| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 7.680 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- leicht und wendig
- geringer Verbrauch, große Reichweite
- günstig in Anschaffung Unterhalt
- einfache Bedienung
- Windschild nicht ohne Werkzeug verstellbar
- Einzelscheibe vorne greift etwas spät
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
| Gewicht | 197 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.155 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 810-834 | mm |
| Höhe | 1.410 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 491 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 136)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
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Husqvarna 701 Supermoto vs. Honda CB 500 X: Vergleich für Fahrspaß und Alltag
Wer zwischen Husqvarna 701 Supermoto und Honda CB 500 X schwankt, entscheidet im Grunde zwischen zwei sehr unterschiedlichen Konzepten. Die Husqvarna 701 Supermoto steht für direktes Ansprechverhalten, agiles Handling und den Fokus auf Fahrspaß – besonders dort, wo Kurven, Tempo und ein sportlicheres Setup zählen. Die Honda CB 500 X dagegen ist als alltagstauglicher Allrounder gedacht: komfortabel, unkompliziert und mit einer Ausrichtung, die auch längere Strecken und wechselnde Straßenverhältnisse gut mitmacht.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit klar wird, welches Motorrad eher zu den eigenen Prioritäten passt.
Grundcharakter: Sportliche Direktheit vs. entspannter Allround-Ansatz
Husqvarna 701 Supermoto: spürbar sportlich
Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt wie ein Motorrad, das nicht lange nachdenkt: Gasannahme und Fahrdynamik sind auf ein lebendiges, sportliches Gefühl ausgelegt. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen zeigt sich der Vorteil eines Supermoto-Ansatzes: Das Motorrad fühlt sich wendig an, reagiert schnell auf Lenkimpulse und lädt dazu ein, Kurven aktiv zu fahren.
Honda CB 500 X: souverän und alltagstauglich
Die Honda CB 500 X ist dagegen stärker auf Alltag, Komfort und eine entspannte Fahrweise ausgelegt. Das Motorrad vermittelt Ruhe, auch wenn die Strecke wechselt. Statt maximaler Sportlichkeit steht hier die praktische Nutzbarkeit im Vordergrund: eine Sitzposition, die lange Strecken angenehmer macht, und ein Gesamtpaket, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich vor allem der Unterschied im Charakter. Die Husqvarna 701 Supermoto spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn man das Motorrad dynamisch bewegt: beim Beschleunigen aus Kurven, beim zügigen Überholen oder wenn man das Gefühl von „sofort da“ sucht. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei direkter und sportlicher – das macht das Motorrad besonders reizvoll für Fahrer, die Kurven und Tempo mögen.
Die Honda CB 500 X setzt dagegen auf einen gleichmäßigeren, gut dosierbaren Antrieb. Das Motorrad lässt sich in vielen Situationen entspannt fahren, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Gerade auf längeren Strecken oder bei wechselnden Bedingungen ist das ein Vorteil: weniger Stress, mehr Konstanz im Fahrgefühl.
Handling und Fahrwerk: Kurvenfokus vs. Komfort-Balance
Husqvarna 701 Supermoto: präzise und lebendig
Das Handling der Husqvarna 701 Supermoto ist einer der Hauptgründe, warum sie so beliebt ist. Das Motorrad wirkt leicht zu bewegen, unterstützt aktives Fahren und vermittelt ein klares Feedback. In schnellen Richtungswechseln und beim sportlichen Kurvenfahren fühlt sich die Maschine „auf Linie“ an. Das ist die Stärke: viel Fahrspaß durch direkte Rückmeldung.
Als mögliche Schwäche kann sich der sportlichere Charakter bemerkbar machen, wenn der Fokus eher auf entspanntem Gleiten liegt. Wer viel im Alltag unterwegs ist und dabei Komfort priorisiert, könnte die sportlichere Auslegung als etwas „härter“ oder fordernder empfinden – je nach Fahrstil und Streckenprofil.
Honda CB 500 X: stabil, gutmütig, alltagstauglich
Die Honda CB 500 X punktet mit einer stabilen, gutmütigen Art. Das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Straßenverhältnissen berechenbar. Gerade wenn der Alltag nicht nur aus perfekten Asphaltstücken besteht, spielt diese Balance ihre Vorteile aus. Das Fahrwerk wirkt auf Langstrecke und im täglichen Einsatz stimmig.
