| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 17.050 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- hübsch anzusehen
- puristisch
- cooles Fahrgefühl
- zahlreiche Customizing-Möglichkeiten
- Preis
- nix für Riesen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Sitzhöhe: | 803-805 | mm |
| Höhe | 1.265 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 340 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down 45 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
Fazit - was bleibt hängen?
Die R nineT macht nicht nur Spaß beim Fahren, sondern sieht auch toll aus! Und genau diese Kombination ist es vermutlich auch, die das Bike von Beginn an für Motorradfans weltweit so begehrenswert macht.
BMW beschreibt es wie folgt: „Designen Sie Ihr Motorrad, designen Sie Ihr Leben.“ Es hat eben auch viel mit Lifestyle zu tun und so lässt die nineT in Punkto Vielfältigkeit kaum Customizer-Wünsche offen. Sie ist die Basis für tiefgehende Individualisierungen, was die Maschine von der Konkurrenz abhebt. Neben den schon vielfältigen Modell- und Designvarianten gibt es jede Menge Customizing-Zubehör, und so kann jeder seinen ganz eigenen Roadster-Traum wahr werden lassen. Sogar die Bordelektronik ist mit zahlreichen Schnittstellen so ausgelegt, dass Veränderungen keine große Hürde darstellen.
Auch wenn die NineT in nahezu allen Belangen puristisch daherkommt – beim Preis tut sie dies nicht. Schon gar nicht wenn man die zahlreichen Veränderungsmöglichkeiten ausschöpft um sein eigenes, exklusives Traumbike zu realisieren. Aber Individualität hat eben immer auch Ihren Preis. Der Erfolg gibt BMW jedoch auch in diesem Fall mal wieder Recht, denn die BMW R NineT ist so beliebt, dass man mit extrem langen Lieferzeiten rechnen sollte.
MotorradTest.de auf YouTube
Husqvarna 701 Supermoto vs. BMW R nineT – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Husqvarna 701 Supermoto und die BMW R nineT, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um Fahrgefühl, Charakter und darum, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt. Die Husqvarna steht für kompromisslose Agilität, spürbare Dynamik und ein Setup, das Kurven und wechselnde Strecken liebt. Die BMW R nineT dagegen setzt auf Retro-Ästhetik, souveräne Straßenlage und ein Fahrkonzept, das eher nach „genießen“ als nach „durchziehen“ klingt.
Beide Modelle können auf ihre Art begeistern. Doch sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an: Wer ein Motorrad sucht, das schnell reagiert und sich wie ein Werkzeug für enge Kurven anfühlt, landet schnell bei der Husqvarna. Wer dagegen Wert auf Stil, Komfort und ein stimmiges Gesamtpaket mit klassischem Look legt, findet in der BMW R nineT häufig die passendere Antwort.
Grundcharakter: Supermoto-Impuls vs. Retro-Roadster-Genuss
Husqvarna 701 Supermoto: direkt, leichtfüßig, kurvenhungrig
Die Husqvarna 701 Supermoto ist vom Grundgedanken her ein Motorrad, das Bewegung will. Das Fahrwerk und die Geometrie zielen auf schnelle Richtungswechsel, spürbares Einlenken und ein aktives Fahrgefühl. Gerade auf Landstraßen mit vielen Kurven wirkt die Husqvarna wie „kleiner als sie ist“: Man kann zügig arbeiten, Linien früh ansetzen und das Motorrad macht dabei deutlich, was es kann.
Auch wenn die Supermoto-Optik nach Spaß klingt, bleibt das Konzept nicht nur Show. Die Maschine fühlt sich in der Praxis lebendig an und lädt dazu ein, Tempo nicht nur zu halten, sondern aktiv zu gestalten.
BMW R nineT: souverän, kultiviert, straßenorientiert
Die BMW R nineT verfolgt einen anderen Ansatz. Der Fokus liegt stärker auf dem „Straßen-Rhythmus“: stabiler Aufbau, ruhigeres Gefühl in der Linie und ein Charakter, der sich weniger nach hektischem Richtungswechsel anfühlt, sondern nach Kontrolle und Gelassenheit. Das Design ist dabei ein eigenes Argument – die BMW wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern auch gern anschaut.
