| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 14.795 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
| Leistung | 120 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 102 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
Fazit - was bleibt hängen
Fahrspaß, Tourentauglichkeit, angemessenes Preis-Leistungsverhältnis und sonst noch? Es gibt für uns ehrlich gesagt kaum Kritikpunkte. Das Bike fährt sich wirklich extrem angenehm und smooth. Die aufrechte Adventure Sitzhaltung ist in Verbindung mit dem geschmeidigen Reihenvierer eine tolle Kombination, die auf längeren Touren einiges an Vorzügen mit sich bringt.
Die Optik kann man wie immer diskutieren, aber das ist auch hier Geschmackssache. Die Maschine gibt es übrigens in den beiden Farbkombinationen Pearl Storm Gray / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark Black & Emerald Blazed Green / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark oder kurz gesagt Grau/Schwarz & Grün/Schwarz. Beide finden wir gelungen und ansprechend.
Einzig ein 19“ Vorderrad statt des 17 Zöllers wäre Dietmar und mir vielleicht noch ein Anliegen. Aber auch da scheiden sich die Geister, denn die 17 Zoll vorn sorgen natürlich für ein gutes Einlenkverhalten. So oder so ist die Kawasaki Versys 1000 S aber eine hervorragend gelungene Reisemaschine und Kawa verspricht nicht zu viel! „Jede Straße - Jederzeit“ das können wir mit gutem Gewissen unterschreiben.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau.
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Husqvarna 701 Supermoto vs. Kawasaki Versys 1000 S – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten abdecken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Husqvarna 701 Supermoto steht für kompromisslose Agilität, direktes Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das stark nach Kurve und Alltag klingt. Die Kawasaki Versys 1000 S dagegen ist klar auf Komfort und Reichweite ausgelegt: ein Tourer, der auf längeren Strecken souverän wirkt und dabei auch auf der Landstraße eine gute Figur macht. Im direkten Vergleich zeigen sich Stärken und Schwächen vor allem dort, wo die Prioritäten auseinandergehen: beim Charakter, bei der Ergonomie und bei der Art, wie sich die Maschinen im Alltag anfühlen.
Grundcharakter: Supermoto-Dynamik vs. Tourer-Souveränität
Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt wie ein Motorrad, das sofort in den Modus „Losfahren“ schaltet. Das Konzept ist leicht, spürbar und auf Dynamik ausgelegt. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken zeigt sich der Vorteil: kurze Wege, schnelle Richtungswechsel und ein Fahrstil, der sich intuitiv anfühlt. Die Maschine lädt dazu ein, das Gas zu nutzen und die Linie aktiv zu fahren.
Die Kawasaki Versys 1000 S verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist als Reise- und Tourenmaschine gedacht und vermittelt eher das Gefühl von Stabilität und Ruhe. Das Motorrad nimmt Tempo gelassen auf und bleibt auch bei längeren Abschnitten entspannt. Wer häufig weite Strecken fährt oder regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist, bekommt hier ein Konzept, das auf Komfort und Durchhaltevermögen optimiert ist.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharaktere wird schnell klar, warum die Maschinen so unterschiedlich wahrgenommen werden. Die Husqvarna 701 Supermoto punktet mit einem sehr direkten Ansprechverhalten. Der Motor wirkt „wach“, zieht zügig an und unterstützt einen sportlichen Fahrstil. Das ist besonders dort spürbar, wo häufig beschleunigt und wieder verzögert wird – etwa in der Stadt oder auf kurvigen Landstraßen.
Die Kawasaki Versys 1000 S spielt dagegen ihre Stärken eher über gleichmäßige Kraftentfaltung aus. Der Antrieb ist darauf ausgelegt, auch bei konstantem Tempo und bei längeren Etappen souverän zu bleiben. Im Vergleich zur Husqvarna fühlt sich die Kawasaki weniger wie ein „Impuls-Motorrad“ an, sondern eher wie ein „Dauerläufer“: Sie trägt das Tempo, ohne dass ständig neu sortiert werden muss.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Das Handling ist einer der größten Unterschiede. Die Husqvarna 701 Supermoto ist spürbar auf Wendigkeit ausgelegt. Das Motorrad lässt sich zügig in Schräglage bringen und vermittelt ein sehr direktes Feedback. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das gerade auf engen Strecken Spaß macht: Richtungswechsel sind unkompliziert, und das Motorrad wirkt, als würde es die eigenen Bewegungen schnell aufnehmen.
Die Kawasaki Versys 1000 S ist dagegen auf Stabilität und Laufruhe getrimmt. Das Fahrwerk unterstützt eine entspannte Linie, besonders bei höheren Geschwindigkeiten oder längeren Autobahnabschnitten. Während die Husqvarna eher „aktiv“ gefahren werden will, wirkt die Kawasaki wie ein Motorrad, das auch bei gleichmäßigem Tempo zuverlässig bleibt.
Kurvenfahrt: Wo die Stärken liegen
In Kurven zeigt sich die unterschiedliche Philosophie besonders deutlich. Die Husqvarna 701 Supermoto eignet sich hervorragend für dynamische Fahrten, bei denen die Linie bewusst gewählt und das Motorrad häufig neu ausbalanciert wird. Die Kawasaki Versys 1000 S ist ebenfalls kurvenfähig, aber der Fokus liegt stärker auf kontrollierter Stabilität und einem komfortablen Rhythmus. Wer häufig „sportlich“ unterwegs ist, wird die Husqvarna als direkter empfinden. Wer lieber gleichmäßig und entspannt fährt, bekommt bei der Kawasaki mehr Ruhe im Fahrgefühl.
