| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2007 | |
Pro und Kontra
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- Handlich
- Niedrige Sitzhöhe
- Alltagstauglich
- Preis-/Leistungsverhältnis
- Hervorragende Ersatzteillage
- Keine elektronischen Helferlein
- Rostanfällig
- Hinten schwache Dämpfung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
| Gewicht | 174 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 487 | ccm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
| Leistung | 45 PS | |
| Höchstgeschw. | 177 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
Für Einsteiger? Nun ja ....
Was also bleibt? In unserem Fall ist die Frage, ob ein Motorrad für nur 900 Euro funktionieren kann, eindeutig mit Ja zu beantworten. Und mehr: Die kleine Suzi macht richtig Spaß. Natürlich merkt man ihr vor allem bei den Bremsen ihr Alter an, aber echte Mängel hat sie nicht. Wer billig Motorradfahren will oder muss, der hätte mit dieser Suzi lange Spaß für den schmalen Taler.
Zwei Dinge dazu: Es hat in unserem Fall geklappt, weil der Käufer sich genau informiert hatte, worauf er achten müsse. Nicht verschwiegen werden soll, dass eine Portion Glück nicht schaden kann: Sollte ein Vorbesitzer die Suzi oft kalt ausgedreht haben oder mit Vollgas über die Piste getrieben, wäre dieses Fazit wahrscheinlich nicht so positiv.
Das zweite ist der Begriff der Einsteigermaschine, das Maschinen wie der Suzuki GS 500E oft angehängt wird. Schon klar, man will nicht viel Geld ausgeben und erst mal Erfahrung sammeln. Aber ob man dies mit einem Motorrad tun sollte, dem jedes elektronische Sicherheitsfeature fehlt?
Das muss jeder mit sich ausmachen.
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Husqvarna 701 Supermoto vs Suzuki GS 500 – Vergleich für Alltag, Landstraße und Fahrspaß
Wer zwei Motorräder gegenüberstellt, merkt schnell: Die Husqvarna 701 Supermoto und die Suzuki GS 500 verfolgen sehr unterschiedliche Ziele. Die Husqvarna ist als Supermoto auf Agilität, Temperament und ein direktes Fahrgefühl ausgelegt. Die Suzuki GS 500 steht dagegen für einen bodenständigen, unkomplizierten Charakter, der besonders im Alltag und für Einsteiger eine starke Basis bietet. Genau diese Unterschiede machen den Vergleich spannend: Hier geht es nicht nur um technische Daten, sondern darum, wie sich die Maschinen im echten Fahrbetrieb anfühlen.
Grundcharakter: Supermoto-Temperament vs. alltagstaugliche Vernunft
Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt schon beim ersten Blick wie ein Motorrad, das auf schnelle Richtungswechsel und dynamische Fahrten ausgelegt ist. Das Konzept „Supermoto“ bedeutet: kompakte Geometrie, aufrechte Kontrolle und ein Fahrstil, der Kurven lieber früher als später nimmt. Die Maschine lädt dazu ein, zügig zu fahren und das Vorderrad bewusst zu führen.
Die Suzuki GS 500 dagegen ist eher die Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das sich leicht beherrschen lässt und im Alltag nicht kompliziert wird. Der Charakter ist weniger „auf Krawall“ getrimmt, sondern auf gleichmäßiges Vorankommen. Dadurch fühlt sich die GS 500 oft wie ein verlässlicher Begleiter an: nicht unbedingt die lauteste Idee im Kopf, aber eine, die im Alltag funktioniert.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht
Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied. Die Husqvarna 701 Supermoto liefert spürbar mehr „Punch“ und wirkt dadurch besonders dann stark, wenn Beschleunigung aus dem Stand oder aus dem unteren Drehzahlbereich gefragt ist. Das macht sie attraktiv für kurvige Strecken, Ampelstarts und Situationen, in denen man schnell reagieren möchte.
