| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 14.995 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Wendigkeit
- Krawalliger, kräftiger Motor
- Geländetauglichkeit
- Soziusbetrieb
- Reisetauglichkeit
- Drehfreudiger Motor mit ordentlich Schmackes
- Gute Fahrleistungen
- Erstaunlich wendig
- Relativ leicht, auch für Einsteiger geeignet
- Sound 1b
- Verarbeitung hier und da etwas lieblos
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Sitzhöhe: | 920 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 84 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 975 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 97 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 75 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 74 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 193 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 229 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel Upside-Down (Federweg 275)mm | |
| Federung hinten | WP (Federweg 275)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 57H | |
| Reifen hinten | 150/80B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Spaß ohne Ende - leider ein teurer
Also, hat das Experiment geklappt? Tja, ein eindeutiges Fazit ist schwierig. Für die Fernreise ist der Serientank klein, Sitzposition, Sitzbank und Fahrwerk auf der Anreise zum Ziel eher anstrengend.
Ansonsten ist die Husqvarna 701 Enduro ein echtes Spaßgerät. Als Erstmotorrad spielt sie sicher nicht die Idealbesetzung in der Garage, aber wer möchte und kann, sollte das mal ausprobieren. Wie schön doch kurzer Radstand und 75 PS harmonieren können!
Zum Schluss noch ein kleiner Wermutstropfen: Ist schon Mama KTM nicht für ihre zurückhaltende Preisgestaltung berühmt, tut die Tochter es ihr gleich: Das Motorrad mit praktisch null Ausstattung und wenig Neigung zum Soziusbetrieb kostet 10.395 Euro. Glückwunsch an die, die es sich leisten können.
Also: Wer ein Moped mit einem Klasse-Motor, tollem Fahrwerk, niedrigem Gewicht und brutalen Bremsen sucht, aber kaum etwas anderem, der kann einchecken. Wer Unvernunft für vernünftig im tieferen Sinn hält, der ist hier richtig. Für alle anderen gilt: „zurückbleiben bitte“.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
Fazit - was bleibt hängen
Die Harley Nightster macht mächtig Spaß! Gerade auf Landstraßen entpuppt sie sich als überraschend agiles Bike. Der Motor hat ordentlich Leistung und fühlt sich ebenso überraschend auch in höheren Drehzahl-Gefilden wohl. Die Nightster sieht zwar aus wie eine typische Harley, ist in vielen Dingen aber anders. Besser oder schlechter? Ansichtssache! Echte V2-Dampfhammerfans wird sie nicht überzeugen, alleine schon wegen des zurückhaltenden Sounds (90 dbA Standgeräusch). Wir glauben aber, dass Harley mit der Nightster neue Kundengruppen gewinnen will, und das dürfte auch gelingen.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - viel Spaß!
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Husqvarna 701 Enduro vs Harley-Davidson Nightster: Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Husqvarna 701 Enduro und die Harley-Davidson Nightster, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Vielmehr zeigt sich schnell, wie verschieden die Philosophie dahinter ist: Die Husqvarna steht für vielseitige Einsatzmöglichkeiten zwischen Straße und leichtem Gelände, während die Nightster den Fokus klar auf urbanen Fahrspaß, markantes Design und den typischen Harley-Charakter legt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, das passende Motorrad für den eigenen Alltag zu finden.
Grundidee und Einsatzprofil: Enduro-Vielseitigkeit vs. Street-Feeling
Die Husqvarna 701 Enduro ist als Enduro gedacht, die auch dann Spaß macht, wenn der Weg nicht perfekt asphaltiert ist. Das merkt man an der Ausrichtung: Die Maschine wirkt darauf ausgelegt, verschiedene Untergründe zu „lesen“ und souverän zu bleiben. Gleichzeitig ist sie nicht nur ein Werkzeug für Offroad-Fans, sondern kann auch auf der Straße überzeugen – vor allem, wenn dynamisches Fahren und eine aktive Fahrweise gefragt sind.
Die Harley-Davidson Nightster verfolgt dagegen eine andere Linie. Sie ist auf das konzentriert, was viele an klassischen Harley-Modellen lieben: ein kraftvoller Auftritt, ein charakteristischer Motorlauf und ein Fahrgefühl, das eher „entspannt“ als „sportlich-aktiv“ wirkt. In der Stadt und auf der Landstraße spielt die Nightster ihre Stärken besonders gut aus, vor allem dann, wenn der Fokus auf Stil, Sound und einem angenehmen Rhythmus liegt.