Bremsen und Sicherheit: Gefühl und Dosierbarkeit
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich vor allem der Unterschied in der Art, wie die Motorräder auf Fahrerinput reagieren. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt dabei sehr handlich und lässt sich in der Verzögerung gut dosieren. Das passt zu einem Fahrstil, der häufig mit kurzen Brems- und Beschleunigungsphasen arbeitet.
Die Kawasaki Versys 1000 S bietet dagegen ein eher tourentaugliches Sicherheitsgefühl. Die Bremsleistung ist auf souveränes Verzögern ausgelegt, und das Motorrad bleibt dabei stabil. Gerade bei längeren Fahrten oder wenn die Strecke „durchgezogen“ wird, spielt diese Konstanz ihre Vorteile aus.
Ergonomie und Sitzposition: Stadtkomfort vs. Langstreckenfokus
Die Ergonomie ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt sportlicher und direkter. Die Sitzposition unterstützt ein aktives Fahren und passt gut zu Fahrten, bei denen der Oberkörper mitarbeitet. Das ist ideal, wenn das Motorrad häufig im Alltag bewegt wird und kurze Strecken dominieren.
Die Kawasaki Versys 1000 S ist deutlich stärker auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition wirkt weniger „sportlich eng“, sondern eher auf entspannte Langstrecken. Wer regelmäßig mehrere Stunden unterwegs ist, profitiert von dieser Ausrichtung: Der Körper wird weniger stark gefordert, und das Motorrad bleibt auch nach langer Fahrt angenehm zu kontrollieren.
Für unterschiedliche Körpergrößen
Beide Motorräder können je nach Fahrpraxis unterschiedlich gut passen. Die Husqvarna wirkt für viele Fahrer als „leicht zu beherrschen“, während die Kawasaki eher für diejenigen interessant ist, die Komfort priorisieren und auch bei längeren Etappen eine entspannte Haltung bevorzugen. Im direkten Vergleich wird damit klar: Die Husqvarna ist der Typ für aktive Tagesfahrten, die Kawasaki der Typ für Touren mit mehr Fokus auf Ankommen statt nur auf Fahrspaß.
Ausstattung und Elektronik: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Maschinen vor allem in der Ausrichtung. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt eher auf das Wesentliche reduziert, ohne dabei den modernen Anspruch zu verlieren. Das Motorrad steht für ein klares Fahrgefühl und lässt sich dadurch oft unkompliziert bewegen.
Die Kawasaki Versys 1000 S ist stärker als „vollwertiges Reisemotorrad“ gedacht. Im Vergleich fällt auf, dass Komfort- und Assistenzthemen stärker im Vordergrund stehen. Das zeigt sich besonders dann, wenn die Strecke länger wird oder wenn unterschiedliche Situationen auftreten – etwa wechselnde Fahrbahnbeschaffenheit, Verkehrsdichte oder längere Autobahnphasen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Husqvarna 701 Supermoto – Stärken
- Sehr direktes Fahrgefühl: schnelle Reaktionen auf Gas, Lenkimpulse und Schräglage.
- Agilität im Alltag: ideal für Stadt, enge Strecken und kurvige Landstraßen.
- Sportlicher Charakter: macht Lust auf aktives Fahren statt nur „mitzulaufen“.
Husqvarna 701 Supermoto – mögliche Schwächen
- Komfortfokus geringer: für sehr lange Etappen kann die sportlichere Auslegung weniger entspannend wirken.
- Tourenanspruch: wer viel Reise-Setup erwartet, findet bei der Kawasaki den klareren Schwerpunkt.
Kawasaki Versys 1000 S – Stärken
- Tourenkomfort: entspannteres Gefühl bei längeren Fahrten und gleichmäßigem Tempo.
- Stabilität: souverän auf schnellen Abschnitten und bei längerer Belastung.
- Reiseorientierte Ausstattung: unterstützt den Alltag auf längeren Strecken.
Kawasaki Versys 1000 S – mögliche Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ als die Husqvarna: für sehr dynamisches, kurzes Fahren kann das Handling weniger impulsiv wirken.
- Charakter weniger sportlich-direkt: wer ein Motorrad wie ein „Spielzeug“ für Kurven sucht, wird eher bei der Husqvarna fündig.
Welche Maschine passt zu welchem Fahrprofil?
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die Husqvarna 701 Supermoto ist besonders passend, wenn kurze bis mittlere Strecken dominieren, wenn Kurvenfahrten im Vordergrund stehen und wenn ein direktes, lebendiges Fahrgefühl wichtiger ist als maximale Langstreckenentspannung. Sie ist die Maschine für Tage, an denen das Motorrad nicht nur transportieren soll, sondern aktiv Spaß macht.
Die Kawasaki Versys 1000 S ist dagegen die bessere Wahl, wenn längere Touren, häufige Autobahnabschnitte oder ein Reise-Setup im Alltag eine größere Rolle spielen. Wer Komfort, Stabilität und eine Ausstattung sucht, die das Fahren über Stunden erleichtert, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Die Kawasaki fühlt sich wie ein Motorrad an, das für „mehr Kilometer“ gebaut ist.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Supermoto ist ideal für alle, die ein leichtes, direktes Motorrad suchen: Stadt, kurvige Landstraßen und dynamische Fahrten profitieren von der agilen Art und dem sportlichen Charakter. Wer das Motorrad als Werkzeug für aktives Fahren versteht, wird die Stärken besonders schnell merken. Die Kawasaki Versys 1000 S passt besser zu Fahrern, die Komfort und Langstreckenfokus priorisieren: Stabilität, entspannteres Fahrgefühl und eine reiseorientierte Ausrichtung machen sie zur passenden Wahl für Touren, bei denen Ankommen und Durchhalten genauso wichtig sind wie Fahrspaß. Kurz gesagt: Husqvarna für Kurven und Alltag mit Biss, Kawasaki für Reisen und entspannte Kilometer.