| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 19.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Wendigkeit
- Krawalliger, kräftiger Motor
- Geländetauglichkeit
- Soziusbetrieb
- Reisetauglichkeit
- Koffer und Verkleidung leicht abnehmbar
- Charaktervoller Motor mit fettem Drehmoment
- Lässige Sitzposition
- LED, Tempomat und Keyless Go Serie
- 4 Jahre Garantie ohne km-Begrenzung
- Überraschend agil
- Rangieren schwierig
- Leerlauf finden schwierig
- Kniewinkel hinten eng
- Einzelbremsscheibe vorne
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Sitzhöhe: | 920 | mm |
| Gewicht | 317 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.325 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 84 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.746 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 75 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 74 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 193 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
| Leistung | 83 PS bei 5.450 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel Upside-Down (Federweg 275)mm | |
| Federung hinten | WP (Federweg 275)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 130/70 B18 63 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremse ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
Spaß ohne Ende - leider ein teurer
Also, hat das Experiment geklappt? Tja, ein eindeutiges Fazit ist schwierig. Für die Fernreise ist der Serientank klein, Sitzposition, Sitzbank und Fahrwerk auf der Anreise zum Ziel eher anstrengend.
Ansonsten ist die Husqvarna 701 Enduro ein echtes Spaßgerät. Als Erstmotorrad spielt sie sicher nicht die Idealbesetzung in der Garage, aber wer möchte und kann, sollte das mal ausprobieren. Wie schön doch kurzer Radstand und 75 PS harmonieren können!
Zum Schluss noch ein kleiner Wermutstropfen: Ist schon Mama KTM nicht für ihre zurückhaltende Preisgestaltung berühmt, tut die Tochter es ihr gleich: Das Motorrad mit praktisch null Ausstattung und wenig Neigung zum Soziusbetrieb kostet 10.395 Euro. Glückwunsch an die, die es sich leisten können.
Also: Wer ein Moped mit einem Klasse-Motor, tollem Fahrwerk, niedrigem Gewicht und brutalen Bremsen sucht, aber kaum etwas anderem, der kann einchecken. Wer Unvernunft für vernünftig im tieferen Sinn hält, der ist hier richtig. Für alle anderen gilt: „zurückbleiben bitte“.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
Fazit - was bleibt hängen
Die Sport Glide fährt uns mit ihrer Optik, ihrem Motor, dem Sound und ihrem ganzen Wesen direkt ins Herz. Selbst Dietmar, sonst nicht gerade ein Fan von Cruisern, zeigt sich begeistert. Wem Harley bislang fremd ist, aber gerne mal einen Cruiser ausprobieren möchte, für den bietet sich die Sport Glide geradezu an. Die Touringfähigkeiten sind nicht zu unterschätzen und die abnehmbaren Koffer und Frontverkleidung sind ein cleveres Gimmick, die aus dem Tourer schwuppdiwupp einen reinrassigen Cruiser machen. Cooles Bike!Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Fahrt da ruhig mal hin, Marius und seine Jungs sind supernett und zeigen Euch eine richtig schöne Probefahrtstrecke um den nahegelegenen See. Natürlich gibt es dort auch andere Harleys, die sich ebenfalls auf eine Probefahrt mit Euch freuen.
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Husqvarna 701 Enduro vs Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Husqvarna 701 Enduro und die Harley-Davidson Sport Glide FLSB, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht um Fahrgefühl, Einsatzgebiet und darum, welche Art von Motorradstil im Alltag wirklich Spaß macht. Die Husqvarna steht für wendige Enduro-Performance, die Harley-Davidson für klassischen Cruiser-Charakter, souveräne Straßenpräsenz und ein Fahrgefühl, das eher nach „Genießen“ als nach „Erobern“ klingt.
Im Folgenden werden die beiden Modelle entlang typischer Kriterien gegenübergestellt: Fahrverhalten, Komfort, Alltagstauglichkeit, Stärken und Schwächen sowie die Frage, welches Bike für welchen Fahrertyp besser passt.
Grundcharakter: Enduro-Agilität trifft Cruiser-Style
Husqvarna 701 Enduro: leicht, direkt, bereit für Abwechslung
Die Husqvarna 701 Enduro ist ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug für wechselnde Strecken anfühlt. Die Sitzposition wirkt sportlich aufrecht, das Handling ist auf zügiges Vorankommen ausgelegt und das Bike vermittelt das Gefühl, auch abseits der perfekten Asphaltlinie souverän zu bleiben. Wer gern spontan die Route ändert oder auf Nebenstraßen, Schotterstücken und holprigen Abschnitten nicht sofort „aus dem Konzept“ geraten möchte, findet hier eine klare Stärke.