Motorcharakter: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich der größte Unterschied im Fahrgefühl. Die Husqvarna 701 Enduro setzt auf einen agilen Charakter, der sich wie ein „Werkzeug“ für zügiges Vorankommen anfühlt. Das bedeutet: Beschleunigung und Durchzug wirken oft direkt und spontan, was beim Überholen, beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Fahren auf Landstraßen besonders angenehm ist. Auch wenn die Maschine nicht als reines „Showbike“ gedacht ist, macht der Motor klar, dass hier Fahrspaß im Vordergrund steht.
Die Harley-Davidson Nightster spielt ihre Stärke anders aus. Der Motorlauf ist typischerweise weniger auf sportliche Drehfreude ausgelegt, sondern auf ein gleichmäßiges, kerniges Ansprechverhalten. Das sorgt dafür, dass sich die Fahrt oft „rund“ anfühlt – besonders bei konstantem Tempo oder bei entspanntem Cruisen. Wer den Sound und das Gefühl eines V-Twin-Charakters sucht, bekommt das hier sehr deutlich. Gleichzeitig kann das Fahrgefühl im Vergleich zur Husqvarna weniger „leicht“ wirken, wenn sehr sportlich und hektisch gefahren wird.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
Husqvarna 701 Enduro: Stärken liegen in der agilen Reaktion und dem dynamischen Vorankommen. Schwächen zeigen sich eher dort, wo ein sehr „klassisches“ Cruiser-Gefühl erwartet wird – denn die Maschine ist klar auf aktives Fahren ausgelegt.
Harley-Davidson Nightster: Stärken liegen im markanten Motorcharakter, im Sound und im entspannten Fahrrhythmus. Schwächen zeigen sich eher, wenn maximale Agilität und ein sehr sportliches Handling im Vordergrund stehen.
Fahrwerk und Handling: Aktiv kontrollieren oder entspannt gleiten
Das Fahrwerk ist bei beiden Bikes ein zentraler Punkt – und es zeigt sich, wie unterschiedlich die Zielgruppe ist. Die Husqvarna 701 Enduro ist darauf ausgelegt, Unebenheiten zu verarbeiten und dabei kontrolliert zu bleiben. Gerade auf wechselndem Untergrund wirkt das Fahrwerk oft „arbeitsbereit“: Es unterstützt eine aktive Fahrweise, bei der das Motorrad mitarbeitet. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht oder wenn Kurven dynamisch angefahren werden.
Die Harley-Davidson Nightster setzt eher auf ein Fahrgefühl, das Komfort und Stil in den Vordergrund stellt. Das Motorrad wirkt in vielen Situationen stabil und souverän, aber die Art, wie es sich in schnellen Richtungswechseln „anfühlt“, unterscheidet sich von einer Enduro. Wer vor allem Stadtverkehr, Landstraße und gemütliches Tempo fährt, wird das als angenehm empfinden. Wer dagegen sehr sportlich „arbeitet“ und das Motorrad stark fordert, merkt schneller die Grenzen eines Cruiser-Setups.
Bremsen und Stabilität
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich: Beide Motorräder können sicher verzögern, aber die Charakteristik ist unterschiedlich. Die Husqvarna wirkt tendenziell wie ein Bike, das für kontrollierte, wiederholte Bremsmanöver ausgelegt ist – besonders, wenn die Strecke wechselhaft ist. Die Nightster bietet ebenfalls eine solide Verzögerung, aber das Gesamtpaket ist stärker auf gleichmäßiges Fahren abgestimmt. Das heißt: Für entspanntes Cruisen passt das sehr gut, für „sportliche“ Bremsorgien fühlt sich die Husqvarna oft passender an.
Sitzposition und Ergonomie: Welche Haltung passt zum Alltag?
Die Sitzposition entscheidet im Alltag oft mehr als man denkt. Die Husqvarna 701 Enduro bietet eine Haltung, die eher auf Kontrolle und Beweglichkeit ausgelegt ist. Das unterstützt eine aktive Fahrweise und macht es leichter, das Motorrad in Kurven zu führen. Gleichzeitig kann diese Position bei sehr langen, entspannten Fahrten je nach Körperbau weniger „cruisig“ wirken als bei klassischen Cruiser-Konzepten.
Die Harley-Davidson Nightster bringt eine typische Cruiser-Ergonomie mit: Die Sitzhaltung wirkt häufig entspannter, und die Beine sind so positioniert, dass sich längere Fahrten im Alltag angenehm anfühlen können. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder Touren eher im „genießenden“ Tempo fährt, profitiert davon. Wer dagegen häufig sportlich beschleunigt und das Motorrad stark bewegt, kann die ergonomische Ausrichtung als weniger agil empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „zwischen drin“
Beide Motorräder können im Alltag überzeugen, aber auf unterschiedliche Weise. Die Husqvarna 701 Enduro ist besonders dann im Vorteil, wenn der Weg zur Ausfahrt nicht immer perfekt geplant ist: Baustellen, schlechter Asphalt oder ein kurzer Abstecher auf Schotter können eher „mitgenommen“ werden. Dazu kommt, dass das Motorrad häufig ein gutes Gefühl für Tempo und Kontrolle vermittelt – ideal für abwechslungsreiche Strecken.
