwegs variieren, kann die Triumph durch ihre Ausrichtung und Unterstützung besonders überzeugen.
Fazit:
Die Honda X-ADV ist die clevere Wahl für alle, die ein Motorrad für den Alltag und gemischte Strecken suchen: Sie wirkt handlich, unkompliziert und vermittelt ein direktes Fahrgefühl, das besonders bei häufigen Stopps, kurzen Wegen und wechselnden Untergründen Spaß macht. Wer spontane Touren liebt und dabei nicht auf maximale Reiseausstattung angewiesen ist, bekommt mit der Honda ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die Triumph Tiger 1200 XCA passt dagegen besser zu Fahrerinnen und Fahrern, die Komfort, Technik und Langstreckenruhe in den Vordergrund stellen. Sie spielt ihre Stärken auf Reisen aus: stabil, souverän und mit einem Elektronik- und Komfortansatz, der das Motorrad auch bei längeren Etappen und wechselnden Bedingungen zu einem verlässlichen Begleiter macht. Wer regelmäßig große Touren fährt oder das Motorrad als „Reiseplattform“ nutzen möchte, trifft mit der Tiger 1200 XCA meist die passendere Wahl.