| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 6.960 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- Fahrkomfort
- einfache Bedienung
- Soziusplatz
- Reichweite und Verbrauch
- Keine Assistenzsysteme
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 782-790 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Nissin, Zweikolben-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
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Husqvarna 701 Supermoto vs. Honda CB 500 F – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Husqvarna 701 Supermoto steht für kompromisslosen Fahrspaß, spürbare Dynamik und ein Setup, das Kurven und wechselnde Strecken liebt. Die Honda CB 500 F wirkt dagegen wie ein ruhiger, durchdachter Alltagsbegleiter: leicht zu handeln, alltagstauglich und mit einem Motor, der sich angenehm kontrollieren lässt. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Nicht nur die technischen Eckdaten zählen, sondern vor allem, wie sich die Unterschiede beim Fahren bemerkbar machen.
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter statt nur Daten
Die Husqvarna 701 Supermoto ist ein Motorrad, das auf Reaktionen ausgelegt ist. Der Motor liefert spürbar mehr Temperament und sorgt dafür, dass man schneller „im Flow“ ist – besonders, wenn die Strecke kurvig wird oder wenn man in der Stadt zügig zwischen den Lücken durchkommt. Die Honda CB 500 F verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie ist auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Fahrgefühl gebaut. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man entspannt fahren möchte, ohne ständig das Gefühl zu haben, die Maschine „ausreizen“ zu müssen.
Motor und Kraftentfaltung: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt deutlich lebendiger. Die Kraft kommt nicht nur „von oben“, sondern lässt sich auch aus moderaten Drehzahlen heraus dynamisch nutzen. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das zu zügigem Beschleunigen und sportlicher Fahrweise einlädt. Gerade beim Überholen oder beim schnellen Herausbeschleunigen aus Kurven spielt diese Art der Kraftentfaltung ihre Stärken aus.
Die Honda CB 500 F setzt eher auf kontrollierte Progression. Der Motor lässt sich sehr gut dosieren, was im Stadtverkehr und auf der Landstraße Vorteile bringt. Wer häufig im Alltag unterwegs ist, profitiert von einem Antrieb, der nicht hektisch wirkt, sondern zuverlässig und gleichmäßig zieht. Das ist besonders dann angenehm, wenn man viel stop-and-go fährt oder wenn man einfach entspannt unterwegs sein möchte.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Husqvarna 701 Supermoto: Stärken liegen in der spürbaren Dynamik und dem „direkten“ Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass der sportliche Charakter mehr Aufmerksamkeit verlangt, wenn man sehr gemütlich fahren will.
- Honda CB 500 F: Stärken liegen in der gutmütigen Dosierbarkeit und dem ruhigen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlichen Ansprüchen die Dynamik weniger „überrascht“ als bei der Husqvarna.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. Alltagstauglichkeit
Beim Thema Fahrwerk zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Konzepte sind. Die Husqvarna 701 Supermoto ist auf Agilität ausgelegt. Das Motorrad wirkt in Kurven lebendig und vermittelt schnell ein Gefühl von Kontrolle. Gerade auf kurvigen Strecken oder bei wechselndem Untergrund macht sich bemerkbar, dass das Setup auf Fahrdynamik optimiert ist. Man kann zügig umstellen, Linien wählen und das Motorrad wirkt dabei „wach“.
Die Honda CB 500 F spielt ihre Stärken eher in der Alltagspraxis aus. Das Handling ist leicht zu erlernen, die Maschine vermittelt ein sicheres, vorhersehbares Fahrgefühl. Auf längeren Strecken und bei gemischten Bedingungen bleibt sie angenehm ruhig. Wer häufig pendelt oder Touren plant, profitiert davon, dass das Motorrad nicht ständig „sportlich“ eingefordert wird, sondern einfach mitfährt.
Bremsen und Fahrstabilität
Auch bei den Bremsen zeigt sich ein Unterschied im Charakter. Die Husqvarna 701 Supermoto unterstützt eine sportlichere Fahrweise: Verzögerung und Rückmeldung passen gut zu dynamischen Manövern. Die Honda CB 500 F punktet mit gut dosierbarer Verzögerung und einem stabilen Gefühl, das besonders im Stadtverkehr und bei häufigen Bremsvorgängen angenehm ist. Beide Motorräder können sicher gefahren werden, aber die Husqvarna fühlt sich stärker auf „zackige“ Situationen ausgelegt an, während die Honda eher auf gleichmäßige Kontrolle setzt.
Ergonomie und Sitzposition: Wie bequem ist das Motorrad wirklich?
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie beeinflusst, wie lange man entspannt fahren kann. Die Husqvarna 701 Supermoto bringt eine sportlichere Haltung mit, die das Motorrad für aktive Fahrweise prädestiniert. Das ist ein Plus, wenn man Kurven liebt und das Motorrad spüren möchte. Gleichzeitig kann diese Ausrichtung bei sehr langen, gemütlichen Fahrten oder bei häufigem Stadtverkehr als etwas „präsenter“ empfunden werden.