Die Harley-Davidson Nightster ist im Alltag stark, wenn der Fokus auf dem Erlebnis liegt: Ankommen, Sound genießen, durch die Stadt rollen und auf der Landstraße entspannt Tempo finden. In vielen Situationen wirkt die Nightster wie gemacht für kurze Wege und längere Genussfahrten, bei denen Komfort und Charakter wichtiger sind als maximale Offroad-Fähigkeit.
Stärken und Schwächen im Alltag
Husqvarna 701 Enduro: Stärken sind Vielseitigkeit, aktives Handling und die Fähigkeit, auch unruhige Strecken gut zu meistern. Schwächen sind eher dort zu finden, wo ein klassisches Cruiser-Gefühl oder maximaler Komfort im „Sitzen und Rollen“-Modus erwartet wird.
Harley-Davidson Nightster: Stärken sind Cruiser-Feeling, markanter Auftritt und ein angenehmer Fahrrhythmus. Schwächen zeigen sich eher bei sehr sportlicher Fahrweise oder wenn das Motorrad regelmäßig auf wechselndem Untergrund gefordert wird.
Design und Fahr-Erlebnis: Warum das Auge mitfährt
Design ist beim Motorradkauf selten nur „Optik“. Es beeinflusst, wie man sich auf dem Bike fühlt. Die Husqvarna 701 Enduro wirkt funktional und bereit für Abenteuer. Das passt zur Idee, das Motorrad nicht nur für eine Art von Strecke zu nutzen. Die Harley-Davidson Nightster setzt dagegen auf einen klaren Cruiser-Look und einen Auftritt, der Aufmerksamkeit erzeugt. Wer Wert auf Stil und den typischen Harley-Charakter legt, findet hier genau das.
Auch der Sound gehört zum Erlebnis: Die Husqvarna klingt oft „technisch“ und lebendig, während die Nightster den klassischen V-Twin-Charakter deutlich hörbar macht. Das ist nicht nur Geschmackssache, sondern prägt die Wahrnehmung beim Fahren – und damit auch, welches Motorrad sich „richtig“ anfühlt.
Für wen lohnt sich welcher Vergleichspartner?
Der Vergleich zwischen Husqvarna 701 Enduro und Harley-Davidson Nightster ist letztlich eine Entscheidung zwischen zwei Fahrwelten: Enduro-Vielseitigkeit mit aktivem Handling auf der einen Seite, Cruiser-Charakter mit entspanntem Rhythmus auf der anderen.
Husqvarna 701 Enduro – passend für
Die Husqvarna ist besonders interessant, wenn häufig abwechslungsreiche Strecken gefahren werden, wenn das Motorrad auch mal abseits des perfekten Asphalts genutzt werden soll oder wenn ein agiles, kontrolliertes Fahrgefühl im Vordergrund steht. Wer gern dynamisch fährt und das Motorrad aktiv bewegt, wird sich hier schnell zuhause fühlen.
Harley-Davidson Nightster – passend für
Die Nightster passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem für Stadtfahrten, Landstraßen und Touren im Genussmodus gedacht ist. Wer den Harley-Charakter liebt – inklusive Sound, Look und einem entspannten Fahrgefühl – findet in der Nightster einen starken Begleiter. Auch wer ein Motorrad sucht, das optisch und emotional viel liefert, wird hier eher glücklich.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Enduro ist die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit zählt: Sie spielt ihre Stärken aus, sobald Strecken abwechslungsreich sind, wenn das Motorrad aktiv geführt werden soll und wenn ein lebendiges, direktes Fahrgefühl gefragt ist. Wer gern dynamisch fährt und auch mal über unruhigen Untergrund hinwegkommt, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die Harley-Davidson Nightster ist die passendere Option, wenn das Motorrad vor allem als Cruiser-Erlebnis verstanden wird: markanter Auftritt, charakteristischer Motorlauf und ein entspanntes Fahrgefühl stehen im Mittelpunkt. Für Stadtverkehr, gemütliche Landstraßenfahrten und Touren, bei denen der Genuss wichtiger ist als maximale Agilität, wirkt die Nightster besonders überzeugend.
Kurz gesagt: Enduro-Vielseitigkeit und aktives Handling sprechen für die Husqvarna – Cruiser-Charakter und entspanntes Erlebnis sprechen für die Nightster.