| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 15.300 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- hat ordentlich Wums
- umfangreiche elektronische Helferlein
- deutlich geländetauglicher als die Standard-Version der GS
- Preis vor allem mit Vollausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.207 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.412 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.700 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
| Rahmenbauart | Brücken, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Telegabel 37 mm (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung vorne | Federbein | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 376 mm) | |
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
Fazit - was bleibt hängen
Nein, unsere hohen Erwartungen wurden keineswegs enttäuscht – nicht mal ein bisschen! Die R 1200 GS Rallye hat uns nicht nur sehr gut gefallen sondern macht es uns wirklich schwer Kritikpunkte zu finden. Na gut, sie ist ganz schön teuer. Aber Qualität hat eben Ihren Preis. Und wenn man sich dazu die Preise auf dem Gebrauchtmarkt ansieht muss man sagen, dass die GS ihren Wert recht lange hält. Zudem bleibt es natürlich jedem selbst überlassen ob er wirklich alle Ausstattungspakete benötigt. Klar allesamt erledigen ihre Aufgaben zuverlässig und gut treiben jedoch den Preis nochmal ordentlich in die Höhe. Und bereits in der Grundausstattung haben wir es mit einem ausgereiften, tollen Bike zu tun!
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Husqvarna 701 Supermoto vs. BMW R 1200 GS: Vergleich für Straße, Alltag und Tour
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Husqvarna 701 Supermoto und die BMW R 1200 GS, steckt dahinter meist eine ganz klare Frage: Soll das Motorrad vor allem wendig, direkt und sportlich wirken – oder eher souverän, komfortabel und für lange Strecken ausgelegt sein? Genau darum geht es in diesem Vergleich. Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt, damit die Entscheidung nicht nur nach Bauchgefühl fällt, sondern nach dem, was im Alltag wirklich zählt.
Grundcharakter: Supermoto-Agilität vs. Reiseenduro-Souveränität
Die Husqvarna 701 Supermoto steht für ein sehr unmittelbares Fahrgefühl. Das Konzept ist klar: leichtfüßig, reaktionsschnell und mit einem Fokus auf Dynamik auf der Straße – und dort, wo es mal ruppiger wird, auch mit einer Portion Offroad-Feeling. Die BMW R 1200 GS verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Als Reiseenduro ist sie darauf ausgelegt, lange Strecken entspannt zu bewältigen, dabei stabil zu liegen und auch auf wechselndem Untergrund verlässlich zu funktionieren.
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Husqvarna spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn Tempo, Kurvengefühl und ein sportlicher Umgang mit dem Gas im Vordergrund stehen. Die BMW punktet vor allem bei Fahrkomfort, Ruhe im Fahrbetrieb und dem Gefühl, dass das Motorrad auch nach vielen Kilometern noch „einfach macht“.
Motor und Fahrgefühl: Direktheit auf der Husqvarna, Gelassenheit auf der GS
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Maschinen spürbar. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt im Alltag oft wie ein Motorrad, das schnell auf Eingaben reagiert. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Überholmanöver, zügiges Beschleunigen aus dem Stand oder dynamisches Kurvenfahren gefragt sind. Die BMW R 1200 GS dagegen vermittelt eher das Bild eines Motors, der gleichmäßig zieht und dabei viel Fahrkomfort unterstützt. Gerade bei längeren Touren oder wenn das Tempo konstant bleiben soll, fühlt sich die GS oft „erwachsener“ an.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die Husqvarna ist im sportlichen Einsatz meist im Vorteil, weil sie das Tempo leichter „nach vorne“ bringt und das Motorradgefühl direkter bleibt. Die BMW kann dafür bei gleichmäßiger Fahrt und bei wechselnden Bedingungen überzeugen, weil sie weniger hektisch wirkt und das Gesamtpaket auf Langstrecke ausgelegt ist.
Ergonomie und Sitzposition: Sportlich kompakt vs. Tour-komfortabel
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Alltag prägt. Die Husqvarna 701 Supermoto ist tendenziell kompakter und sportlicher ausgelegt. Das unterstützt ein aktives Fahren, bei dem man das Motorrad spürbar mit dem Körper führt. Wer gern dynamisch fährt und kurze Wege oder kurvige Strecken mag, wird das als Vorteil empfinden.
Die BMW R 1200 GS setzt dagegen stärker auf Tour-Komfort. Die Ergonomie ist so gestaltet, dass man auch über längere Zeit entspannt sitzen kann. Das ist besonders dann ein Plus, wenn die Fahrt nicht nur aus „Spaßkilometern“ besteht, sondern auch aus Pendeln, längeren Strecken oder Reisen mit Gepäck.
Schwächen ergeben sich meist aus dem jeweiligen Konzept: Die Husqvarna kann bei sehr langen Strecken weniger „ausgleichend“ wirken, während die BMW im sehr sportlichen Kurven- und Stadtbetrieb manchmal weniger verspielt wirkt als eine Supermoto. Wer den eigenen Fahrstil kennt, erkennt hier schnell, welche Richtung besser passt.
Fahrwerk und Handling: Agilität im Stadtverkehr, Stabilität auf der Strecke
Beim Handling zeigt sich der Unterschied zwischen Supermoto und Reiseenduro besonders deutlich. Die Husqvarna 701 Supermoto ist dafür gemacht, schnell in Schwung zu kommen und Richtungswechsel leicht wirken zu lassen. Das macht sie im Stadtverkehr, auf Landstraßen und auf kurvigen Strecken oft sehr attraktiv. Auch wenn der Untergrund mal nicht perfekt ist, bleibt das Fahrgefühl meist lebendig.
