| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2004 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- Fahrgefühl
- Sitzkomfort
- Langlebigkeit
- Preis
- hohe Kosten bei Reparaturen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 120 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 349 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
| Rahmenbauart | Tragender Motor-Getriebe-Verbund | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweigelenk-Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
Fazit - was bleibt hängen
Ein wirklich tolles Motorrad, mit dem man lange Freude haben kann. Und mal ehrlich: die Reiseenduro GS von BMW zählt zu den meistverkauften Motorrädern der Welt und belegt bei uns in Deutschland seit Jahren unangefochten Platz eins. Man darf sich also an dieser Stelle durchaus die Frage stellen, ob sich eine solche Masse an Motorradfahrern wirklich irren kann? Wir glauben das nicht und finden auch die 2010er-Variante der GS äußerst ansprechend! Einziges Manko: GS fahren ist nicht günstig. Denn auch gebraucht und mit hoher Laufleistung haben diese Motorräder ihren Preis. Aber so ist das eben mit der R1200GS. Wer einmal eine hat, gibt diese offensichtlich nicht so leicht wieder her. Und wenn überhaupt, lässt man sich den Verlust entsprechend entlohnen.
MotorradTest.de auf YouTube
Husqvarna 701 Supermoto vs. BMW R 1200 GS K25 – Vergleich der Charaktere
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Husqvarna 701 Supermoto und die BMW R 1200 GS K25, geht es im Vergleich selten nur um Daten. Es geht vor allem um das Gefühl, das man beim Losfahren bekommt: Die Husqvarna steht für agiles, direktes Handling und einen sportlichen Supermoto-Ansatz. Die BMW dagegen ist die klassische Reiseenduro – mit Fokus auf Komfort, Stabilität und Langstrecken-Eignung. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Welche Maschine passt besser zu den eigenen Wegen, zum Fahrstil und zu den Erwartungen an Alltag und Tour?
Grundidee und Einsatzprofil: Supermoto vs. Reiseenduro
Die Husqvarna 701 Supermoto ist als Supermoto gedacht: kompakt, leichtfüßig und darauf ausgelegt, Kurven schnell und dynamisch zu nehmen. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Straßen mit wechselndem Tempo – für enge Passagen, zügige Landstraßen und auch für das, was zwischen den Ampeln passiert. Wer gern „spürt“, wie das Motorrad auf Gas, Lenkimpulse und Gewichtsverlagerung reagiert, bekommt hier eine sehr direkte Maschine.
Die BMW R 1200 GS K25 verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist als Reiseenduro gebaut, um lange Strecken souverän zu bewältigen – egal ob Autobahnanteil, Landstraße oder wechselnde Untergründe. Die GS steht für Ruhe im Fahrgefühl, gute Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und eine Ergonomie, die auch nach mehreren Stunden noch angenehm bleibt. Wer oft unterwegs ist, Gepäck mitnimmt oder einfach ein Motorrad sucht, das „mit einem mitfährt“, statt ständig nach Aufmerksamkeit zu verlangen, findet in der BMW einen starken Gegenpol zur Husqvarna.
Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Zahlen
Im Vergleich der Motoren zeigt sich schnell der Unterschied im Charakter. Die Husqvarna 701 Supermoto liefert ein sportliches, lebendiges Ansprechverhalten. Das spürt man besonders beim Beschleunigen aus dem Stand oder aus niedrigen Drehzahlen: Die Maschine wirkt bereit, schnell zu reagieren, und unterstützt einen Fahrstil, der auf Dynamik und häufiges Wechseln zwischen Schub und Verzögerung setzt.
Die BMW R 1200 GS K25 spielt ihre Stärken eher in einem gleichmäßigeren, tourentauglichen Bereich aus. Der Antrieb fühlt sich auf langen Strecken „entspannt“ an: Man kann konstant fahren, ohne ständig das Drehzahlband zu jagen. Das ist ein Vorteil, wenn die Route nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus Autobahn, Landstraße und längeren Transfers.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die Husqvarna punktet mit unmittelbarer Sportlichkeit und einem sehr aktiven Fahrgefühl. Die BMW punktet mit souveräner Durchzugskraft über längere Zeit und einem Motor, der sich eher nach Reise als nach „Attacke“ anfühlt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Maschinen. Die Husqvarna 701 Supermoto ist auf Agilität ausgelegt. Das Motorrad lässt sich spürbar leichter in Richtungen bringen, unterstützt schnelle Richtungswechsel und vermittelt ein Gefühl von „Kontrolle durch Bewegung“. Gerade in kurvigen Abschnitten wirkt das wie ein Vorteil: Man kann das Motorrad zügig umlenken und bekommt Rückmeldung aus dem Fahrverhalten.
Die BMW R 1200 GS K25 setzt dagegen auf Stabilität und Komfort. Das Fahrwerk ist darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Bedingungen ruhig zu bleiben. Auf längeren Strecken hilft das, Ermüdung zu reduzieren. In schnellen Kurven oder bei höheren Geschwindigkeiten fühlt sich die GS oft „gesetzt“ an, während die Husqvarna eher den Eindruck macht, dass man sie aktiv führen möchte.
Schwäche der Husqvarna im Vergleich: Wer viel Komfort und Ruhe sucht, kann die sportlichere Auslegung als „fordernder“ empfinden. Schwäche der BMW: Wer maximale Agilität und ein sehr direktes Supermoto-Feeling erwartet, wird die GS eher als souverän denn als „leichtfüßig“ erleben.
Bremsen und Sicherheit: Gefühl beim Verzögern
Auch bei den Bremsen unterscheiden sich die Ansätze. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt beim Verzögern oft wie ein sportliches Werkzeug: Das Motorrad unterstützt zügiges, kontrolliertes Bremsen und passt gut zu einem Fahrstil, der Kurven mit klaren Brems- und Beschleunigungsphasen verbindet. Dadurch fühlt sich das Motorrad in dynamischen Situationen sehr stimmig an.
