| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 7.149 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
- Drehwilliger Motor
- Präzises Fahrwerk
- Vergleichsweise alltagstauglich
- Bedienung
- Nur mittelmäßige Bremse
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder-Reihe, 4-Takt | |
| Hubraum | 321 | ccm |
| Hub | 44 | mm |
| Bohrung | 68 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
| Leistung | 42 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD-Gabel (Federweg 130)mm | |
| Reifen vorne | 110/70-17M | |
| Reifen hinten | 140/70-17M | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
MotorradTest.de auf YouTube
Honda X-ADV vs Yamaha R3: Vergleich der beiden Charaktere
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten, lohnt sich ein genauer Blick: Die Honda X-ADV steht für den Mix aus Scooter-Komfort und Adventure-Optik, während die Yamaha R3 als sportlicher Einstieg in die Welt der Supersport-Feeling-Momente gilt. Im Vergleich zeigt sich schnell, dass es weniger um „besser“ geht, sondern um passender – je nach Fahrprofil, Anspruch und dem, was im Alltag wirklich zählt.
Grundidee im Vergleich: Adventure-Scooter vs sportlicher Roadster
Honda X-ADV: Komfort trifft auf Abenteuer-Feeling
Die Honda X-ADV wirkt wie ein Motorrad, das für den Alltag gemacht ist, aber nicht klein beigibt, wenn die Strecke abwechslungsreicher wird. Der Charakter ist dabei klar: komfortorientiert, mit einer Sitzposition, die auch längere Fahrten angenehm macht. Gleichzeitig sorgt die auf „Allround“ getrimmte Ausrichtung dafür, dass sich die X-ADV nicht wie ein reines Stadtgerät anfühlt.
Yamaha R3: Leicht, agil und mit sportlichem Anspruch
Die Yamaha R3 verfolgt einen anderen Ansatz: Sie ist darauf ausgelegt, sich leicht und direkt anzufühlen. Das macht sie besonders interessant, wenn dynamisches Fahren im Vordergrund steht – etwa auf kurvigen Strecken oder wenn das Motorrad im Alltag schnell „zur Hand“ sein soll. Der Fokus liegt spürbar auf Fahrspaß und einem unkomplizierten Handling.
Fahrgefühl und Handling: Wo sich die Stärken zeigen
Im direkten Vergleich unterscheiden sich beide Modelle vor allem in der Art, wie sie Geschwindigkeit und Alltag verarbeiten. Die Honda X-ADV spielt ihre Stärken aus, wenn es darum geht, entspannt zu bleiben: Das Motorrad vermittelt Stabilität und Ruhe, auch wenn die Umgebung wechselt – von Stadtverkehr bis zu längeren Strecken. Gerade bei wechselnden Untergründen wirkt die Ausrichtung wie ein Vorteil, weil die Maschine nicht nur auf „perfekte“ Straßen ausgelegt ist.
Die Yamaha R3 punktet dagegen mit Agilität. Sie fühlt sich in vielen Situationen „kleiner“ an, als man es von der Optik erwarten würde. Das macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn häufige Richtungswechsel, zügiges Vorankommen und ein sportliches Kurvengefühl gefragt sind. In engen Passagen und auf kurvigen Strecken wird schnell klar, warum die R3 so oft als Einstieg in sportliche Fahrweise empfohlen wird.
Komfort im Alltag: Sitzposition, Ergonomie und Alltagstauglichkeit
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber auf unterschiedliche Weise. Die Honda X-ADV ist spürbar auf „Alltag plus“ ausgelegt: Die Ergonomie wirkt so gestaltet, dass man auch bei längeren Fahrten nicht sofort das Gefühl bekommt, man müsse sich „durchbeißen“. Dazu kommt, dass die X-ADV in vielen Situationen souverän bleibt, wenn der Verkehr stop-and-go ist oder wenn die Strecke nicht durchgehend ideal ist.
Die Yamaha R3 setzt eher auf sportliche Haltung und ein direktes Fahrgefühl. Das kann im Alltag sehr angenehm sein, solange die Fahrten nicht zu lang werden oder die Strecken nicht ständig in unruhigen Bedingungen stattfinden. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei gern zügig unterwegs ist, wird die R3 als unkompliziert erleben. Wer dagegen vor allem Komfort und „entspanntes Durchrollen“ sucht, wird die X-ADV eher als passende Wahl empfinden.
Leistung und Fahrdynamik: Vergleich der Charaktere
Bei der Frage nach Leistung geht es im Vergleich weniger um reine Zahlen, sondern um die Art, wie die Motorcharakteristik genutzt werden kann. Die Honda X-ADV wirkt wie ein Motorrad, das den Alltag „glattzieht“: Sie unterstützt eine gleichmäßige Fahrweise und macht es leicht, auch ohne permanentes Hochdrehen zügig voranzukommen. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn Strecken variieren oder wenn nicht jede Fahrt auf maximale Sportlichkeit ausgelegt ist.
