| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Wendigkeit
- Krawalliger, kräftiger Motor
- Geländetauglichkeit
- Soziusbetrieb
- Reisetauglichkeit
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Sitzhöhe: | 920 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 84 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 75 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 74 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 193 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel Upside-Down (Federweg 275)mm | |
| Federung hinten | WP (Federweg 275)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
Spaß ohne Ende - leider ein teurer
Also, hat das Experiment geklappt? Tja, ein eindeutiges Fazit ist schwierig. Für die Fernreise ist der Serientank klein, Sitzposition, Sitzbank und Fahrwerk auf der Anreise zum Ziel eher anstrengend.
Ansonsten ist die Husqvarna 701 Enduro ein echtes Spaßgerät. Als Erstmotorrad spielt sie sicher nicht die Idealbesetzung in der Garage, aber wer möchte und kann, sollte das mal ausprobieren. Wie schön doch kurzer Radstand und 75 PS harmonieren können!
Zum Schluss noch ein kleiner Wermutstropfen: Ist schon Mama KTM nicht für ihre zurückhaltende Preisgestaltung berühmt, tut die Tochter es ihr gleich: Das Motorrad mit praktisch null Ausstattung und wenig Neigung zum Soziusbetrieb kostet 10.395 Euro. Glückwunsch an die, die es sich leisten können.
Also: Wer ein Moped mit einem Klasse-Motor, tollem Fahrwerk, niedrigem Gewicht und brutalen Bremsen sucht, aber kaum etwas anderem, der kann einchecken. Wer Unvernunft für vernünftig im tieferen Sinn hält, der ist hier richtig. Für alle anderen gilt: „zurückbleiben bitte“.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
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Husqvarna 701 Enduro vs Honda X-ADV: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wer zwischen der Husqvarna 701 Enduro und der Honda X-ADV schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Auf der einen Seite steht ein kompromissloses Enduro-Konzept, das auf Dynamik und Offroad-Feeling ausgelegt ist. Auf der anderen Seite bietet die X-ADV den Charakter eines Adventure-Scooters mit Fokus auf Komfort, Alltagstauglichkeit und entspanntes Reisen. Beide Motorräder/„Motorrad-Alternativen“ sind für viele Einsatzbereiche interessant – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.
Grundidee und Charakter: Enduro vs. Adventure-Scooter
Die Husqvarna 701 Enduro ist vom Grundgedanken her ein leichtes, lebendiges Werkzeug für wechselndes Terrain. Das Fahrgefühl ist direkt, die Maschine wirkt agil und lädt dazu ein, Linien zu suchen, zu beschleunigen und auch mal abseits der üblichen Strecke zu fahren. Wer gerne mit dem Motorrad „arbeitet“, also Gas, Körperhaltung und Fahrwerk aktiv einsetzt, wird hier schnell zu Hause sein.
Die Honda X-ADV verfolgt dagegen eine andere Philosophie: Sie verbindet die Optik und das Abenteuer-Feeling eines Motorrads mit der praktischen Bedienbarkeit eines Scooters. Das Ergebnis ist ein Konzept, das besonders im Alltag und auf längeren Strecken überzeugt, wenn Komfort und Stressfreiheit im Vordergrund stehen. Die X-ADV wirkt weniger „sportlich-reaktiv“, dafür aber sehr souverän im Fluss – gerade dann, wenn der Verkehr zäh wird oder die Tour länger dauert.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Leistung auf die Straße überträgt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die 701 Enduro ist darauf ausgelegt, Leistung spürbar und unmittelbar zu liefern. Das macht sie stark für Beschleunigungsphasen, zügiges Vorankommen und Situationen, in denen man schnell reagieren möchte. Gleichzeitig verlangt diese Direktheit nach einem aktiven Fahrstil – wer sanft und gleichmäßig fahren will, kann das zwar auch, aber die Maschine belohnt eher das dynamische Fahren.
Die Honda X-ADV setzt dagegen auf ein gleichmäßigeres, tourentaugliches Ansprechverhalten. Gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen wirkt das Konzept entspannter: Man bleibt im Rhythmus, ohne ständig „arbeiten“ zu müssen. Das ist ein Vorteil für Fahrten, bei denen weniger das letzte Quäntchen Sportlichkeit zählt, sondern ein ruhiger, kontrollierter Vortrieb.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Husqvarna 701 Enduro: Stärken liegen in der unmittelbaren Reaktion und dem sportlichen Charakter. Schwäche kann sein, dass der Fahrstil je nach Strecke mehr Aufmerksamkeit fordert, weil die Maschine sehr lebendig ist.
