UVP 12.499 €
Baujahr von 2016 bis 2026~
UVP
Baujahr von 1988 bis 1998
Was kann das neue Modell 2026 und wie fährt sie sich?
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So war das in den 80ern
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Pro und Kontra

Pro:
  • kräftiger Motor
  • fährt sich superagil
  • sehr gute Bremsen von Brembo
  • trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
  • TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
  • vier ABS-Modi
  • schon in Serie gut ausgestattet
Kontra:
  • unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
  • Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
  • Quickshifter nur gegen Aufpreis
Pro:
  • Zustand
  • geringer Kilometerstand
  • Soziuskomfort
  • Retrostyle (wer's mag)
Kontra:
  • Gelegentliche Fehlzündungen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht160kg
Radstand1.476mm
Länge2.194mm
Radstand1.476mm
Sitzhöhe: 899 mm
Höhe1.183mm
Gewicht187kg
Sitzhöhe: 780 mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum693ccm
Hub80mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2, Viertakt
Hubraum647ccm
Hub66mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig

Fahrleistungen

Leistung79 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment73 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite329km
Leistung60 PS bei 52 U/Min
Höchstgeschw.180km/h

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm
Federung hintenWP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 15
Reifen hinten160/60R17
Reifen vorne110/70 - 17
Reifen hinten160/60 - 17

Bremsen

Bremsen vorneBrembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe
Bremsen hintenEinzelscheibe

Fazit

Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
 
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.

Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.999€ (Aktionspreis 08/2026)
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.500€
  • Verfügbarkeit: seit 2016
  • Farben: weiß-gelb

Fazit - was bleibt hängen

Alles prima also, Markus, wäre das nach der Inspektion ein Kaufkandidat? Hier ja, bekommt man die Fehlzündungen in den Griff, wäre die Honda NTV Revere ein sehr guter Kauf. Das allerdings liegt am Zustand der Maschine. Damit sind nicht Kratzer oder optische Dinge gemeint, sondern der Zustand der Verschleißteile. Sind die Bremsen dahin, alle Flüssigkeiten wechselfällig, Reifen alt und rissig, käme zum Einstandspreis von 1.700 Euro ein stattliches Sümmchen obendrauf.

Ein ganz ähnliches Fazit zog Markus schon beim Test der Suzuki GS 500 E, und es hat nichts an Aktualität verloren.

Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 1.700€
  • Baujahre: 1988-1997
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: rot, weiß, schwarz, grün,  blau, purple

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Husqvarna 701 Supermoto vs Honda NTV 650 Revere: Welches Motorrad passt besser?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Husqvarna 701 Supermoto und die Honda NTV 650 Revere, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: die Art, wie sich das Motorrad anfühlt, wie es sich im Alltag bewegt und wie es sich auf längeren Strecken oder in der Stadt präsentiert. Genau darum soll es hier gehen – mit einem Blick auf Stärken und Schwächen, die im Fahrbetrieb spürbar werden.

Grundidee der beiden Motorräder: Fokus vs. Alltag

Die Husqvarna 701 Supermoto steht für Agilität, Temperament und ein sportliches Fahrgefühl. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, Kurven aktiv zu fahren und auch abseits der klassischen Komfortzone Spaß zu machen. Die Honda NTV 650 Revere verfolgt dagegen eine andere Philosophie: Sie ist auf entspannte Nutzung ausgelegt, mit einem Fokus auf Alltag, Komfort und eine souveräne, gutmütige Art der Fortbewegung.

Damit sind die Zielgruppen im Grunde klar: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein Werkzeug für dynamisches Fahren anfühlt, landet schnell bei der Husqvarna. Wer dagegen Wert auf entspannte Kilometer, ruhiges Handling und ein unkompliziertes Gesamtpaket legt, schaut eher zur Honda.

Motor und Antrieb: Charakter statt reiner Vergleich

Im direkten Vergleich zeigt sich, dass beide Maschinen ihren eigenen Rhythmus haben. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt deutlich „direkter“: Gasannahme und Antriebspuls sind darauf abgestimmt, zügig zu reagieren und das Motorrad in Fahrt zu halten. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig beschleunigt, überholt oder in kurvigen Abschnitten zügig gefahren wird.

Die Honda NTV 650 Revere spielt dagegen eher die Rolle des entspannten Reisebegleiters. Der Antrieb ist weniger auf spontane Attacke getrimmt, sondern auf gleichmäßiges Vorankommen. Das ist ein Vorteil, wenn Strecken nicht nur aus sportlichen Momenten bestehen, sondern aus Alltag, Verkehr, Ampeln und längeren Fahrten, bei denen ein ruhiger Motorlauf und eine stressfreie Bedienung wichtiger sind als maximale Dynamik.

