UVP 12.499 €
Baujahr von 2016 bis 2026~
UVP 8.195 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
Was kann das neue Modell 2026 und wie fährt sie sich?
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Ist die Kawasaki Ninja 650 nun ein SuperSportler oder nicht?
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Pro und Kontra

Pro:
  • kräftiger Motor
  • fährt sich superagil
  • sehr gute Bremsen von Brembo
  • trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
  • TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
  • vier ABS-Modi
  • schon in Serie gut ausgestattet
Kontra:
  • unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
  • Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
  • Quickshifter nur gegen Aufpreis
Pro:
  • wendiges Bike mit viel Fahrspaß
  • vernünftige Sitzposition
  • gute Verarbeitung
  • TFT-Display mit Handy-Connect
Kontra:
  • Leistung okay, aber kein Burner

Abmessungen & Gewicht

Gewicht160kg
Radstand1.476mm
Länge2.194mm
Radstand1.476mm
Sitzhöhe: 899 mm
Höhe1.183mm
Gewicht193kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.135mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum693ccm
Hub80mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung79 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment73 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite329km
Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment66 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.205km/h
Tankinhalt15Liter

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm
Federung hintenWP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 15
Reifen hinten160/60R17
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)

Bremsen

Bremsen vorneBrembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)

Fazit

Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
 
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.

Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.999€ (Aktionspreis 08/2026)
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.500€
  • Verfügbarkeit: seit 2016
  • Farben: weiß-gelb

Fazit

Wir haben die Kawasaki Ninja 650 deutlich unterschätzt. Der Fahrspaß auf diesem Sportler ist enorm, auch wenn wir sie nicht als Super-Sportler bezeichnen würden. Dafür ist die Sitzposition (zum Glück!) nicht so radikal und eben deshalb eignet sich die Ninja 650 auch nicht nur für die Rennstrecke, sondern vor allem auch für Landstraße, Autobahn und Stadt. Sie ist gut verarbeitet und technisch einfach ausgestattet. Da wird kaum etwas kaputt gehen können, man wird jahrelang Spaß haben können mit diesem günstigen Bike. Preis/Leistung ist wirklich Top!
 
Das Testbike wurde uns wieder einmal von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau ist ein großer Kawasaki-Händler in Norddeutschland (St. Michaelisdonn) und stellt viele Kawasaki-Bikes als Vorführer zur Verfügung - und übrigens auch Husqvarna-Maschinen, wie die neue Norden 901 Expedition, die wir demnächst auch mal unter unsere Fittiche nehmen werden.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.245€
  • Gebraucht (5 Jahre alt): 7.000€
  • Baujahre: 2017-2023
  • Farben: Grau, Grün

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Husqvarna 701 Supermoto vs. Kawasaki Ninja 650 – Vergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Husqvarna 701 Supermoto und die Kawasaki Ninja 650, wird der Vergleich besonders spannend. Die Husqvarna steht für kompromisslosen Fahrspaß, direktes Handling und einen Charakter, der Lust auf Kurven macht. Die Kawasaki hingegen setzt auf einen ausgewogenen, alltagstauglichen Ansatz: sportlich im Look, aber pragmatisch im Fahrgefühl. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede – denn je nach Fahrprofil kann das eine Bike deutlich besser passen als das andere.

Grundcharakter: Supermoto-Impuls vs. Ninja-Allrounder

Die Husqvarna 701 Supermoto ist vom Konzept her ein Motorrad, das sich nicht verstecken will. Das Supermoto-Setup mit aufrechterer Sitzhaltung und dem Fokus auf Agilität sorgt dafür, dass sich das Bike schnell in den Vordergrund spielt. Die Maschine wirkt lebendig, reagiert zügig auf Lenkimpulse und lädt dazu ein, auch kürzere Strecken dynamisch zu fahren.