- Honda X-ADV: Stärken liegen in der entspannten Fahrbarkeit und dem souveränen Vortrieb im Alltag. Schwäche kann sein, dass das „Enduro-typische“ Offroad- und Sportgefühl nicht so direkt vermittelt wird wie bei der 701 Enduro.
Handling und Fahrwerk: Agilität vs. Stabilität
Im Handling zeigt sich die unterschiedliche Auslegung besonders deutlich. Die Husqvarna 701 Enduro ist darauf getrimmt, in Bewegung zu bleiben: Richtungswechsel gelingen dynamisch, und das Motorrad fühlt sich in Kurven und auf unebenem Untergrund „wach“ an. Das macht sie interessant für Fahrer, die gerne mit dem Motorrad spielen, Linien variieren und auch mal auf schlechteren Straßen unterwegs sind.
Die Honda X-ADV wirkt dagegen in vielen Situationen stabil und berechenbar. Das Konzept zielt auf Komfort und kontrollierte Führung ab. Gerade bei längeren Strecken, bei wechselnden Geschwindigkeiten oder wenn der Untergrund nicht perfekt ist, spielt die X-ADV ihre Stärken aus: Sie bleibt ruhig, vermittelt Sicherheit und reduziert Ermüdung.
Kurven, Bremsen und Kontrolle
Beim Vergleich der Brems- und Fahrstabilitäts-Eigenschaften gilt: Die 701 Enduro wirkt wie ein Motorrad, das man aktiv in die Kurve nimmt. Die X-ADV hingegen unterstützt eher durch ein „ruhiges“ Gesamtpaket. Beide können sportlich gefahren werden, aber sie liefern unterschiedliche Arten von Kontrolle: Die Enduro eher über Agilität und aktives Arbeiten, die X-ADV eher über Stabilität und Komfort.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Stop-and-Go
Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Leistung, sondern auch die Frage, wie leicht sich das Motorrad im Alltag bewegen lässt. Die Honda X-ADV punktet hier typischerweise stark: Das Konzept ist auf praktische Nutzung ausgelegt, und das Fahrgefühl ist so gestaltet, dass man auch im dichten Verkehr entspannt bleibt. Das macht sie besonders attraktiv für Pendler, die häufig kurze Strecken fahren oder regelmäßig im Stop-and-Go unterwegs sind.
Die Husqvarna 701 Enduro kann ebenfalls alltagstauglich sein, aber sie fühlt sich stärker nach „Fahren“ an als nach „einfach ankommen“. Wer gerne unterwegs ist, wird die Enduro lieben. Wer dagegen möglichst stressfrei durch den Tag kommen möchte, könnte die X-ADV als angenehmer empfinden.
Komfort und Ergonomie
- Husqvarna 701 Enduro: Stärken: sportliche Sitzposition und direkter Kontakt zur Straße. Schwächen: kann je nach Fahrprofil und Streckenlänge mehr aktive Haltung erfordern.
- Honda X-ADV: Stärken: komfortorientiertes Gesamtkonzept und entspannteres Handling. Schwächen: weniger „Enduro-Feeling“ für Offroad-Fans.
Touren und Reichweite: Wie gut eignen sich beide für längere Strecken?
Für Touren ist nicht nur die Reichweite entscheidend, sondern auch, wie ermüdungsarm sich das Motorrad über Stunden anfühlt. Die Honda X-ADV ist hier im Vorteil, wenn die Tour viele Kilometer umfasst und der Fokus auf entspanntem Reisen liegt. Das Motorrad bleibt dabei im Alltagstempo angenehm, und die Gesamtanmutung ist auf „durchziehen“ ausgelegt.
Die Husqvarna 701 Enduro kann ebenfalls lange Strecken ab, aber sie ist eher dann die bessere Wahl, wenn die Tour nicht nur aus Asphalt besteht. Wer gerne spontane Abstecher plant, Feldwege einplant oder die Strecke bewusst abwechslungsreich gestaltet, bekommt mit der 701 Enduro ein Motorrad, das diese Ideen unterstützt.
Offroad-Potenzial: Wo die Unterschiede am deutlichsten werden
Beim Thema Offroad ist der Vergleich besonders spannend. Die Husqvarna 701 Enduro ist klar in ihrem Element: Sie ist dafür gemacht, auch auf unebenem Untergrund sicher voranzukommen und dabei Fahrspaß zu liefern. Das Konzept ist auf Traktion, Kontrolle und aktives Fahren ausgelegt. Wer regelmäßig Schotter, Waldwege oder „unfertige“ Straßen fährt, findet hier die passendere Basis.
