| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 12.599 € | |
| Baujahr | von 2002 bis 2019 | |
Pro und Kontra
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- Bedienung
- Fahrkomfort
- Fahrverhalten
- Drehmoment
- kein Sportmotor
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.280 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.037 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
| Leistung | 101 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 101 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V | |
| Reifen hinten | 17 M/C x MT 4.00 150/70R17 M/C 69V | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
Fazit - was bleibt hängen?
Was bleibt? Erstaunlicher Weise ist es der Bordcomputer, der die Suzi charakterisiert. Auch noch nie dagewesen. Der Computer ist übersichtlich: Mit einem Schalter wählt man Zusatzinfos wie Restreichweite oder Temperatur. Mit dem zweiten Schalter wählt der Pilot aus drei Stufen den Eingriff der Traktionskontrolle - und fertig. Mehr existiert einfach nicht. Hat man bei manchen Konkurrenten das Gefühl, eine fahrbare Playstation erworben zu haben, gibt es nichts, was der V-Strom ferner liegen würde.Klingt nicht nach Liebe auf den ersten Blick? Vielleicht nicht, aber der grundsolide und problemlose Umgang mit der Suzuki V-Strom 1000, der uns schon bei der ersten Begegnung auffiel, der beschreibt die Suzuki überall und in jeder Lage. Wer flott, aber entspannt Motorradfahren möchte, wem das Studium der Bedienungsanleitung ein Graus ist, wem die Optik gefällt und wer gerne auf der Drehmomentwelle surft: Liebe entsteht nicht immer auf den ersten Blick, gebt euch die Chance.
Die Testmaschine wurde uns freundlicher Weise von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als Vorführer für 10.690 € mit etwa 2.500 km käuflich zu erwerben - gutes Angebot!
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Husqvarna 701 Supermoto vs. Suzuki V-Strom 1000 – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Husqvarna 701 Supermoto und die Suzuki V-Strom 1000, wird der Vergleich besonders spannend. Auf der einen Seite steht ein Konzept, das auf Agilität, Direktheit und Fahrspaß ausgelegt ist – auf der anderen Seite ein Adventure-Ansatz, der auf Alltag, Komfort und lange Strecken optimiert ist. Im folgenden Vergleich werden die aufgelisteten Werte beider Modelle miteinander in Beziehung gesetzt und daraus abgeleitet, wo die jeweiligen Stärken liegen und wo man Kompromisse erwarten sollte.
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter statt Kompromiss
Husqvarna 701 Supermoto: leichtfüßig und kompromisslos
Die Husqvarna 701 Supermoto ist im Kern ein Motorrad für Menschen, die Kurven lieben und das Gefühl von „sofort da“ suchen. Die aufgelisteten Werte sprechen eine klare Sprache: Das Bike wirkt auf das Wesentliche reduziert, mit Fokus auf Ansprechverhalten und Wendigkeit. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen zeigt sich, dass die Supermoto-Philosophie stark auf Dynamik setzt.
Suzuki V-Strom 1000: Touring mit Adventure-Genen
Die Suzuki V-Strom 1000 verfolgt dagegen einen klaren Reisegedanken. Die aufgelisteten Werte deuten auf ein Motorrad hin, das nicht nur schnell von A nach B kommt, sondern dabei auch Komfort und Stabilität priorisiert. Das merkt man besonders bei längeren Etappen, bei wechselnden Straßenbedingungen und wenn das Motorrad auch mit Gepäck sinnvoll funktionieren soll.
Vergleich der Fahrdynamik: Agilität vs. Stabilität
Beim Blick auf die aufgelisteten Werte wird schnell deutlich, wie unterschiedlich die beiden Maschinen „arbeiten“: Die Husqvarna 701 Supermoto ist stärker auf schnelle Richtungswechsel und ein lebendiges Fahrgefühl ausgelegt. Das passt zu Fahrern, die das Motorrad aktiv bewegen möchten und bei denen die Kurve im Vordergrund steht.
Die Suzuki V-Strom 1000 wirkt dagegen in den aufgelisteten Werten wie ein Motorrad, das Stabilität und ruhiges Handling priorisiert. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke länger wird oder wenn Autobahn- und Landstraßenabschnitte sich abwechseln. Während die Husqvarna eher „springen“ möchte, „trägt“ die V-Strom den Fahrer – und das ist auf Touren oft der entscheidende Unterschied.
Motor und Antrieb: Direktheit vs. souveräne Allround-Power
Husqvarna 701 Supermoto: spürbares Ansprechverhalten
Die aufgelisteten Werte der Husqvarna 701 Supermoto unterstreichen den Charakter eines Motors, der sich dynamisch anfühlt. Das zeigt sich typischerweise dort, wo man häufig beschleunigt, bremst und wieder beschleunigt – also im Alltag und auf kurvigen Strecken. Die Stärke liegt weniger in „maximaler Ruhe“, sondern in der Bereitschaft, jederzeit mitzugehen.
Suzuki V-Strom 1000: Kraft für jede Situation
Die aufgelisteten Werte der Suzuki V-Strom 1000 passen zu einem Motorrad, das auch bei konstantem Tempo und bei wechselnder Last souverän bleibt. Gerade beim Überholen, beim Fahren mit Gepäck oder wenn die Strecke nicht planbar ist, spielt die V-Strom ihre Allround-Stärken aus. Der Motor wirkt dabei eher wie ein verlässlicher Begleiter als wie ein reines Spaßwerkzeug.
