| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 21.599 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- reichlich Power
- üppige Ausstattung
- gute Bedienbarkeit
- guter Reisekofort für Fahrer und Sozius
- gelungene Deitails
- reichlich Zubeör verfügbar
- hoher, aber in dieser Klasse nicht ungewöhnlicher Preis
- etwas eigenwillige Frontmaske (Geschmackssache)
- für manchen vielleicht etwas Techniküberladen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 849-869 | mm |
| Höhe | 1.520 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
| Leistung | 160 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Semi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Semi-aktives WP-Monoshock-Federbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Druckguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
Fazit - was bleibt hängen
Na gut, schlechte Motorräder werden heutzutage in dieser Klasse eigentlich ohnehin nicht mehr gebaut. Was bleibt da also noch zu sagen? Man muss die Fehler schon mit der Lupe suchen. Aber auch das haben wir natürlich gemacht und erwähnen daher folgende Kritikpunkte: Das Fach für das Mobiltelefon fällt für zahlreiche Modelle leider zu klein aus. Aus Sicht einer Reisemaschine wäre auch ein Kardan nett – aber klar es ist eben ´ne KTM.
Die Optik gerade der Frontmaske ist nicht jedermanns Sache – aber das fällt nun wirklich unter die Rubrik Geschmacksfrage. Der Kaufpreis ist recht üppig, aber auch damit ist die KTM nicht alleine. Kommen wir also zur Einstiegsfrage zurück, ob die KTM 1290 Super Adventure S der neue Maßstab ist. Der neue Maßstab ist vielleicht sehr ambitioniert ausgedrückt. Aber mithalten mit den großen Konkurrenzmaschinen aus diesem Segment kann die KTM allemal. Und man gewinnt fast den Eindruck, die Unterschiede werden immer kleiner.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
MotorradTest.de auf YouTube
Husqvarna 701 Supermoto vs KTM 1290 Super Adventure S – Vergleich
Wer zwischen Husqvarna 701 Supermoto und KTM 1290 Super Adventure S schwankt, entscheidet im Grunde über zwei sehr unterschiedliche Motorradwelten. Die eine steht für agiles, leichtes Handling, kurze Wege in der Kurve und ein Setup, das Lust auf dynamische Fahrten macht. Die andere ist auf große Reichweite, Komfort und souveräne Leistung ausgelegt – mit dem Anspruch, auch lange Strecken entspannt zu bewältigen und dabei jederzeit Reserven zu haben. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Beide Bikes können viel, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.
Grundcharakter: Supermoto-Feeling vs. großes Adventure
Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt wie ein Motorrad, das auf Reaktion gebaut ist. Der Fokus liegt auf direktem Fahrgefühl, präziser Linienführung und einem Motor, der sich lebendig anfühlt. Dadurch entsteht ein sehr „sportlicher“ Eindruck – auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Die KTM 1290 Super Adventure S dagegen ist ein Reisegerät mit klarer Adventure-DNA. Das Bike ist darauf ausgelegt, Tempo stabil zu halten, Wind und Strecke zu „filtern“ und auch bei wechselnden Bedingungen souverän zu bleiben.
Wie sich das in der Praxis anfühlt
Im Alltag und auf kurvigen Strecken zeigt die Husqvarna vor allem ihre Stärke: Sie lässt sich schnell umstellen, wirkt leichtfüßig und macht Spaß, weil sie beim Fahren ständig „mitdenkt“. Die KTM spielt ihre Vorteile eher auf längeren Abschnitten aus: Wenn die Route weiter wird, bleibt das Fahrgefühl ruhig und kontrolliert. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und kurzen Ausflügen pendelt, wird die Husqvarna oft als unkomplizierter wahrnehmen. Wer regelmäßig größere Distanzen fährt oder Touren plant, profitiert eher von der KTM-Philosophie.
Motor und Leistungsentfaltung: Dynamik vs. souveräne Kraft
Beim Thema Motorcharakter wird der Unterschied besonders deutlich. Die Husqvarna 701 Supermoto steht für spürbare Dynamik, ein agiles Ansprechverhalten und eine Art von „Motorrad-Spaß“, der sich schnell aufbaut. Die KTM 1290 Super Adventure S bringt dagegen eine deutlich andere Dimension an Kraft und Durchzug mit. Dadurch fühlt sich die KTM häufig dann besonders stark an, wenn es um zügiges Beschleunigen aus dem Stand, entspanntes Überholen oder das Halten von Tempo über längere Zeit geht.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Stärke der Husqvarna: Sie wirkt handlich und motiviert zu sportlicher Fahrweise. Schwäche: Wer vor allem auf „große“ Reserven und entspanntes Dahingleiten bei hohem Tempo setzt, wird die KTM als passender empfinden. Stärke der KTM: Durchzug und Stabilität machen sie zur idealen Begleiterin für weite Strecken. Schwäche: Das Motorrad ist weniger „leicht zu dirigieren“ als die Husqvarna – wer viel im engen Stadtverkehr unterwegs ist oder häufig sehr niedrige Geschwindigkeiten bewegt, merkt das eher.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die Ausrichtung beider Modelle. Die Husqvarna ist auf ein wendiges, direktes Fahrverhalten ausgelegt. Das hilft vor allem in Kurven und auf Strecken, auf denen sich die Linie schnell ändern muss. Die KTM ist dagegen auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Gerade bei längeren Etappen oder bei wechselnder Fahrbahnbeschaffenheit sorgt das für ein ruhigeres Gesamtbild.
