| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 8.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
- Motor
- Verarbeitung
- Fahrkomfort
- Gesamtpaket
- Windschild klein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.404 | mm |
| Länge | 2.138 | mm |
| Radstand | 1.404 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.270 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
| Leistung | 75 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
Einfach gut
Auch zum Schluss unser äußerst vergnüglichen Testkilometer bleibt das Fazit gleich: Dies ist ein gutes Motorrad. Alltagstauglich, auf Langstrecke nerven weder Winddruck noch ein extremer Kniewinkel, bequeme Sitzbank oder eine Bedienung, die Rätsel aufgibt.
Die Yamaha Tracer 700 fährt sich allseits locker, flockig und kontrolliert. Yamaha eben. Das gilt, auch dies dürfte wenig überraschend kommen, für die routinierte und hochwertige Verarbeitung.
Wer seine Tracer werkseitig aufrüsten will, der hat die Auswahl aus verschiedenen Zubehörangeboten und vier Paketen. Da reicht die Spanne vom größeren Windschild, Sportauspuff bis zu verschiedenen Behältern und Taschen. Dann allerdings ist Schluss mit günstig: Volle Ausstattung lässt den Preis auf mehr als 12.000 Euro steigen.
Das Testbike wurde uns von Tecius & Reimers in Hamburg zur Verfügung gestellt.
Extras:
Reise-Paket1248,95 €
Kofferset
Hohes Windschild
Komfortsitzbank
USB Anschluss im Cockpit
Wochenende-Paket772,95 €
ABS-Softtaschen
Hohes Windschild
Tankpad
USB Anschluss im Cockpit
Urban-Paket439,95 €
USB Anschluss im Cockpit
Gepäckbrücke
Top Case
Rückenlehne Sozius
Sport Paket419,95€
Kurzer Kennzeichenhalter
Kettenschutz
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Honda X-ADV vs Yamaha Tracer 700: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wer zwischen der Honda X-ADV und der Yamaha Tracer 700 schwankt, entscheidet im Grunde zwischen zwei sehr unterschiedlichen Konzepten: Die Honda X-ADV verbindet den Charakter eines Adventure-Bikes mit dem Komfortgedanken eines Scooters, während die Yamaha Tracer 700 als sportlich orientierter Tourer auf eine klassische Motorrad-Form setzt. Genau daraus entstehen die spannendsten Unterschiede im Alltag und auf längeren Strecken.
Grundidee und Charakter: Adventure-Scooter vs. sportlicher Tourer
Die Honda X-ADV wirkt auf den ersten Blick wie ein „Allrounder mit Haltung“: hohe Sitzposition, robuste Optik und ein Setup, das auf entspanntes Vorankommen ausgelegt ist. Die Yamaha Tracer 700 dagegen spielt ihre Stärken eher über Dynamik und eine Motorrad-typische Ergonomie aus. Das merkt man besonders beim Wechsel zwischen Stadtverkehr und Landstraße: Während die Honda viel Gelassenheit ausstrahlt, lädt die Yamaha spürbar zu zügigem Fahren ein.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Die Honda X-ADV setzt stärker auf einen gleichmäßigen, gut dosierbaren Vortrieb. Gerade bei Stop-and-go oder beim Rangieren macht sich die Art der Kraftentfaltung positiv bemerkbar. Die Yamaha Tracer 700 wirkt dagegen „direkter“ im Ansprechverhalten und bietet ein Fahrgefühl, das stärker nach sportlicherem Kurvenfahren verlangt. Beide Motorräder liefern genug Reserven für Touren, aber die Art, wie sie diese Reserven nutzbar machen, unterscheidet sich deutlich.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Honda X-ADV: Stärken liegen in der entspannten Alltagstauglichkeit und im souveränen Gleiten. Schwäche: Wer maximale sportliche Reaktionsfreude erwartet, fühlt sich mit der Yamaha oft näher am „Motorradgefühl“.
- Yamaha Tracer 700: Stärken liegen in der lebendigen Fahrbarkeit und dem klaren Antriebskonzept. Schwäche: In Situationen, in denen die Honda durch ihre Bauart besonders mühelos wirkt, kann die Yamaha etwas mehr „Fahrerarbeit“ verlangen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Honda X-ADV ist darauf ausgelegt, Unebenheiten und wechselnde Untergründe gelassen zu schlucken. Das macht sie besonders auf schlechten Straßen oder bei wechselhaftem Belag angenehm. Die Yamaha Tracer 700 spielt ihre Vorteile eher in flüssigen Kurven und auf Straßen, die nicht ständig „überraschen“: Sie wirkt handlicher und vermittelt ein sportlicheres, präziseres Gefühl.
Kurven und Alltag
In engen Passagen profitieren beide von einer guten Grundbalance, aber die Honda wirkt dabei oft „komfortorientierter“, während die Yamaha „sportorientierter“ bleibt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist und dabei auch mal über Kopfsteinpflaster oder holprige Abschnitte fährt, wird die Honda meist als entspannter empfinden. Wer dagegen regelmäßig zügig unterwegs ist und Kurven als Hauptargument sieht, findet in der Tracer 700 häufig den besseren Match.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie bequem?
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die Honda X-ADV bietet eine erhöhte, aufrechte Haltung, die den Blick nach vorn und das entspannte Fahren unterstützt. Das ist besonders praktisch bei längeren Fahrten, bei denen man nicht ständig „aktiv“ gegen die Sitzhaltung arbeiten möchte. Die Yamaha Tracer 700 positioniert den Fahrer sportlicher, ohne gleich unbequem zu werden. Dadurch entsteht ein direkteres Fahrgefühl, aber auch ein etwas stärkeres „Mitfahren“ in dynamischen Situationen.
