| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 10.645 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- lässige Optik
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- einfachste Bedienung
- viel Chrome
- Bremsen könnten stärker zupacken
- teilweise Vibrationen
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.075 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 773 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 2.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 Zoll | |
| Reifen hinten | 130/80-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
Fazit - was bleibt hängen
Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.
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Husqvarna 701 Supermoto vs. Kawasaki W 800 – Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Husqvarna 701 Supermoto und die Kawasaki W 800, steckt dahinter meist auch eine klare Philosophie: Die eine Maschine ist auf Agilität, Direktheit und sportliches Handling ausgelegt, die andere auf entspanntes Cruisen, klassische Optik und ein ruhiges, gleichmäßiges Fahrgefühl. Genau darum lohnt sich der Vergleich – nicht nur, um technische Daten einzuordnen, sondern um herauszufinden, welches Motorrad im Alltag wirklich besser passt.
Grundidee: Supermoto-Charakter vs. Retro-Cruiser
Die Husqvarna 701 Supermoto steht für ein Motorrad, das sich leicht in Bewegung setzen lässt und auf kurvigen Strecken besonders viel Spaß macht. Der Supermoto-Ansatz zeigt sich im Fahrwerk-Konzept und im gesamten Setup: Das Motorrad wirkt bereit, schnell zu reagieren, und vermittelt das Gefühl, dass man aktiv fahren möchte.
Die Kawasaki W 800 verfolgt dagegen eine andere Linie. Sie ist als Retro-Cruiser gedacht, bei dem die Fahrt im Vordergrund steht – mit einer Sitzposition, die eher auf Komfort und Gelassenheit ausgelegt ist. Statt maximaler Agilität steht hier ein stimmiges Gesamtpaket aus Charakter, Alltagstauglichkeit und einem Motorgefühl, das sich wie ein ruhiger Begleiter anfühlt.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung anfühlt
Im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Bikes vor allem darin, wie Leistung nutzbar wird. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt im Alltag dynamisch und „anspringend“: Das Motorrad lädt dazu ein, Gas zu geben, früh zu beschleunigen und die Linie in Kurven aktiv zu gestalten. Der Motorcharakter unterstützt ein sportliches Fahrtempo, ohne dass man ständig im oberen Drehzahlbereich sein muss.
Die Kawasaki W 800 setzt dagegen stärker auf ein gleichmäßiges, gutmütiges Ansprechverhalten. Das Motorrad fühlt sich eher wie ein Cruiser an, der seine Kraft kontrolliert und linear auf die Straße bringt. Wer entspannt fahren möchte, findet hier ein Fahrgefühl, das weniger nach „Sportmodus“ klingt und mehr nach „Genießen“.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
Stärken der Husqvarna 701 Supermoto: spürbare Dynamik, direkter Vortrieb und ein Motor, der zum aktiven Fahren motiviert. Schwäche im Vergleich: wer vor allem gemütlich cruisen will, kann den sportlicheren Charakter als „zu lebendig“ empfinden – je nach persönlichem Geschmack.
Stärken der Kawasaki W 800: ruhiges, stimmiges Kraftgefühl und ein Fahrstil, der auch bei längeren Strecken entspannt bleibt. Schwäche im Vergleich: wer maximale Agilität und schnelle Richtungswechsel sucht, wird bei der W 800 weniger „auf Kante“ fahren können als mit der Husqvarna.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. Aktivität
Ein großer Unterschied zeigt sich in der Körperhaltung. Die Husqvarna 701 Supermoto bringt eine eher aktive Sitzposition mit: Man sitzt so, dass man das Motorrad spüren und führen kann. Das ist besonders dann angenehm, wenn die Strecke kurvig ist oder wenn häufiges Beschleunigen und Bremsen zum Fahrprofil gehört.
Die Kawasaki W 800 ist deutlich auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition wirkt entspannter, die Haltung unterstützt eine gleichmäßige Fahrt. Das macht die W 800 besonders interessant für Fahrten, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte, sondern einfach Kilometer sammeln will.
Was das im Alltag bedeutet
Im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken kann die Husqvarna durch ihre direkte Handhabung überzeugen, während die Kawasaki durch ihre entspannte Haltung oft weniger ermüdend wirkt. Auf längeren Touren spielt die W 800 ihre Stärke aus, weil das Motorrad weniger nach sportlicher Konzentration verlangt. Wer dagegen häufig kurvige Strecken fährt und dabei gerne zügig unterwegs ist, wird mit der Husqvarna schneller das Gefühl haben, „genau richtig“ zu liegen.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl im Vergleich
Beim Handling sind die Unterschiede besonders deutlich. Die Husqvarna 701 Supermoto ist auf Agilität ausgelegt: Das Motorrad lässt sich zügig bewegen, reagiert schnell auf Lenkimpulse und vermittelt ein sportliches Kurvengefühl. Gerade auf Landstraßen, bei denen man oft die Linie wechseln muss, wirkt die Husqvarna wie ein Werkzeug, das Spaß macht.