Harley-Davidson Sport Glide FLSB: entspannt, kraftvoll, straßenfokussiert
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB setzt dagegen auf Cruiser-typische Ruhe und eine markante Optik. Das Fahrgefühl ist weniger „spitz“ und mehr „fließend“. Die Maschine wirkt darauf ausgelegt, Kilometer angenehm zu machen: gleichmäßige Fahrt, ein starker Auftritt und ein Motorcharakter, der sich besonders auf der Straße gut entfaltet. Wer Touren liebt, bei denen man nicht ständig „arbeitet“, sondern eher entspannt vorankommt, wird die Sport Glide schnell schätzen.
Fahrverhalten im Vergleich: wie sich die Bikes im Alltag anfühlen
Agilität vs. Souveränität
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Husqvarna 701 Enduro spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es dynamisch wird – beim zügigen Kurvenfahren, beim schnellen Richtungswechsel und auf Strecken, die nicht immer perfekt glatt sind. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB wirkt dagegen wie ein ruhiger Pol: Sie vermittelt Stabilität und lässt sich auf längeren Strecken sehr kontrolliert bewegen. Das bedeutet nicht, dass die Harley „träge“ ist – aber der Fokus liegt klar auf flüssigem Vorankommen statt auf maximaler Agilität.
Kurven und Tempo: unterschiedliche Philosophien
Die Husqvarna lädt dazu ein, Kurven aktiv zu fahren. Das Bike unterstützt ein sportliches Fahrtempo und belohnt präzises Arbeiten mit dem Gefühl, dass man jederzeit Einfluss nehmen kann. Die Harley-Davidson ist eher die Wahl, wenn Kurven als Teil einer entspannten Fahrt betrachtet werden. Das Motorrad bleibt dabei souverän, aber die „Sportlichkeit“ entsteht weniger durch unmittelbare Lenkpräzision, sondern durch den stabilen Straßenlauf und den kraftvollen Vortrieb.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition entscheidet über den Fahrspaß
Husqvarna: aufrecht-sportlich für wechselnde Einsätze
Die Husqvarna 701 Enduro bietet eine Sitzposition, die sich für unterschiedliche Situationen eignet: Stadt, Landstraße und auch mal unebenes Terrain. Das ist ein Vorteil, wenn die Fahrt nicht immer gleich abläuft. Gleichzeitig kann die sportlichere Ausrichtung je nach Fahrstil und Körperbau nach längerer Zeit spürbar werden – vor allem dann, wenn man sehr lange Strecken in einem „aktiven“ Fahrmodus fährt.
Harley: Cruiser-Komfort für lange Strecken
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB punktet mit einer Ergonomie, die auf Wohlgefühl ausgelegt ist. Die Sitzhaltung wirkt eher entspannt, was besonders bei Touren spürbar wird. Schwächen zeigt die Sport Glide weniger im Komfort selbst, sondern eher in der Flexibilität: Wer häufig enge Passagen, sehr dynamische Manöver oder viel „Terrain“ fährt, wird die Enduro-typische Beweglichkeit der Husqvarna vermissen.
Motorcharakter und Antrieb: wie sich Leistung im Fahrgefühl unterscheidet
Husqvarna: lebendig und drehfreudig
Die Husqvarna 701 Enduro wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das gern „mitarbeitet“. Der Antrieb unterstützt ein zügiges Beschleunigen und macht es leicht, das Tempo je nach Situation anzupassen. Das ist besonders praktisch, wenn die Strecke häufig wechselt: mal schneller, mal langsamer, mal kurvig, mal uneben.
Harley: kraftvoll, gleichmäßig, tourentauglich
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB steht für einen Motorcharakter, der sich auf der Straße besonders gut entfaltet. Der Antrieb fühlt sich oft „souveräner“ an, weil er das Motorrad auch bei gleichmäßigem Tempo angenehm vorwärts bewegt. Für viele Fahrer ist das genau der Punkt: weniger ständiges Nachdenken über den richtigen Moment, mehr fließendes Fahren.
Bremsen und Fahrwerk: Kontrolle vs. Komfort
Husqvarna: Fahrwerk für wechselnde Untergründe
Die Husqvarna 701 Enduro ist im Vergleich klar auf Kontrolle ausgelegt. Das Fahrwerk und die Abstimmung wirken darauf, dass auch nicht perfekte Straßenverhältnisse nicht sofort zum Problem werden. Das ist ein echter Vorteil, wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass das Setup je nach Beladung und Fahrstil auf Komfort weniger „weich“ wirkt als bei rein straßenorientierten Maschinen.
