| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 12.995 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2019 | |
Pro und Kontra
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- Fahrleistungen
- Komfort
- Ausstattung
- Preis-Leistung
- Getriebe sehr kurz übersetzt
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.185 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
| Leistung | 142 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 111 NM bei 7.300 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
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Husqvarna 701 Supermoto vs. Kawasaki Z 1000 SX – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, wie die Husqvarna 701 Supermoto und die Kawasaki Z 1000 SX, wird der Vergleich spannend: Hier steht eine kompromissfreudige Supermoto-Interpretation im Fokus, dort ein sportlich ausgelegter Tourer, der auf der Straße zu Hause ist. Beide Modelle können viel – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Eigenschaften passen besser zu welchem Fahrstil, und wo liegen die typischen Grenzen der jeweiligen Philosophie?
Grundcharakter: Supermoto-Feeling vs. sportlicher Tourer
Husqvarna 701 Supermoto – leicht, direkt, verspielt
Die Husqvarna 701 Supermoto ist darauf ausgelegt, schnell in den Fahrfluss zu kommen. Der Charakter wirkt unmittelbar: Gas auf, Linie wählen, Kurve annehmen – und das Motorrad folgt ohne große Umwege. Gerade auf kurvigen Landstraßen oder in Bereichen, in denen man häufig die Richtung wechselt, spielt die Supermoto ihre Vorteile aus. Das Fahrgefühl ist eher „handlich“ als „komfortorientiert“.
Stärken zeigt die Husqvarna vor allem dort, wo Agilität zählt: beim dynamischen Kurvenfahren, beim schnellen Positionswechsel und bei der Art, wie das Motorrad auf Impulse reagiert. Gleichzeitig ist das Konzept weniger darauf optimiert, lange Strecken mit maximaler Ruhe zu absolvieren. Wer viel Wert auf entspanntes Gleiten legt, muss bei der Supermoto eher Kompromisse akzeptieren.
Kawasaki Z 1000 SX – souverän, stabil, tourentauglich
Die Kawasaki Z 1000 SX verfolgt einen anderen Ansatz: Sie wirkt wie ein Motorrad, das auch bei längeren Ausfahrten die Kontrolle behält. Der Fokus liegt auf einem sportlichen, aber alltagstauglichen Gesamtpaket. Das Motorrad fühlt sich auf der Straße „gesetzt“ an, ohne dabei träge zu werden. Gerade auf Autobahnabschnitten und bei zügigem Vorankommen spielt die Z 1000 SX ihre Stärken aus.
Die Schwäche liegt nicht im Können, sondern im Anspruch: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie eine Supermoto „in die Kurve hineinwirft“, wird bei der Kawasaki eher eine andere Art von Dynamik erleben. Die Z 1000 SX ist stärker auf Stabilität und Komfort ausgelegt – das kann sich in engen Kehren weniger verspielt anfühlen als bei einer Husqvarna.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beide Motorräder sind leistungsstark, aber sie liefern die Kraft auf unterschiedliche Weise. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt in der Praxis oft „reaktiver“: Das Motorrad lässt sich zügig hochdrehen und unterstützt ein Fahrtempo, das sich aus kurzen Impulsen zusammensetzt. Dadurch entsteht ein sehr direktes Gefühl – besonders beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim schnellen Wechsel zwischen Beschleunigen und Verzögern.
Die Kawasaki Z 1000 SX zeigt ihre Stärke eher in der gleichmäßigen Durchzugskraft. Das Motorrad eignet sich gut, um konstant zügig zu fahren, ohne dass ständig neu „aufgebaut“ werden muss. Das ist besonders auf längeren Strecken angenehm, wenn man nicht ständig den Rhythmus wechseln möchte. In der Summe fühlt sich die Kawasaki damit oft wie die entspanntere Wahl an, wenn die Tour länger wird.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Husqvarna: Kurvenarbeit mit viel Gefühl
Die Husqvarna 701 Supermoto ist prädestiniert für kurvige Strecken, bei denen man viel mit dem Motorrad „arbeitet“. Das Handling wirkt leichtfüßig, und das Motorrad lädt dazu ein, Linien früh zu wählen und dann konsequent durchzuziehen. Gerade wenn die Straße unruhig ist oder man häufiger die Fahrbahn wechselt, zeigt die Supermoto ihre Fähigkeit, schnell wieder in den richtigen Takt zu finden.
