| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Wendigkeit
- Krawalliger, kräftiger Motor
- Geländetauglichkeit
- Soziusbetrieb
- Reisetauglichkeit
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Sitzhöhe: | 920 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 84 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 75 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 74 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 193 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel Upside-Down (Federweg 275)mm | |
| Federung hinten | WP (Federweg 275)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Spaß ohne Ende - leider ein teurer
Also, hat das Experiment geklappt? Tja, ein eindeutiges Fazit ist schwierig. Für die Fernreise ist der Serientank klein, Sitzposition, Sitzbank und Fahrwerk auf der Anreise zum Ziel eher anstrengend.
Ansonsten ist die Husqvarna 701 Enduro ein echtes Spaßgerät. Als Erstmotorrad spielt sie sicher nicht die Idealbesetzung in der Garage, aber wer möchte und kann, sollte das mal ausprobieren. Wie schön doch kurzer Radstand und 75 PS harmonieren können!
Zum Schluss noch ein kleiner Wermutstropfen: Ist schon Mama KTM nicht für ihre zurückhaltende Preisgestaltung berühmt, tut die Tochter es ihr gleich: Das Motorrad mit praktisch null Ausstattung und wenig Neigung zum Soziusbetrieb kostet 10.395 Euro. Glückwunsch an die, die es sich leisten können.
Also: Wer ein Moped mit einem Klasse-Motor, tollem Fahrwerk, niedrigem Gewicht und brutalen Bremsen sucht, aber kaum etwas anderem, der kann einchecken. Wer Unvernunft für vernünftig im tieferen Sinn hält, der ist hier richtig. Für alle anderen gilt: „zurückbleiben bitte“.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
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Husqvarna 701 Enduro vs. Benelli Leoncino Bobber 400 – Vergleich & Kaufberatung
Wer zwischen der Husqvarna 701 Enduro und der Benelli Leoncino Bobber 400 schwankt, entscheidet sich im Grunde für zwei sehr unterschiedliche Motorradwelten. Die Husqvarna steht für kompromisslose Vielseitigkeit: ein Enduro, das sowohl auf der Straße als auch abseits befestigter Wege Spaß macht. Die Benelli dagegen ist klar im Stil eines modernen Bobbers verankert – mit Fokus auf Look, entspanntes Handling und ein Fahrgefühl, das eher nach Feierabend-Route als nach Offroad-Training klingt.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet, die sich aus den jeweiligen Ausrichtungen ergeben: Charakter des Motors, Sitzposition und Ergonomie, Fahrwerk und Handling, sowie die Frage, wie alltagstauglich die Maschinen im echten Leben sind. Dabei geht es nicht um „besser“ oder „schlechter“, sondern darum, welches Motorrad die eigenen Prioritäten am ehesten trifft.
Grundidee der Motorräder: Enduro-Fokus vs. Bobber-Charakter
Husqvarna 701 Enduro: bereit für Straße und mehr
Die Husqvarna 701 Enduro ist als Allrounder gedacht, der nicht nur auf Asphalt funktioniert. Das merkt man an der Auslegung: Die Maschine wirkt wie ein Werkzeug, das man gern mitnimmt, wenn die Route plötzlich „unplanbar“ wird – sei es Schotter, Feldweg oder eine Abzweigung, die mehr Abenteuer verspricht als der direkte Weg nach Hause. Der Fahrstil ist entsprechend: dynamisch, direkt und mit dem Gefühl, dass die Maschine auch außerhalb der Komfortzone Spaß macht.
Benelli Leoncino Bobber 400: Stil, Ruhe und Alltag
Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt dagegen auf einen anderen Schwerpunkt. Der Bobber-Look ist nicht nur Optik, sondern spiegelt das Fahrkonzept: entspannter, stimmiger Rhythmus, weniger „Werkzeug“-Vibe, mehr „Genuss“-Vibe. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Stadtverkehr, kurze bis mittlere Touren und für alle, die gern mit Stil unterwegs sind – ohne dabei ständig an Offroad-Fähigkeiten denken zu müssen.
