| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 15.895 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- lässiger Auftritt
- lässige Sitzposition
- lässige Leistung
- lässiges Dahingleiten
- hochwertige Verarbeitung und liebevolle Details
- Lenker schlägt beim starken Einschlagen gegen die Knie
- Bremsleistung hinten 1b
- Soziuskomfort 1b
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
| Gewicht | 263 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
| Leistung | 78 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 267 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | Showa Cartridge-Gabel 47 mm (Federweg 90)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Umlenkung und einstellbarer Vorspannung (Federweg 73)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 130/90 B 16 | |
| Reifen hinten | 150/80 R 16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Bremsscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Einzelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
Fazit - was bleibt hängen
Die Triumph Speedmaster ist optisch eine Augenweide und erfreut ihren Besitzer mit vielen liebevollen Details. Sie ist super verarbeitet, man möchte sie am liebsten ins Wohnzimmer stellen. Dort gehört sie aber nicht hin, denn sie fährt sich auch super. Für einen Cruiser geradezu federleicht, eignet sie sich auch für Personen unter 100 kg. Sound, Motor und Fahrverhalten machen aus jeder Ausfahrt ein kleines Erlebnis - so soll das sein!Unsere Testmaschine haben wir von Q-Bike Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer mit ca. 4.000 km für 13.280 Euro zum Verkauf. Dabei sind Motorschutzbügel, Tasche, Heizgriffe und eine Restgarantie bis 1/2026. Deal!
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Husqvarna 701 Supermoto vs. Triumph Bonneville Speedmaster: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick so unterschiedlich wirken, liegt das meist nicht nur am Design, sondern vor allem an der Philosophie dahinter. Die Husqvarna 701 Supermoto steht für agiles Handling, direktes Ansprechverhalten und den Spaßfaktor, der sich besonders auf kurvigen Strecken und im Alltag bemerkbar macht. Die Triumph Bonneville Speedmaster dagegen setzt auf britischen Cruiser-Charakter: entspannter, komfortorientierter und mit einem Motorgefühl, das eher nach „einfach fahren“ klingt als nach „immer am Limit“.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit klar wird, welches Motorrad besser zu den eigenen Erwartungen passt. Dabei geht es nicht um „besser“ im absoluten Sinn, sondern um „passender“: je nach Fahrstil, Streckenprofil und dem, was man beim Motorradfahren wirklich sucht.
Grundcharakter: Supermoto-Ausrichtung vs. Cruiser-Entspannung
Husqvarna 701 Supermoto: sportlich, kompakt, reaktionsfreudig
Die Husqvarna 701 Supermoto ist darauf ausgelegt, Beweglichkeit zu liefern. Das merkt man vor allem daran, wie schnell sich das Motorrad in die gewünschte Richtung bringen lässt. Die Sitzposition wirkt dabei eher „aktiv“: Man sitzt nicht nur drauf, sondern man steuert spürbar mit. Dadurch fühlt sich die Fahrt dynamischer an, besonders wenn die Straße kurvig wird oder wenn im Stadtverkehr häufig gewechselt und beschleunigt wird.
Triumph Bonneville Speedmaster: souverän, ruhig, alltagstauglich
Die Triumph Bonneville Speedmaster verfolgt einen anderen Ansatz. Der Cruiser-Charakter zeigt sich in der insgesamt entspannteren Haltung und im Fahrgefühl: Das Motorrad wirkt weniger wie ein „Werkzeug für schnelle Richtungswechsel“, sondern eher wie ein Begleiter, der gleichmäßig vorwärts zieht. Wer lange Strecken mag oder einfach ohne ständiges Nachjustieren fahren möchte, findet hier schnell den passenden Rhythmus.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beide Motorräder bringen Fahrspaß, aber auf unterschiedliche Weise. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt im Vergleich oft „direkter“: Gasannahme und Beschleunigungsgefühl sind so abgestimmt, dass man das Motorrad gern zügig bewegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Überholmanöver, kurze Sprints oder das schnelle Herausbeschleunigen aus Kurven im Fokus stehen.
Die Triumph Bonneville Speedmaster spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen Fahrt aus. Der Motorcharakter unterstützt ein ruhigeres Tempo und vermittelt das Gefühl von Souveränität. Das ist nicht nur auf Landstraßen angenehm, sondern auch dann, wenn man im Alltag nicht ständig „arbeiten“ möchte, um das Motorrad in den richtigen Bereich zu bringen.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Gelassenheit
Husqvarna 701 Supermoto: präzise Kontrolle
Im Handling zeigt die Husqvarna 701 Supermoto ihre Supermoto-Wurzeln. Das Motorrad lässt sich spürbar leichter in Schräglage bringen und bleibt dabei kontrollierbar. Gerade auf kurvigen Strecken ist das ein echter Vorteil: Man kann Linienwechsel zügig umsetzen und hat das Gefühl, dass das Motorrad „mitdenkt“.
Als mögliche Schwäche kann sich diese Ausrichtung bemerkbar machen, wenn man vor allem Komfort sucht oder häufig über längere Zeit über unruhige Fahrbahnen fährt. Wer ein sehr entspanntes Fahrgefühl erwartet, muss sich bei der Husqvarna stärker auf die sportliche Charakteristik einstellen.
Triumph Bonneville Speedmaster: stabil und komfortabel
Die Triumph Bonneville Speedmaster wirkt im Vergleich eher stabil und gelassen. Das Fahrwerk unterstützt eine gleichmäßige Linie und macht das Motorrad besonders geeignet für entspannte Touren. Gerade wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Kurven besteht, sondern auch aus Alltagseinflüssen wie Kopfsteinpflaster, Baustellen oder wechselnden Belägen, spielt die Cruiser-Philosophie ihre Vorteile aus.
