| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 35.790 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Wendigkeit
- Krawalliger, kräftiger Motor
- Geländetauglichkeit
- Soziusbetrieb
- Reisetauglichkeit
- starker, charaktervoller Motor
- kräftiger Sound aus der Serien-Tüte
- irsinnig gute Ausstattung
- 200 Watt Musikanlage
- Koffer und Top-Case mit 133 Liter Stauraum
- bequemes Sitzpolster für Fahrer und Beifahrer inkl. Sitzheizung und Lüftung
- sehr schwer
- Bremsen vorne nur 1b
- keine Rückfahrhilfe
- Apple Carplay ja, Android-Auto nein
- nix für Anfänger
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Sitzhöhe: | 920 | mm |
| Gewicht | 416 | kg |
| Radstand | 1.669 | mm |
| Länge | 2.609 | mm |
| Radstand | 1.669 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.444 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 84 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | PowerPlus V2 | |
| Hubraum | 1.768 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 75 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 74 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 193 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
| Leistung | 122 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 178 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel Upside-Down (Federweg 275)mm | |
| Federung hinten | WP (Federweg 275)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Upside-Down-Federgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Fox Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Verstellmöglichkeit (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60 B 19 66 H | |
| Reifen hinten | 180/60 R 16 80 H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheiben / radiale 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einfachscheibe / 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 298 mm) | |
Spaß ohne Ende - leider ein teurer
Also, hat das Experiment geklappt? Tja, ein eindeutiges Fazit ist schwierig. Für die Fernreise ist der Serientank klein, Sitzposition, Sitzbank und Fahrwerk auf der Anreise zum Ziel eher anstrengend.
Ansonsten ist die Husqvarna 701 Enduro ein echtes Spaßgerät. Als Erstmotorrad spielt sie sicher nicht die Idealbesetzung in der Garage, aber wer möchte und kann, sollte das mal ausprobieren. Wie schön doch kurzer Radstand und 75 PS harmonieren können!
Zum Schluss noch ein kleiner Wermutstropfen: Ist schon Mama KTM nicht für ihre zurückhaltende Preisgestaltung berühmt, tut die Tochter es ihr gleich: Das Motorrad mit praktisch null Ausstattung und wenig Neigung zum Soziusbetrieb kostet 10.395 Euro. Glückwunsch an die, die es sich leisten können.
Also: Wer ein Moped mit einem Klasse-Motor, tollem Fahrwerk, niedrigem Gewicht und brutalen Bremsen sucht, aber kaum etwas anderem, der kann einchecken. Wer Unvernunft für vernünftig im tieferen Sinn hält, der ist hier richtig. Für alle anderen gilt: „zurückbleiben bitte“.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
Fazit
Ist das eigentlich noch ein Motorrad oder schon ein zweirädriges Auto? Irgendetwas dazwischen, würden wir mal sagen. Mit "normalen" Motorrädern hat die Indian Pursuit jedenfalls wenig zu tun, das sieht man ihr schon im Stand an. Mit solch einem Gerät durch die Gegend zu cruisen, ist eine ganz herrliche Angelegenheit. Diese Kombination aus Kraft und Komfort haben wir selten so erlebt. Aber Achtung: Dazu sollte man schon ein gestandener Biker sein, die Pursuit ist nichts für Anfänger!Die Testmaschine wurde uns von Powersport-Nord für diesen Test zur Verfügung gestellt. Danke für das Vertrauen! Sie steht dort als Vorführer und kann tatsächlich Probe gefahren werden. Wer mal Ostern und Weihnachten an einem Tag erleben will, sollte das tun. Ab geht's nach Appen bei Hamburg - viel Spaß!
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Husqvarna 701 Enduro vs Indian Pursuit Dark Horse: Vergleich für unterschiedliche Motorradwelten
Wer zwei so unterschiedliche Motorräder nebeneinander betrachtet, merkt schnell: Hier geht es nicht nur um Daten, sondern um Philosophie. Die Husqvarna 701 Enduro steht für leichtes, agiles Fahren mit Enduro-Genen und einem Motor, der sich gern bewegt. Die Indian Pursuit Dark Horse dagegen wirkt wie ein Statement für komfortables, souveränes Reisen – mit Fokus auf Ausstattung, Laufruhe und Langstreckentauglichkeit. Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt, damit klar wird, welche Stärken wo besonders wirken und welche Schwächen im Alltag eher ins Gewicht fallen.
Grundcharakter: Enduro-Feeling vs. Touring-Souveränität
Husqvarna 701 Enduro: agil, direkt, endurotypisch
Die 701 Enduro ist darauf ausgelegt, schnell auf Fahrbefehle zu reagieren. Das merkt man vor allem im Zusammenspiel aus kompaktem Handling und dem Motor, der für zügiges Beschleunigen und dynamisches Durchziehen bekannt ist. Gerade auf kurvigen Strecken oder wenn die Straße „nicht ganz sauber“ ist, fühlt sich die Maschine lebendig an. Der Enduro-Ansatz zeigt sich auch daran, wie unkompliziert sich das Motorrad in wechselnde Situationen einfügt: Gas auf, Linie anpassen, weiter.