Die Honda X-ADV ist ebenfalls nicht „nur“ für die Stadt gedacht, aber sie ist eher für leichtes Gelände und Abenteuer-Optik im Alltag ausgelegt. Sie kann mit vielen Situationen umgehen, aber sie ist nicht die erste Wahl, wenn der Schwerpunkt wirklich auf Offroad-Fahrtechnik liegt.
Stärken und Schwächen im Gelände
- Husqvarna 701 Enduro: Stärken: Offroad-Fokus, agiles Fahrverhalten, mehr Spielraum für abenteuerliche Strecken. Schwächen: erfordert mehr Aufmerksamkeit und Fahrpraxis, wenn es anspruchsvoll wird.
- Honda X-ADV: Stärken: souverän für gemischte Strecken, komfortabel für längere Fahrten. Schwächen: weniger geeignet für echtes Enduro-„Training“ oder anspruchsvolle Trails.
Technik, Ausstattung und Alltagspraxis
In der Praxis zählt oft die Ausstattung, die den Alltag erleichtert: Bedienbarkeit, Schutz vor Wind und Wetter, Stauraum-Optionen und die Frage, wie gut sich das Motorrad für regelmäßige Nutzung anpassen lässt. Die X-ADV ist hier typischerweise sehr stark, weil das Konzept auf „Alltag plus Abenteuer“ ausgelegt ist. Die 701 Enduro ist dagegen eher die Plattform für Fahrer, die ihr Motorrad individuell nutzen und für unterschiedliche Einsätze ausbauen möchten.
Beim Vergleich der Assistenz- und Fahrhilfesysteme gilt: Beide Modelle bieten moderne Sicherheits- und Komfortelemente. Entscheidend ist weniger, ob „mehr“ oder „weniger“ vorhanden ist, sondern wie das Gesamtpaket zum Fahrstil passt. Die Enduro unterstützt eher das aktive Fahren, die X-ADV eher das entspannte, kontinuierliche Vorankommen.
Kosten und Wartungsgefühl: Was man beim Kauf realistisch einplanen sollte
Bei den Kosten spielen mehrere Faktoren hinein: Wartungsintervalle, Verschleißteile, Reifenwahl und der individuelle Fahrstil. Die 701 Enduro kann – je nach Nutzung – stärker von Offroad-Einsätzen beeinflusst werden, weil Reifen und Verschleißteile bei unebenem Untergrund schneller an Grenzen kommen. Die X-ADV wird im Alltag häufig „glatter“ genutzt, wodurch sich der Verschleiß oft gleichmäßiger verteilt.
Unterm Strich gilt: Wer die 701 Enduro als Enduro nutzt, sollte das auch in der Kostenplanung berücksichtigen. Wer die X-ADV als komfortables Alltags- und Tourenfahrzeug sieht, bekommt meist ein sehr planbares Nutzungsszenario.
Welche Wahl passt? Kaufberatung nach Fahrprofil
Die Entscheidung zwischen Husqvarna 701 Enduro und Honda X-ADV lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil treffen:
- Husqvarna 701 Enduro ist die bessere Wahl, wenn Abwechslung auf der Strecke wichtig ist, wenn Offroad-Abstecher real geplant sind und wenn ein direktes, lebendiges Fahrgefühl im Vordergrund steht.
- Honda X-ADV ist die bessere Wahl, wenn Alltagstauglichkeit, Komfort und entspanntes Reisen Priorität haben und wenn die meisten Kilometer auf Asphalt oder in gemischtem, aber nicht zu anspruchsvollem Gelände stattfinden.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Enduro gewinnt vor allem dort, wo Fahrspaß aus Dynamik und Offroad-Potenzial entsteht. Sie passt zu Fahrern, die gerne aktiv fahren, Abstecher abseits des Asphalts mögen und ein Motorrad suchen, das sich nicht nach „Routine“ anfühlt, sondern nach Abenteuer. Ihre Schwäche liegt weniger in der Fähigkeit, sondern im Anspruch: Wer maximal entspannt unterwegs sein möchte, muss die Enduro je nach Strecke mehr „mitfahren“.
Die Honda X-ADV ist dagegen die stimmigere Wahl für den Alltag und für längere Touren, bei denen Komfort, Ruhe und ein souveränes Gesamtgefühl zählen. Sie eignet sich besonders für Pendler und Reisende, die viel Zeit im Verkehr oder auf Autobahn-ähnlichen Strecken verbringen und dabei nicht ständig an der Fahrtechnik „arbeiten“ wollen. Wer echtes Enduro-Feeling sucht, wird mit der X-ADV jedoch eher Kompromisse eingehen.
Kurz gesagt: Enduro-Fokus und Gelände sprechen für die 701 Enduro, Komfort, Alltag und entspanntes Reisen sprechen für die X-ADV.