| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Wendigkeit
- Krawalliger, kräftiger Motor
- Geländetauglichkeit
- Soziusbetrieb
- Reisetauglichkeit
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Sitzhöhe: | 920 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 84 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 75 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 74 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 193 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel Upside-Down (Federweg 275)mm | |
| Federung hinten | WP (Federweg 275)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Spaß ohne Ende - leider ein teurer
Also, hat das Experiment geklappt? Tja, ein eindeutiges Fazit ist schwierig. Für die Fernreise ist der Serientank klein, Sitzposition, Sitzbank und Fahrwerk auf der Anreise zum Ziel eher anstrengend.
Ansonsten ist die Husqvarna 701 Enduro ein echtes Spaßgerät. Als Erstmotorrad spielt sie sicher nicht die Idealbesetzung in der Garage, aber wer möchte und kann, sollte das mal ausprobieren. Wie schön doch kurzer Radstand und 75 PS harmonieren können!
Zum Schluss noch ein kleiner Wermutstropfen: Ist schon Mama KTM nicht für ihre zurückhaltende Preisgestaltung berühmt, tut die Tochter es ihr gleich: Das Motorrad mit praktisch null Ausstattung und wenig Neigung zum Soziusbetrieb kostet 10.395 Euro. Glückwunsch an die, die es sich leisten können.
Also: Wer ein Moped mit einem Klasse-Motor, tollem Fahrwerk, niedrigem Gewicht und brutalen Bremsen sucht, aber kaum etwas anderem, der kann einchecken. Wer Unvernunft für vernünftig im tieferen Sinn hält, der ist hier richtig. Für alle anderen gilt: „zurückbleiben bitte“.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
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Husqvarna 701 Enduro vs Triumph Speed Triple 1200 RR – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Husqvarna 701 Enduro und die Triumph Speed Triple 1200 RR, wird der Vergleich besonders spannend. Die Husqvarna steht für vielseitiges, leichtes Enduro-Feeling und eine Art „Ready-to-go“-Allrounder-Charakter. Die Triumph dagegen ist klar auf sportliche Performance und kompromissloses Fahrgefühl ausgelegt – mit dem Anspruch, auf der Straße richtig zu liefern. Wer sich fragt, welches Bike besser zu den eigenen Wegen passt, findet hier einen strukturierten Vergleich der wichtigsten Punkte: Motor, Fahrwerk, Bremsen, Handling und Alltagstauglichkeit.
Grundidee: Enduro-Vielseitigkeit vs. sportlicher Straßenfokus
Die Husqvarna 701 Enduro ist als Enduro gedacht, die nicht nur auf dem Papier „kann“, sondern sich auch im Alltag flexibel anfühlt. Das Konzept zielt auf einen Mix aus agiler Fahrbarkeit, souveränem Vortrieb und dem Gefühl, auch mal abseits der üblichen Strecken Spaß zu haben. Dabei bleibt sie grundsätzlich alltagstauglich, ohne ihren Charakter zu verstecken.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen ein Naked-Bike mit sportlicher DNA. Der Fokus liegt auf Dynamik, direkter Gasannahme und einem Fahrstil, der auf der Landstraße und in sportlichen Situationen besonders viel Freude macht. Die Triumph ist weniger „Abenteuer“ im klassischen Sinn, sondern eher „Performance“ – mit einer Haltung, die man beim Fahren schnell spürt.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung anfühlt
Im Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Husqvarna 701 Enduro wirkt in der Praxis oft wie ein Motorrad, das Drehmoment nutzbar macht, ohne dass man ständig im oberen Bereich arbeiten muss. Das erleichtert das Fahren in wechselndem Terrain und sorgt dafür, dass sich das Bike auch bei moderater Geschwindigkeit lebendig anfühlt. Gerade beim Anfahren, beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder auf holprigen Abschnitten spielt die „Enduro-Logik“ ihre Stärken aus: kontrollierbar, flexibel und nicht zu empfindlich.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR spielt dagegen die Karte „Straßen-Performance“. Der Motor ist spürbar darauf ausgelegt, Schub aufzubauen und in sportlichen Momenten richtig Druck zu machen. Das Fahrgefühl ist meist direkter und „zielgerichteter“: Gas auf, Reaktion da, Tempo steigt. Wer gerne zügig fährt und das Motorrad als Werkzeug für dynamische Manöver nutzt, wird die Triumph als sehr stimmig erleben.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Husqvarna 701 Enduro: Stärke in der Alltagstauglichkeit des Antriebs und in der nutzbaren Bandbreite für wechselnde Situationen. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf maximaler Straßen-Performance liegt, sondern auf Vielseitigkeit.
- Triumph Speed Triple 1200 RR: Stärke in der sportlichen Durchzugskraft und im „Kick“, wenn es zügig werden soll. Schwäche kann sein, dass das Bike im Alltag je nach Fahrstil mehr „Sportmodus“ verlangt, um sich wirklich wohlzufühlen.
