| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 6.745 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- Präzises Fahrwerk
- Motorcharakteristik
- leicht
- Fahrkomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
| Leistung | 45 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 38 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 358 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Bottom-Link Uni-Trak | |
| Reifen vorne | 110/70R17 M/C 54H | |
| Reifen hinten | 150/60R17 M/C 66H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzel-Petal-Bremsscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
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Husqvarna 701 Supermoto vs Kawasaki Ninja 400: Vergleich für Fahrspaß auf Straße und darüber hinaus
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedlich wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Husqvarna 701 Supermoto steht für kompromisslosen Fahrspaß, wendige Dynamik und den Charakter eines echten Supermoto. Die Kawasaki Ninja 400 dagegen ist die sportliche Alltagsmaschine mit klarer Linie, leichtem Handling und einer Sitzposition, die Lust auf zügige Kurven macht. Beide Modelle können begeistern – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.
Grundcharakter: Supermoto-Feeling vs. sportliches Alltags-Sportbike
Husqvarna 701 Supermoto: lebendig, direkt, „on/off“-nah
Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt wie ein Motorrad, das man nicht „nur fährt“, sondern spürt. Der Motorcharakter ist spürbar dynamisch und richtet sich an Fahrer, die gern Gas geben, früh reagieren und das Motorrad aktiv bewegen. Das Supermoto-Konzept sorgt dafür, dass sich das Bike in Kurven sehr agil anfühlt. Gerade beim Wechsel zwischen Beschleunigen, Verzögern und Richtungswechseln zeigt sich, wie stark der Ansatz auf Fahrspaß ausgelegt ist.
Kawasaki Ninja 400: kontrolliert, leicht zu dosieren, sportlich im Alltag
Die Kawasaki Ninja 400 ist sportlich, aber nicht überfordernd. Der Motor und die Gesamtcharakteristik sind so abgestimmt, dass sich das Motorrad auch im Alltag gut beherrschen lässt. Wer gern zügig unterwegs ist, findet hier eine Maschine, die sich sauber auf Tempo und Linie bringen lässt. Das Handling wirkt insgesamt „ruhiger“ und berechenbarer – ideal für Fahrten, bei denen man sportlich fahren möchte, ohne ständig gegen das Motorrad arbeiten zu müssen.
Ergonomie und Sitzposition: Aktiv vs. sportlich-kompakt
Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied. Die Husqvarna 701 Supermoto lädt dazu ein, das Motorrad aktiv zu bewegen. Die Haltung unterstützt ein dynamisches Fahren, bei dem man viel über Körperposition und Lenkimpulse arbeitet. Das kann besonders auf kurvigen Strecken Spaß machen, weil sich das Bike schnell „mitnimmt“.
Die Kawasaki Ninja 400 setzt stärker auf eine sportlich-kompakte Sitzposition. Das hilft dabei, das Motorrad zügig in die Kurve zu bringen und die Linie zu halten. Gleichzeitig bleibt die Ninja 400 für viele Fahrer alltagstauglich, weil sie sich nicht wie ein reines Rennstreckenwerkzeug anfühlt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder längere Strecken am Stück fährt, profitiert von dieser Balance.
Handling und Fahrgefühl: Wendigkeit vs. Stabilität
Husqvarna 701 Supermoto: Kurvenwechsel mit „Biss“
Die Husqvarna 701 Supermoto spielt ihre Stärken vor allem beim schnellen Richtungswechsel aus. Das Fahrwerk und die Geometrie vermitteln ein direktes Feedback. Dadurch entsteht das Gefühl, dass man das Motorrad sehr präzise steuern kann. In engen Kurven und bei wechselnden Fahrbahnverhältnissen wirkt das Konzept besonders lebendig.
Stärken: sehr agiles Handling, viel Fahrgefühl, dynamische Reaktion. Schwächen: Wer eher entspannt cruisen möchte oder lange Autobahnabschnitte plant, könnte den „aktiven“ Charakter als weniger entspannend empfinden.
Kawasaki Ninja 400: souverän durch Kurven, leicht zu kontrollieren
Die Kawasaki Ninja 400 punktet mit einem Handling, das sich leicht aufbauen lässt. Das Motorrad wirkt stabil genug, um auch bei zügiger Fahrt die Linie zu halten, ohne dass man permanent nachregeln muss. Gerade für Fahrer, die sportlich fahren wollen, aber nicht ständig maximale Konzentration auf das Motorrad legen möchten, ist das ein Plus.
Stärken: kontrolliertes Fahrverhalten, gut dosierbar, sportlich ohne Stress. Schwächen: Wer maximalen „Kick“ und Supermoto-typische Agilität sucht, wird die Ninja 400 eher als sportliches Allroundbike statt als kompromissloses Kurvenwerkzeug erleben.