Komfort und Ergonomie: Stadtfreundlich vs. Langstreckenfokus
Komfort ist bei Motorradvergleichen oft der Punkt, der später über „passt“ oder „passt nicht“ entscheidet. Die aufgelisteten Werte machen deutlich, dass die Husqvarna 701 Supermoto eher auf sportliche Haltung und unmittelbares Feedback ausgelegt ist. Das kann auf kurzen Strecken großartig sein – auf langen Touren kann man jedoch merken, dass der Fokus stärker auf Fahrgefühl als auf Entspannung liegt.
Die Suzuki V-Strom 1000 ist dagegen in den aufgelisteten Werten klar als Reise- und Tourenmaschine erkennbar. Dazu gehören typischerweise Aspekte wie Sitz- und Fahrposition, Windschutz und die Fähigkeit, auch über längere Zeit ermüdungsarm zu bleiben. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, wird hier eher den „Tour-Modus“ finden.
Bremsen und Fahrwerk: Kontrolle in unterschiedlichen Szenarien
Auch bei Bremsen und Fahrwerk zeigen die aufgelisteten Werte die unterschiedlichen Zielgruppen. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt wie ein Motorrad, das auf präzise Rückmeldung und aktives Fahren ausgelegt ist. Das ist ein Vorteil, wenn man häufig in Kurven bremst, die Linie wechselt und das Motorrad spürbar mitarbeitet.
Die Suzuki V-Strom 1000 steht in den aufgelisteten Werten eher für kontrollierte Stabilität. Das ist besonders relevant, wenn die Straße unruhig ist, wenn das Tempo variiert oder wenn das Motorrad mit Gepäck unterwegs ist. Hier geht es weniger um „maximale Sportlichkeit“, sondern um gleichmäßige Beherrschbarkeit.
Alltagstauglichkeit: Handling im Verkehr und Nutzung im Alltag
Im Alltag zählt vieles: Rangieren, Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten, Übersicht und das Gefühl, schnell reagieren zu können. Die Husqvarna 701 Supermoto punktet in den aufgelisteten Werten vor allem dort, wo Agilität und spontane Richtungswechsel gefragt sind. Sie eignet sich besonders für Strecken, die sich ständig ändern – etwa in der Stadt oder auf kurzen Feierabendrunden.
Die Suzuki V-Strom 1000 ist dagegen die Maschine, die im Alltag „einfach funktioniert“, wenn der Tag länger wird. Die aufgelisteten Werte sprechen für ein Motorrad, das auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleibt. Wer häufig Pendeln und gelegentlich Touren kombiniert, findet hier oft den besseren Kompromiss.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Husqvarna 701 Supermoto – Stärken
- Fahrspaß und Agilität: Die aufgelisteten Werte unterstützen ein sehr direktes Fahrgefühl.
- Kurvenorientierung: Besonders stark auf Landstraße und bei sportlicher Fahrweise.
- Aktives Fahren: Wer das Motorrad „mitnimmt“, bekommt viel Rückmeldung.
Husqvarna 701 Supermoto – Schwächen
- Tour-Komfort: Der Fokus liegt eher auf Dynamik als auf maximaler Entspannung.
- Langstrecken-Einsatz: Für sehr lange Etappen kann die Reiseorientierung der V-Strom im Vorteil sein.
Suzuki V-Strom 1000 – Stärken
- Allround-Touring: Die aufgelisteten Werte passen zu langen Strecken und wechselnden Bedingungen.
- Stabilität: Ruhigeres Fahrverhalten, besonders bei konstantem Tempo.
- Komfort im Alltag: Eher geeignet, wenn der Tag mehr als nur „kurze Runde“ ist.
Suzuki V-Strom 1000 – Schwächen
- Sportliche Direktheit: Wer maximale Agilität wie bei einer Supermoto erwartet, muss sich umstellen.
- Fahrgefühl: Der Charakter ist eher „souverän“ als „leichtfüßig“.
Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung zwischen Husqvarna 701 Supermoto und Suzuki V-Strom 1000 hängt weniger von „besser“ ab, sondern von der Frage, welche Art von Motorradspaß gesucht wird. Die Husqvarna ist besonders attraktiv, wenn Kurven, Handling und ein direktes Ansprechverhalten im Vordergrund stehen. Die V-Strom ist die bessere Wahl, wenn Komfort, Stabilität und ein Motorrad gefragt sind, das auch auf längeren Strecken zuverlässig begleitet.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Supermoto ist das Bike für alle, die vor allem Fahrspaß, Agilität und sportliche Kurvenarbeit suchen. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt, im Alltag viel unterwegs ist und das Motorrad aktiv bewegen möchte, wird mit der Supermoto-Philosophie sehr glücklich. Die Suzuki V-Strom 1000 ist dagegen die bessere Wahl für Fahrer, die ein komfortorientiertes Allround-Touring bevorzugen: längere Etappen, wechselnde Straßen und ein souveränes Gesamtgefühl stehen hier im Mittelpunkt. Kurz gesagt: Wer das Motorrad als „Spielzeug für die Kurve“ sieht, greift zur Husqvarna. Wer ein Motorrad als Reisebegleiter für viele Kilometer möchte, findet in der V-Strom 1000 die passendere Basis.