| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 9.495 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- Sportlich
- Exklusiv
- Verarbeitung
- Preis
- Kombi-Display
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
| Gewicht | 166 | kg |
| Radstand | 1.434 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.434 | mm |
| Sitzhöhe: | 0-830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Eintopf | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
| Leistung | 75 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 72 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel WP Apex 43 mm (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung vorne | 0 | |
| Federung hinten | WP Apex Monoshock (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Umgelenkte Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
Fazit - was bleibt hängen
Die Vitpilen ist ein kleiner Rabauke, aber einer, der einen gefühlt nie im Stich lässt. Vorausgesetzt man kann sie sich leisten, bleibt die Frage: Will man sie sich leisten? Wir von motorradtest.de sind uns einig: ja! Fünfmal Daumen hoch.Sie ist der ideale Begleiter für die Dinge, die im Leben so Spaß machen. Und die schönsten davon sind die, die sich jeder Logik entziehen.
Gegen den Kauf spräche nur das, was uns Deutschen am liebsten ist: das Prinzip. Denn die Husqvarna Vitpilen 701 ist ein Naked Bike, was die Tourentauglichkeit naturgemäß einschränkt, dem steht schon der nur 12 Liter fassende Tank entgegen. Aber, das weiß man ja vorher. Wie, dass Eis dick macht, man nicht "Bauer sucht Frau" im Fernsehen schauen sollte oder dass das Verblasen von vier Liter feinstem Super auf 100 Kilometer nur aus Spaß ökologisch einfach Mist ist.
Wir befinden jetzt, dass wir der Political Correctness genüge getan haben, und jetzt geht endlich zum Händler und macht eine Probefahrt. ;)
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt.
Kleiner Nachtrag: Vitpilen ist Schwedisch und heißt übersetzt "Weißer Pfeil". Warum? Wir wissen's auch nicht.
MotorradTest.de auf YouTube
Husqvarna 701 Supermoto vs Husqvarna Vitpilen 701 – Vergleich
Wenn zwei Modelle aus dem Hause Husqvarna aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Bei der Husqvarna 701 Supermoto und der Husqvarna Vitpilen 701 geht es vor allem um den Charakter: einmal klar auf sportliche Agilität und kurvige Dynamik ausgelegt, einmal mit dem Fokus auf straßennahes, leichtes Handling und einen modernen Naked-Look. Beide basieren auf dem 701er-Konzept, fühlen sich aber im Alltag und in der Kurve unterschiedlich an. Genau das macht den Vergleich spannend.
Grundidee: Supermoto-Charakter vs Naked-Ansatz
Die 701 Supermoto ist vom Grundgedanken her ein Motorrad, das Lust auf zügiges Fahren macht. Das Setup zielt auf schnelle Richtungswechsel und ein sehr direktes Feedback aus dem Fahrwerk. Die Vitpilen 701 dagegen wirkt wie die straßentaugliche Interpretation des 701er-Universums: weniger „Track“-Feeling, mehr „Alltag mit Biss“. Das merkt man nicht nur am optischen Eindruck, sondern auch daran, wie das Motorrad mit Tempo, Lastwechseln und Unebenheiten umgeht.
Gemeinsame Basis, unterschiedliche Ausrichtung
Beide Modelle profitieren von der 701er-Philosophie: ein kräftiger Einzylinder, der nicht nur Leistung liefert, sondern auch ein spürbares Drehmomentgefühl. Dadurch können beide Motorräder im Stadtverkehr souverän wirken und auf Landstraßen zügig beschleunigen. Der Unterschied liegt jedoch darin, wie das Gesamtpaket aus Fahrwerk, Sitzposition und Reifen-/Felgenkonzept die Kraft in Fahrspaß übersetzt.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie beide Motorräder „arbeiten“
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Husqvarna 701 Supermoto fühlt sich oft wie ein Motorrad an, das man „aktiv“ fährt. Beim Einlenken reagiert sie spürbar schnell, und das Vorderrad vermittelt ein klares Gefühl dafür, wie viel Grip gerade anliegt. Das macht sie besonders stark, wenn die Strecke kurvig ist und man gerne früh bremst, sauber einlenkt und das Motorrad dann zügig durch die Linie trägt.