Auf längeren Strecken spielt die R nineT ihre Stärken aus, weil das Gesamtpaket auf Komfort und ein stimmiges Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Ergonomie ausgelegt ist. Das Motorrad wirkt weniger wie ein reines Kurvenwerkzeug, sondern eher wie ein Roadster, der sich auf Touren wohlfühlt.
Motor und Antrieb: wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber auf unterschiedliche Weise. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt im Antritt oft „präsenter“, weil das Konzept auf Agilität und schnelle Reaktion ausgelegt ist. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder neu angelegt wird – also genau dort, wo Landstraßen und Stadtabschnitte den Alltag prägen.
Die BMW R nineT spielt ihre Stärken eher in einem gleichmäßigeren Rhythmus aus. Der Antrieb fühlt sich oft souveräner an, wenn es darum geht, aus mittleren Drehzahlen sauber zu beschleunigen und dabei nicht ständig „am Gas zu arbeiten“. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das eher nach entspanntem Vorankommen klingt – auch wenn das Motorrad natürlich sportlich bewegt werden kann.
Fahrwerk und Handling: Einlenken, Stabilität und Tempo in Kurven
Husqvarna: schnell im Kopf, schnell am Motorrad
Die Husqvarna 701 Supermoto ist im Handling besonders überzeugend, wenn es um schnelle Richtungswechsel geht. Das Motorrad unterstützt eine aktive Fahrweise: Einlenken, Lastwechsel und das „Mitnehmen“ des Motorrads in die Kurve funktionieren sehr direkt. Gerade bei wechselnden Kurvenradien wirkt die Husqvarna agil und vermittelt das Gefühl, dass man jederzeit korrigieren kann.
Stärken liegen damit klar im kurvenorientierten Fahren. Schwächen zeigen sich eher dort, wo ein sehr ruhiges, gleichmäßiges Fahrgefühl im Vordergrund steht. Wer lange Autobahnabschnitte oder sehr komfortorientierte Fahrten bevorzugt, kann die Husqvarna als weniger „entspannt“ empfinden als die BMW.
BMW: stabiler Fluss statt hektischer Wechsel
Die BMW R nineT wirkt im Vergleich oft wie ein Motorrad, das Stabilität priorisiert. Das Fahrwerk unterstützt eine saubere Linie und gibt dem Fahrer das Gefühl, dass das Motorrad auch bei wechselndem Tempo kontrolliert bleibt. In schnellen Passagen und auf längeren Strecken entsteht dadurch ein ruhigerer Gesamteindruck.
Die Schwäche im Vergleich zur Husqvarna liegt weniger in der Fähigkeit, schnell zu fahren, sondern eher im „Spieltrieb“. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein Supermoto anfühlt und besonders stark auf enge, schnelle Wechsel reagiert, wird die Husqvarna meist als direkter erleben.
Bremsen und Fahrassistenz: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied im Fahrkonzept. Die Husqvarna wirkt so, als wäre sie dafür gemacht, häufig zu verzögern und wieder anzutreiben – das passt zu ihrer kurvenorientierten Ausrichtung. Die BMW dagegen vermittelt eher das Gefühl von kontrolliertem, souveränem Verzögern über längere Zeiträume, wodurch sich das Motorrad besonders auf Touren „berechenbar“ anfühlt.
Beide Motorräder können sportlich bewegt werden. Der Unterschied liegt eher darin, wie das Motorrad den Fahrer dabei unterstützt: Die Husqvarna lädt zu dynamischen Manövern ein, die BMW zu einem flüssigen, kontrollierten Fahrstil.
