| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2011 | |
Pro und Kontra
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- Samtiger, seidiger, kräftiger, durchzugsstarker Motor
- elastisches Triebwerk mit ordentlich Dampf aus dem Keller
- 90 Nm schon ab 2.000 UMin
- toller Reihen-Vierer mit linearer Leistungsabgabe
- Der Motor ist wirklich der Hammer!
- schwer
- keine Ganganzeige
- hoher Verbrauch
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
| Gewicht | 264 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.215 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.284 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
| Leistung | 114 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 117 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Teleskopgabel konventionell (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CB1300 ist aus unserer Sicht ein echter Geheimtipp auf dem Markt der Gebraucht-Motorräder. Was man hier für etwa 5.000 Euro an Fahrspaß und Qualität geboten bekommt ist wirklich enorm. Dieses Bike wird auch nach 100.000 km noch gut dastehen, sofern man sie regelmäßig wartet. Wer ein klassisches BigBike mit einem herausragenden Motor und Sucht-Sound sucht, sollte mal eine Probefahrt machen. Die kleinen Nachteile, die ein 15 Jahre altes Bike gegenüber einer modernen Maschine hat, nimmt man da gerne in Kauf - sehr gerne sogar!Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von uns selbst für diesen Test zur Verfügung gestellt. Danke Honda, dass ihr die CB1300 gebaut habt!
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Husqvarna 701 Supermoto vs Honda CB 1300 SA: Vergleich, Stärken und Schwächen
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Husqvarna 701 Supermoto und die Honda CB 1300 SA, wird der Vergleich spannend: Hier steht eine kompakte, leichtfüßige Supermoto-Philosophie im Fokus, dort eine große, komfortorientierte Street-Tourer-Ausrichtung. Beide Modelle können Spaß machen – aber auf sehr unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Eigenschaften harmonieren mit welchem Fahrstil, und wo zeigen sich die Grenzen der jeweiligen Konzepte?
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter statt Kompromiss
Die Husqvarna 701 Supermoto ist darauf ausgelegt, Dynamik und Agilität in den Vordergrund zu stellen. Das Motorrad wirkt wie ein Werkzeug für kurvige Strecken, für spontane Manöver und für Fahrer, die gern nah am Geschehen sind. Die Honda CB 1300 SA verfolgt dagegen eine andere Linie: Sie ist als großes, souveränes Straßenmotorrad gedacht, das Komfort, Stabilität und entspannte Reichweite in den Mittelpunkt rückt.
Im direkten Vergleich zeigt sich schnell: Die Husqvarna spielt ihre Stärken dort aus, wo es eng wird, wo man häufig die Linie wechselt und wo das Motorrad „mitdenkt“. Die Honda punktet vor allem dann, wenn es länger geradeaus geht, wenn Tempo konstant gehalten wird und wenn das Motorrad auch bei anspruchsvollen Strecken ruhig und berechenbar bleiben soll.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharaktere wird klar, dass beide Maschinen zwar „Power“ liefern, aber auf unterschiedliche Weise. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt lebendig und direkt. Das Ansprechverhalten und die Art, wie der Motor die Drehzahl mitnimmt, machen sie besonders interessant für Fahrer, die gern zügig beschleunigen und die Gänge bewusst ausdrehen. Dadurch entsteht ein sportliches Gefühl, das sich in Kurven und beim Überholen besonders gut bemerkbar macht.
Die Honda CB 1300 SA steht hingegen für Durchzug und Souveränität. Der Motor vermittelt eher das Gefühl von „ziehen statt reißen“. Gerade bei gleichmäßigem Tempo und bei längeren Strecken spielt das seine Vorteile aus: weniger hektisches Arbeiten mit dem Getriebe, mehr entspanntes Fahren. Im Vergleich der Fahrbarkeit zeigt sich: Die Honda ist oft die angenehmere Wahl, wenn man nicht ständig am Limit der Dynamik fahren möchte, sondern lieber gleichmäßig unterwegs ist.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Husqvarna 701 Supermoto: Stärken liegen in Direktheit, Spontanität und dem sportlichen Drehmomentgefühl. Schwäche kann sein, dass der Fahrspaß stark vom eigenen Fahrstil abhängt – wer eher gemütlich fährt, nutzt das Potenzial nicht immer voll aus.
- Honda CB 1300 SA: Stärken liegen in Ruhe, Durchzug und Langstrecken-Charakter. Schwäche kann sein, dass die „sportliche“ Leichtigkeit der Husqvarna nicht im gleichen Maß vermittelt wird – die Honda fühlt sich eher wie ein souveränes Reisegerät an als wie ein reines Kurvenwerkzeug.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Das Fahrwerk entscheidet im Alltag oft schneller als die reine Motorleistung. Die Husqvarna 701 Supermoto ist spürbar auf Wendigkeit ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich: Sie lässt sich leichter in Richtungswechsel bringen und wirkt dadurch besonders geeignet für kurvige Abschnitte, für Stadtverkehr mit häufigen Stop-and-go-Situationen und für Fahrer, die gern „spielen“ – also Linien variieren und das Motorrad aktiv bewegen.