Die Honda CB 500 F ist in der Ergonomie eher auf Alltag und Komfort ausgelegt. Die Haltung wirkt weniger fordernd, wodurch sich längere Strecken entspannter anfühlen können. Für viele Fahrer ist das ein echter Vorteil, weil man nicht ständig gegen die eigene Sitzposition arbeiten muss.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „echte“ Nutzung
Im Alltag zählt nicht nur, wie schnell ein Motorrad ist, sondern wie gut es sich in typischen Situationen bewegt. Die Husqvarna 701 Supermoto ist besonders dann im Vorteil, wenn die Strecke Abwechslung bietet: kurze Beschleunigungen, schnelle Richtungswechsel und kurvige Abschnitte. In der Stadt macht sie ebenfalls Spaß, allerdings eher für Fahrer, die das Motorrad aktiv bewegen möchten.
Die Honda CB 500 F ist die Maschine, die man gern „einfach nimmt“. Sie eignet sich gut für Pendeln, für Wochenendfahrten und für Touren, bei denen man nicht ständig das Tempo maximieren muss. Das Fahrgefühl bleibt dabei stabil und angenehm, wodurch sie auch für weniger geübte Fahrer schnell Vertrauen aufbaut.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Husqvarna 701 Supermoto: Stärken: viel Fahrspaß, dynamische Reaktionen, sportliches Kurvengefühl. Schwächen: wer sehr entspannt unterwegs sein will, könnte die „Aktivität“ des Motorrads als zu präsent empfinden.
- Honda CB 500 F: Stärken: leicht zu fahren, komfortorientierte Ergonomie, ruhiges Fahrverhalten. Schwächen: bei sehr sportlichen Ansprüchen wirkt die Dynamik weniger „druckvoll“ als bei der Husqvarna.
Wartung, Zuverlässigkeit und Kosten: Was man beim Kauf im Blick haben sollte
Beim Kauf spielt neben dem Fahrgefühl auch die Frage eine Rolle, wie unkompliziert das Motorrad im Alltag bleibt. Die Honda CB 500 F wird häufig mit dem Gefühl von Alltagstauglichkeit und unkomplizierter Nutzung verbunden. Das kann sich in der Praxis positiv auswirken, wenn man regelmäßig fährt und nicht ständig an Wartungsthemen denken möchte.
Die Husqvarna 701 Supermoto ist dagegen stärker auf Performance und Fahrspaß ausgelegt. Das bedeutet nicht automatisch, dass sie „kompliziert“ ist, aber wer sie fährt, sollte sich bewusst sein, dass ein sportlicheres Konzept oft auch mehr Aufmerksamkeit für Fahrbetrieb und Pflege mit sich bringt. Wer das Motorrad als Spaßgerät versteht und entsprechend nutzt, wird die Stärken besonders genießen.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Husqvarna 701 Supermoto und Honda CB 500 F hängt stark davon ab, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht. Beide Motorräder können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Weise.
Husqvarna 701 Supermoto: Ideal für…
Die Husqvarna 701 Supermoto ist besonders passend, wenn Kurven, Dynamik und ein aktives Fahrgefühl im Mittelpunkt stehen. Wer gern zügig unterwegs ist, das Motorrad spüren möchte und auf Strecken mit Abwechslung richtig aufblüht, findet hier ein Konzept, das genau dafür gemacht ist. Auch Fahrer, die gern „mehr Motorrad“ wollen, werden die lebendige Art zu schätzen wissen.
Honda CB 500 F: Ideal für…
Die Honda CB 500 F ist die bessere Wahl, wenn Alltag, Komfort und unkompliziertes Handling wichtiger sind als maximale Dynamik. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegt, gut dosierbar ist und für Pendeln sowie entspannte Touren taugt, wird mit der Honda sehr glücklich. Auch wenn man Wert auf ein ruhiges, verlässliches Fahrgefühl legt, passt die CB 500 F hervorragend.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Supermoto gewinnt den Vergleich vor allem dann, wenn Fahrspaß, Dynamik und ein sportliches Kurvengefühl Priorität haben. Ihr Charakter macht Lust auf zügiges Fahren, aktives Handling und Strecken, auf denen man Linien schnell wechseln kann. Wer das Motorrad als „Erlebnis“ versteht und gern spürbar mehr Temperament fährt, bekommt hier ein starkes Gesamtpaket.
Die Honda CB 500 F ist dagegen die stimmigere Wahl für alle, die ein Motorrad für den Alltag suchen: leicht zu fahren, angenehm in der Ergonomie und mit einem Motor, der sich sehr gut kontrollieren lässt. Besonders für Pendler, Einsteiger oder Fahrer, die Touren entspannt genießen, wirkt die Honda wie die vernünftigere, unkompliziertere Option.
Kurz gesagt: Mehr Action und sportliche Reaktionen sprechen für die Husqvarna – Alltagstauglichkeit, Komfort und entspanntes Fahren sprechen für die Honda.