Ergonomie und Sitzposition: Alltagstauglichkeit im Vergleich
Ergonomie ist bei Motorradvergleichen oft der Punkt, der später entscheidet, ob man wirklich zufrieden ist. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt tendenziell „auf Aktivität“ ausgelegt: Die Sitzposition und die Art, wie man das Motorrad führt, unterstützen ein bewegliches Fahren. Das ist besonders angenehm, wenn häufig umpositioniert wird – etwa auf Landstraßen oder in kurvigen Abschnitten.
Die BMW R nineT bietet dagegen häufig ein Gefühl von „Roadster-Komfort“. Die Haltung wirkt weniger auf ständiges Umsetzen ausgelegt und kann dadurch auf längeren Strecken entspannter wirken. Wer viel pendelt oder Touren plant, findet in der BMW oft den entspannteren Alltag.
Design und Charakter: Was man sieht, beeinflusst das Fahrgefühl
Die BMW R nineT punktet im Vergleich sehr stark über den Look. Das Retro-Design ist nicht nur ein Stilmittel, sondern prägt auch die Wahrnehmung des Motorrads: Es wirkt wertig, klassisch und „zeitlos“. Die Husqvarna dagegen wirkt modern, funktional und sportlich – eher wie ein Motorrad, das man nutzt, um Strecken zu erobern.
Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein Statement anfühlt, wird die BMW oft stärker wahrnehmen. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich wie ein Werkzeug für Fahrspaß anfühlt, wird mit der Husqvarna glücklicher.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Husqvarna 701 Supermoto – Stärken
- Sehr agiles Handling mit direktem Einlenkgefühl
- Kurvenorientierter Charakter, der dynamisches Fahren unterstützt
- Lebendiges Fahrgefühl, das zu aktiver Gangart einlädt
- Passt besonders gut zu Landstraße und „kurz raus“-Touren
Husqvarna 701 Supermoto – Schwächen
- Weniger „entspannt“ als die BMW bei sehr langen, gleichmäßigen Strecken
- Wer maximalen Komfort priorisiert, könnte die BMW als stimmiger empfinden
BMW R nineT – Stärken
- Souveräne Straßenlage und ruhigerer Fahrfluss
- Starker Gesamtcharakter: Motor, Fahrwerk und Ergonomie wirken stimmig
- Retro-Design mit hoher Identifikation
- Sehr passend für Touren und längere Fahrten
BMW R nineT – Schwächen
- Weniger „spieltriebig“ im Vergleich zur Husqvarna bei engen, schnellen Wechseln
- Für reine Supermoto-Fahrfreude wirkt die Husqvarna oft näher am Ziel
Welche Wahl ist sinnvoll? Typische Käuferprofile
Die Entscheidung wird leichter, wenn das eigene Fahrprofil klar ist. Die Husqvarna 701 Supermoto passt besonders gut, wenn kurze Strecken, Landstraßen mit vielen Kurven und ein aktives Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie ist ideal für Fahrer, die gern „arbeiten“: einlenken, beschleunigen, korrigieren – und dabei das Motorrad als dynamischen Partner erleben.
Die BMW R nineT ist dagegen häufig die bessere Wahl, wenn Touren, ein ruhigerer Rhythmus und ein Motorrad mit starkem Stilgefühl gesucht werden. Wer gern entspannt fährt, Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legt und das Motorrad auch optisch als Teil des Lebensstils betrachtet, wird mit der BMW oft zufriedener.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Supermoto ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad mit maximaler Agilität suchen: enge Kurven, dynamische Linien und ein direktes Handling stehen hier klar im Fokus. Sie belohnt eine aktive Fahrweise und macht besonders auf Landstraßen Spaß, bei denen häufig gewechselt, verzögert und wieder beschleunigt wird. Wer dagegen vor allem einen ruhigen Fahrfluss, souveräne Stabilität und ein entspannteres Gefühl auf längeren Strecken möchte, findet in der BMW R nineT die passendere Option. Die BMW überzeugt durch ihren stimmigen Roadster-Charakter, das wertige Retro-Design und ein Gesamtpaket, das Touren besonders angenehm macht. Kurz gesagt: Husqvarna für Kurven-Action und Agilität, BMW für Stil, Komfort und Tourenrhythmus.