Als Gegenpol kann das Setup bei sehr langen Autobahnphasen oder bei dauerhaft hohem Tempo weniger „ruhig“ wirken als bei einem tourorientierten Motorrad. Wer häufig lange Strecken fährt, wird die Unterschiede im Komfort spüren.
Kawasaki: Stabiler Geradeauslauf und souveräne Kontrolle
Die Kawasaki Z 1000 SX punktet mit einem Fahrgefühl, das auf Stabilität setzt. In schnellen Passagen bleibt das Motorrad ruhig, und die Linie lässt sich gut halten. Das ist ein klarer Vorteil, wenn man viel Strecke macht oder wenn die Bedingungen nicht perfekt sind. Auch beim zügigen Überholen oder beim Wechsel zwischen Autobahn und Landstraße wirkt die Kawasaki oft „erwachsener“ im Verhalten.
In sehr engen, langsamen Kurven kann die Supermoto-typische Leichtigkeit fehlen. Die Kawasaki ist nicht unhandlich – aber sie fühlt sich eher wie ein sportlicher Tourer an, der kontrolliert bewegt wird, statt wie ein Motorrad, das man spielerisch in jede Lücke steckt.
Bremsen und Fahrassistenz: Vertrauen in jeder Situation
Bei beiden Motorrädern steht das Thema Verzögern im Fokus, aber die Wirkung im Fahralltag unterscheidet sich. Die Husqvarna 701 Supermoto profitiert von einem Setup, das dynamisches Fahren unterstützt: Beim Anbremsen vor Kurven lässt sich das Motorrad gut in die gewünschte Position bringen. Das passt besonders zu Fahrern, die häufig hart anbremsen und dann wieder zügig beschleunigen.
Die Kawasaki Z 1000 SX wirkt im Bremsgefühl oft auf „Sicherheit“ ausgelegt: Das Motorrad lässt sich stabil abbremsen und bleibt dabei gut kontrollierbar. Gerade bei längeren Fahrten und wechselnden Geschwindigkeiten ist das ein Plus, weil man sich auf gleichmäßiges Verhalten verlassen kann.
Ergonomie und Sitzposition: Wie bequem ist die Maschine auf Distanz?
Die Sitzposition ist bei diesem Vergleich ein entscheidender Punkt. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt eher auf aktives Fahren ausgelegt: Man sitzt so, dass man das Motorrad spüren und bewegen kann. Das ist auf kurzen bis mittleren Strecken oft ein Vorteil, weil die Kontrolle direkt wirkt. Bei sehr langen Fahrten kann das aber weniger entspannend sein, vor allem wenn man häufig in einer festen Haltung bleibt.
Die Kawasaki Z 1000 SX ist stärker auf Touren ausgelegt. Die Sitzposition und die Gesamtgeometrie unterstützen ein komfortableres Handling über längere Zeit. Dazu kommt, dass die Kawasaki typischerweise mehr „Schutz“ und Ruhe im Fahrgefühl vermittelt – besonders bei höheren Geschwindigkeiten. Wer regelmäßig weite Strecken fährt, wird das als klaren Vorteil wahrnehmen.
Windschutz und Alltag: Was auf Tour wirklich zählt
Im Alltag und auf längeren Strecken ist Windschutz ein Thema, das man erst richtig schätzt, wenn man ihn vermisst. Die Kawasaki Z 1000 SX ist hier im Vorteil, weil sie als sportlicher Tourer konzipiert ist. Das Motorrad wirkt dadurch weniger anstrengend, wenn die Fahrt länger dauert oder wenn das Wetter nicht perfekt ist.