Motor und Antrieb: Charakter entscheidet
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich: Es geht weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um den gewünschten Fahrstil. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt wie gemacht für Fahrer, die den Motor gern im richtigen Bereich halten und die Beschleunigung als Teil des Fahrspaßes sehen. Das Motorrad belohnt aktives Fahren und macht Lust auf dynamische Manöver.
Die Kawasaki Ninja 400 ist dagegen stärker auf Alltagstauglichkeit und gleichmäßige Performance ausgelegt. Der Antrieb unterstützt ein ruhigeres Fahren, bei dem man die Leistung sauber abrufen kann. Das ist besonders praktisch, wenn häufig Stadtverkehr, Ampeln und wechselnde Situationen den Takt bestimmen.
Bremsen und Sicherheit: Gefühl für Verzögerung
Beide Motorräder sind auf sportliche Nutzung ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die Husqvarna 701 Supermoto vermittelt beim Bremsen ein direktes Feedback, das zum aktiven Fahren passt. Das kann in Kurven und beim Herausbeschleunigen aus engen Passagen helfen, weil man Verzögerung und Einlenken gut aufeinander abstimmen kann.
Die Kawasaki Ninja 400 wirkt beim Bremsen insgesamt sehr berechenbar. Das unterstützt Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, aber eine klare, leicht kontrollierbare Bremscharakteristik bevorzugen. Gerade im Alltag ist das ein Vorteil, weil man sich auf die Routine verlassen kann.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „echte“ Nutzung
Im Alltag zählt mehr als nur die reine Performance. Die Husqvarna 701 Supermoto ist zwar ein straßentaugliches Motorrad, aber ihr Charakter ist deutlich „offen“: Sie macht Spaß, wenn man nicht nur geradeaus denkt, sondern auch die Umgebung als Spielplatz betrachtet. Das kann bedeuten: spontane Abstecher, kurvige Nebenstrecken und ein Motorrad, das man gern bewegt.
Die Kawasaki Ninja 400 ist die Maschine, die sich sehr gut in den Alltag einfügt. Sie eignet sich für Pendeln, Wochenendtouren und Fahrten, bei denen man sportlich unterwegs sein möchte, aber nicht ständig das Gefühl haben will, das Motorrad müsse „mitarbeiten“. Wer ein Bike sucht, das zuverlässig funktioniert und sich leicht in den Tagesablauf integrieren lässt, findet hier eine passende Basis.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Husqvarna 701 Supermoto – Stärken
- Sehr direktes, lebendiges Fahrgefühl mit Fokus auf Agilität
- Starkes Kurven- und Richtungswechselverhalten
- Motorcharakter, der aktives Fahren belohnt
Husqvarna 701 Supermoto – Schwächen
- Weniger „entspannt“ für Fahrer, die vor allem komfortorientiert cruisen möchten
- Anspruch an Fahrstil: Wer passiv fährt, nutzt das Potenzial nicht voll aus
Kawasaki Ninja 400 – Stärken
- Sportliches Handling, das sich leicht kontrollieren lässt
- Alltagstaugliche Balance aus Dynamik und Ruhe
- Gute Basis für Einsteiger und Fahrer, die sportlich wachsen wollen
Kawasaki Ninja 400 – Schwächen
- Weniger „Supermoto-Feeling“ und weniger extreme Agilität als die Husqvarna
- Wer maximale Direktheit und „Kick“ sucht, könnte sich schneller nach mehr Charakter sehnen
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Husqvarna 701 Supermoto ist besonders interessant, wenn die Freude am aktiven Fahren im Vordergrund steht. Wer Kurven liebt, gern spontan unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich wie ein Werkzeug für Fahrspaß anfühlt, wird mit der Husqvarna sehr glücklich. Auch dann, wenn die Touren nicht immer perfekt geplant sind, wirkt das Konzept flexibel und motivierend.
Die Kawasaki Ninja 400 passt besser, wenn sportliche Fahrten mit einem hohen Maß an Alltagstauglichkeit kombiniert werden sollen. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht beherrschen lässt, das im Stadtverkehr funktioniert und auf der Landstraße zuverlässig sportlich sein kann, findet in der Ninja 400 eine sehr stimmige Wahl.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Supermoto ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad mit viel Charakter suchen: direktes Handling, lebendiger Motor und ein Fahrgefühl, das Lust auf aktives Kurvenfahren macht. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die ihre Touren gern „spielen“ – mit schnellen Richtungswechseln, dynamischer Fahrweise und dem Wunsch nach maximaler Agilität.
Die Kawasaki Ninja 400 ist dagegen die rundere Option für den Alltag mit sportlichem Anspruch. Sie bietet ein kontrolliertes, leicht zu dosierendes Fahrverhalten und bleibt dabei angenehm alltagstauglich. Wer ein Motorrad möchte, das sowohl im Stadtverkehr als auch auf der Landstraße zuverlässig Spaß macht, ohne ständig maximale Aufmerksamkeit fürs Motorrad zu verlangen, trifft mit der Ninja 400 eine sehr passende Entscheidung.