Stärken und Schwächen beim Fahrgefühl

Stärken der Husqvarna liegen in der lebendigen Motorcharakteristik und dem Gefühl, dass das Motorrad „mitarbeitet“. Schwächen können sich dort zeigen, wo ein eher sportlich abgestimmtes Setup weniger nachgiebig wirkt – etwa wenn Komfort und Gelassenheit im Vordergrund stehen.

Stärken der Honda sind die entspannte Art, mit der sie Kilometer abspult, sowie die insgesamt gutmütige Nutzbarkeit. Schwächen zeigen sich vor allem dann, wenn ein deutlich sportlicheres Ansprechverhalten erwartet wird oder wenn das Motorrad in Situationen kommt, in denen die Husqvarna ihre Stärken besonders ausspielen kann.

Fahrwerk und Handling: Wie sich die Motorräder „in Bewegung“ anfühlen

Beim Handling trennt sich die Spreu schnell. Die Husqvarna 701 Supermoto ist auf aktives Fahren ausgelegt. Das Fahrwerk und die Geometrie unterstützen ein schnelles Umsetzen von Richtungswechseln. Dadurch wirkt das Motorrad in Kurven sehr präsent: Es lädt dazu ein, Linien zu wählen, früh zu arbeiten und das Tempo aus dem Kurvenausgang mitzunehmen.

Die Honda NTV 650 Revere setzt eher auf Stabilität und gut kontrollierbare Ruhe. Das Motorrad fühlt sich weniger wie ein „Sportgerät“ an, sondern eher wie ein zuverlässiges Alltags- und Tourenfahrzeug. Gerade auf längeren Strecken ist das ein Plus, weil die Maschine weniger nach sportlicher Konzentration verlangt und sich dadurch entspannter fahren lässt.

Kurven, Tempo und Alltag

Wer häufig in kurvigen Gegenden unterwegs ist oder das Motorrad als Spaßmaschine begreift, wird die Husqvarna 701 Supermoto als deutlich passender empfinden. Wer dagegen regelmäßig pendelt, längere Strecken fährt oder einfach ein Motorrad möchte, das sich „von selbst“ gut fahren lässt, findet in der Honda NTV 650 Revere oft den besseren Match.

Die Schwäche der Husqvarna kann in einem etwas fordernderen Fahrgefühl liegen, wenn das Tempo nicht sportlich ist. Die Schwäche der Honda liegt umgekehrt darin, dass sie bei sehr dynamischer Fahrweise weniger „pushen“ kann als die Husqvarna.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment

Im Vergleich der Bremswirkung geht es nicht nur um „Stärke“, sondern um Dosierbarkeit und das Gefühl, wann die Verzögerung einsetzt. Die Husqvarna 701 Supermoto ist tendenziell so abgestimmt, dass sie bei sportlicher Fahrweise ein klares Feedback liefert. Das hilft, wenn häufig aus Kurven heraus oder in wechselnden Situationen gebremst wird.

Die Honda NTV 650 Revere wirkt dagegen eher auf souveräne, gleichmäßige Verzögerung ausgelegt. Das ist im Alltag ein Vorteil, weil sich das Motorrad auch in weniger „sportlichen“ Momenten berechenbar anfühlt.

Sitzposition, Ergonomie und Komfort

Ein großer Unterschied liegt in der Sitzhaltung und damit in der Frage, wie lange man sich wohlfühlt. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt sportlicher: Die Ergonomie unterstützt aktives Fahren und damit auch eine dynamische Haltung. Das kann auf kurzen bis mittleren Strecken sehr Spaß machen. Auf längeren Touren hängt es jedoch stärker davon ab, wie die persönliche Sitzgewohnheit ist und wie häufig Pausen eingeplant werden.

Die Honda NTV 650 Revere ist eher auf entspannte Nutzung ausgelegt. Die Sitzposition und die Gesamtergonomie zielen darauf, dass sich Fahrten auch über längere Zeit angenehm anfühlen. Gerade wenn der Alltag viel Zeit im Sattel bedeutet, ist das ein entscheidendes Argument.

Komfort vs. sportliche Aktivität

Die Husqvarna punktet, wenn Komfort nicht im Sinne von „maximal entspannt“ verstanden wird, sondern als „komfortabel genug, um aktiv zu fahren“. Die Honda punktet, wenn Komfort als „entspannt und alltagstauglich“ verstanden wird.