Die BMW R 1200 GS K25 legt Wert auf verlässliche Verzögerung und ein sicheres Gesamtgefühl. Gerade wenn die Strecke lang ist oder das Tempo über längere Zeit variiert, spielt die GS ihre Stärke aus: Bremsen wirkt hier oft „alltagstauglich“ und berechenbar, ohne dass man ständig an der Dosierung arbeiten muss.
Unterm Strich: Die Husqvarna ist tendenziell die Wahl für sportlich ambitionierte Bremsmanöver, die BMW eher für entspannte, sichere Verzögerung im Reisealltag.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie?
Bei Ergonomie ist der Unterschied zwischen beiden Modellen besonders spürbar. Die Husqvarna 701 Supermoto bietet eine Sitzposition, die eher nach „sportlich aktiv“ aussieht: Man sitzt so, dass man das Motorrad gut bewegen kann. Das ist ein Plus, wenn häufiges Umlenken und dynamisches Fahren im Vordergrund stehen. Gleichzeitig kann diese Auslegung für sehr lange Strecken je nach Körperbau und Fahrgewohnheit weniger entspannend wirken als bei einer klassischen Reiseenduro.
Die BMW R 1200 GS K25 ist auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition wirkt meist so, dass man über Stunden gut durchhält. Dazu kommt, dass die GS häufig als „komfortorientiert“ wahrgenommen wird – besonders, wenn man auch mal längere Transfers oder Touren mit wechselndem Tempo plant.
Stärken und Schwächen: Die Husqvarna ist ergonomisch stark für kurvige Einsätze und aktives Fahren. Die BMW ist stark für Touren, bei denen Komfort und Ausdauer wichtiger sind als maximaler Sportfokus.
Gewicht, Maße und Alltag: Wie fühlt sich das Motorrad im Leben an?
Im Alltag zählt nicht nur, wie sich ein Motorrad in der Kurve anfühlt, sondern auch, wie es sich im Stand, beim Rangieren oder bei Stop-and-go bewegt. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt im Vergleich oft leichter und kompakter – das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig in der Stadt gefahren wird oder wenn enge Parklücken und häufiges Anhalten zum Alltag gehören. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, schnell „da zu sein“, ohne dass man sich jedes Mal neu auf die Masse einstellen muss.
Die BMW R 1200 GS K25 bringt als Reiseenduro mehr „Präsenz“ mit. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Auf der Straße sorgt die Masse häufig für Stabilität. Aber im engen Stadtverkehr oder bei häufigem Rangieren kann das Gewicht spürbarer sein als bei der Husqvarna.
Damit ergibt sich ein klares Bild: Husqvarna ist im Alltag oft agiler und unkomplizierter im Handling, BMW ist im Reisebetrieb oft souveräner und stabiler.
Ausstattung und Tourentauglichkeit: Was passt zu welcher Art von Fahrt?
Die BMW R 1200 GS K25 ist grundsätzlich stärker auf Touren ausgelegt. Wer Gepäck mitnimmt, längere Strecken plant oder auch mal unterschiedliche Untergründe einbeziehen möchte, findet in der GS-Philosophie die passende Basis. Dazu passt, dass die BMW typischerweise als Plattform für Reiseausstattung wahrgenommen wird.
Die Husqvarna 701 Supermoto ist dagegen eher die Maschine für „Fahren statt organisieren“. Sie eignet sich besonders für Tagesausflüge, kurvige Strecken und Fahrten, bei denen der Fokus auf Fahrspaß liegt. Wer viel Komfort- und Reiseausstattung priorisiert, muss bei der Husqvarna stärker selbst planen, während die GS die Tourenidee oft schon im Konzept mitbringt.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen Husqvarna 701 Supermoto und BMW R 1200 GS K25 lässt sich am besten über die eigenen Prioritäten entscheiden. Wer vor allem ein Motorrad sucht, das Kurven liebt, schnell reagiert und ein sportliches, direktes Fahrgefühl liefert, wird mit der Husqvarna sehr glücklich. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das lange Strecken komfortabel abspult, stabil bleibt und sich wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt, trifft mit der BMW die richtige Wahl.
Typische Entscheidungsszenarien
- Viele kurvige Strecken, dynamischer Fahrstil: eher Husqvarna 701 Supermoto.
- Regelmäßig lange Touren, Komfort und Stabilität: eher BMW R 1200 GS K25.
- Stadt und spontane Ausfahrten: Husqvarna wirkt oft handlicher und lebendiger.
- Reisen mit Gepäck und entspanntem Tempo: BMW spielt ihre Stärken aus.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Supermoto ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad mit sportlichem Charakter suchen: direktes Ansprechverhalten, agiles Handling und viel Fahrspaß auf kurvigen Strecken. Sie passt besonders gut zu Tagesausflügen, Stadtfahrten und Fahrern, die gern aktiv steuern und das Motorrad spüren möchten. Wer hingegen vor allem Komfort, Stabilität und eine entspannte Langstrecken-Atmosphäre erwartet, wird mit der BMW R 1200 GS K25 glücklicher. Die GS wirkt wie gemacht für Reisen, längere Transfers und ein berechenbares Fahrgefühl, das auch nach vielen Stunden noch angenehm bleibt. Kurz gesagt: Husqvarna für Dynamik und Agilität, BMW für Touren, Ruhe und souveräne Stabilität. Die Entscheidung hängt damit weniger von einzelnen Daten ab, sondern davon, ob der Fokus auf dem sportlichen Kurvengefühl oder auf dem Reiseerlebnis liegt.