Harley: stabil und komfortorientiert
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB zeigt ihre Stärken vor allem beim stabilen Straßenlauf. Das Fahrwerk unterstützt ein ruhiges Fahrgefühl und trägt dazu bei, dass längere Fahrten weniger anstrengend werden. Wenn es jedoch deutlich unruhiger wird oder wenn sehr dynamische Richtungswechsel im Vordergrund stehen, kann die Enduro-typische Agilität der Husqvarna im Vorteil sein.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Touren
Stadtverkehr
In der Stadt spielt die Husqvarna 701 Enduro ihre Wendigkeit aus. Sie wirkt handlich, lässt sich gut positionieren und macht es leichter, auf Verkehrssituationen schnell zu reagieren. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist ebenfalls alltagstauglich, aber der Charakter ist ein anderer: eher „ankommen und genießen“ als „durchschlängeln“.
Landstraße
Auf Landstraßen zeigt sich der Unterschied besonders deutlich: Die Husqvarna macht Spaß, wenn Kurven aktiv gefahren werden und wenn die Strecke abwechslungsreich ist. Die Harley ist stark, wenn man gleichmäßig fährt, den Rhythmus findet und die Fahrt als Tour betrachtet. Beide können auf der Landstraße überzeugen – aber mit unterschiedlichen Prioritäten.
Langstrecke
Für lange Strecken hat die Harley-Davidson Sport Glide FLSB im Vergleich einen natürlichen Vorteil, weil der Cruiser-Ansatz auf Komfort und entspannte Fahrt ausgelegt ist. Die Husqvarna 701 Enduro kann ebenfalls lange Touren absolvieren, wirkt aber eher dann besonders passend, wenn die Reise nicht nur aus Autobahn und glattem Asphalt besteht, sondern auch aus Abwechslung.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Husqvarna 701 Enduro
- Agiles Handling für dynamisches Fahren und schnelle Richtungswechsel
- Vielseitigkeit bei wechselnden Strecken und Untergründen
- Lebendiger Motorcharakter, der das Anpassen an die Situation leicht macht
- Fahrspaß durch aktives Fahrgefühl
Schwächen der Husqvarna 701 Enduro
- Komfort kann je nach Fahrstil nach längerer Zeit weniger „entspannt“ wirken als bei reinen Cruiser-Konzepten
- Wer vor allem auf ruhige, gleichmäßige Touren setzt, könnte den Enduro-Fokus als „zu aktiv“ empfinden
Stärken der Harley-Davidson Sport Glide FLSB
- Entspanntes Fahrgefühl und Cruiser-Komfort für lange Strecken
- Souveräner Straßenlauf mit Fokus auf flüssiges Vorankommen
- Markanter Charakter, der das Motorradfahren als Erlebnis in den Vordergrund stellt
- Tourentauglichkeit durch ein stimmiges Gesamtpaket
Schwächen der Harley-Davidson Sport Glide FLSB
- Weniger Fokus auf extreme Agilität und sehr dynamische Manöver im Vergleich zur Enduro
- Bei unruhigen Untergründen kann der Cruiser-Ansatz weniger „gelassen“ wirken als bei einem endurotypisch abgestimmten Motorrad
Welches Motorrad passt besser? Entscheidung nach Fahrprofil
Für wen ist die Husqvarna 701 Enduro die bessere Wahl?
Die Husqvarna 701 Enduro passt besonders gut, wenn Abwechslung im Vordergrund steht: kurvige Landstraßen, spontane Umwege, gelegentlich auch schlechterer Asphalt oder Schotterstücke. Wer gern aktiv fährt, das Motorrad spürt und sich nicht auf „eine“ Art von Strecke festlegen möchte, bekommt hier ein starkes Gesamtpaket.
Für wen ist die Harley-Davidson Sport Glide FLSB die bessere Wahl?
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist ideal, wenn der Schwerpunkt auf entspanntem Cruisen liegt: längere Touren, gleichmäßiges Tempo, ein komfortableres Fahrgefühl und die Freude am klassischen Cruiser-Charakter. Wer Motorradfahren als Genuss betrachtet und dabei Wert auf souveränen Straßenlauf legt, wird mit der Sport Glide sehr glücklich.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Enduro gewinnt den Vergleich vor allem dann, wenn Flexibilität, Agilität und ein aktives Fahrgefühl wichtiger sind als maximaler Komfort in „Cruiser-Ruhe“. Sie ist die bessere Wahl für Fahrer, die gern variieren: Stadt, Landstraße und auch mal unebene Abschnitte sollen Spaß machen. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB spielt ihre Stärken dort aus, wo lange Fahrten, entspanntes Vorankommen und ein souveräner Straßenlauf zählen. Wer Touren liebt und das Motorradfahren eher genießen als „arbeiten“ möchte, findet in der Sport Glide das stimmigere Konzept. Kurz gesagt: Enduro-Fans und Abwechslungssucher greifen zur Husqvarna, Touren-Cruiser und Komfortorientierte zur Harley-Davidson.