UVP 14.189 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
UVP 16.349 €
Baujahr von 2014 bis 2021
Roller oder Motorrad? Cross-Over!
Weiter zum Testbericht
Alles ganz einfach
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
  • überraschend frecher Sound
  • flottes Vorankommen
  • komfortable Sitzposition
  • ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
Kontra:
  • Kofferraum eher klein
  • Kette statt Riemen
Pro:
  • Robust
  • Reisetauglichkeit
  • Soziuskomfort
  • Bedienung
Kontra:
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht238kg
Radstand1.588mm
Länge2.245mm
Radstand1.588mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.375mm
Gewicht267kg
Radstand1.540mm
Länge2.255mm
Radstand1.540mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.410mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum745ccm
Hub80mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Hubraum1.199ccm
Hub80mm
Bohrung98mm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung55 PS bei 6.250 U/Min
Drehmoment68 NM bei 4.750 U/Min
Höchstgeschw.171km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite351km
Leistung112 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment117 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt23Liter

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorne41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge, ProLink Aufhängung
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten160/60-15
RahmenbauartZentralrohr
Federung hintenMonofederbein

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe
Bremsen hintenScheibe

Fazit

Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?
 
Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.000€
  • Gebraucht (5 Jahre alt): 8.000€
  • Baujahre: seit 2018
  • Farben: rot, 

MotorradTest.de auf YouTube

Honda X-ADV vs. Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Vergleich der Adventure-Charaktere

Wenn zwei Motorräder aus dem Adventure-Umfeld kommen, aber sehr unterschiedliche Vorstellungen davon haben, wie ein guter Tag auf zwei Rädern aussieht, wird ein Vergleich spannend. Genau das passiert bei Honda X-ADV und Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie „Allrounder“, doch im Detail zeigen sich klare Unterschiede: beim Fahrgefühl, bei der Ausrichtung auf Alltag und Reisen, bei der Art, wie sie Komfort liefern, und auch darin, wie sie mit anspruchsvollen Strecken umgehen.

Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern um das, was die aufgelisteten Werte in der Praxis bedeuten: Wie verändert sich das Handling? Wie wirkt sich die Motorcharakteristik auf den Alltag aus? Und welche Stärken und Schwächen zeigen sich, wenn man beide Motorräder wirklich gegeneinander denkt.

Grundidee: Urban-Adventure vs. große Reiseenduro

Die Honda X-ADV ist ein Motorrad, das sich wie ein moderner Mix aus Roller-Logik und Adventure-Anspruch anfühlt. Die Sitzposition ist so gewählt, dass man im Stadtverkehr entspannt bleibt, aber trotzdem das Gefühl bekommt, „mehr als nur Straße“ zu fahren. Genau diese Mischung macht sie attraktiv, wenn der Alltag oft aus Stop-and-Go, kurzen Strecken und spontanen Ausflügen besteht.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré verfolgt dagegen eine andere Philosophie: Sie ist deutlich stärker als Reiseenduro gedacht. Die Ausrichtung zielt auf lange Strecken, stabile Autobahn- und Landstraßenperformance und ein Gesamtpaket, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer häufig weiter weg fährt, wird hier eher die „große“ Abenteuerseite finden.

Motor und Antrieb: Wie sich die Charaktere unterscheiden

Bei den aufgelisteten Motor- und Leistungswerten zeigt sich schnell, dass beide Motorräder nicht nur „irgendwie“ Adventure sind, sondern unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Die Honda X-ADV wirkt in der Praxis oft wie ein Motorrad, das Drehmoment dort liefert, wo man es im Alltag braucht: beim Anfahren, beim zügigen Herausbeschleunigen aus dem Verkehr und beim entspannten Dahingleiten. Das macht sie besonders angenehm, wenn man nicht ständig „arbeiten“ möchte, sondern einfach flüssig fahren will.

