| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Wendigkeit
- Krawalliger, kräftiger Motor
- Geländetauglichkeit
- Soziusbetrieb
- Reisetauglichkeit
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Sitzhöhe: | 920 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 84 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 75 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 74 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 193 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel Upside-Down (Federweg 275)mm | |
| Federung hinten | WP (Federweg 275)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Spaß ohne Ende - leider ein teurer
Also, hat das Experiment geklappt? Tja, ein eindeutiges Fazit ist schwierig. Für die Fernreise ist der Serientank klein, Sitzposition, Sitzbank und Fahrwerk auf der Anreise zum Ziel eher anstrengend.
Ansonsten ist die Husqvarna 701 Enduro ein echtes Spaßgerät. Als Erstmotorrad spielt sie sicher nicht die Idealbesetzung in der Garage, aber wer möchte und kann, sollte das mal ausprobieren. Wie schön doch kurzer Radstand und 75 PS harmonieren können!
Zum Schluss noch ein kleiner Wermutstropfen: Ist schon Mama KTM nicht für ihre zurückhaltende Preisgestaltung berühmt, tut die Tochter es ihr gleich: Das Motorrad mit praktisch null Ausstattung und wenig Neigung zum Soziusbetrieb kostet 10.395 Euro. Glückwunsch an die, die es sich leisten können.
Also: Wer ein Moped mit einem Klasse-Motor, tollem Fahrwerk, niedrigem Gewicht und brutalen Bremsen sucht, aber kaum etwas anderem, der kann einchecken. Wer Unvernunft für vernünftig im tieferen Sinn hält, der ist hier richtig. Für alle anderen gilt: „zurückbleiben bitte“.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
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Husqvarna 701 Enduro vs KTM 1290 Super Duke R: Zwei Charaktere, ein Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, ist der Vergleich besonders spannend. Die Husqvarna 701 Enduro steht für leichtes Handling, spürbare Agilität und den Anspruch, auch abseits der gewohnten Strecken Spaß zu machen. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist ein kompromissloses Straßenpaket: kraftvoll, direkt und mit dem Anspruch, jede Ausfahrt in Richtung Performance zu drehen. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Welche Stärken bringen die jeweiligen Werte mit, wo zeigen sich Grenzen – und für wen passt welches Motorrad am besten?
Grundidee im Vergleich: Enduro-Feeling vs. Streetfighter-Temperament
Die Husqvarna 701 Enduro ist als Enduro gedacht, aber sie spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Strecke nicht nur aus Asphalt besteht. Die Kombination aus vergleichsweise kompakter Bauweise, agilerem Fahrverhalten und einem Setup, das Unebenheiten nicht sofort „bestraft“, macht sie zu einem Motorrad, das man gern bewegt. Im Vergleich wirkt sie dadurch oft wie die Maschine für spontane Routen: mal Landstraße, mal Schotter, mal ein Feldweg, der plötzlich doch interessant wird.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen ein Motorrad, das auf der Straße seine Identität findet. Der Fokus liegt auf Dynamik, Stabilität und einem Antrieb, der spürbar nach vorne drückt. Im Vergleich zeigen sich die Werte hier als klare Ansage: Das Bike ist für Fahrer gedacht, die gern zügig unterwegs sind, die Beschleunigung auskosten und das Motorrad als „Werkzeug“ für sportliche Fahrten nutzen.
Motor und Antrieb: Wie sich die Werte im Fahrgefühl übersetzen
Beim Vergleich der Motorleistung und des Drehmomentverlaufs wird schnell klar, warum beide Maschinen so unterschiedlich wirken. Die Husqvarna 701 Enduro liefert ihre Kraft so, dass sie sich leicht dosieren lässt und besonders im mittleren Drehzahlbereich lebendig bleibt. Das passt gut zu einem Fahrstil, bei dem man häufig die Linie wechselt, Gas kurz öffnet und wieder korrigiert – etwa auf wechselndem Untergrund oder in kurvigen Abschnitten.
Die KTM 1290 Super Duke R spielt ihre Stärke stärker in Richtung „Druck“ aus. Die Werte deuten auf eine deutlich sportlichere Auslegung hin: mehr Reserven, mehr Durchzug und ein Charakter, der beim Beschleunigen schnell das Gefühl von Kontrolle und Tempo gleichzeitig erzeugt. Im Vergleich zeigt sich: Während die Husqvarna eher zum aktiven Fahren einlädt, belohnt die KTM das frühzeitige Setzen von Tempo und das konsequente Herausbeschleunigen.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die Stärke der Husqvarna liegt darin, dass sie sich auch dann gut anfühlt, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Die Schwäche zeigt sich eher dort, wo man ausschließlich auf maximale Performance setzt: Wer nur schnelle Autobahnabschnitte oder sehr sportliche Passagen im Fokus hat, wird die KTM als klarer empfundenen „Power-Partner“ erleben.
Die Stärke der KTM ist die souveräne Dynamik. Die Schwäche kann im Gegenzug sein, dass das Motorrad weniger „lässig“ wirkt, wenn es wirklich rau wird: Für Schotter und unebene Wege ist es nicht die erste Wahl, weil die Auslegung stark auf Straße und Tempo zielt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Vergleich der Fahrwerkswerte und der daraus resultierenden Abstimmung zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Husqvarna 701 Enduro wirkt leichter zu bewegen, unterstützt das Umsetzen von Richtungswechseln und bleibt auch bei wechselnder Fahrbahnoberfläche gut kontrollierbar. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man gern „mit dem Motorrad arbeitet“: Körper verlagern, Linie anpassen, kurz reagieren.