Im direkten Vergleich zur Husqvarna 701 Supermoto ist die CB 500 X weniger darauf ausgelegt, maximal sportlich „zu attackieren“. Wer sehr dynamisch fährt und ein besonders agiles Kurvengefühl sucht, wird bei der Honda eher eine komfortorientierte Abstimmung spüren als eine kompromisslose Sportlichkeit.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie lange besser?
Die Husqvarna 701 Supermoto ist tendenziell auf aktives Fahren ausgelegt. Das bedeutet: Die Ergonomie unterstützt das dynamische Handling, kann aber bei sehr langen, entspannten Fahrten weniger „reiseorientiert“ wirken. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei Kurven und Fahrgefühl im Fokus hat, profitiert davon.
Die Honda CB 500 X ist stärker auf eine entspannte Haltung ausgelegt. Das ist besonders dann ein Plus, wenn häufiger längere Strecken anstehen oder wenn die Fahrt auch mal „einfach nur“ angenehm sein soll. Die Ergonomie wirkt insgesamt alltagstauglicher, ohne dass man sich ständig neu sortieren muss.
Windschutz und Alltag: Stadt, Landstraße, längere Touren
Im Alltag entscheidet oft Kleinkram: Wind, Sitzkomfort und die Frage, wie gut sich das Motorrad auf unterschiedlichen Strecken „anfühlt“. Die Honda CB 500 X ist hier im Vorteil, weil sie als Allrounder konzipiert ist. Der Fokus liegt auf einer angenehmen Fahrt, auch wenn man nicht ständig sportlich unterwegs ist.
Die Husqvarna 701 Supermoto kann im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken sehr viel Spaß machen, aber wer regelmäßig lange Autobahn- oder Reiseetappen fährt, wird eher die alltagstaugliche Ausrichtung der Honda zu schätzen wissen. Die Supermoto-Philosophie ist eben stärker auf Fahrspaß im „Hier und Jetzt“ ausgelegt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Husqvarna 701 Supermoto
- Sehr direktes Fahrgefühl mit sportlicher Ansprache
- Agiles Handling für Kurven und dynamische Fahrweise
- Hoher Spaßfaktor, wenn die Strecke nach „Fahren“ aussieht
Schwächen bzw. Grenzen der Husqvarna 701 Supermoto
- Weniger Fokus auf maximalen Komfort bei langen, entspannten Fahrten
- Sportlicher Charakter kann im Alltag je nach Erwartung fordernder wirken
Stärken der Honda CB 500 X
- Alltagstauglicher Allround-Ansatz für Stadt und längere Strecken
- Stabile, gutmütige Fahrweise bei wechselnden Bedingungen
- Komfortorientierte Ergonomie für entspannteres Fahren
Schwächen bzw. Grenzen der Honda CB 500 X
- Weniger „Supermoto-Dynamik“ im Vergleich zur Husqvarna
- Sportliche Attacke fühlt sich eher wie „Allround“ statt wie „Sport“ an
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn man die eigene Fahrweise ehrlich einordnet. Wer vor allem Kurven, Fahrspaß und ein direktes, lebendiges Motorradgefühl sucht, wird mit der Husqvarna 701 Supermoto sehr wahrscheinlich mehr „Aha“-Momente erleben. Sie ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad häufig auf kurvigen Strecken bewegt wird und man Lust auf sportliche Dynamik hat.
Wer dagegen ein Motorrad möchte, das im Alltag funktioniert, auch bei längeren Fahrten angenehm bleibt und sich unkompliziert in verschiedene Situationen einfügt, trifft mit der Honda CB 500 X eine sehr passende Wahl. Sie ist ideal, wenn die Priorität auf Komfort, Souveränität und entspannter Nutzbarkeit liegt.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Supermoto ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein Motorrad mit sportlicher Direktheit suchen: schnelle Reaktionen, agiles Handling und ein Fahrgefühl, das Kurven und dynamische Strecken in den Mittelpunkt stellt. Wer häufig zügig unterwegs ist und das Motorrad als „Spaßmaschine“ versteht, wird die Stärken der Husqvarna deutlich spüren.
Die Honda CB 500 X passt besser zu Ansprüchen, bei denen Alltagstauglichkeit und Komfort wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Sie wirkt souverän, gutmütig und eignet sich besonders für längere Fahrten oder wechselnde Straßenbedingungen, bei denen man entspannt ankommen möchte.
Kurz gesagt: Husqvarna für Kurvenfokus und Fahrspaß, Honda für entspanntes Allround-Fahren. Wer beides will, sollte sich bewusst machen, welche Art von Fahrt häufiger vorkommt – denn genau dort liegt der größte Unterschied.