| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 13.100 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2017 | |
Pro und Kontra
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- für eine Boxer-Maschine relativ leicht
- kräftiger Motor mit Charakter
- als agiler Tourer aufrüstbar
- kein Technik-Overload
- sicheres Fahrgefühl
- nicht ganz billig
- Windschutz unterirdisch
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.300 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 363 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
| Rahmenbauart | zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | Upside-Down 45 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
Fazit - was bleibt hängen
Wunderbar, diese BMW R1200 R. Nicht nur schön, schnell und sicher, sondern auch potent genug für eine Alpentour. Dazu braucht es natürlich ein Koffersystem, welches bei BMW ganz schön ins Geld geht. Und eben eine Tourenscheibe, die im Zweitmarkt (z.B. MRA) für etwa 150 Euro zu haben ist. So ausgerüstet dürfte man in den Bergen den anderen Bikern ganz schön um die Ohren fahren, denn die 1200er bringt alles mit, was es dafür braucht: Kraft, Agilität, Wendigkeit und vor allem das Gefühl der Sicherheit, dass einem mit diesem Bike eigentlich nicht viel passieren kann.MotorradTest.de auf YouTube
Husqvarna 701 Supermoto vs. BMW R 1200 R – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Husqvarna 701 Supermoto und die BMW R 1200 R, wird der Vergleich besonders spannend. Die Husqvarna steht für direktes, agiles Fahren mit supermoto-typischem Temperament. Die BMW R 1200 R dagegen ist ein Roadster, der Komfort, Alltagstauglichkeit und ein souveränes Langstrecken-Feeling in den Vordergrund stellt. Beide Maschinen können viel – aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedlichen Bühnen aus.
Grundcharakter: Supermoto-Impuls vs. Roadster-Souveränität
Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt wie ein Motorrad, das sofort in Bewegung sein will. Der Fokus liegt auf Agilität, Spontanität und einem Fahrgefühl, das Kurven und wechselnde Streckenverhältnisse gern „mitnimmt“. Gerade wenn es darum geht, zügig durch die Stadt zu kommen oder auf Landstraßen schnell zu reagieren, spielt die Husqvarna ihre Stärken aus.
Die BMW R 1200 R verfolgt einen anderen Ansatz: Sie ist auf entspannteres, gleichmäßiges Fahren ausgelegt. Das Motorrad vermittelt Stabilität und Ruhe, ohne träge zu sein. Wer häufig längere Strecken fährt oder Wert auf einen souveränen Auftritt legt, findet in der BMW oft den passenden Charakter.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Im Vergleich zeigt sich: Die Husqvarna 701 Supermoto steht für ein lebendiges Ansprechverhalten. Der Motor liefert die Kraft so, dass man das Motorrad häufig „mit dem Gas“ steuert. Dadurch entsteht ein sehr unmittelbares Gefühl – ideal, wenn das Fahren selbst im Mittelpunkt steht und man gern dynamisch beschleunigt.
Die BMW R 1200 R setzt dagegen stärker auf ein Drehmoment-orientiertes Fahrgefühl. Das bedeutet: Antriebskraft ist oft schon früh da und lässt sich gut dosieren. Das macht sie besonders angenehm, wenn man nicht ständig im Drehzahlbereich arbeiten möchte, sondern lieber gleichmäßig vorankommt – auch bei wechselndem Tempo oder auf längeren Touren.
Vergleich der Fahrbarkeit im Alltag
Beide Motorräder lassen sich im Alltag nutzen, aber auf unterschiedliche Weise. Die Husqvarna wirkt wie ein Werkzeug für dynamische Situationen: Ampelstarts, kurze Sprints, schnelle Richtungswechsel. Die BMW wirkt eher wie ein Begleiter für „durchziehen“: gleichmäßiges Tempo, entspanntes Rollen und ein Fahrstil, der weniger hektisch ist.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Handling ist der Unterschied klar. Die Husqvarna 701 Supermoto ist auf Wendigkeit ausgelegt. Das Motorrad fühlt sich leicht an, reagiert schnell auf Lenkimpulse und macht Kurven zu einer Art Spiel. Gerade auf engen Straßen oder bei häufigem Richtungswechsel ist das ein echter Vorteil.
Die BMW R 1200 R ist dagegen auf Stabilität und kontrolliertes Fahrverhalten ausgelegt. Sie vermittelt ein sicheres Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man nicht nur „sportlich“ fahren will, sondern auch Komfort und Gelassenheit sucht.
Stärken und Schwächen im Kurvenalltag
Die Husqvarna punktet, wenn es um schnelle Linienwechsel und ein direktes Feedback geht. Ihre Schwäche liegt weniger im Können, sondern eher in der Erwartung: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein großes Tourenbike „wegträgt“, wird die Husqvarna eher als sportlich-urbanes Gerät erleben.
Die BMW punktet, wenn es um ruhiges, berechenbares Fahren geht. Ihre Schwäche zeigt sich dort, wo maximale Agilität gefragt ist: In sehr engen, hektischen Situationen wirkt sie im Vergleich weniger „spielzeugartig“ als die Husqvarna.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie – und warum das zählt
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Husqvarna 701 Supermoto ist tendenziell sportlicher und aktiver zu fahren. Das unterstützt ein dynamisches Handling und sorgt dafür, dass man das Motorrad spürt und mitarbeitet.
Die BMW R 1200 R bietet eine ergonomische Ausrichtung, die häufig als alltagstauglich empfunden wird. Der Körper bleibt eher in einer Position, die längeres Fahren erleichtert. Das ist besonders relevant, wenn Touren nicht nur aus kurzen Runden bestehen.