Als Gegenpunkt gilt: Wer maximales „Sport-Feeling“ beim schnellen Umlegen erwartet, könnte die Speedmaster weniger „leichtfüßig“ empfinden als die Husqvarna. Das Motorrad ist nicht dafür gemacht, ständig aggressiv um die Ecke zu werfen, sondern eher dafür, Kilometer angenehm zu verarbeiten.
Sitzposition und Ergonomie: Aktiv fahren oder entspannt cruisen
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede im Vergleich. Die Husqvarna 701 Supermoto bietet eine eher aktive Haltung, die das Motorradfahren dynamischer macht. Das kann besonders dann überzeugen, wenn man gern sportlich unterwegs ist oder wenn die Fahrt aus vielen Richtungswechseln besteht.
Die Triumph Bonneville Speedmaster setzt auf eine entspanntere Sitzhaltung. Dadurch wirkt das Motorrad weniger „anspruchsvoll“ im Bewegungsablauf, was auf längeren Strecken spürbar wird. Wer häufig pendelt oder Touren plant, bei denen man nicht ständig die Position korrigieren möchte, findet hier oft den besseren Komfort.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um die reine Bremsleistung, sondern auch um das Gefühl beim Dosieren. Im Vergleich zeigt die Husqvarna 701 Supermoto tendenziell ein sportliches Setup, das sich für zügige Fahrten und häufiges Beschleunigen/Abbremsen gut anfühlt. Das ist besonders hilfreich, wenn man im Alltag oder auf Landstraßen öfter „kurz und kräftig“ bremsen muss.
Die Triumph Bonneville Speedmaster punktet eher mit einem souveränen, gut kontrollierbaren Bremsgefühl im normalen Fahrbetrieb. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das genau richtig: nicht übertrieben sportlich, sondern berechenbar und angenehm zu dosieren.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Touren
Beide Motorräder können im Alltag Spaß machen, aber sie erfüllen unterschiedliche Rollen. Die Husqvarna 701 Supermoto eignet sich besonders, wenn die Wege oft kurz sind, wenn es viele Ampeln gibt und wenn man das Motorrad gern „lebendig“ bewegt. Durch die kompakte, reaktionsfreudige Art macht sie auch dann Freude, wenn die Zeit für eine lange Tour fehlt.
Die Triumph Bonneville Speedmaster ist im Alltag häufig die entspanntere Wahl: Sie passt gut zu Fahrten, bei denen man nicht ständig „arbeitet“, sondern einfach fährt. Auf längeren Strecken ist der Cruiser-Ansatz oft im Vorteil, weil die Ergonomie und die Art, wie das Motorrad Tempo hält, weniger anstrengend wirken.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Husqvarna 701 Supermoto
- Agiles Handling und schnelles Ansprechen in Kurven und beim Richtungswechsel
- Sportlicher Charakter, der Fahrspaß auch auf kürzeren Strecken liefert
- Direktes Fahrgefühl, das sich besonders bei dynamischer Fahrweise auszahlt
Schwächen bzw. Grenzen der Husqvarna 701 Supermoto
- Wer maximalen Komfort sucht, muss sich auf den sportlicheren Charakter einstellen
- Bei sehr unruhigen Strecken kann die aktive Ausrichtung stärker spürbar sein
Stärken der Triumph Bonneville Speedmaster
- Entspanntes Cruiser-Fahrgefühl mit souveränem Vorwärtsdrang
- Komfortorientierte Ergonomie, die auf Touren besonders angenehm ist
- Berechenbarkeit im normalen Fahrbetrieb
Schwächen bzw. Grenzen der Triumph Bonneville Speedmaster
- Weniger „leichtfüßig“ im sportlichen Umlegen als die Husqvarna
- Wer vor allem maximale Dynamik und aggressives Kurvenfahren sucht, könnte weniger begeistert sein
Für wen lohnt sich welcher Motorradtyp?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welche Marke „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Die Husqvarna 701 Supermoto ist besonders attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die gern dynamisch unterwegs sind, Kurven aktiv nutzen und ein Motorrad möchten, das schnell auf Eingaben reagiert. Sie passt auch dann gut, wenn der Alltag aus vielen kurzen Fahrten besteht und man das Motorrad regelmäßig „spüren“ möchte.
Die Triumph Bonneville Speedmaster ist die passendere Wahl, wenn Komfort, entspannte Sitzhaltung und eine ruhige, gleichmäßige Art des Fahrens im Vordergrund stehen. Wer Touren plant, gern länger unterwegs ist und dabei weniger „sportlich arbeiten“ möchte, findet in der Speedmaster häufig die stimmigere Kombination aus Stil und Alltagstauglichkeit.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Supermoto ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad mit klar sportlichem Charakter suchen: reaktionsfreudig, agil und ideal, um Kurven und kurze Strecken dynamisch zu genießen. Ihre Stärke liegt darin, dass sie Fahrspaß schnell aufbaut und ein aktives Handling belohnt. Wer dagegen vor allem Komfort, eine entspannte Sitzposition und ein souveränes, gleichmäßiges Fahrgefühl bevorzugt, wird mit der Triumph Bonneville Speedmaster glücklicher. Sie eignet sich besonders für längere Touren und für den Alltag, in dem man nicht ständig die Fahrweise „optimieren“ möchte. Kurz gesagt: Supermoto-Fokus auf Dynamik bei der Husqvarna, Cruiser-Fokus auf Gelassenheit bei der Triumph – und genau dort liegt auch der beste Einsatzbereich für beide Motorräder.