Die Husqvarna Vitpilen 701 spielt dagegen häufig die Rolle des „entspannten Sportlers“. Sie bleibt agil, aber das Fahrwerk und die Gesamtabstimmung wirken oft etwas alltagstauglicher. Das bedeutet nicht, dass sie langsam ist – eher, dass sie sich leichter in den Alltag integrieren lässt. Wer häufig durch Stadtverkehr fährt oder auch mal längere Strecken am Stück plant, erlebt die Vitpilen oft als weniger „angespannt“ im Handling.
Stärken und Schwächen beim Handling
- Husqvarna 701 Supermoto – Stärke: sehr direktes Einlenken und sportliche Rückmeldung, ideal für dynamische Kurvenfahrten. Schwäche: wer überwiegend holprig unterwegs ist oder sehr entspannt fahren möchte, kann das straffere, aktivere Gefühl als weniger komfortabel empfinden.
- Husqvarna Vitpilen 701 – Stärke: ausgewogener Mix aus Agilität und Alltagstauglichkeit, wirkt oft „einfacher“ zu fahren. Schwäche: wer maximalen Supermoto-Fokus sucht, könnte das letzte Quäntchen „Track-Feeling“ vermissen.
Motor und Antrieb: Drehmoment trifft Charakter
Beide Motorräder nutzen den 701er-Einzylinder als Herzstück. Dadurch entsteht ein ähnlicher Grundton: kräftig, lebendig und mit einem Ansprechverhalten, das man im Alltag schnell schätzt. In der Praxis zeigt sich aber, dass die 701 Supermoto durch das sportlichere Setup die Kraft oft „aggressiver“ in Vortrieb und Fahrdynamik übersetzt. Die Vitpilen 701 wirkt dabei häufig harmonischer im Gesamtbild – der Motor bleibt zwar präsent, aber das Motorrad vermittelt eher das Gefühl von „kontrolliertem Spaß“ statt „sportlichem Angriff“.
Lastwechsel und Fahrbarkeit
Beim Herausbeschleunigen aus Kurven ist die Supermoto oft diejenige, die den Fahrer stärker in die aktive Linie zieht. Die Vitpilen lässt sich dagegen häufig etwas ruhiger dosieren, was besonders dann hilft, wenn die Strecke unruhig ist oder man nicht jedes Mal mit maximaler Konzentration fahren will. Beide profitieren von der Durchzugskraft, aber die Art, wie das Motorrad die Kraft in Bewegung umsetzt, unterscheidet sich spürbar.
Fahrwerk und Bremsen: Wo die Unterschiede im Alltag sichtbar werden
Das Fahrwerk ist bei beiden Modellen ein zentrales Thema. Die Husqvarna 701 Supermoto ist auf sportliche Performance ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad beim Einlenken „steht“ und wie es beim Beschleunigen die Last verteilt. Das kann auf kurvigen Strecken ein echter Vorteil sein, weil das Motorrad schnell Vertrauen aufbaut.
Die Husqvarna Vitpilen 701 ist zwar ebenfalls dynamisch, aber oft mit einem etwas alltagstauglicheren Gefühl. Das macht sie interessant für Fahrer, die nicht nur am Wochenende fahren, sondern auch unter der Woche. Gerade bei wechselnden Straßenbedingungen – Stadtpflaster, Landstraßen mit Unebenheiten oder längere Autobahnabschnitte – kann das Gesamtpaket der Vitpilen entspannter wirken.
Bremsgefühl und Kontrolle
Beim Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied im „Gesamtpaket“. Die Supermoto wirkt häufig wie ein Motorrad, das man mit klaren Eingriffen steuert: einlenken, bremsen, wieder loslassen, Linie halten. Die Vitpilen lässt sich ebenfalls sportlich fahren, wirkt aber oft etwas gutmütiger im Umgang mit wechselnden Situationen. Wer häufig in Stop-and-Go-Situationen unterwegs ist, wird die Vitpilen deshalb häufig als angenehmer erleben.
Komfort, Sitzposition und Ergonomie
Die Sitzposition und die Ergonomie sind bei Naked- und Supermoto-Ansätzen unterschiedlich. Die 701 Supermoto wirkt oft „sportlicher“ im Gefühl: man sitzt näher am Motorrad, die Bewegung im Fahrbetrieb ist direkter. Das ist ein Plus, wenn man gerne präzise fährt und das Motorrad als Werkzeug für Kurven sieht.