Komfort auf kurzen und langen Strecken
Für kurze Fahrten in der Stadt kann die Husqvarna durch ihre aktive Haltung sehr Spaß machen. Für längere Strecken ist die BMW oft im Vorteil, weil sie das „Durchhalten“ angenehmer gestaltet. Beide Motorräder können Touren, aber die BMW ist typischerweise die entspanntere Wahl, während die Husqvarna eher die lebendigere Wahl ist.
Bremsen und Sicherheit: Kontrolle in jeder Situation
Bei den Bremsen geht es im Alltag vor allem um Dosierbarkeit und Standfestigkeit. Im Vergleich zeigt sich: Die Husqvarna vermittelt ein sportliches Gefühl, bei dem man Bremsimpulse direkt in die Fahrdynamik übersetzen kann. Das passt gut zu ihrem Charakter.
Die BMW R 1200 R wirkt im Bremsgefühl oft souveräner und „tourentauglicher“. Das bedeutet nicht, dass sie weniger kann – vielmehr ist das Gesamtpaket auf Kontrolle und Ruhe ausgelegt. Gerade bei wechselnden Bedingungen oder längeren Fahrten ist das ein Plus.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, unterschiedliche Prioritäten
Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die Husqvarna wirkt so, als würde sie den Fahrer stärker in die aktive Dynamik einbinden. Die BMW setzt stärker auf ein Paket, das den Alltag erleichtert und das Motorrad in vielen Situationen stabilisiert.
Für viele Fahrer ist das der Kern: Wer gern selbst „arbeitet“ und das Motorrad spürt, wird die Husqvarna als direkter erleben. Wer sich auf gleichmäßige Unterstützung verlassen möchte, findet in der BMW oft den entspannteren Charakter.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „mal eben“
Im Alltag zählt mehr als nur die reine Fahrleistung. Es geht um Übersicht, Handhabung, Alltagstempo und das Gefühl, schnell wieder „im Flow“ zu sein.
Die Husqvarna 701 Supermoto ist prädestiniert für Stadt und Landstraße, wenn es um Agilität, schnelle Reaktionen und Fahrspaß geht. Sie fühlt sich an wie ein Motorrad, das man gern öfter nutzt, weil es schnell Lust auf Bewegung macht.
Die BMW R 1200 R ist prädestiniert für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren oder einfach ein Motorrad möchten, das sich im Alltag souverän anfühlt. Sie ist oft die Wahl, wenn man weniger „Action“ sucht und mehr „Gelassenheit mit Charakter“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Husqvarna 701 Supermoto – Stärken
- Agiles Handling und sehr direktes Fahrgefühl
- Lebendiger Antrieb, der dynamisches Fahren unterstützt
- Sportliche Ergonomie, die Kurven und Tempo belohnt
- Viel Fahrspaß bei kurzen und mittleren Strecken
Husqvarna 701 Supermoto – Schwächen
- Weniger „tourig“ im Gefühl als die BMW, wenn man maximalen Komfort sucht
- Wer ein sehr entspanntes, gleichmäßiges Fahrprofil bevorzugt, muss den sportlicheren Charakter mögen
BMW R 1200 R – Stärken
- Souveränes Fahrverhalten mit Fokus auf Stabilität
- Drehmoment-orientiertes Ansprechverhalten für entspanntes Fahren
- Ergonomie, die längere Strecken angenehmer macht
- Allround-Charakter für Alltag und Tour
BMW R 1200 R – Schwächen
- In sehr engen, hektischen Situationen wirkt die Husqvarna oft agiler
- Wer maximale Direktheit und „Spielgefühl“ sucht, wird die BMW weniger intensiv erleben
Welche Maschine passt zu welchem Fahrertyp?
Der Vergleich lässt sich am besten über den gewünschten Fahrstil entscheiden. Die Husqvarna 701 Supermoto passt besonders gut, wenn Kurven, Reaktionsfreude und ein aktives Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie ist ideal für Fahrer, die gern dynamisch unterwegs sind, das Motorrad spüren möchten und Freude daran haben, das Tempo selbst zu gestalten.
Die BMW R 1200 R passt besonders gut, wenn ein souveränes Gesamtpaket wichtiger ist: entspanntes Vorankommen, Stabilität, angenehme Ergonomie und ein Charakter, der auch längere Touren leicht macht. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur schnell kann, sondern sich auch „rund“ anfühlt, wird mit der BMW häufig glücklicher.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Supermoto ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad mit viel Direktheit, agilerem Handling und einem klar sportlichen Fahrgefühl suchen. Sie macht besonders dann Spaß, wenn die Strecke abwechslungsreich ist, man häufig beschleunigt, Kurven aktiv angeht und das Motorrad wie ein Werkzeug für Dynamik nutzen möchte. Ihre Schwäche liegt eher im fehlenden „Tourenkomfort-Gefühl“ im Vergleich zur BMW – wer maximale Gelassenheit erwartet, muss den sportlicheren Charakter mögen.
Die BMW R 1200 R ist die passendere Wahl für Fahrer, die Stabilität, entspanntes Drehmoment-Fahren und eine ergonomische Ausrichtung für längere Strecken priorisieren. Sie wirkt wie ein souveräner Allrounder, der Alltag und Touren gleichermaßen gut abdeckt. Wer weniger mit dem Motorrad „arbeiten“ will und mehr ein rundes, ruhiges Gesamtpaket sucht, trifft mit der BMW meist die bessere Entscheidung.