Motor & Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich der größte Unterschied zwischen beiden Modellen: Die Husqvarna ist auf spürbare Durchzugskraft und ein lebendiges Ansprechverhalten ausgelegt, das sich besonders dann auszahlt, wenn es zügig werden soll oder wenn die Strecke nicht glatt ist. Die Benelli fühlt sich dagegen eher nach kontrollierbarer, gleichmäßiger Fahrt an – mit einem Antrieb, der für den Alltag sehr angenehm ist und nicht nach „Maximal-Action“ verlangt.
Wichtig ist dabei: Beide Motorräder können im Alltag Spaß machen, aber auf unterschiedliche Weise. Die Husqvarna belohnt Fahrweise mit mehr Variation – Gas geben, Lastwechsel, Tempo anpassen. Die Benelli belohnt eine ruhige Linie: sauber dosieren, entspannt beschleunigen, die Fahrt genießen.
Sitzposition & Ergonomie: Komfort auf Asphalt vs. Kontrolle im Gelände
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie das Fahrgefühl stark prägt. Die Husqvarna 701 Enduro ist typischerweise auf eine aktive Haltung ausgelegt: Man sitzt so, dass man das Motorrad führen kann, ohne sich „festzuhalten“. Das hilft besonders dann, wenn die Strecke unruhiger wird oder wenn man im Gelände mehr Kontrolle braucht. Gleichzeitig ist diese Position für viele auch auf längeren Strecken angenehm, solange man die aktive Haltung mag.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt dagegen eher auf Komfort und entspannte Kontrolle ausgelegt. Die Haltung ist weniger „offroad-aktiv“, sondern mehr auf entspanntes Cruisen. Das passt sehr gut zu Stadt und Landstraße, kann aber bei sehr sportlicher Fahrweise oder bei längeren, anspruchsvollen Strecken weniger „zielgenau“ wirken als bei einem Enduro-Konzept.
Fahrwerk & Handling: Stabilität, Rückmeldung und Alltagstauglichkeit
Beim Fahrwerk und Handling zeigt sich die Ausrichtung beider Motorräder besonders deutlich. Die Husqvarna ist darauf ausgelegt, Unebenheiten zu schlucken und dabei weiterhin eine klare Rückmeldung zu geben. Dadurch fühlt sich das Motorrad auch dann sicher an, wenn die Straße nicht mehr „perfekt“ ist. Das macht sie interessant für alle, die gern spontan fahren und nicht nur den besten Asphalt suchen.
Die Benelli ist dagegen stärker auf ein harmonisches Fahrgefühl auf befestigten Strecken ausgelegt. Das Handling wirkt leicht und stimmig, vor allem bei moderaten Geschwindigkeiten und in typischen Alltagssituationen. Wer überwiegend Stadt, Landstraße und ruhige Touren fährt, wird hier schnell das Gefühl bekommen, dass das Motorrad „einfach passt“.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im Tempo und in der Situation
Bei beiden Modellen spielt Bremsleistung und Modulation eine Rolle, aber die Anforderungen unterscheiden sich. Die Husqvarna wird eher mit Situationen konfrontiert, in denen man plötzlich reagieren muss: wechselnde Untergründe, unvorhersehbare Linien, mehr Dynamik. Entsprechend ist das Gesamtpaket darauf ausgelegt, Kontrolle zu geben.
Die Benelli ist im Alltag ebenfalls sicher unterwegs, aber der Fokus liegt stärker auf gleichmäßiger, gut dosierbarer Verzögerung im Stadt- und Landstraßenbetrieb. Wer vorausschauend fährt und die Maschine als Cruiser nutzt, bekommt ein stimmiges Sicherheitsgefühl.
Alltag: Wartung, Nutzung und „Wie oft fährt man wirklich?“
In der Praxis entscheidet nicht nur die Technik, sondern auch die Frage: Wie unkompliziert ist das Motorrad im Alltag? Beide Modelle können hier überzeugen, aber auf unterschiedliche Weise.