Komfort vs. sportliches Gefühl
- Honda X-ADV: Stärken bei entspannter Sitzhaltung und guter Übersicht. Schwäche: Wer maximale Sportlichkeit sucht, empfindet die Haltung manchmal weniger „rennstreckennah“.
- Yamaha Tracer 700: Stärken bei direktem Handling und sportlicher Ergonomie. Schwäche: Bei sehr langen, eher gemütlichen Fahrten kann die Honda als komfortorientierter wirken.
Windschutz und Verkleidung: Schutz auf Touren
Auf längeren Strecken entscheidet der Windschutz oft darüber, wie anstrengend sich eine Tour anfühlt. Die Honda X-ADV ist mit ihrem Adventure-Ansatz darauf ausgelegt, den Fahrer spürbar zu entlasten. Die Yamaha Tracer 700 bietet ebenfalls einen sinnvollen Schutz, wirkt aber in der Gesamtwirkung stärker „tourer-mäßig“ statt „adventure-mäßig“. Das heißt: Beide sind für Fahrten jenseits der Stadt geeignet, aber die Honda kann bei wechselnden Bedingungen oft einen Tick mehr Ruhe in den Fahrtwind bringen.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich
Bei der Elektronik sind beide Modelle auf einem zeitgemäßen Stand. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die Yamaha Tracer 700 wirkt in der Abstimmung häufig etwas „fahrerorientierter“ im Sinne von klarer Rückmeldung und gut nutzbaren Fahrmodi. Die Honda X-ADV setzt stärker auf ein Gesamtpaket, das den Alltag erleichtert und das Fahren in unterschiedlichen Situationen unkompliziert macht. Welche Elektronik „besser“ ist, hängt daher weniger von einzelnen Funktionen ab, sondern davon, wie das Motorrad insgesamt abgestimmt ist.
Stärken und Schwächen bei der Unterstützung
- Honda X-ADV: Stärken in der alltagstauglichen Gesamtwirkung und in der unkomplizierten Bedienlogik. Schwäche: Wer sehr sportlich „feintunen“ möchte, fühlt sich mit der Yamaha oft näher an der sportlichen Linie.
- Yamaha Tracer 700: Stärken in der dynamischen Abstimmung und im klaren Fahrgefühl. Schwäche: In sehr „entspannten“ Szenarien kann die Honda als noch weniger fordernd wirken.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es vor allem um Dosierbarkeit und Stabilität. Beide Motorräder vermitteln grundsätzlich ein sicheres Gefühl, aber die Honda X-ADV punktet häufig durch ihre souveräne Allround-Charakteristik: Sie bleibt auch bei wechselnden Bedingungen ruhig. Die Yamaha Tracer 700 wirkt beim sportlicheren Fahren oft „direkter“, was das Vertrauen in zügigen Situationen stärkt. Für den Alltag sind beide geeignet; wer aber regelmäßig dynamisch unterwegs ist, wird die Yamaha häufig als etwas unmittelbarer empfinden.
Stärken und Schwächen im Gesamtpaket
Damit wird der Vergleich schnell klar: Die Honda X-ADV ist besonders stark, wenn Komfort, Alltagstauglichkeit und ein entspanntes Handling im Vordergrund stehen. Sie ist ein Motorrad, das man gern nimmt, wenn der Tag lang ist und die Strecke nicht immer perfekt ist. Die Yamaha Tracer 700 ist besonders stark, wenn Fahrspaß, Agilität und ein sportlicheres Motorradgefühl wichtiger sind als maximaler Komfortfokus.
Typische Kaufgründe
- Für die Honda X-ADV sprechen vor allem die entspannte Ergonomie, die robuste Allround-Anmutung und das unkomplizierte Vorankommen.
- Für die Yamaha Tracer 700 sprechen vor allem das lebendige Fahrgefühl, die sportlichere Ausrichtung und die Freude an zügigen Kurven.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung wird leichter, wenn der eigene Alltag und die bevorzugten Strecken betrachtet werden. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, regelmäßig Pendelstrecken fährt und dabei auch mal über unruhige Straßenabschnitte rollt, findet in der Honda X-ADV meist den entspannteren Begleiter. Wer dagegen gern Landstraßen nutzt, Kurven aktiv fährt und dabei ein direkteres Motorradgefühl sucht, wird mit der Yamaha Tracer 700 oft glücklicher.
Für Wen ist welches Bike die bessere Wahl?
Die Honda X-ADV ist ideal für Fahrer, die ein „Adventure mit Komfort“ möchten: aufrecht sitzen, entspannt beschleunigen, souverän durch den Alltag kommen und auch auf Touren nicht ständig gegen Wind und Strecke arbeiten wollen. Die Yamaha Tracer 700 ist ideal für Fahrer, die ein „Tourer mit sportlicher Note“ suchen: dynamisch fahren, präzise reagieren lassen und Kurven als Teil des Fahrspaßes sehen.
Fazit:
Die Honda X-ADV ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Komfort, Alltagstauglichkeit und ein entspanntes, souveränes Fahrgefühl suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo Straßen nicht perfekt sind und man möglichst wenig „arbeiten“ möchte, um schnell voranzukommen. Die Yamaha Tracer 700 ist die bessere Wahl für Fahrer, die mehr Agilität und ein klar sportliches Motorradgefühl bevorzugen. Wer häufig zügig unterwegs ist, Kurven aktiv angeht und eine direkte Rückmeldung beim Fahren schätzt, wird mit der Tracer 700 meist mehr Freude haben. Beide Motorräder sind tourentauglich und bieten ein rundes Gesamtpaket, aber sie treffen unterschiedliche Bedürfnisse: Honda für entspanntes Allrounden, Yamaha für dynamisches Fahren mit sportlicher Ausrichtung.