Alltagstauglichkeit und Nutzung: Stadt, Landstraße, Tour

Beide Motorräder können im Alltag genutzt werden, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus. Die Husqvarna 701 Supermoto ist besonders dann überzeugend, wenn kurze Wege, spontane Fahrten und kurvige Strecken zum Alltag gehören. Sie macht Lust auf Bewegung und lässt sich so fahren, dass der Tag nicht nur „abgespult“, sondern aktiv gestaltet wird.

Die Honda NTV 650 Revere ist im Alltag und auf längeren Strecken oft die entspanntere Wahl. Sie eignet sich besonders, wenn das Motorrad nicht ständig „eingesetzt“ werden soll, sondern wenn es einfach zuverlässig funktioniert – vom Stadtverkehr bis zur Wochenendtour.

Wartung, Zuverlässigkeit und Gebrauchtkauf

Beim Gebrauchtkauf sind nicht nur die Anschaffungskosten entscheidend, sondern auch die Frage, wie unkompliziert sich ein Motorrad im Betrieb zeigt. Bei der Honda NTV 650 Revere wird häufig genau diese Art von „unkompliziertem Betrieb“ mitgedacht: ein Motorrad, das sich in der Praxis als verlässlich nutzen lässt. Das ist besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur als Hobby, sondern auch als regelmäßiges Fortbewegungsmittel dienen soll.

Die Husqvarna 701 Supermoto kann ebenfalls eine gute Wahl sein, wenn die Bereitschaft vorhanden ist, das Motorrad entsprechend seiner sportlichen Ausrichtung zu nutzen und zu pflegen. Wer die Maschine regelmäßig fährt, Wartung ernst nimmt und die Fahrweise an die Charakteristik anpasst, wird oft viel Freude daran haben.

Stärken und Schwächen im Betrieb

Honda wirkt im Betrieb oft als „ruhiger Begleiter“. Husqvarna wirkt eher als „lebendiges Projekt“, das man bewusst nutzen sollte. Das ist keine Wertung im Sinne von „besser oder schlechter“, sondern eine Frage der Erwartungshaltung.

Welches Motorrad ist für wen? (Vergleich der Zielprofile)

Die Husqvarna 701 Supermoto ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das Kurven liebt, auf Gasimpulse reagiert und ein sportliches Fahrgefühl liefert. Sie eignet sich gut, wenn Fahrten häufig aus dynamischen Abschnitten bestehen oder wenn das Motorrad als Spaßmaschine verstanden wird, die auch im Alltag für Abwechslung sorgt.

Die Honda NTV 650 Revere ist besonders passend für Menschen, die ein Motorrad möchten, das entspannt bleibt, zuverlässig wirkt und längere Strecken angenehm macht. Wer Wert auf Komfort, gutmütiges Handling und eine ruhige Art des Fahrens legt, findet in der Honda oft die stimmigere Wahl.

Typische Entscheidungshilfe

Wenn der Fokus auf aktivem Fahren, Kurvenfreude und einem lebendigen Antrieb liegt, führt der Weg eher zur Husqvarna 701 Supermoto. Wenn der Fokus auf Alltagstauglichkeit, Komfort und entspannter Tourenroutine liegt, ist die Honda NTV 650 Revere die naheliegendere Wahl.

Fazit:

Die Husqvarna 701 Supermoto ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad mit sportlichem Charakter suchen: Sie spielt ihre Stärken vor allem in dynamischen Situationen aus, bei Richtungswechseln und wenn das Fahrgefühl im Vordergrund steht. Wer Kurven aktiv fahren möchte und ein Motorrad erwartet, das auf Impulse schnell reagiert, wird hier deutlich mehr „Kick“ finden – muss dafür aber auch akzeptieren, dass der Komfort stärker vom eigenen Anspruch und der Fahrweise abhängt.

Die Honda NTV 650 Revere ist die stimmigere Option für entspannte Nutzung: Sie wirkt im Alltag und auf längeren Strecken souverän, gutmütig und weniger fordernd. Wer ein Motorrad sucht, das zuverlässig funktioniert, ohne ständig sportliche Konzentration zu verlangen, trifft mit der Honda meist die passendere Entscheidung. Kurz gesagt: Husqvarna für Fahrspaß und Aktivität, Honda für Komfort, Ruhe und alltagstaugliche Touren.

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