Kurven, Bremsen, Tempo
In schnellen Passagen wirkt die Husqvarna oft wie ein „Werkzeug“ für präzise Bewegungen: Man kann das Motorrad zügig in die Kurve bringen und die Linie fein nachführen. Die KTM fühlt sich bei zügigem Tempo ebenfalls sicher an, aber eher durch ihre souveräne Gesamtbalance als durch maximale Agilität. Beim Bremsen zeigt sich ein ähnliches Muster: Die Husqvarna wirkt sportlich und direkt, während die KTM eher auf kontrollierte Verzögerung und Stabilität ausgelegt ist, besonders dann, wenn man aus höheren Geschwindigkeiten kommt.
Bremsen und Fahrassistenz: Sportlich direkt vs. Touring-Sicherheit
Beide Motorräder sind auf Sicherheit und Kontrolle ausgelegt, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt im Bremsgefühl oft „nah am Fahrer“: Man spürt die Rückmeldung und kann sehr fein dosieren. Die KTM 1290 Super Adventure S setzt stärker auf ein Paket, das Touring und Alltag absichert – also auf ein System, das auch bei wechselnden Bedingungen zuverlässig funktioniert.
Für wen das relevant ist
Wer häufig sportlich fährt, kurze Abstände einplant und viel mit Gefühl arbeitet, wird die Husqvarna als besonders passend empfinden. Wer dagegen Touren plant, bei denen Wetter, Belag und Verkehrslage variieren, profitiert eher von der KTM-Logik: Stabilität, Kontrolle und ein Gesamtpaket, das lange Strecken stressarm macht.
Ergonomie und Sitzposition: Aufrecht für Alltag vs. Tour-Setup
Die Ergonomie ist ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt. Die Husqvarna wirkt eher wie ein Motorrad, das man gerne „aktiv“ fährt: Körperhaltung und Bewegungen passen zu einem dynamischen Stil. Die KTM ist stärker auf Touring ausgelegt. Das zeigt sich in der Sitzposition und im Gesamtkonzept: Das Motorrad soll auch nach vielen Stunden noch komfortabel bleiben und den Fahrer nicht zu sehr ermüden.
Stärken und Schwächen
Stärke der Husqvarna: Sie unterstützt eine lebendige Fahrweise und fühlt sich im Alltag oft unkompliziert an. Schwäche: Für sehr lange Etappen kann das aktive Fahrgefühl schneller anstrengend werden, je nach Fahrstil. Stärke der KTM: Sie ist für lange Strecken gemacht und wirkt dabei deutlich „touring-orientierter“. Schwäche: Wer ein sehr leichtes, wendiges Motorrad sucht, wird die KTM als weniger spontan empfinden.
Gewicht und Alltag: Stadt, Parkplatz, Manövrieren
Auch wenn beide Bikes grundsätzlich alltagstauglich sind, unterscheiden sie sich im Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt leichterfüßiger und lässt sich im Alltag oft schneller bewegen. Die KTM 1290 Super Adventure S ist ein schwereres, größeres Motorrad. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – aber im dichten Verkehr, beim Rangieren oder auf engen Parkplätzen spürt man die Dimension.
Realistische Einschätzung
Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder häufig kurze Strecken fährt, wird die Husqvarna als angenehmer empfinden. Wer dagegen Touren priorisiert und das Motorrad eher als Reisebegleiter sieht, wird die KTM schnell als „richtiges“ Werkzeug für lange Strecken wahrnehmen.
Reisetauglichkeit: Supermoto kann, Adventure ist dafür gemacht
Die Frage nach der Reisetauglichkeit ist bei diesem Vergleich fast schon vorprogrammiert. Die Husqvarna kann durchaus für Ausflüge genutzt werden und macht auf kurvigen Strecken Spaß. Aber die KTM ist klar darauf ausgelegt, lange Strecken komfortabel zu machen und dabei auch bei höheren Geschwindigkeiten stabil zu bleiben. Dazu kommt: Das Adventure-Konzept passt besser zu typischen Tour-Rahmenbedingungen wie Gepäck, wechselnden Straßen und dem Wunsch, nicht ständig „nachzudenken“, sondern einfach zu fahren.
Offroad leicht vs. Abenteuer-Anspruch
Beide Motorräder können auf unruhigen Streckenabschnitten sinnvoll eingesetzt werden, aber sie sind unterschiedlich positioniert. Die Husqvarna wirkt wie ein Bike, das auch abseits der perfekten Straße Spaß macht – vor allem, wenn es um leichtes Gelände oder dynamische Fahrten geht. Die KTM ist eher das Motorrad für „Abenteuer“ im weiteren Sinne: Sie ist dafür gebaut, auch längere Strecken mit wechselnden Bedingungen zu meistern, ohne dass der Komfort oder die Kontrolle stark leiden.
Fazit: Welches Bike passt zu welchem Fahrtyp?
Die Husqvarna 701 Supermoto ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, ein Motorrad zu fahren, das schnell reagiert, leicht wirkt und auf kurvigen Strecken besonders viel Freude macht. Sie eignet sich für alle, die gern aktiv fahren, im Alltag unkompliziert unterwegs sind und ein sportliches Gefühl suchen – auch dann, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist. Wer dagegen vor allem lange Touren plant, viel Strecke am Stück fährt und dabei Komfort, Stabilität und souveränen Durchzug priorisiert, wird mit der KTM 1290 Super Adventure S glücklicher. Die KTM ist das Motorrad für Reisende, die Reserven wollen, entspanntes Tempo mögen und ein Gesamtpaket suchen, das auch bei wechselnden Bedingungen zuverlässig bleibt.
Kurz gesagt: Husqvarna für Agilität und Fahrspaß im Alltag, KTM für Touring, Stabilität und große Abenteuerstrecken.