Die Kawasaki W 800 ist weniger auf schnelle Richtungswechsel optimiert, sondern auf ein ruhiges, stabiles Fahrverhalten. Das bedeutet nicht, dass sie unhandlich wäre – aber der Fokus liegt eher auf gleichmäßigem Vorankommen. Wer gerne entspannt fährt, wird das als angenehm empfinden. Wer hingegen „sportlich“ fahren möchte, wird die Husqvarna als klarer empfundenes Werkzeug für dynamische Passagen erleben.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder bringen eine solide Bremsleistung mit, aber der Einsatz unterscheidet sich im Charakter. Die Husqvarna wirkt so abgestimmt, dass man Bremsen und Beschleunigen in einem sportlichen Rhythmus nutzen kann. Die Kawasaki bremst ebenfalls kontrolliert, wirkt aber eher auf souveräne Alltags- und Tourenfahrten ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich: Die Husqvarna belohnt aktives Fahren, die W 800 belohnt vorausschauendes, ruhiges Fahren.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Tour
Im Alltag zählt oft mehr als nur Tempo. Dazu gehören Dinge wie Übersichtlichkeit, Fahrbarkeit bei niedrigen Geschwindigkeiten und das Gefühl, wie leicht sich das Motorrad in den Tagesablauf integrieren lässt.
Die Husqvarna 701 Supermoto ist besonders dann im Vorteil, wenn häufiges Beschleunigen, zügiges Einfädeln und ein lebendiges Fahrgefühl gefragt sind. Sie macht Lust auf Bewegung und wirkt wie ein Motorrad, das man gerne „mitnimmt“ – auch wenn die Tour mal spontan kürzer ausfällt.
Die Kawasaki W 800 spielt ihre Stärke aus, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren liegt. Die Retro-Optik ist dabei nicht nur Show: Das Motorrad lädt dazu ein, die Fahrt zu genießen, ohne ständig nach dem nächsten Kick zu suchen. Für viele Fahrer ist genau das der Grund, warum die W 800 so beliebt ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Husqvarna 701 Supermoto – ideal, wenn…
- kurvige Strecken und dynamisches Fahren im Mittelpunkt stehen
- ein direktes, aktives Fahrgefühl wichtiger ist als maximale Entspannung
- das Motorrad häufig „gefordert“ wird und dabei Spaß machen soll
Schwäche im Vergleich: Wer vor allem gemütlich cruisen möchte, kann den sportlichen Charakter als weniger passend empfinden. Außerdem ist ein aktiver Fahrstil meist die beste Voraussetzung, um das Potenzial auszuspielen.
Kawasaki W 800 – ideal, wenn…
- klassisches Cruiser-Feeling und entspanntes Fahren gesucht werden
- eine komfortorientierte Sitzhaltung im Alltag Priorität hat
- Touren und gleichmäßiges Vorankommen wichtiger sind als maximale Agilität
Schwäche im Vergleich: Wer sehr sportlich unterwegs sein will und schnelle Richtungswechsel bevorzugt, wird die Husqvarna als klarer empfundenes Motorrad für diesen Zweck erleben.
Kaufberatung: Welche Entscheidung ist sinnvoll?
Die Entscheidung zwischen der Husqvarna 701 Supermoto und der Kawasaki W 800 hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welcher Fahrstil im Alltag wirklich genutzt wird. Wer häufig Landstraße fährt, gerne zügig unterwegs ist und das Motorrad als aktives Erlebnis betrachtet, wird mit der Husqvarna schneller zufrieden sein.
Wer dagegen Wert auf Komfort, klassisches Motorradgefühl und entspannte Touren legt, findet in der W 800 einen stimmigen Begleiter. Die Kawasaki wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern das man gerne „einfach laufen lässt“ – ohne dass man ständig nach dem nächsten Kick suchen muss.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Supermoto ist die bessere Wahl, wenn dynamisches Fahren, kurvige Strecken und ein direktes, aktives Handling im Vordergrund stehen. Sie macht besonders dann Spaß, wenn das Motorrad nicht nur transportieren, sondern aktiv „mitfahren“ soll. Die Kawasaki W 800 ist die passendere Option, wenn Komfort, klassischer Cruiser-Charakter und entspanntes Tourenfahren wichtiger sind als maximale Agilität. Wer häufig gemütlich unterwegs ist und ein ruhiges, gleichmäßiges Fahrgefühl sucht, wird mit der W 800 zufriedener sein. Kurz gesagt: Husqvarna für sportliche Neugier und schnelle Reaktionen, Kawasaki für Genuss, Stil und entspannte Kilometer.