| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 19.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- Koffer und Verkleidung leicht abnehmbar
- Charaktervoller Motor mit fettem Drehmoment
- Lässige Sitzposition
- LED, Tempomat und Keyless Go Serie
- 4 Jahre Garantie ohne km-Begrenzung
- Überraschend agil
- Rangieren schwierig
- Leerlauf finden schwierig
- Kniewinkel hinten eng
- Einzelbremsscheibe vorne
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
| Gewicht | 317 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.325 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.746 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
| Leistung | 83 PS bei 5.450 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 130/70 B18 63 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremse ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
Fazit - was bleibt hängen
Die Sport Glide fährt uns mit ihrer Optik, ihrem Motor, dem Sound und ihrem ganzen Wesen direkt ins Herz. Selbst Dietmar, sonst nicht gerade ein Fan von Cruisern, zeigt sich begeistert. Wem Harley bislang fremd ist, aber gerne mal einen Cruiser ausprobieren möchte, für den bietet sich die Sport Glide geradezu an. Die Touringfähigkeiten sind nicht zu unterschätzen und die abnehmbaren Koffer und Frontverkleidung sind ein cleveres Gimmick, die aus dem Tourer schwuppdiwupp einen reinrassigen Cruiser machen. Cooles Bike!Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Fahrt da ruhig mal hin, Marius und seine Jungs sind supernett und zeigen Euch eine richtig schöne Probefahrtstrecke um den nahegelegenen See. Natürlich gibt es dort auch andere Harleys, die sich ebenfalls auf eine Probefahrt mit Euch freuen.
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Husqvarna 701 Supermoto vs Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Husqvarna 701 Supermoto und die Harley-Davidson Sport Glide FLSB, wird der Vergleich spannend: Hier steht eine kompakte, agile Supermoto-Philosophie im Fokus, dort ein Cruiser mit klassischem Harley-Charakter und entspannterem Fahrgefühl. Beide Bikes können begeistern – aber auf sehr unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken bringen die Modelle im Alltag, auf der Landstraße und auf längeren Strecken mit, und wo liegen typische Schwächen?
Grundidee und Charakter: Supermoto vs. Cruiser
Husqvarna 701 Supermoto: leicht, direkt, kurvenorientiert
Die Husqvarna 701 Supermoto ist auf Agilität ausgelegt. Der Fokus liegt auf einem direkten Ansprechverhalten, spürbarer Dynamik und einem Fahrstil, der Kurven liebt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für wechselnde Strecken: Stadtverkehr, Landstraße mit vielen Richtungswechseln und auch kurze Ausflüge, bei denen man gern zügig unterwegs ist. Die Sitzposition unterstützt dabei ein aktives Fahren – nicht unbedingt „komfortabel im Sinne von Couch“, aber sehr kontrolliert und sportlich.
Harley-Davidson Sport Glide FLSB: entspannt, kraftvoll, cruiser-typisch
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB steht für Cruiser-Feeling: mehr Ruhe, mehr „Flow“ und ein Motorcharakter, der sich weniger über Drehzahlen definiert, sondern über Drehmoment und ein sattes, kerniges Ansprechverhalten. Die Ergonomie ist auf längeres Sitzen ausgelegt, ohne dass das Bike komplett „schwerfällig“ wirkt. Wer gern entspannt fährt, dabei aber nicht auf Fahrspaß verzichten möchte, findet hier eine stimmige Mischung.
Motor und Fahrgefühl: Unterschiedliche Stärken im Vergleich
Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Kontrast. Die Husqvarna 701 Supermoto spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es schnell gehen soll: beim Beschleunigen aus dem Stand, beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven und beim dynamischen Wechsel zwischen den Gängen. Das Ansprechverhalten wirkt unmittelbar, wodurch sich das Motorrad besonders „lebendig“ anfühlt.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB punktet dagegen mit einem eher cruiser-typischen Drehmomentgefühl. Das macht das Fahren angenehm, weil sich das Bike oft auch ohne ständiges Hochdrehen souverän bewegt. In Situationen wie gleichmäßigem Dahingleiten auf der Landstraße oder beim Überholen mit Reserven ist das ein Vorteil. Die Schwäche liegt eher dort, wo maximale Agilität und sehr präzises, sportliches Anfahren gefragt sind – nicht weil es „schlecht“ wäre, sondern weil der Charakter schlicht ein anderer ist.
