| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2011 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- leicht und wendig
- unkompliziert
- günstiger Verbrauch
- solide Verarbeitung
- genug Platz für Beifahrer/in
- versprüht wenig Emotionen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 652 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
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Husqvarna 701 Supermoto vs. BMW G 650 GS: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Der Vergleich zwischen der Husqvarna 701 Supermoto und der BMW G 650 GS zeigt sehr deutlich, wie unterschiedlich zwei Motorräder mit ähnlicher Grundidee (ein handliches Konzept, viel Fahrspaß) am Ende wirken können. Während die Husqvarna klar Richtung Supermoto-Feeling und agiles Handling tendiert, steht bei der BMW GS-typische Vielseitigkeit im Fokus – mit dem Anspruch, auch abseits der perfekten Straße noch souverän zu bleiben. Wer sich fragt, welches Motorrad besser zu den eigenen Wegen passt, findet hier einen nachvollziehbaren Vergleich der wichtigsten Punkte.
Grundcharakter: Supermoto-Drang vs. GS-Vielseitigkeit
Die Husqvarna 701 Supermoto ist auf Dynamik ausgelegt. Der Motor und die Abstimmung zielen auf ein direktes Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das Lust auf Kurven macht. Das Motorrad wirkt wie gemacht für schnelle Richtungswechsel, sportliche Linien und das Gefühl, jederzeit „bereit“ zu sein.
Die BMW G 650 GS verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie ist als Allrounder gedacht, der im Alltag genauso funktioniert wie auf längeren Touren und auf leichtem Offroad. Das Fahrwerk und die Sitzposition sind eher auf Kontrolle und Komfort ausgelegt, statt auf maximalen Kurvenangriff.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beide Motorräder setzen auf einen Einzylinder als Herzstück, aber der Charakter unterscheidet sich spürbar. Die Husqvarna wirkt deutlich „frecher“: Das Ansprechverhalten ist direkter, die Gasannahme fühlt sich lebendig an und der Motor unterstützt das sportliche Fahren. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das besonders auf Landstraßen und in der Stadt Spaß macht, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder beschleunigt wird.
Die BMW G 650 GS spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen Fahrbarkeit aus. Der Motor ist weniger auf „sofortige Attacke“ getrimmt, sondern auf ruhigeres, berechenbares Vorankommen. Das ist gerade dann angenehm, wenn längere Strecken anstehen oder wenn das Tempo nicht ständig hoch und runter geht.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Husqvarna 701 Supermoto: Stärken liegen in der spritzigen Reaktion und dem sportlichen Gesamteindruck. Schwäche: Wer vor allem Komfort und entspannte Langstrecken sucht, kann den Fokus auf Dynamik als „zu sportlich“ empfinden.
- BMW G 650 GS: Stärken liegen in der gutmütigen, alltagstauglichen Art und der GS-typischen Vielseitigkeit. Schwäche: Wer maximale Agilität im Kurvenmodus erwartet, wird die Husqvarna als klarer empfundenen „Kurvenmotor“ erleben.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Kontrolle
Das Handling ist einer der größten Unterschiede. Die Husqvarna 701 Supermoto ist spürbar auf Agilität getrimmt. Das Motorrad lässt sich zügig bewegen, unterstützt dynamische Schräglagen und vermittelt ein Gefühl von „direkter Verbindung“ zwischen Fahrer und Straße. Gerade bei wechselnden Situationen – Stadtverkehr, enge Kurven, schnelle Richtungswechsel – wirkt die Husqvarna besonders lebendig.
Die BMW G 650 GS setzt dagegen auf Stabilität und Kontrolle. Das Fahrwerk ist so abgestimmt, dass es Unebenheiten besser wegsteckt und das Motorrad auch dann ruhig bleibt, wenn die Straße nicht perfekt ist. Auf Schotter oder schlechterem Belag fühlt sich die BMW dadurch oft „entspannter“ an, während die Husqvarna zwar ebenfalls Spaß macht, aber stärker nach sportlicher Fahrweise verlangt.
Bremsen und Fahrgefühl
Beim Bremsen zeigt sich ebenfalls der Unterschied im Einsatzprofil. Die Husqvarna wirkt im sportlichen Modus besonders passend: Verzögerung und Rückmeldung unterstützen das zügige Fahren. Die BMW bremst ebenfalls sicher, legt aber den Fokus stärker auf berechenbare Dosierbarkeit und ein kontrolliertes Gesamtpaket.
Sitzposition und Ergonomie: Sportlich kompakt vs. tourentauglich
Die Sitzposition der Husqvarna ist eher auf aktives Fahren ausgelegt. Das unterstützt das schnelle Umsetzen von Bewegungen, macht das Motorrad aber auch dann „präsenter“, wenn man lange und entspannt fahren möchte. Wer häufig kurze Strecken fährt oder gern sportlich unterwegs ist, profitiert von der kompakten, fahrerorientierten Haltung.
