| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 7.295 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- sehr einfaches Fahrverhalten
- komfortable Maschine
- erwachsene Anmutung
- quirliger Motor
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
- ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
- Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.300 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54S | |
| Reifen hinten | 140/70-17 M/C 66S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm) | |
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da.
MotorradTest.de auf YouTube
Husqvarna 701 Supermoto vs. Kawasaki KLE 500 SE – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Frage, die beim Kauf wirklich zählt: Soll das Motorrad vor allem Fahrspaß und Agilität liefern – oder eher entspanntes Reisen mit solider Alltagstauglichkeit? Der Vergleich zwischen der Husqvarna 701 Supermoto und der Kawasaki KLE 500 SE zeigt sehr klar, wie unterschiedlich die Konzepte sein können, obwohl beide grundsätzlich für abwechslungsreiche Einsätze gedacht sind.
Grundidee der beiden Motorräder
Husqvarna 701 Supermoto: Fokus auf Dynamik
Die Husqvarna 701 Supermoto ist auf ein sportliches, direktes Fahrgefühl ausgelegt. Das Konzept zielt darauf ab, Kurven schnell zu erreichen, das Motorrad präzise zu bewegen und dabei ein spürbar lebendiges Ansprechverhalten zu genießen. Wer häufig Stadtverkehr, enge Strecken oder kurvige Abschnitte fährt, bekommt hier ein Bike, das sich wie ein Werkzeug für den Fahrspaß anfühlt.
Kawasaki KLE 500 SE: Fokus auf Alltag und Vielseitigkeit
Die Kawasaki KLE 500 SE steht dagegen für einen eher bodenständigen Ansatz. Sie ist darauf ausgelegt, zuverlässig durch den Alltag zu kommen und auch längere Strecken ohne Stress zu ermöglichen. Gleichzeitig bleibt sie offen für leichte Offroad-Einsätze – nicht als kompromissloses Sportgerät, sondern als vielseitiges Motorrad, das man gern auch mal „einfach so“ nutzt.
Fahrgefühl im Vergleich: Agilität vs. Gelassenheit
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt deutlich agiler und reagiert spürbar unmittelbarer auf Lenkimpulse. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig beschleunigt, gebremst und umgelegt wird – etwa auf kurvigen Landstraßen oder in dichtem Verkehr. Die Kawasaki KLE 500 SE spielt dagegen ihre Stärken eher in einem gleichmäßigeren Rhythmus aus. Das Motorrad vermittelt mehr Ruhe im Fahrfluss und wirkt dadurch besonders angenehm, wenn längere Strecken oder wechselnde Bedingungen anstehen.
Lenkung und Handling
Die Husqvarna 701 ist auf schnelle Richtungswechsel ausgelegt. Das merkt man vor allem dann, wenn es zügig durch die Kurve gehen soll. Die Kawasaki KLE 500 SE ist weniger „zackig“, dafür oft leichter zu kontrollieren, wenn die Situation nicht nur sportlich, sondern auch unübersichtlich ist – zum Beispiel bei wechselndem Untergrund oder wenn man nicht ständig am Limit fahren möchte.
Motorcharakter und Ansprechverhalten
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Husqvarna 701 Supermoto setzt stärker auf ein lebendiges, sportliches Ansprechverhalten. Dadurch fühlt sich das Motorrad beim Beschleunigen dynamisch an und unterstützt zügige Fahrmanöver. Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt im Vergleich eher auf gleichmäßige Kraftentfaltung ausgelegt. Das kann im Alltag ein Vorteil sein, weil man weniger „arbeiten“ muss, um zügig voranzukommen.
Komfort und Sitzposition: Kurze Freude vs. lange Strecken
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber auf unterschiedliche Weise. Die Husqvarna 701 ist sportlich positioniert und lädt dazu ein, aktiv zu fahren. Das kann auf kürzeren Touren sehr motivierend sein. Wer jedoch häufig lange Strecken am Stück fährt, merkt eher, dass das Motorrad stärker auf dynamisches Fahren ausgelegt ist. Die Kawasaki KLE 500 SE bietet im Vergleich eine entspanntere Grundhaltung, die besonders auf längeren Fahrten angenehm sein kann.