Die KTM 1290 Super Duke R wirkt dagegen stabiler und „aufgeräumter“ bei höheren Geschwindigkeiten. Die Werte sprechen für ein Setup, das sportliche Fahrten unterstützt und das Motorrad auch dann ruhig hält, wenn die Situation dynamisch wird. Im Vergleich ist das spürbar: Die KTM lädt dazu ein, Kurven zügig anzufahren, früh zu beschleunigen und das Motorrad dabei nicht ständig neu zu sortieren.
Bremsen und Fahrstabilität
Auch bei den Bremsen zeigt sich der Charakter. Die Husqvarna vermittelt eher das Gefühl von kontrollierter Verzögerung, die gut zu einem vielseitigen Einsatz passt. Die KTM hingegen wirkt im Vergleich „sportlicher“: Die Werte und die Abstimmung zielen darauf, harte Bremsmanöver und schnelle Richtungswechsel sicher zu begleiten. Wer häufig zügig fährt, wird die KTM als konsequenteren Begleiter empfinden.
Gleichzeitig gilt: Auf sehr unebenem Untergrund kann die Husqvarna durch ihre Enduro-Nähe und das insgesamt stimmigere Gesamtpaket entspannter wirken. Die KTM bleibt zwar fahrbar, aber die Priorität liegt klar woanders.
Elektronik und Fahrmodi: Welche Werte wirklich helfen
Moderne Motorräder leben von ihrer Elektronik. Im Vergleich der Systeme zeigt sich: Die Husqvarna 701 Enduro setzt auf ein Paket, das sich an unterschiedliche Situationen anpasst und das Fahren auf wechselndem Untergrund erleichtert. Die Werte rund um Traktions- und Regelstrategien wirken so, dass das Motorrad auch dann kontrollierbar bleibt, wenn die Haftung nicht konstant ist.
Die KTM 1290 Super Duke R ist ebenfalls elektronisch stark, aber die Ausrichtung ist klar sportlicher. Im Vergleich wirken die Fahrmodi und Regelparameter darauf, die Leistung möglichst effizient in Vortrieb umzusetzen – ohne dabei das Fahrgefühl zu „abzuwürgen“. Das Ergebnis: Wer sportlich unterwegs ist, bekommt ein Motorrad, das die Dynamik unterstützt und gleichzeitig Sicherheit durch Regelung liefert.
Stärken und Schwächen der Elektronik
Die Stärke der Husqvarna liegt darin, dass die Elektronik das vielseitige Fahren erleichtert. Die Schwäche ist eher indirekt: Wer ausschließlich maximal sportliche Fahrten sucht, wird die KTM als „elektronisch passender“ erleben, weil die Abstimmung stärker auf Performance getrimmt ist.
Die Stärke der KTM ist die direkte Unterstützung beim sportlichen Fahren. Die Schwäche kann sein, dass die Elektronik in sehr „offroadigen“ Situationen weniger intuitiv wirkt, weil das Gesamtkonzept nicht darauf ausgelegt ist, dort den Hauptfokus zu setzen.
Ergonomie und Alltag: Wie sich die Werte auf die Nutzung auswirken
Ergonomie ist im Vergleich oft der Punkt, der unterschätzt wird. Bei der Husqvarna 701 Enduro wirkt die Sitzposition und das Gesamtgefühl so, dass man sich schnell an wechselnde Fahrstile anpassen kann. Die Maschine ist dadurch prädestiniert für Touren, bei denen die Route nicht zu 100 Prozent planbar ist. Auch im Stadtverkehr kann sie durch ihre handliche Art überzeugen, weil man leichter durch Situationen navigiert, in denen man öfter bremsen, anfahren und ausweichen muss.
Die KTM 1290 Super Duke R ist ergonomisch auf sportliche Nutzung ausgelegt. Die Werte und die daraus resultierende Sitzhaltung unterstützen zügiges Fahren und geben dem Fahrer das Gefühl, das Motorrad „unter Kontrolle“ zu haben. Für lange Strecken kann das ein Vorteil sein, wenn der Fokus auf zügigem Tempo liegt. Im Vergleich zeigt sich aber: Wer viel im Stop-and-go-Verkehr unterwegs ist oder häufig sehr langsam fahren muss, wird die Husqvarna oft als entspannter wahrnehmen.
Fazit: Welches Motorrad passt zu welchem Fahrprofil?
Fazit: Die Husqvarna 701 Enduro ist im Vergleich die bessere Wahl, wenn das Motorrad vielseitig eingesetzt werden soll: kurvige Landstraßen, spontane Abstecher auf Schotter oder Feldwege und ein Fahrgefühl, das Agilität und Kontrolle in den Vordergrund stellt. Die Werte rund um Handling, Fahrwerkscharakter und die Elektronik-Unterstützung passen besonders gut zu einem aktiven, abwechslungsreichen Stil. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur auf dem perfekten Asphalt glänzt, sondern auch dann Spaß macht, wenn die Strecke „ein bisschen anders“ wird, liegt mit der 701 Enduro richtig.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen die richtige Entscheidung für Fahrer, die vor allem sportliche Performance auf der Straße suchen: mehr Reserven beim Beschleunigen, ein dynamischer Charakter und ein Setup, das Stabilität bei Tempo und sportlicher Fahrweise priorisiert. Die Werte wirken im Vergleich wie ein klares Versprechen: schnell fahren, früh beschleunigen, Kurven zügig angehen. Für alle, die ihr Motorrad als Performance-Maschine im Alltag und auf Touren erleben wollen, ist die Super Duke R die passendere Wahl.