Die Vitpilen 701 bietet dagegen oft eine etwas entspanntere Haltung, die sich besonders auf längeren Strecken bemerkbar macht. Wer regelmäßig pendelt oder auch mal eine Tour plant, profitiert davon, dass das Motorrad nicht nur für den sportlichen Moment gebaut ist, sondern auch für den Alltag.
Stärken und Schwächen bei Komfort
- Husqvarna 701 Supermoto – Stärke: sportliche Sitz-/Fahrgefühl-Kombination, ideal für Kurven und dynamische Sessions. Schwäche: weniger „tourig“ im Empfinden, wenn der Fokus auf maximaler Bequemlichkeit liegt.
- Husqvarna Vitpilen 701 – Stärke: oft angenehmer für längere Fahrten und wechselnde Alltagssituationen. Schwäche: wer ein kompromissloses Supermoto-Feeling sucht, könnte die Ausrichtung als etwas „zivilisierter“ empfinden.
Design und Alltag: Welche Optik und welches Setup besser passt
Optisch sind beide Modelle klar erkennbar: Die 701 Supermoto steht für den sportlichen, „ready to ride“-Look, der direkt nach Kurven und Dynamik schreit. Die Vitpilen 701 wirkt dagegen wie ein modernes Naked-Bike mit Charakter – minimalistisch, markant und straßenorientiert.
Im Alltag zählt aber nicht nur das Aussehen. Auch die Art, wie das Motorrad im Stadtverkehr wirkt, spielt eine Rolle: Übersichtlichkeit, Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten und das Gefühl, wie leicht man das Bike in engen Situationen bewegt. Hier kann die Vitpilen häufig punkten, während die Supermoto vor allem dann besonders begeistert, wenn die Strecke „aufmacht“.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Wer gerne sportlich unterwegs ist, Kurven aktiv angeht und ein Motorrad möchte, das direkt reagiert, findet in der Husqvarna 701 Supermoto einen starken Partner. Sie ist besonders attraktiv für Fahrer, die das Motorrad als dynamisches Gesamtpaket sehen und bei jeder Ausfahrt das Maximum an Fahrgefühl suchen.
Wer dagegen ein Motorrad möchte, das im Alltag unkompliziert bleibt, aber trotzdem genug Power und Agilität für sportliche Fahrten bietet, liegt mit der Husqvarna Vitpilen 701 oft richtig. Sie ist häufig die bessere Wahl für Menschen, die nicht nur am Wochenende fahren, sondern das Bike vielseitig nutzen – vom Pendeln bis zur Tour.
Typische Entscheidungsszenarien
- 701 Supermoto passt besonders gut, wenn Kurvenfahrten, direktes Feedback und ein sportliches Setup im Vordergrund stehen.
- Vitpilen 701 passt besonders gut, wenn Alltagstauglichkeit, ein ausgewogeneres Fahrgefühl und ein moderner Naked-Charakter wichtiger sind.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Supermoto ist die richtige Wahl, wenn der Fokus klar auf sportlicher Dynamik liegt: schnelles Einlenken, aktives Fahrgefühl und viel Spaß bei kurvigen Strecken. Sie belohnt Fahrer, die das Motorrad bewusst steuern und die direkte Rückmeldung mögen. Wer dagegen überwiegend entspannt unterwegs ist oder häufig wechselnde Straßenbedingungen hat, kann das sportlichere Setup als weniger komfortabel empfinden.
Die Husqvarna Vitpilen 701 überzeugt vor allem als vielseitiges Straßenmotorrad: agil genug für flotte Fahrten, aber oft leichter in den Alltag zu integrieren. Das macht sie besonders interessant für Pendler, Tourenfahrer und alle, die ein Naked-Bike mit 701er-Charakter suchen, ohne ständig „sportlich angespannt“ zu fahren. Kurz gesagt: Supermoto für Kurvenfans mit sportlichem Anspruch, Vitpilen für alle, die ein alltagstaugliches, dennoch lebendiges 701er-Motorrad möchten.