Die BMW R 1200 GS spielt ihre Stärken vor allem in der Stabilität aus. Bei höheren Geschwindigkeiten, bei längeren Autobahnabschnitten oder wenn die Strecke unruhiger wird, wirkt die GS oft souveräner. Das Fahrwerk unterstützt dabei, dass man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss.
Im Vergleich heißt das: Die Husqvarna ist im direkten Fahrspaß häufig im Vorteil, weil sie agiler und reaktionsschneller wirkt. Die BMW ist im Komfort und in der Gelassenheit oft die bessere Wahl, wenn die Strecke länger wird oder wenn man häufig zwischen verschiedenen Untergründen wechselt.
Bremsen, Reifen und Grip: Unterschiedliche Prioritäten
Auch wenn beide Motorräder auf Sicherheit und Kontrolle ausgelegt sind, unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Husqvarna 701 Supermoto ist durch ihr Supermoto-Konzept stärker auf Grip und sportliche Fahrweise ausgelegt. Das unterstützt ein dynamisches Fahren, bei dem man das Motorrad zügig in die Kurve bringt.
Die BMW R 1200 GS setzt dagegen auf ein Gesamtpaket, das für unterschiedliche Bedingungen ausgelegt ist. In der Praxis bedeutet das: Der Grip und die Traktion sind so abgestimmt, dass man auch auf wechselndem Untergrund gut zurechtkommt – ohne dass sich das Motorrad „zu sportlich“ anfühlt.
Stärken und Schwächen: Die Husqvarna wirkt oft dann besonders stark, wenn die Straße im Fokus steht und man das Motorrad aktiv bewegt. Die BMW punktet, wenn man nicht nur auf perfekten Asphalt angewiesen sein möchte, sondern auch Schotter, schlechte Straßen oder wechselnde Bedingungen regelmäßig einplant.
Komfort und Alltag: Husqvarna für den Kick, BMW für den Langstrecken-Flow
Komfort ist mehr als nur Sitzpolster. Es geht auch um Windgefühl, Geräuschkulisse, die Art, wie das Motorrad Vibrationen und Unebenheiten verarbeitet, und wie entspannt man sich auf das Fahren konzentrieren kann. Die BMW R 1200 GS ist hier klar im Vorteil, weil das Gesamtkonzept auf Touren ausgelegt ist. Gerade bei längeren Fahrten wirkt die GS oft wie ein „verlässlicher Begleiter“.
Die Husqvarna 701 Supermoto ist dagegen eher die Maschine für kürzere bis mittlere Strecken, bei denen der Fahrspaß im Vordergrund steht. Im Alltag kann sie durch ihre Agilität begeistern – aber wer sehr lange am Stück fährt, merkt eher, dass das Motorrad stärker auf Dynamik als auf maximale Langstreckenruhe ausgelegt ist.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung vs. Fokus auf das Wesentliche
Moderne Elektronik kann den Unterschied machen, vor allem bei wechselnden Bedingungen. Die BMW ist in der Regel stärker auf Assistenz und Fahrmodi ausgelegt, was das Fahren in unterschiedlichen Situationen erleichtern kann. Die Husqvarna bleibt dagegen oft näher am direkten Fahrerlebnis. Das ist nicht automatisch besser oder schlechter – es ist eine Frage, ob man lieber „mehr Unterstützung“ möchte oder ob man das Motorrad möglichst unverfälscht spüren will.
Für wen lohnt sich welche Wahl?
Die Entscheidung zwischen Husqvarna 701 Supermoto und BMW R 1200 GS hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorradalltag gewünscht ist.
Husqvarna 701 Supermoto: Ideal für sportliche Fahrer und kurze Wege mit Anspruch
Die Husqvarna ist besonders passend, wenn Kurven, Agilität und ein direktes Fahrgefühl im Mittelpunkt stehen. Wer gern zügig unterwegs ist, das Motorrad aktiv bewegt und auch mal auf unperfekten Straßen Spaß haben möchte, findet in der 701 Supermoto häufig ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Sie ist außerdem interessant, wenn das Motorrad nicht zwingend als „Reisebus“ dienen soll, sondern als dynamischer Begleiter für Alltag und Feierabendrunde.
BMW R 1200 GS: Ideal für Touren, Vielstrecken und wechselnde Bedingungen
Die BMW R 1200 GS ist die bessere Wahl, wenn Komfort, Stabilität und Langstreckentauglichkeit wichtiger sind. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, auch bei Wind und wechselndem Untergrund entspannt ankommen möchte und das Motorrad als vielseitiges Reisewerkzeug sieht, wird die GS besonders schätzen. Auch wenn Gepäck oder längere Planung eine Rolle spielen, wirkt die BMW oft wie die natürlichere Option.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Supermoto ist die richtige Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das sich leicht anfühlt, schnell reagiert und auf sportliche Fahrweise ausgelegt ist. Sie punktet vor allem dort, wo Kurven, Tempo und ein direktes Fahrerlebnis zählen – also im Alltag, auf Landstraßen und bei kurzen bis mittleren Touren. Schwächen zeigt sie eher dann, wenn maximale Langstreckenruhe und maximaler Komfort im Vordergrund stehen.
Die BMW R 1200 GS passt am besten zu Fahrern, die Komfort, Stabilität und Vielseitigkeit für lange Strecken priorisieren. Sie wirkt besonders stark, wenn die Route länger wird, wenn Bedingungen wechseln und wenn das Motorrad auch nach vielen Kilometern noch entspanntes Fahren ermöglicht. Wer vor allem Touren plant und ein souveränes Gesamtpaket möchte, findet in der GS die stimmigere Basis.
Kurz gesagt: Sportlicher Kick und Agilität sprechen für die Husqvarna – Reise-Komfort und Gelassenheit sprechen für die BMW.