Die Yamaha R3 bringt dagegen mehr von dem Gefühl, das man mit sportlicher Fahrweise verbindet. Sie lädt dazu ein, die Gänge aktiv zu nutzen und die Dynamik auszukosten. Das kann auf kurvigen Strecken sehr motivierend sein, weil sich das Motorrad schnell „in den Rhythmus“ bringen lässt. Gleichzeitig ist die R3 dadurch eher die Wahl, wenn Fahrspaß und sportliche Kontrolle im Vordergrund stehen.
Alltag, Kosten und Wartung: Was der Vergleich nahelegt
Auch wenn konkrete Kosten je nach Nutzung und Zustand variieren, lässt sich aus dem Charakter beider Motorräder ableiten, wie sie typischerweise im Alltag eingesetzt werden. Die Honda X-ADV ist häufig die Maschine, die man für vielseitige Einsätze nutzt: Pendeln, längere Touren, wechselnde Strecken. Genau diese Vielseitigkeit kann bedeuten, dass man das Motorrad intensiver „durch den Alltag“ bewegt – was wiederum regelmäßige Pflege und Wartung besonders wichtig macht.
Die Yamaha R3 wird oft als sportlicher Begleiter gewählt, der vor allem für Fahrspaß und dynamische Strecken genutzt wird. Dadurch kann die Nutzung im Alltag stärker auf „Fahren statt Schleichen“ ausgelegt sein. Wer die R3 regelmäßig bewegt und dabei auf einen sauberen Wartungsplan achtet, profitiert meist von einem unkomplizierten Betrieb.
Stärken und Schwächen: Direkter Vergleich ohne Umwege
Honda X-ADV – Stärken
- Allround-Charakter: wirkt wie ein Motorrad für viele Situationen, nicht nur für eine bestimmte Strecke.
- Komfortorientierung: unterstützt entspanntes Fahren, auch wenn die Fahrt länger wird.
- Souveränität: vermittelt Ruhe, wenn die Umgebung unruhig ist oder die Strecke wechselt.
Honda X-ADV – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ im sportlichen Sinne als ein klassisches sportliches Einsteigermodell.
- Charakter nicht primär auf maximale Sportlichkeit getrimmt, sondern auf Vielseitigkeit.
Yamaha R3 – Stärken
- Agiles Handling: macht dynamisches Fahren schnell zugänglich.
- Sportliches Fahrgefühl: lädt dazu ein, die Fahrdynamik aktiv zu nutzen.
- Einfacher Zugang: wirkt wie ein Motorrad, das man gern und oft fährt.
Yamaha R3 – Schwächen
- Komfortfokus geringer als bei der X-ADV, besonders bei längeren oder unruhigen Fahrten.
- Weniger „Allround-Abenteuer“ im Gefühl, eher sportlich und straßenorientiert.
Für wen lohnt sich welche Wahl?
Der Vergleich wird besonders klar, wenn man die typischen Fahrerprofile betrachtet. Die Honda X-ADV ist vor allem dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad im Alltag vielseitig eingesetzt wird: Pendeln, längere Strecken, wechselnde Straßenbedingungen und der Wunsch nach einer komfortablen Sitz- und Fahrhaltung. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur auf dem Papier funktioniert, sondern sich im Alltag „rund“ anfühlt, wird mit der X-ADV häufiger zufrieden sein.
Die Yamaha R3 passt dagegen besonders gut, wenn Fahrspaß, Agilität und ein sportlicher Einstieg im Vordergrund stehen. Wer gern kurvig fährt, das Motorrad als dynamischen Begleiter sieht und eine direkte Rückmeldung vom Fahrwerk und der Motorcharakteristik mag, findet in der R3 eine sehr stimmige Option. Auch für Einsteiger, die sportlich starten möchten, ist die R3 oft die naheliegendere Wahl.
Fazit:
Die Honda X-ADV ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für den Alltag und darüber hinaus suchen: komfortorientiert, souverän im Umgang mit wechselnden Strecken und mit einem Charakter, der lange Fahrten angenehmer macht. Wer häufig pendelt, auch mal weitere Strecken fährt und dabei nicht ständig auf „maximal sportlich“ aus sein muss, bekommt mit der X-ADV ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Yamaha R3 gewinnt dagegen, wenn der Fokus klar auf Agilität und sportlichem Fahrgefühl liegt. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die gern dynamisch unterwegs sind, Kurven aktiv genießen und ein Motorrad möchten, das sich leicht anfühlt und schnell in den eigenen Rhythmus findet. Kurz gesagt: X-ADV für Komfort und Allround-Vielseitigkeit, R3 für sportlichen Fahrspaß und direkte Dynamik.