Die Yamaha XT 1200 ZE spielt ihre Stärken eher auf der Langstrecke aus. Die aufgelisteten Werte deuten auf einen Motor hin, der für gleichmäßiges Tempo und ruhige Leistungsentfaltung ausgelegt ist. Das Ergebnis ist ein Fahrgefühl, das weniger auf „kurze Impulse“ setzt und mehr auf „durchziehen“. Gerade bei längeren Etappen wirkt das wie ein Vorteil: weniger Stress, mehr Konstanz.

Stärken und Schwächen im Motor-Vergleich

  • Honda X-ADV: Stärke ist die Alltagstauglichkeit durch gut nutzbares Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass sie auf sehr lange, gleichförmige Autobahnabschnitte nicht ganz die „Reise-Ruhe“ vermittelt, die man von einer großen Tour-Maschine erwartet.
  • Yamaha XT 1200 ZE: Stärke ist die souveräne Langstreckenperformance und die Art, wie Leistung über längere Zeit abrufbar bleibt. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im engen Stadtverkehr durch seine Reiseauslegung etwas „größer“ wirkt als die Honda.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Die Unterschiede in den aufgelisteten Fahrwerks- und Geometriewerten spiegeln sich im Fahrgefühl wider. Die Honda X-ADV ist so abgestimmt, dass sie sich im Alltag leicht kontrollieren lässt. Das Handling wirkt oft direkter, besonders wenn man zwischen Ampeln, in Baustellenzonen oder auf wechselnden Oberflächen unterwegs ist. Auch bei leichtem Schotter oder schlechten Straßen bleibt die Maschine meist gut „lesbar“.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist dagegen auf Stabilität ausgelegt. Die aufgelisteten Parameter sprechen für ein Setup, das bei höheren Geschwindigkeiten und auf langen Strecken Ruhe bringt. Das ist ein klarer Vorteil, wenn man viel über Land fährt oder wenn Wind und Fahrbahnunebenheiten stärker ins Spiel kommen. In engen Kurven oder bei sehr langsamen Manövern kann die Yamaha jedoch weniger „spielerisch“ wirken als die Honda.

Was das in der Praxis bedeutet

Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder oft spontan die Route wechselt, profitiert von der Honda X-ADV – sie fühlt sich schneller „im Flow“. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt, wird die Yamaha XT 1200 ZE als entspannter empfinden, weil sie den Fokus mehr auf Stabilität und gleichmäßiges Vorankommen legt.

Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl, Windschutz und Alltag

Komfort entsteht nicht nur durch „weiche“ Komponenten, sondern durch die Gesamtwirkung aus Sitzposition, Windschutz, Verkleidung und Bedienbarkeit. Bei den aufgelisteten Ausstattungs- und Komfortmerkmalen zeigt sich: Die Honda X-ADV ist stark darin, den Alltag angenehm zu machen. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man auch nach einem langen Tag noch gern bewegt, weil die Bedienung und die Sitzhaltung nicht überfordern.

Die Yamaha XT 1200 ZE setzt noch stärker auf Reisekomfort. Gerade bei längeren Autobahnabschnitten oder bei wechselnden Wetterbedingungen spielt die Ausstattung eine größere Rolle. Die aufgelisteten Werte und Ausstattungsdetails deuten darauf hin, dass die Yamaha dafür gemacht ist, Müdigkeit zu reduzieren und das Motorrad „mitfahren“ zu lassen.

Stärken und Schwächen bei Komfort

  • Honda X-ADV: Stärke ist der unkomplizierte Komfort im Alltag und auf kürzeren Touren. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Etappen der Fokus stärker auf „Allround“ liegt als auf maximaler Reiseabschirmung.
  • Yamaha XT 1200 ZE: Stärke ist der Reisecharakter mit Fokus auf entspannte Langstrecke. Schwäche kann sein, dass sie im urbanen Umfeld weniger „leichtfüßig“ wirkt.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich

Adventure-Motorräder leben heute stark von Elektronik. Die aufgelisteten Werte und Ausstattungsangaben zeigen, dass beide Modelle moderne Systeme an Bord haben, aber mit unterschiedlicher Priorität. Die Honda X-ADV wirkt dabei wie ein Motorrad, das die Kontrolle im Alltag erleichtert: Traktion, Fahrmodi und Assistenzfunktionen sollen das Fahren in wechselnden Situationen angenehm machen.