Die Kawasaki Ninja 650 verfolgt dagegen einen anderen Weg. Sie ist als sportlicher Allrounder gedacht: angenehm zu bewegen, gut kontrollierbar und mit einem Motor, der nicht nur für kurze Sprints taugt, sondern auch für längere Ausfahrten. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag unkompliziert bleibt und gleichzeitig auf der Landstraße Spaß macht, findet in der Ninja 650 häufig genau diese Balance.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der beiden Motorwelten zeigt sich schnell: Die Husqvarna 701 Supermoto spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo Drehfreude und spontane Gasannahme gefragt sind. Der Motorcharakter wirkt „direkt“ – man merkt, dass die Maschine auf Fahrspaß und zügige Richtungswechsel ausgelegt ist. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder beschleunigt wird, etwa auf kurvigen Landstraßen oder in der Stadt mit wechselndem Tempo.

Die Kawasaki Ninja 650 wirkt im Vergleich oft ruhiger und gleichmäßiger. Der Motor ist so abgestimmt, dass er sich gut dosieren lässt und auch bei moderatem Tempo souverän bleibt. Das ist ein Vorteil, wenn Strecken nicht nur aus Kurven bestehen, sondern auch aus Verkehr, Ampeln und konstantem Gleiten. Die Ninja 650 bietet damit ein Fahrgefühl, das weniger „auf Krawall“ setzt und mehr auf Kontrolle und Alltagstauglichkeit.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Das Handling ist einer der größten Unterschiede. Die Husqvarna 701 Supermoto ist spürbar auf Wendigkeit getrimmt. Durch die Supermoto-typische Geometrie und die Ausrichtung auf dynamisches Fahren fühlt sich das Motorrad in Kurven oft sehr „leicht“ an. Gerade beim Herausbeschleunigen aus engen Passagen oder beim schnellen Wechsel zwischen Kurvenradien zeigt sich die Stärke: Die Maschine nimmt Richtungsänderungen willig an und bleibt dabei gut kontrollierbar.

Die Kawasaki Ninja 650 ist dagegen eher auf stabile Linienführung ausgelegt. In flotten Kurven wirkt sie berechenbar und vermittelt ein sicheres Gefühl, besonders wenn das Tempo steigt. Das macht sie zu einer guten Wahl, wenn man nicht nur „spielen“ möchte, sondern auch längere Abschnitte zügig fahren will. Während die Husqvarna häufig mit ihrer Agilität begeistert, punktet die Ninja 650 mit einem ruhigen, sportlichen Gesamtpaket.

Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie?

Die Sitzposition entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad auf Dauer Spaß macht oder ermüdet. Die Husqvarna 701 Supermoto bietet eine aufrechtere Haltung, die das Fahren im Alltag erleichtert. Dadurch bleibt der Blick weiter nach vorn gerichtet, und das Motorrad wirkt weniger „eingespannt“. Das ist besonders praktisch, wenn häufig Stadtverkehr, Stop-and-go oder kurze Wege anstehen.

Die Kawasaki Ninja 650 setzt auf eine sportlichere Sitzhaltung. Das kann sich auf der Landstraße sehr stimmig anfühlen, weil die Maschine dadurch sportlich „steht“. Gleichzeitig ist diese Position für manche Fahrer auf längeren Strecken weniger entspannt als bei einem aufrechteren Konzept. Wer viel im Alltag unterwegs ist und häufig längere Fahrten plant, sollte genau darauf achten, wie sich die Haltung persönlich anfühlt.

Bremsen und Kontrolle: Vertrauen in jeder Situation

Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie in ihrem jeweiligen Einsatzbereich souverän wirken. Die Husqvarna 701 Supermoto profitiert von ihrer agilen Ausrichtung: Beim harten Verzögern vor Kurven oder beim schnellen Wechsel der Fahrweise fühlt sich das Motorrad oft sehr direkt an. Das unterstützt das Gefühl, die Linie jederzeit anpassen zu können.

Die Kawasaki Ninja 650 punktet mit einem insgesamt harmonischen Setup. Gerade wenn es um gleichmäßige Verzögerung und kontrolliertes Anbremsen geht, wirkt die Ninja 650 oft sehr berechenbar. Das ist ein Plus für Fahrer, die sportlich fahren möchten, aber Wert auf ein entspanntes, gut dosierbares Gesamtgefühl legen.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „zwischen drin“

Im Alltag zeigt sich die unterschiedliche Philosophie. Die Husqvarna 701 Supermoto ist besonders dann im Vorteil, wenn das Motorrad häufig „kurz und dynamisch“ bewegt wird. Die aufrechtere Haltung und das schnelle Handling machen sie attraktiv für Stadtverkehr und für Strecken, auf denen man ständig auf neue Situationen reagieren muss.