Fahrwerk und Handling: Wo die Unterschiede am stärksten spürbar sind
Husqvarna 701 Supermoto: präzise und wendig
Das Fahrwerk der Husqvarna 701 Supermoto ist auf Kontrolle ausgelegt. Gerade bei schnellen Richtungswechseln und in Kurven zeigt sich die Stärke: Das Motorrad lässt sich spürbar zügig bewegen, bleibt dabei stabil und vermittelt ein Gefühl von „mitdenken“. Auch wenn die Strecke unruhig ist, wirkt das Setup insgesamt zielgerichtet. Typische Schwäche: Wer sehr lange, komfortorientierte Autobahnphasen plant, könnte die sportlichere Ausrichtung als weniger entspannend empfinden.
Harley-Davidson Sport Glide FLSB: souverän, aber cruiser-typisch
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB fährt sich in der Regel angenehm ruhig und souverän. Das Handling ist nicht auf maximale Aggressivität getrimmt, sondern auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Stabilität und Komfort. Auf längeren Strecken kann das ein echter Pluspunkt sein: weniger „Kampf“ mit dem Motorrad, mehr Fokus auf die Umgebung.
Als Schwäche kann sich zeigen, dass das Bike im sehr sportlichen Kurvenritt weniger „leichtfüßig“ wirkt als die Husqvarna. Wer häufig enge Kehren fährt oder sehr dynamisch um die Ecke möchte, wird die Supermoto-Genetik stärker vermissen.
Bremsen und Sicherheit: Vergleich der Bremswirkung im Alltag
Beide Motorräder sind auf Sicherheit ausgelegt, aber sie liefern das Gefühl auf unterschiedliche Weise. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt in der Regel besonders dann im Vorteil, wenn es um häufiges, sportliches Verzögern geht: Das Motorrad lässt sich kontrolliert dosieren, und das Setup unterstützt zügige Manöver. Gerade im Stadtverkehr oder auf kurvigen Strecken ist das ein Plus.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB kann im Vergleich ebenfalls überzeugen, vor allem durch die insgesamt ruhige Fahrweise und die gutmütige Charakteristik. Die Bremsen wirken oft „cruiser-typisch“: kraftvoll, aber weniger auf maximalen Sportfokus. Wer sehr sportlich fährt, wird die Husqvarna hier tendenziell als direkter empfinden.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. Aktivität
Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied. Die Husqvarna 701 Supermoto unterstützt ein aktives Fahren. Das ist ideal, wenn das Motorrad als Werkzeug für Kurven und dynamische Ausfahrten genutzt wird. Gleichzeitig kann das für längere, entspannte Touren weniger bequem sein, je nach Körpergröße und persönlichem Empfinden.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB bietet eine Sitzposition, die eher auf längere Fahrten ausgelegt ist. Das kann den Unterschied machen, wenn Touren im Vordergrund stehen und Komfort wichtiger ist als maximale Sportlichkeit. Schwäche: Wer eine sehr sportliche, „auf den Knien“-ähnliche Aktivität sucht, wird beim Cruiser weniger „direkt“ unterstützt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und längere Strecken
Stadtverkehr
Im Stadtverkehr spielt die Husqvarna 701 Supermoto ihre Vorteile aus: wendige Handhabung, schnelles Reagieren und ein agiles Fahrgefühl. Das macht das Motorrad besonders praktisch, wenn es häufig stoppt, ansetzt und man sich durch Verkehrslücken bewegt.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist ebenfalls alltagstauglich, aber eher im Sinne von „entspannt durchrollen“. In dichtem Verkehr kann die Cruiser-Charakteristik angenehmer sein, während die Husqvarna beim hektischen Wechsel zwischen Situationen meist die Nase vorn hat.