Die Yamaha XT 1200 ZE setzt ebenfalls auf Elektronik, aber mit stärkerem Reisebezug. Das zeigt sich daran, wie die Systeme typischerweise in den Fahralltag eingebunden sind: für gleichmäßiges Fahren, für Sicherheit bei wechselnden Bedingungen und für eine komfortable Bedienung über längere Zeit.

Wo die Elektronik jeweils punktet

Die Honda punktet eher dort, wo man häufig „kurz und wechselnd“ fährt. Die Yamaha punktet eher dort, wo man „lang und konstant“ unterwegs ist. Beide helfen, aber die Schwerpunkte sind unterschiedlich.

Bremsen, Sicherheit und Fahrstabilität

Bei den aufgelisteten Brems- und Sicherheitswerten zeigt sich, dass beide Motorräder auf ein sicheres Fahrgefühl ausgelegt sind. Die Honda X-ADV vermittelt dabei oft den Eindruck, dass sie in der Stadt schnell Vertrauen aufbaut: präzise Dosierbarkeit und ein kontrolliertes Ansprechverhalten. Das ist besonders wertvoll, wenn man häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten heraus bremst oder wenn die Strecke unruhig ist.

Die Yamaha XT 1200 ZE spielt ihre Stärken stärker bei höheren Geschwindigkeiten und bei längeren Bremsphasen aus. Die Kombination aus Stabilität und Sicherheitslogik sorgt dafür, dass man auch bei wechselndem Tempo und auf längeren Abfahrten entspannt bleibt.

Für welche Strecken passt welches Motorrad?

Ein guter Vergleich endet nicht bei „welches ist besser“, sondern bei „welches passt“. Genau hier wird der Unterschied zwischen Honda X-ADV und Yamaha XT 1200 ZE besonders deutlich.

Honda X-ADV: Ideal für…

  • Stadtverkehr und Pendeln mit gelegentlichen Ausflügen
  • Kurze bis mittlere Touren, bei denen man spontan die Route ändert
  • Fahren auf wechselnden Oberflächen, bei denen Agilität und Kontrolle zählen

Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Ideal für…

  • Reisen, bei denen lange Strecken und konstantes Tempo im Vordergrund stehen
  • Touren mit Gepäck und dem Wunsch nach maximalem Reisekomfort
  • Fahrten, bei denen Stabilität und souveräne Fahrruhe wichtiger sind als „Spielerei“

Fazit: Welches Bike ist für wen die bessere Wahl?

Die Honda X-ADV ist die bessere Wahl, wenn der Alltag einen großen Teil der Fahrzeit ausmacht und das Motorrad vor allem dort überzeugen soll, wo es schnell, unkompliziert und kontrolliert sein muss. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die ein Adventure-Feeling wollen, aber nicht auf die Leichtigkeit im urbanen Umfeld verzichten möchten. Die Stärken liegen im agilen Handling, im gut nutzbaren Ansprechverhalten und im Komfort, der auch nach vielen Stopps und kurzen Etappen nicht „ermüdet“.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist die bessere Wahl, wenn Reisen und lange Strecken Priorität haben. Wer häufig weiter weg fährt, wird die Reiseausrichtung, die Stabilität und den Komfortvorteil auf langen Etappen besonders schätzen. Die Yamaha wirkt wie ein Motorrad, das für Konstanz gemacht ist – weniger für enge Stadtmanöver, mehr für souveränes Vorankommen.

Kurz gesagt: Honda X-ADV für den vielseitigen Alltag mit Adventure-Flair, Yamaha XT 1200 ZE für große Touren und entspannte Langstrecke.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