Die Husqvarna 701 Supermoto ist dagegen stärker auf „Fahren statt Abschirmen“ ausgelegt. Das Motorrad kann dadurch direkter wirken, aber auf Dauer kann das weniger komfortabel sein. Wer vor allem kurze Strecken fährt, profitiert eher vom agilen Charakter – wer oft auf Distanz unterwegs ist, wird die tourorientierten Eigenschaften der Kawasaki stärker spüren.
Ausstattung und Praxis: Wie gut lässt sich das Motorrad nutzen?
Beide Motorräder sind so gebaut, dass sie im Alltag funktionieren. Dennoch unterscheiden sie sich in der Art, wie sie genutzt werden wollen. Die Husqvarna 701 Supermoto eignet sich besonders für Fahrer, die ihr Motorrad als Werkzeug für dynamische Ausfahrten sehen: schnell raus, Kurven genießen, wieder zurück. Zusatzzwecke wie ausgedehnte Reisen sind möglich, aber das Konzept ist nicht primär darauf optimiert.
Die Kawasaki Z 1000 SX ist eher die Maschine für „mehr als nur Feierabendrunde“. Sie passt gut zu Fahrern, die regelmäßig unterwegs sind, auch bei längeren Etappen, und die dabei Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legen. Der Tourer-Ansatz macht sich in der Praxis vor allem dann bemerkbar, wenn man nicht nur die Strecke, sondern auch das Ankommen im Blick hat.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Husqvarna 701 Supermoto – Stärken
- Sehr direktes, agiles Fahrgefühl für kurvige Strecken
- Unterstützt dynamisches Fahren mit schnellen Richtungswechseln
- Wirkt leichtfüßig und macht Spaß bei aktiver Fahrweise
Husqvarna 701 Supermoto – Schwächen
- Weniger Fokus auf maximalen Langstrecken-Komfort
- Bei sehr langen Autobahnphasen kann die Ruhe fehlen
Kawasaki Z 1000 SX – Stärken
- Stabiler, souveräner Charakter – besonders bei höheren Geschwindigkeiten
- Tourentaugliches Gesamtpaket für längere Fahrten
- Angenehmes Fahrgefühl durch mehr „Alltagsruhe“
Kawasaki Z 1000 SX – Schwächen
- Weniger „spielzeugartig“ in engen, langsamen Passagen
- Wer maximale Agilität wie bei einer Supermoto erwartet, bekommt ein anderes Konzept
Welche Wahl passt? Für welchen Fahrertyp ist welches Motorrad besser?
Die Husqvarna 701 Supermoto ist besonders passend für Fahrer, die ihr Motorrad vor allem für Kurven, kurze bis mittlere Strecken und ein sehr direktes Fahrgefühl nutzen wollen. Wer Spaß daran hat, das Motorrad aktiv zu bewegen, wird die Stärken der Husqvarna schnell zu schätzen wissen. Sie ist eine gute Wahl, wenn das Fahrvergnügen im Vordergrund steht und Komfort auf Distanz nicht die oberste Priorität ist.
Die Kawasaki Z 1000 SX eignet sich dagegen für alle, die regelmäßig längere Strecken fahren oder ein Motorrad suchen, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer Wert auf Stabilität, Ruhe und ein tourorientiertes Gesamtpaket legt, findet in der Kawasaki die passendere Basis. Sie ist ideal, wenn nicht nur die Kurve zählt, sondern auch das entspannte Ankommen.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Supermoto ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad mit viel Agilität, direkter Reaktion und Kurvenfokus suchen. Sie macht dynamische Ausfahrten besonders leicht und belohnt eine aktive Fahrweise. Wer dagegen häufig längere Strecken fährt, dabei mehr Ruhe im Fahrgefühl möchte und ein sportliches, aber tourentaugliches Gesamtpaket bevorzugt, wird mit der Kawasaki Z 1000 SX glücklicher. Die Kawasaki wirkt auf Distanz souveräner und entspannter, während die Husqvarna eher für das „kurz raus und genießen“ gemacht ist. Kurz gesagt: Supermoto-Fokus für Kurvenfans auf der einen Seite, Sporttourer-Komfort für Langstrecken auf der anderen. So lässt sich die Entscheidung schnell treffen – passend zum eigenen Fahrstil.