Die Suzuki GS 500 spielt ihre Stärken anders aus. Sie ist weniger auf brachiale Durchzugskraft ausgelegt, sondern auf einen gutmütigen, kontrollierbaren Antrieb. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad vor allem für regelmäßige Fahrten genutzt wird und man nicht ständig das Gefühl haben möchte, dass man „zu viel“ Maschine unter sich hat. Gerade für Einsteiger oder für Fahrer, die entspannt unterwegs sind, kann das ein echter Pluspunkt sein.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Husqvarna 701 Supermoto: Stärken liegen in der dynamischen Reaktion und dem sportlichen Charakter. Schwäche kann sein, dass der Fahrspaß schnell dazu verleitet, das Tempo höher zu wählen als geplant.
- Suzuki GS 500: Stärken liegen in der gutmütigen Handhabung und der unkomplizierten Fahrbarkeit. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlichen Fahrten der „Kick“ im Vergleich zur Husqvarna weniger präsent ist.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. ruhige Kontrolle
Das Fahrwerk ist bei beiden Motorrädern ein entscheidender Faktor, aber es führt zu unterschiedlichen Ergebnissen. Die Husqvarna 701 Supermoto ist spürbar auf Wendigkeit getrimmt. In Kurven wirkt sie lebendig, reagiert schnell auf Lenkimpulse und vermittelt das Gefühl, dass man die Linie aktiv gestalten kann. Das ist besonders auf Landstraßen oder bei wechselnden Fahrbahnbelägen ein Vorteil.
Die Suzuki GS 500 setzt eher auf ein stabiles, gut kontrollierbares Fahrverhalten. Sie fühlt sich weniger „zappelig“ an, sondern eher wie ein Motorrad, das man sauber führt. Gerade wenn man noch Routine aufbaut oder längere Strecken entspannt fahren möchte, kann diese Ruhe sehr angenehm sein.
Bremsen und Fahrstabilität
Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied im Konzept. Die Husqvarna wirkt tendenziell sportlicher abgestimmt und unterstützt damit ein zügiges Fahren. Die Suzuki ist ebenfalls solide, aber eher darauf ausgelegt, zuverlässig zu funktionieren, ohne dass man sich ständig auf maximale Performance konzentrieren muss. Wer häufig stark verzögert und sportlich in Kurven ankommt, wird die Husqvarna als „direkter“ erleben. Wer dagegen gleichmäßig bremst und den Fokus auf Alltag legt, fährt mit der GS 500 sehr entspannt.
Sitzposition und Ergonomie: Wer fühlt sich worauf wohler?
Die Husqvarna 701 Supermoto bietet eine Sitzposition, die sportlich und zugleich kontrollorientiert wirkt. Das unterstützt das aktive Fahren, bei dem man das Motorrad spürbar „mitlenkt“. Gleichzeitig kann das bei längeren Touren je nach Körpergröße und Fahrstil stärker ins Gefühl gehen, weil die Maschine eher auf Dynamik als auf reines Langstreckenkomfort-Setup ausgelegt ist.
Die Suzuki GS 500 ist in der Ergonomie meist die unkompliziertere Wahl. Die Sitzhaltung wirkt alltagstauglich und lässt sich häufig leichter an den eigenen Fahrstil anpassen. Für Pendler, Wochenendfahrten und Einsteiger ist das oft ein entscheidendes Argument.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Touren im Vergleich
Im Stadtverkehr spielt die Husqvarna ihre Agilität aus. Durch das schnelle Ansprechverhalten und das wendige Handling wirkt sie wie gemacht für enge Situationen, zügige Spurwechsel und kurzes Beschleunigen. Wer aber vor allem im Stop-and-Go unterwegs ist, wird die GS 500 als entspannter empfinden, weil sie weniger „sportlich getrieben“ wirkt und sich dadurch leichter in den Alltag integrieren lässt.