Die BMW G 650 GS bietet eine Ergonomie, die sich stärker nach Alltag und Tour anfühlt. Die Haltung wirkt weniger auf maximale Sportlichkeit getrimmt und eher darauf, dass man auch über längere Zeit bequem bleibt. Das ist besonders relevant, wenn die Route nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus Autobahnabschnitten, Landstraßen und wechselndem Untergrund.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „was dazwischen“
Im Alltag spielen beide Motorräder ihre Stärken aus, aber auf unterschiedliche Weise. Die Husqvarna ist in der Stadt besonders attraktiv, weil sie sich leicht bewegen lässt und das Fahrgefühl schnell „anspringt“. Wer häufig stoppt, anzieht, wieder bremst und zwischen Ampeln und Kreuzungen wechselt, erlebt die Husqvarna als sehr direkt.
Die BMW ist im Alltag dann im Vorteil, wenn der Tag nicht nur aus Stadt besteht. Sobald längere Strecken, wechselnde Straßenqualität oder gelegentliche Ausflüge auf Schotter dazukommen, wirkt das GS-Konzept stimmiger. Die BMW fühlt sich dabei weniger wie ein „reines Spaßgerät“ an, sondern eher wie ein Motorrad, das man einfach mitnehmen kann – ohne sich ständig auf einen engen Fahrstil festlegen zu müssen.
Elektronik und Ausstattung: Was man im Alltag wirklich merkt
Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern um die passende Abstimmung. Die Husqvarna wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das den Fahrer stärker in den Vordergrund stellt: Das Zusammenspiel aus Motorcharakter und Fahrwerk sorgt dafür, dass man viel über das eigene Gefühl steuert. Die BMW dagegen wirkt in der Praxis oft als komfortableres Gesamtpaket, bei dem man sich auf die Stabilität und die alltagstaugliche Abstimmung verlassen kann.
Je nach persönlicher Priorität kann das eine oder andere Konzept überzeugen: Wer gern selbst „mitarbeitet“ und das Motorrad sportlich ausfährt, wird die Husqvarna stärker spüren. Wer dagegen Wert auf ein Motorrad legt, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt, findet in der BMW häufig die passendere Basis.
Stärken und Schwächen zusammengefasst
Husqvarna 701 Supermoto – ideal, wenn…
- das Motorrad vor allem für Kurven, Stadt und sportliche Landstraßen genutzt wird
- ein direktes Ansprechverhalten und ein lebendiges Fahrgefühl wichtiger sind als maximaler Komfort
- man Spaß daran hat, das Motorrad aktiv zu bewegen und die Dynamik auszunutzen
BMW G 650 GS – ideal, wenn…
- ein Allrounder gesucht wird, der auch auf längeren Strecken überzeugt
- die Route häufig aus unterschiedlichen Straßenbelägen besteht
- man ein Motorrad bevorzugt, das kontrolliert und berechenbar bleibt
Welche Wahl passt zu welchem Fahrprofil?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Konzept besser zur eigenen Nutzung passt. Die Husqvarna 701 Supermoto ist die Wahl, wenn der Fokus auf Agilität, sportlichem Handling und direktem Motorgefühl liegt. Sie macht besonders dann Sinn, wenn das Motorrad häufig für kurze bis mittlere Strecken genutzt wird und Kurvenfahrten oder dynamische Fahrweise im Vordergrund stehen.
Die BMW G 650 GS ist die Wahl, wenn das Motorrad als vielseitiger Begleiter dienen soll: für Alltag, Touren und gelegentliche Ausflüge auf weniger perfekte Straßen. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur auf dem Asphalt glänzt, sondern auch auf Schotter und schlechten Belägen eine gute Figur macht, wird mit der GS-Konzeption meist zufriedener.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Supermoto ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad mit klarer sportlicher Ausrichtung suchen: direktes Ansprechverhalten, lebendiges Handling und ein Fahrgefühl, das Kurven und dynamische Situationen besonders belohnt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gern zügig über Landstraßen fährt, bekommt hier ein Motorrad, das schnell Spaß macht und sich aktiv bewegen lässt.
Die BMW G 650 GS passt besser zu dem Fahrprofil, bei dem Vielseitigkeit und berechenbare Kontrolle wichtiger sind als maximaler Kurvenangriff. Sie wirkt als Allrounder stimmiger, wenn längere Strecken, wechselnde Straßenqualität und gelegentlicher Offroad-Anteil zum Alltag gehören. Wer ein Motorrad möchte, das entspannt mitkommt und dabei trotzdem zuverlässig bleibt, findet in der GS meist die passendere Basis.