Indian Pursuit Dark Horse: komfortorientiert, souverän, tourentauglich
Die Pursuit Dark Horse ist dagegen ein Motorrad, das eher nach vorn „trägt“ als nach hinten „zappelt“. Der Charakter ist stärker auf gleichmäßiges Tempo, ruhiges Fahrverhalten und entspannte Kilometer ausgelegt. Das wirkt besonders auf längeren Strecken: Man bleibt gelassen, die Maschine vermittelt Sicherheit, und die Ausstattung unterstützt den Alltag. Wer häufig weite Strecken fährt oder Wert auf Komfort legt, findet hier eine klare Ausrichtung.
Motor und Fahrgefühl: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Husqvarna 701 Enduro wirkt im Fahrbetrieb oft „leichter“ und spritziger, weil sie auf unmittelbare Gasannahme und dynamisches Ansprechverhalten setzt. Die Indian Pursuit Dark Horse spielt ihre Stärken eher in der Art aus, wie sie Leistung in Ruhe abrufen lässt – mit einem Fahrgefühl, das weniger nach „Anschieben“ verlangt und mehr nach „Mitnehmen“.
In der Praxis bedeutet das: Auf kurzen, sportlichen Abschnitten punktet die Husqvarna häufig durch ihre Agilität und das schnelle Hochdrehen. Auf langen Etappen kann die Indian ihre Stärken ausspielen, weil sie das Tempo stabil hält und der Fahrer weniger „arbeiten“ muss, um entspannt voranzukommen.
Fahrwerk und Handling: wo die Stärken liegen
Husqvarna: präzise Führung, lebendige Bewegung
Die 701 Enduro ist spürbar auf Kontrolle ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt ein zügiges Umsetzen von Richtungswechseln, und das Motorrad bleibt auch bei wechselndem Untergrund handlich. Gerade wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht, wirkt die Enduro-typische Geometrie wie ein Vorteil: Das Motorrad lässt sich leichter „lesen“ und gibt Feedback, statt alles zu glätten.
Indian: Stabilität und Komfort im Vordergrund
Die Pursuit Dark Horse ist stärker auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das Fahrwerk vermittelt ein ruhiges Gesamtbild, wodurch sich lange Fahrten weniger anstrengend anfühlen. In schnellen Kurven kann das Handling dadurch weniger „leicht“ wirken als bei einer Enduro, dafür ist die Linie oft souverän und berechenbar. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder viel Autobahnanteil hat, profitiert von dieser Ausrichtung.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit vs. souveräne Verzögerung
Beim Bremsenvergleich zeigt sich meist ein ähnliches Muster: Die Husqvarna 701 Enduro zielt auf direkte Rückmeldung und sportliche Dosierbarkeit. Die Indian Pursuit Dark Horse setzt stärker auf souveräne Verzögerung und ein Gefühl von Kontrolle bei höheren Geschwindigkeiten. Beide Systeme können im Alltag überzeugen, aber die Prioritäten sind unterschiedlich: Die Husqvarna wirkt „agiler“ im Bremsgefühl, die Indian eher „touring-stabil“.
Ein möglicher Schwachpunkt ergibt sich daraus, wie man das Motorrad nutzt: Wer mit der Husqvarna vor allem lange, entspannte Strecken fährt, wird zwar sicher bremsen können, aber der Komfortfokus der Indian fehlt. Umgekehrt kann die Indian bei sehr dynamischer Fahrweise weniger „endurotypisch“ wirken, weil das Motorrad stärker auf Stabilität und Komfort ausgelegt ist.
Ausstattung und Komfort: Alltagstauglichkeit im Vergleich
Husqvarna 701 Enduro: funktional, nah am Fahren
Die Husqvarna ist eher „fahrorientiert“ ausgestattet. Das bedeutet: weniger Ablenkung, mehr Fokus auf das, was beim Fahren zählt. Je nach persönlicher Erwartung kann das als Stärke gelten – vor allem, wenn das Motorrad als Werkzeug für kurvige Strecken oder gelegentliche Offroad-Momente gedacht ist. Wer jedoch sehr viel Wert auf umfangreiche Komfortfeatures legt, wird bei der Indian mehr „Premium-Feeling“ finden.
Indian Pursuit Dark Horse: Touring-Komfort und moderne Features
Die Pursuit Dark Horse bringt deutlich mehr Touring-Charakter mit. Die Ausstattung unterstützt längere Fahrten, und das Motorrad wirkt insgesamt wie ein „Reisemittel“. Das zeigt sich in der Art, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt: weniger Stress, mehr Routine. Für viele Fahrer ist das der entscheidende Punkt – nicht die maximale Dynamik, sondern die Summe aus Komfort, Elektronik und Alltagstauglichkeit.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung für unterschiedliche Fahrstile
Im Elektronikvergleich wird klar, dass beide Motorräder moderne Technik nutzen, aber mit unterschiedlichem Ziel. Die Husqvarna 701 Enduro wirkt so, als würde sie den Fahrer stärker in den aktiven Fahrprozess einbinden: Elektronik unterstützt, bleibt aber im Hintergrund. Die Indian Pursuit Dark Horse setzt stärker auf Komfort- und Touring-Assistenz, damit das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen zuverlässig bleibt.