Auf der Landstraße zeigt die Husqvarna besonders ihre Stärken: Kurven machen Spaß, Richtungswechsel gehen schnell, und die Maschine vermittelt ein sportliches Sicherheitsgefühl. Die Suzuki GS 500 kann ebenfalls Landstraßen, aber eher im Modus „kontrolliert und flüssig“. Wer bewusst nicht am Limit fährt, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Für Touren ist die Frage weniger „wer ist schneller“, sondern „wer ermüdet weniger“. Die Husqvarna belohnt sportliche Fahrer, während die GS 500 häufig als entspannter empfunden wird, wenn die Strecke länger wird und man nicht ständig das Tempo hochdrehen möchte.
Kosten, Wartung und Alltagspraxis: Was im Betrieb zählt
Bei den Betriebskosten spielen mehrere Faktoren zusammen: Verfügbarkeit von Ersatzteilen, typische Wartungsintervalle, Reifenwahl und der generelle Pflegeaufwand. In der Praxis ist die Suzuki GS 500 oft eine sehr pragmatische Wahl, weil sie als Modell in vielen Regionen verbreitet ist und dadurch Ersatzteil- und Werkstattzugang meist unkompliziert bleibt.
Die Husqvarna 701 Supermoto kann ebenfalls wirtschaftlich sein, aber sie ist stärker auf ein sportliches Nutzungsszenario ausgerichtet. Wer sie entsprechend bewegt, achtet erfahrungsgemäß intensiver auf Verschleißteile wie Reifen und Bremskomponenten. Das ist kein Nachteil, sondern eine Frage der Erwartung: Die Husqvarna will gefahren werden – und dann darf man auch mit einem etwas „sportlicheren“ Verschleißprofil rechnen.
Für wen passt welches Motorrad?
Husqvarna 701 Supermoto – die bessere Wahl für…
Die Husqvarna 701 Supermoto passt besonders gut, wenn Fahrspaß und Agilität im Vordergrund stehen. Wer Kurven dynamisch angeht, gern beschleunigt und ein Motorrad möchte, das auf Lenkimpulse schnell reagiert, wird die Husqvarna als sehr stimmig erleben. Auch für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich nicht nach „brav“ anfühlt, sondern nach „machbar und sportlich“, ist sie eine starke Option.
Suzuki GS 500 – die bessere Wahl für…
Die Suzuki GS 500 ist ideal, wenn ein unkompliziertes, gut beherrschbares Motorrad gesucht wird. Wer Einsteiger ist oder einfach ein zuverlässiges Bike für Alltag, Pendeln und entspannte Touren möchte, bekommt hier ein Motorrad, das sich leicht in den Alltag einfügt. Besonders dann, wenn nicht jede Fahrt maximal sportlich sein muss, sondern vor allem „funktionieren“ zählt, ist die GS 500 eine sehr vernünftige Wahl.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Supermoto und die Suzuki GS 500 sind beide spannende Motorräder, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus. Die Husqvarna überzeugt vor allem durch ihren sportlichen Charakter: dynamischer Antrieb, lebendiges Handling und ein Fahrgefühl, das Kurven und Beschleunigung in den Mittelpunkt stellt. Wer häufig zügig fährt, gern aktiv lenkt und ein Motorrad sucht, das sich „direkt“ anfühlt, wird mit der 701 Supermoto sehr glücklich.
Die Suzuki GS 500 punktet dagegen mit unkomplizierter Fahrbarkeit und einer alltagstauglichen, gut kontrollierbaren Art. Sie eignet sich besonders für Einsteiger, für entspannte Fahrer und für alle, die ein Motorrad möchten, das zuverlässig ist und nicht ständig nach sportlicher Höchstleistung verlangt. Wer weniger „Kick“ sucht, dafür aber ein stimmiges Gesamtpaket aus Alltagstauglichkeit und einfacher Handhabung bevorzugt, trifft mit der GS 500 die bessere Wahl.
Kurz gesagt: Sportlich und agil geht mit der Husqvarna – entspannt und pragmatisch geht mit der Suzuki.