Die Husqvarna 701 Enduro ist für viele attraktiv, weil sie „mehr kann“: Wer gern mal abbiegt, wenn es spannend wird, oder wer sich nicht auf eine Streckenart festlegen möchte, hat mit der Enduro ein Motorrad, das selten langweilig wird. Gleichzeitig sollte man bei Offroad-Nutzung natürlich mitdenken, dass bestimmte Verschleißthemen und Pflegeaufwand höher sein können als bei reinem Asphaltbetrieb.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 punktet dagegen mit einem klaren Nutzungsprofil: Sie ist ideal für regelmäßige Fahrten, bei denen Stil und entspanntes Handling im Vordergrund stehen. Für viele ist das der Grund, warum sie häufiger genutzt wird – weil sie sich „einfach richtig anfühlt“ und nicht nach zusätzlicher Vorbereitung verlangt.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Husqvarna 701 Enduro – Stärken
- Vielseitiger Charakter: geeignet für Straße und mehr.
- Aktives Fahrgefühl: Kontrolle und Rückmeldung, besonders bei wechselnden Bedingungen.
- Fahrspaß durch Dynamik: macht Lust auf Variation statt Routine.
Husqvarna 701 Enduro – Schwächen
- Anspruch an die Fahrweise: wer nur entspannt cruisen möchte, könnte die aktive Auslegung weniger passend finden.
- Offroad-Fokus: bei überwiegendem Asphaltbetrieb kann der „Mehrwert“ weniger spürbar sein.
Benelli Leoncino Bobber 400 – Stärken
- Stimmiger Bobber-Charakter: optisch und fahrerisch auf entspanntes Cruisen ausgelegt.
- Alltagsfreundlich: besonders stark im Stadt- und Landstraßenbetrieb.
- Leichtes Handling: macht das Fahren unkompliziert.
Benelli Leoncino Bobber 400 – Schwächen
- Weniger Offroad-Potenzial: wer regelmäßig abseits befestigter Wege fährt, wird mit der Ausrichtung weniger glücklich.
- Sportliche Ansprüche: bei sehr dynamischer Fahrweise kann der Enduro-Ansatz der Husqvarna im Gefühl überlegen sein.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Husqvarna 701 Enduro und Benelli Leoncino Bobber 400 hängt vor allem davon ab, wie die typischen Fahrten aussehen.
Husqvarna 701 Enduro: ideal für…
- Fahrten, bei denen die Route nicht immer planbar ist.
- Menschen, die ein Motorrad wollen, das auf wechselnden Untergründen Spaß macht.
- Alle, die ein aktives Fahrgefühl mögen und gern mehr aus dem Motorrad herausholen.
Benelli Leoncino Bobber 400: ideal für…
- Stadtverkehr, Feierabendrunden und entspannte Touren.
- Fahrer, die Wert auf Look und ein harmonisches, unkompliziertes Handling legen.
- Menschen, die ein Motorrad suchen, das sich „einfach gut anfühlt“ und häufig genutzt wird.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Enduro ist die bessere Wahl, wenn die Fahrten abwechslungsreich sind und das Motorrad auch dann Spaß machen soll, wenn die Strecke vom Asphalt abweicht. Das Enduro-Konzept liefert ein aktives, direktes Fahrgefühl und wirkt wie ein Allrounder für alle, die gern mehr entdecken. Wer dagegen vor allem Stadt, Landstraße und entspannte Touren fährt und dabei ein stimmiges Bobber-Gefühl sucht, wird mit der Benelli Leoncino Bobber 400 glücklicher. Sie punktet mit unkompliziertem Handling, einem klaren Cruiser-Charakter und einem Look, der nicht nach „Funktion“ aussieht, sondern nach Stil.
Kurz gesagt: Mehr Abenteuer und Kontrolle sprechen für die Husqvarna. Mehr Genuss, Stil und Alltag sprechen für die Benelli.