Landstraße
Auf der Landstraße zeigt sich: Die Husqvarna 701 Supermoto ist besonders stark, wenn Kurven, Beschleunigung und ein dynamischer Rhythmus gefragt sind. Sie macht Spaß beim zügigen Fahren und fühlt sich dabei sehr kontrolliert an.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB punktet, wenn gleichmäßiges Tempo, souveränes Dahingleiten und ein kraftvolles, ruhiges Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer gern „mit dem Motor“ fährt, findet hier eine stimmige Balance.
Reise und längere Strecken
Für längere Strecken ist die Harley-Davidson Sport Glide FLSB häufig die entspanntere Wahl, weil die Ergonomie und der Cruiser-Charakter auf Komfort ausgelegt sind. Die Husqvarna 701 Supermoto kann ebenfalls Touren, wirkt aber eher wie ein Motorrad, das man gern dynamisch fährt – und weniger wie ein reines Langstrecken-Wohlfühlgerät.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Praxis zählt nicht nur die reine Technik, sondern auch, wie gut sich das Motorrad im Alltag nutzen lässt. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt wie ein Bike, das man gern „einfach nimmt“: für kurze Runden, für spontane Ausfahrten und für Strecken, auf denen man gern zügig unterwegs ist. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist eher die Wahl für Fahrer, die das Motorrad als Erlebnis sehen: mit Stil, Sound und einem Fahrgefühl, das man nicht nur „abspult“, sondern bewusst genießt.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die Husqvarna ist tendenziell die sportlichere, direktere Option. Die Harley ist tendenziell die komfortorientiertere und charakterstärkere Option. Wer das eine sucht, wird das andere nicht automatisch „besser“ finden – sondern einfach anders.
Für wen welches Motorrad? Klare Empfehlung nach Fahrstil
Die Husqvarna 701 Supermoto ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das schnell reagiert, Kurven liebt und im Alltag wendig bleibt. Ideal, wenn häufig kurze bis mittlere Strecken gefahren werden, wenn dynamisches Fahren Spaß macht und wenn eine aktive Sitzposition gewünscht ist. Auch für Einsteiger, die sportlich starten möchten, kann sie attraktiv sein – sofern der Fokus auf kontrollierter Fahrweise liegt.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist die bessere Wahl für alle, die Cruiser-Feeling priorisieren: entspannte Ergonomie, souveränes Fahren und ein Motorcharakter, der sich nach Drehmoment anfühlt. Wer Touren plant, gern gleichmäßig fährt und das Motorrad als Teil des Erlebnisses sieht, wird hier deutlich mehr „Zufriedenheit auf Strecke“ finden. Für Fahrer, die maximale Sportlichkeit und sehr leichtfüßiges Handling im engen Kurvenritt suchen, ist die Husqvarna meist die passendere Richtung.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Supermoto ist die richtige Wahl, wenn ein Motorrad vor allem agil, direkt und kurvenorientiert sein soll. Sie spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo häufig gewechselt wird: Stadt, Landstraße mit vielen Richtungsänderungen und dynamische Fahrten. Ihre Schwäche zeigt sich eher bei sehr langen, rein komfortorientierten Fahrphasen, weil der sportlichere Charakter mehr Aktivität verlangt.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB passt am besten, wenn Cruiser-Komfort, souveränes Dahingleiten und ein kraftvoller, entspannter Motorcharakter im Vordergrund stehen. Auf längeren Strecken wirkt sie oft stimmiger, weil Ergonomie und Fahrgefühl auf Genuss ausgelegt sind. Wer dagegen maximal wendige Sportlichkeit sucht, wird die Husqvarna als klarer empfunden.
Kurz gesagt: Kurven, Dynamik und Agilität sprechen für die Husqvarna – Touren, Komfort und Cruiser-Feeling sprechen für die Harley.