Stärken und Schwächen hängen hier stark von der Nutzung ab: Wer gern selbst „arbeitet“ und das Motorrad spürbar steuert, wird die Husqvarna als direkter empfinden. Wer dagegen möglichst entspannt ankommen möchte, wird die Indian als angenehmer erleben.
Ergonomie und Sitzposition: wie die Körperhaltung das Fahren prägt
Die Sitzpositionen unterscheiden sich deutlich. Die Husqvarna 701 Enduro ist tendenziell so ausgelegt, dass sie sportlich und kontrolliert wirkt – passend zu dynamischem Fahren. Die Indian Pursuit Dark Horse ist eher auf längeres Sitzen und entspanntes Handling ausgelegt. Das macht einen großen Unterschied, wenn die Fahrt länger dauert: Während die Husqvarna auf „Fahrspaß pro Kilometer“ setzt, zielt die Indian auf „Komfort pro Kilometer“.
Gewicht, Agilität und Reichweite: praktische Unterschiede
Im Vergleich der fahrrelevanten Werte zeigt sich: Die Husqvarna wirkt leichter und handlicher, was sich besonders beim Rangieren, beim schnellen Richtungswechsel und bei wechselnden Streckenbedingungen bemerkbar macht. Die Indian ist dagegen schwerer und dadurch weniger „spielerisch“, aber dafür oft stabiler bei höheren Geschwindigkeiten und mit Gepäck.
Auch die Reichweite spielt in der Praxis eine Rolle: Für Tourenfahrer ist es entscheidend, wie gut das Motorrad die Strecke ohne ständige Pausen abdeckt. Hier kann die Indian durch ihren Touring-Ansatz im Vorteil sein, während die Husqvarna eher dann punktet, wenn kurze bis mittlere Strecken mit viel Fahrspaß im Vordergrund stehen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Husqvarna 701 Enduro – Stärken
- Agiles Handling und direktes Fahrgefühl
- Motorcharakter, der dynamisches Fahren unterstützt
- Fokus auf Fahrspaß statt auf „Touring-Komfort“
- Viel Kontrolle bei wechselndem Untergrund
Husqvarna 701 Enduro – mögliche Schwächen
- Weniger Komfort- und Touring-„Rundum-sorglos“-Gefühl als bei der Indian
- Für sehr lange, entspannte Etappen kann die Touring-Ausrichtung der Indian angenehmer sein
Indian Pursuit Dark Horse – Stärken
- Touring-Komfort und souveränes Fahrverhalten
- Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten
- Umfangreiche Ausstattung für lange Strecken
- Entspanntes Fahrgefühl durch moderne Unterstützung
Indian Pursuit Dark Horse – mögliche Schwächen
- Weniger „leicht“ und verspielt als eine Enduro
- Bei sehr dynamischer, sportlicher Fahrweise kann die Touring-Ausrichtung weniger direkt wirken
Für wen lohnt sich welcher Motorradtyp?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrprofil passt. Die Husqvarna 701 Enduro ist besonders interessant, wenn Fahrspaß, Agilität und ein direkter Draht zum Motorrad im Vordergrund stehen. Sie eignet sich für Fahrer, die gern kurvige Strecken genießen, gelegentlich auch abseits des perfekten Asphalts unterwegs sind oder einfach ein Motorrad möchten, das sich schnell anfühlt und viel Feedback gibt.
Die Indian Pursuit Dark Horse ist die bessere Wahl, wenn Komfort, Ausstattung und Langstreckentauglichkeit wichtiger sind als maximale Agilität. Wer regelmäßig größere Distanzen fährt, Wert auf entspannte Ergonomie legt und ein Motorrad sucht, das auch mit wechselnden Bedingungen souverän zurechtkommt, findet in der Pursuit eine stimmige Lösung.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Enduro ist für Fahrer die richtige Wahl, die ein Motorrad mit Enduro-Charakter suchen: agil, direkt und mit einem Fahrgefühl, das Lust auf dynamische Strecken macht. Besonders dann, wenn das Motorrad nicht nur für lange Autobahnfahrten gedacht ist, sondern auch für kurvige Abschnitte und wechselnden Untergrund, spielt sie ihre Stärken aus. Ihre mögliche Schwäche liegt weniger in der Performance als im Komfortfokus: Wer vor allem entspannt reisen möchte, wird bei der Indian Pursuit Dark Horse mehr „Touring-Routine“ finden.
Die Indian Pursuit Dark Horse überzeugt vor allem dort, wo lange Strecken zählen: Komfort, Ausstattung und ein souveränes, stabiles Fahrverhalten stehen im Mittelpunkt. Wer häufig unterwegs ist, viel Wert auf moderne Unterstützung legt und das Motorrad als Reisebegleiter versteht, wird mit ihr glücklicher. Kurz gesagt: Enduro-Fahrspaß mit der Husqvarna – Touring-Komfort mit der Indian.