Die Honda CB 1300 SA wirkt dagegen stabil und gelassen. Bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken vermittelt sie mehr Ruhe. Das Handling ist nicht „träge“, aber die Honda priorisiert eher das sichere, gleichmäßige Fahrgefühl. Wer viel Autobahn oder längere Landstraßen fährt, wird die Stabilität häufig als Vorteil empfinden.
Bremsen und Fahrgefühl
Auch bei den Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Konzepten: Die Husqvarna fühlt sich oft sportlicher an, weil das gesamte Setup auf aktives Fahren ausgelegt ist. Die Honda hingegen bietet ein kontrolliertes, gut dosierbares Bremsgefühl, das besonders bei wechselnden Bedingungen und längeren Fahrten angenehm sein kann. Im Vergleich ist die Honda häufig die „stressfreiere“ Option, während die Husqvarna mehr Lust auf dynamische Fahrmanöver macht.
Ergonomie und Sitzposition: Für kurze Sessions oder lange Touren
Ergonomie ist ein entscheidender Punkt, weil sie darüber entscheidet, wie schnell man sich auf einem Motorrad wohlfühlt. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt eher kompakt und sportlich. Das unterstützt eine aktive Fahrhaltung und macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die gern mit dem Körper arbeiten und das Motorrad direkt spüren möchten. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft ein echter Pluspunkt.
Die Honda CB 1300 SA ist dagegen stärker auf Komfort ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich: Die Sitzposition und die Gesamtergonomie sind häufig darauf optimiert, auch über längere Zeit entspannt zu bleiben. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder Touren plant, profitiert meist von dieser Ausrichtung.
Stärken und Schwächen bei der Ergonomie
- Husqvarna 701 Supermoto: Stärken: sportliche, aktive Haltung und gutes Gefühl für die Maschine. Schwächen: weniger „Tour-Relax“ für sehr lange Etappen, je nach persönlicher Körpergröße und Fahrgewohnheit.
- Honda CB 1300 SA: Stärken: komfortorientierte Ergonomie und entspannteres Langstreckenfahren. Schwächen: wer maximale Agilität im Sinne eines Supermotos sucht, fühlt sich möglicherweise weniger „leicht“ als auf der Husqvarna.
Ausstattung und Alltag: Was im echten Leben zählt
Im Alltag geht es nicht nur um Fahrdynamik, sondern auch um die Frage, wie gut sich ein Motorrad in den Alltag integrieren lässt. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach nutzt“: für spontane Ausfahrten, für kurze Runden und für Strecken, auf denen man gern die Kontrolle über Tempo und Linie ausspielt. Je nach Setup und Fahrpraxis kann sie auch für gemischte Bedingungen interessant sein.
Die Honda CB 1300 SA spielt ihre Vorteile besonders aus, wenn man mehr Wert auf Ausstattung, Komfort und planbares Fahren legt. Im Vergleich wirkt sie wie ein Motorrad, das man für längere Touren, für regelmäßige Fahrten außerhalb der Stadt und für Fahrten mit dem Anspruch „einfach ankommen“ auswählt.
Worauf sollte man beim Vergleich achten?
Damit der Vergleich wirklich hilft, lohnt es sich, die eigenen Prioritäten klar zu machen. Die Husqvarna und die Honda sind keine „bessere“ oder „schlechtere“ Wahl – sie sind unterschiedliche Antworten auf unterschiedliche Fragen.
Typische Entscheidungskriterien
- Fahrstil: Wer gern dynamisch fährt, häufig beschleunigt und Kurven aktiv angeht, wird die Husqvarna oft als passender empfinden.
- Streckenprofil: Stadt und kurvige Landstraßen sprechen häufig für die Husqvarna, lange Strecken und konstantes Tempo eher für die Honda.
- Komfortanspruch: Wer regelmäßig lange Etappen fährt, profitiert meist von der Honda-Philosophie.
- Alltagsnutzung: Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht und direkt anfühlt, landet oft bei der Husqvarna. Wer ein souveränes Reisegerät möchte, ist mit der Honda häufig besser bedient.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Supermoto ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein leichtes, direktes und agiles Motorrad suchen. Sie passt besonders gut zu kurvigen Strecken, zu spontanen Ausfahrten und zu einem Fahrstil, bei dem das Motorrad aktiv bewegt wird. Ihre Stärke liegt im sportlichen Gefühl und in der Lust auf Dynamik – wer genau darauf steht, wird den Unterschied im Alltag schnell merken.
Die Honda CB 1300 SA empfiehlt sich vor allem dann, wenn Komfort, Stabilität und entspanntes Langstreckenfahren wichtiger sind als maximale Agilität. Sie wirkt wie ein souveränes Straßenmotorrad, das auch bei längeren Fahrten ruhig bleibt und das Fahren weniger „arbeitsintensiv“ macht. Wer regelmäßig Touren plant oder viel Strecke abspult, findet in der Honda meist die passendere Basis.
Kurz gesagt: Agilität und Kurvenspaß sprechen für die Husqvarna, Komfort und Reisecharakter für die Honda.