Wind- und Alltagskomfort
Gerade bei wechselnden Wetterbedingungen spielt die Alltagstauglichkeit eine große Rolle. Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt hier oft „tourentauglicher“ im Sinne von: weniger Stress, mehr gleichmäßiger Komfort. Die Husqvarna 701 kann natürlich auch für Touren genutzt werden, aber sie belohnt eher den Fahrstil, bei dem man das Motorrad spürbar bewegt und nicht nur „durchrollt“.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder müssen in der Praxis vor allem eines: sicher verzögern und stabil bleiben. Im Vergleich zeigt sich, dass die Husqvarna 701 Supermoto stärker auf sportliche Anforderungen ausgelegt ist. Das bedeutet: Beim zügigen Fahren und in schnellen Situationen fühlt sie sich oft präziser an. Die Kawasaki KLE 500 SE punktet dagegen mit einem eher konservativen, gutmütigen Charakter. Das kann gerade dann helfen, wenn die Fahrbahn nicht perfekt ist oder wenn man nicht ständig maximal sportlich unterwegs sein möchte.
Fahrwerk und Untergrund
Das Fahrwerk ist bei beiden Motorrädern ein entscheidender Unterschied im Alltag. Die Husqvarna 701 ist darauf ausgelegt, Kurvenfahrten und dynamische Manöver zu unterstützen. Auf unruhigem Untergrund kann das je nach Fahrstil sehr gut funktionieren – aber es verlangt mehr aktive Kontrolle. Die Kawasaki KLE 500 SE vermittelt in vielen Situationen mehr Gelassenheit. Dadurch kann sie auf gemischten Strecken angenehmer sein, wenn nicht jede Fahrt ein „Training“ sein soll.
Stärken und Schwächen: Was die Modelle jeweils besser können
Stärken der Husqvarna 701 Supermoto
- Sportliches, direktes Fahrgefühl – ideal für kurvige Strecken und dynamische Fahrten.
- Agiles Handling – unterstützt schnelle Richtungswechsel.
- Motiviert zum aktiven Fahren – das Motorrad macht Spaß, wenn man es „nutzt“.
Schwächen der Husqvarna 701 Supermoto
- Anspruch an den Fahrstil – wer eher entspannt unterwegs ist, spürt schneller, dass das Konzept sportlich ist.
- Komfort-Fokus eher sekundär – für lange, ruhige Autobahnabschnitte ist sie weniger „tourig“ gedacht.
Stärken der Kawasaki KLE 500 SE
- Alltagstauglichkeit – wirkt im Vergleich oft entspannter und unkomplizierter.
- Vielseitige Einsatzidee – auch für längere Strecken und leichtes Gelände geeignet.
- Gutmütiges Fahrverhalten – hilfreich, wenn die Bedingungen variieren.
Schwächen der Kawasaki KLE 500 SE
- Weniger „Sport-Feeling“ – für sehr dynamische Kurvenfahrten wirkt die Husqvarna im Vergleich lebendiger.
- Aktivitätsgrad – wer maximale Agilität sucht, wird eher bei der 701 fündig.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die Husqvarna 701 Supermoto ist besonders passend, wenn häufig kurze bis mittlere Strecken gefahren werden, wenn Kurven und Fahrspaß im Vordergrund stehen und wenn ein Motorrad gesucht wird, das auf Impulse schnell reagiert. Die Kawasaki KLE 500 SE ist dagegen eine gute Wahl, wenn ein Motorrad für den Alltag und für längere Touren gesucht wird, das dabei zuverlässig bleibt und auch auf gemischten Strecken nicht gleich „zu viel“ verlangt.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Supermoto ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Agilität, Dynamik und ein sportliches Fahrgefühl suchen. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn zügiges Fahren, schnelle Richtungswechsel und ein lebendiges Ansprechverhalten im Mittelpunkt stehen. Wer das Motorrad gern aktiv bewegt und Kurven als Spielplatz sieht, wird hier deutlich mehr „Kick“ finden. Die Kawasaki KLE 500 SE passt dagegen besser zu Fahrern, die ein entspanntes, vielseitiges Motorrad für Alltag und längere Strecken möchten. Sie wirkt im Vergleich ruhiger und gutmütiger, was gerade bei wechselnden Bedingungen und weniger sportlichem Tempo Vorteile bringt. Kurz gesagt: 701 für Fahrspaß und Sportlichkeit, KLE 500 SE für Komfort, Vielseitigkeit und entspannte Touren.