Die Kawasaki Ninja 650 ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn der Alltag nicht nur aus kurzen Wegen besteht. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, findet in der Ninja 650 ein Motorrad, das sich unkompliziert anfühlt und sportliche Momente mit einem alltagstauglichen Charakter verbindet. Auch für Einsteiger oder Umsteiger ist sie häufig interessant, weil sie sich kontrolliert bewegt und nicht „überfordert“.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Husqvarna 701 Supermoto – Stärken

  • Sehr agiles Handling für kurvige Strecken und dynamische Fahrweise
  • Direktes Fahrgefühl durch den Charakter des Motors und die Abstimmung
  • Aufrechtere Sitzposition erleichtert das Fahren im Alltag

Husqvarna 701 Supermoto – Schwächen

  • Wer vor allem „entspannt cruisen“ möchte, könnte den Charakter als zu lebendig empfinden
  • Je nach Nutzung kann das sportlich-dynamische Setup auf Dauer weniger komfortabel wirken als ein klassischer Allrounder

Kawasaki Ninja 650 – Stärken

  • Ausgewogene Allround-Eigenschaften für Stadt, Landstraße und längere Touren
  • Gut dosierbares Fahrgefühl mit sportlicher, aber kontrollierter Abstimmung
  • Stabile Linienführung bei zügiger Fahrt

Kawasaki Ninja 650 – Schwächen

  • Wer maximale Agilität im Supermoto-Stil sucht, findet diese eher bei der Husqvarna
  • Die sportlichere Sitzposition kann bei sehr langen Strecken je nach Fahrerprofil ermüden

Für wen passt welches Motorrad?

Die Husqvarna 701 Supermoto ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich schnell in den Vordergrund spielt: Kurven, Richtungswechsel, spontane Beschleunigung und ein lebendiges Fahrgefühl stehen im Mittelpunkt. Wer häufig auf Strecken unterwegs ist, auf denen man Tempo und Linie ständig anpassen muss, wird die Stärken der Husqvarna deutlich spüren. Auch für Menschen, die gern „mit dem Motorrad arbeiten“ und nicht nur „fahren“, ist die 701 Supermoto eine sehr reizvolle Wahl.

Die Kawasaki Ninja 650 eignet sich dagegen für alle, die ein sportliches Motorrad möchten, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf längeren Strecken überzeugt. Wenn die Priorität auf einem harmonischen Gesamtpaket liegt – kontrollierbar, stabil und vielseitig – ist die Ninja 650 oft die bessere Entscheidung. Besonders interessant ist sie für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sowohl für regelmäßige Touren als auch für den täglichen Einsatz funktioniert, ohne ständig Kompromisse zu erzwingen.

Fazit:

Die Husqvarna 701 Supermoto ist die Wahl, wenn Fahrspaß aus Agilität entsteht: Sie spielt ihre Stärken bei dynamischer Fahrweise, schnellen Richtungswechseln und einer lebendigen Motor-Charakteristik aus. Die aufrechtere Sitzposition unterstützt zudem das Fahren im Alltag. Wer Kurven liebt und ein Motorrad möchte, das sich wie ein „Impulsgeber“ anfühlt, trifft mit der 701 Supermoto meist genau den richtigen Ton.

Die Kawasaki Ninja 650 ist die bessere Wahl, wenn ein sportlicher Allrounder gesucht wird: kontrollierbar, stabil und angenehm für Stadt und längere Strecken. Die Ninja 650 überzeugt mit einem ausgewogenen Fahrgefühl und einer Linienführung, die auch bei zügiger Fahrt Ruhe ausstrahlt. Wer ein Motorrad bevorzugt, das vielseitig funktioniert und nicht nur für kurze Highlights gemacht ist, findet in der Ninja 650 häufig die passendere Lösung.

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