Fahrwerk und Komfort: Kontrolle auf Straße und bei Unebenheiten
Beim Fahrwerk zeigt sich, wie stark die Philosophie der beiden Motorräder auseinanderliegt. Die Husqvarna 701 Enduro ist so ausgelegt, dass sie Unebenheiten nicht nur übersteht, sondern sie in Fahrspaß übersetzt. Das macht sie besonders interessant, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist: schlechte Beläge, kleine Kanten, Schotter- oder Feldwege im „Zwischendurch“-Modus. Die Geometrie und die Abstimmung wirken darauf, dass das Bike stabil bleibt, aber trotzdem agil genug ist, um Richtungswechsel souverän zu fahren.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist eher auf sportliche Straße getrimmt. Das Fahrwerk unterstützt Schräglage und dynamische Linienführung, und das Motorrad vermittelt ein sehr direktes Feedback. Auf glatten, kurvigen Strecken fühlt sich die Triumph oft wie ein präzises Instrument an. Bei schlechter Fahrbahn kann das Setup je nach Erwartung straffer wirken, weil der Fokus klar auf Performance liegt.
Handling: Agilität vs. sportliche Präzision
Die Husqvarna 701 Enduro wirkt im Vergleich häufig „leichter“ in der Bewegung, besonders wenn es darum geht, das Motorrad aktiv zu führen. Das ist ein Vorteil, wenn man gerne spontan fährt oder wenn die Strecke unvorhersehbar ist. Die Triumph Speed Triple 1200 RR punktet dagegen mit präzisem Einlenken und einem sehr klaren Gefühl für die Linie. Wer gerne sportlich fährt und das Motorrad in Kurven „arbeitet“, wird die Triumph als besonders befriedigend empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen ist der Unterschied weniger „besser oder schlechter“, sondern eher „wofür gedacht“. Die Husqvarna 701 Enduro ist darauf ausgelegt, auch in Situationen zu funktionieren, in denen die Haftung nicht immer gleichmäßig ist. Das bedeutet: kontrollierbares Verzögern und ein Gefühl, das man auch dann behält, wenn die Strecke nicht perfekt ist.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist klar auf sportliches Verzögern ausgelegt. In zügigen Passagen und bei harten Bremsmanövern wirkt das System oft sehr standfest und berechenbar. Das gibt Sicherheit, wenn man Kurven dynamisch ansteuert und die Bremsphase bewusst nutzt.
Stärken und Schwächen bei den Bremsen
- Husqvarna 701 Enduro: Stärke in der kontrollierten Bremswirkung für wechselnde Bedingungen. Schwäche kann sein, dass sie nicht den „Track-Anspruch“ vermittelt, den viele bei einer RR-Version erwarten.
- Triumph Speed Triple 1200 RR: Stärke in sportlicher Standfestigkeit und direkter Dosierbarkeit. Schwäche kann sein, dass die sportliche Auslegung auf schlechter Fahrbahn weniger „entspannt“ wirkt, wenn man eher gemütlich unterwegs ist.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und längere Strecken
Im Alltag spielt die Husqvarna 701 Enduro ihre Vielseitigkeit aus. Sie eignet sich gut für Pendelstrecken, weil sie sich unkompliziert anfühlt und man sie auch bei wechselnden Bedingungen gut bewegen kann. Außerdem macht sie Spaß, wenn man mal eine Abkürzung über unbefestigte Wege nimmt oder wenn die Strecke unterwegs „anders“ wird.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist im Alltag ebenfalls nutzbar, aber der Charakter ist stärker auf sportliche Fahrweise ausgerichtet. Wer gerne zügig fährt, wird die Triumph schnell als „immer bereit“ wahrnehmen. Wer dagegen vor allem entspannt unterwegs ist, kann den Fokus auf Performance als etwas weniger „ruhig“ empfinden.
Für wen lohnt sich welche Wahl?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Husqvarna 701 Enduro ist besonders interessant für Menschen, die ein Motorrad suchen, das nicht nur auf der Straße funktioniert, sondern auch abseits der üblichen Route Spaß macht. Sie passt zu Fahrern, die gerne flexibel sind, unterschiedliche Strecken fahren und dabei ein Motorrad möchten, das sich nicht zu schade für „kleine Abenteuer“ ist.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist die bessere Wahl für alle, die auf der Straße maximale Dynamik suchen. Wer Kurven liebt, sportliche Beschleunigung ausnutzt und ein Motorrad möchte, das sich wie ein präzises Sportgerät anfühlt, wird mit der Triumph sehr glücklich. Sie ist ideal, wenn die Hauptstrecken Landstraße, zügige Ausfahrten und sportliche Fahrten sind.
Typische Entscheidungssituationen
- Mehr Abwechslung unterwegs: eher Husqvarna 701 Enduro.
- Sportliche Landstraßenfahrten: eher Triumph Speed Triple 1200 RR.
- Unebenheiten und wechselnde Beläge: eher Husqvarna 701 Enduro.
- Dynamik und sportliches Fahrgefühl: eher Triumph Speed Triple 1200 RR.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Enduro ist die richtige Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das vielseitig bleibt: für Alltag, für wechselnde Strecken und für alle, die auch mal abseits der perfekten Straße unterwegs sind. Ihr Motor- und Fahrwerkscharakter unterstützt ein kontrolliertes, flexibles Fahren und macht sie besonders attraktiv, wenn Abwechslung wichtiger ist als maximale Straßen-Performance.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR passt dagegen am besten zu Fahrern, die sportliche Dynamik priorisieren. Der Straßenfokus zeigt sich in der Art, wie das Motorrad beschleunigt, wie präzise es sich führen lässt und wie souverän es in sportlichen Situationen wirkt. Wer vor allem Landstraße, zügige Ausfahrten und ein sehr direktes Fahrgefühl sucht, bekommt mit der Triumph das passendere Gesamtpaket.
Kurz gesagt: Enduro-Vielseitigkeit gewinnt bei der Husqvarna, sportliche Straßenperformance bei der Triumph.