| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 12.295 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2022 | |
Pro und Kontra
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- Durchzugskräftiger Motor
- Präzises Fahrverhalten
- Getriebeabstufung
- Fahrleistungen
- Soziusbetrieb
- Reifen bei Kälte oder Nässe
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 765 | ccm |
| Hub | 53 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
| Leistung | 123 PS bei 11.700 U/Min | |
| Drehmoment | 77 NM bei 11.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 241 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 335 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Showa „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 115)mm | |
| Federung hinten | Öhlins STX40 Zentralfederbein mit Piggyback-Ausgleichsbehälter (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Zwei schwimmend gelagerte 310 mm Bremsscheiben, Brembo M50 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
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Husqvarna 701 Supermoto vs Triumph Street Triple RS – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten bedienen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Husqvarna 701 Supermoto steht für kompromissloses Supermoto-Feeling: leicht, direkt und mit dem Anspruch, Kurven nicht nur zu fahren, sondern regelrecht zu „spielen“. Die Triumph Street Triple RS dagegen ist die sportliche Interpretation eines modernen Naked Bikes: präzise, alltagstauglich genug für den Alltag und gleichzeitig mit genug Temperament, um auf der Landstraße richtig Spaß zu machen.
Beide Modelle sind auf ihre Art „fahrerorientiert“. Doch genau hier liegt der Kern des Vergleichs: Wie fühlt sich das Motorrad an, wie reagiert es, und wo spielt es seine Stärken am besten aus? Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte aus den aufgelisteten Vergleichsdaten gegeneinander gestellt – inklusive typischer Stärken und möglicher Schwächen im Alltag.
Grundcharakter: Supermoto-Dynamik vs. Naked-Bike-Präzision
Husqvarna 701 Supermoto: agil, rau und kompromisslos
Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt wie ein Motorrad, das man nicht „verwaltet“, sondern aktiv fährt. Im Vergleich zeigt sich das besonders im Gesamtpaket aus Motorcharakter, Fahrwerksauslegung und dem typischen Supermoto-Ansatz: Das Bike ist darauf ausgelegt, schnell in Schräglage zu kommen und Richtungswechsel zügig umzusetzen. Wer gerne früh bremst, spät einlenkt und das Motorrad spürbar arbeiten lässt, findet hier ein sehr direktes Setup.
Triumph Street Triple RS: sportlich, aber kontrolliert
Die Triumph Street Triple RS setzt dagegen auf eine sportliche, aber sehr kontrollierte Fahrweise. Im Vergleich fällt auf, dass das Bike stärker auf „saubere Linien“ und eine souveräne Abstimmung ausgelegt ist. Das zeigt sich vor allem im Zusammenspiel aus Motorleistung, Fahrwerk und Bremsverhalten: Die Maschine wirkt weniger wie ein „Rohdiamant“ und mehr wie ein präzise abgestimmtes Werkzeug, das konstant liefert.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Auch wenn beide Motorräder sportlich ausgelegt sind, unterscheidet sich die Art, wie Leistung nutzbar wird. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt im Vergleich oft „unmittelbarer“: Der Antrieb unterstützt eine dynamische Fahrweise, bei der man viel über Gasimpulse und Lastwechsel arbeitet. Das kann auf kurvigen Strecken extrem Spaß machen, weil das Motorrad schnell auf Fahrfehler oder spontane Entscheidungen reagiert.
Die Triumph Street Triple RS hingegen spielt ihre Stärken eher in einem gleichmäßigen, gut dosierbaren Leistungsbild aus. Im Vergleich wirkt das Bike dadurch besonders dann überzeugend, wenn es um flüssiges Fahren geht: Gas auf, Linie halten, sauber beschleunigen. Wer gerne zügig unterwegs ist, aber nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten möchte, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtgefühl.
Fahrwerk und Handling: Richtungswechsel und Stabilität
Im Vergleich der Fahrwerksdaten und des daraus resultierenden Fahrgefühls zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Husqvarna 701 Supermoto ist tendenziell stärker auf Agilität und schnelle Reaktionen ausgelegt. Das macht sie besonders interessant für Strecken mit vielen Kurven, für wechselnde Untergründe und für Fahrer, die das Motorrad gerne aktiv „führen“.
Die Triumph Street Triple RS wirkt dagegen im Vergleich oft stabiler im Tempo und in der Linie. Gerade bei zügiger Fahrt auf der Landstraße oder bei längeren Ausfahrten spielt das seine Vorteile aus: weniger hektisches Gefühl, mehr Kontrolle. Das kann auch dann helfen, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn man einfach entspannt sportlich fahren möchte.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bremsen sind im Alltag und in sportlichen Situationen entscheidend. Im Vergleich zeigen sich Unterschiede in der Charakteristik: Die Husqvarna 701 Supermoto vermittelt häufig das Gefühl, dass man sehr direkt verzögern kann und das Motorrad dabei „mitgeht“. Das ist für sportliche Fahrer ein Plus, kann aber auch bedeuten, dass man die Dosierung bewusst im Blick behalten sollte, je nachdem wie man unterwegs ist.
Die Triumph Street Triple RS wirkt im Vergleich tendenziell berechenbarer und bietet ein sehr kontrolliertes Bremsgefühl. Gerade wenn man häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und sportlichen Abschnitten wechselt, ist diese Konstanz ein echter Vorteil. So entsteht schneller Vertrauen – und das macht sportliches Fahren entspannter.
Komfort und Alltag: Wie gut funktionieren die Bikes im echten Leben?
Hier trennt sich die Spreu vom Weizen, denn „sportlich“ heißt nicht automatisch „alltagstauglich“. Die Husqvarna 701 Supermoto ist zwar grundsätzlich fahrbar im Alltag, aber sie bleibt ein Motorrad mit klarer Ausrichtung. Wer viel Stadt fährt oder häufig kurze Strecken macht, wird die direkte Art mögen – gleichzeitig kann das Setup je nach Fahrstil etwas „präsenter“ sein, etwa bei Unebenheiten oder wenn man nicht ständig aktiv fährt.
Die Triumph Street Triple RS punktet im Vergleich oft mit einem runderen Gesamtpaket für gemischte Nutzung. Sie ist sportlich genug, um auf der Landstraße zu begeistern, aber gleichzeitig so gestaltet, dass man auch längere Fahrten ohne ständiges „Nachjustieren“ genießen kann. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur am Wochenende funktioniert, findet hier häufig den besseren Kompromiss.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Husqvarna 701 Supermoto – Stärken
- Sehr direktes Fahrgefühl mit Fokus auf Agilität und aktives Fahren.
- Kurven- und Richtungswechsel-Charakter, der Lust auf dynamische Linien macht.
- Sportlicher Motoransatz, der Lastwechsel und Gasimpulse unterstützt.
Husqvarna 701 Supermoto – mögliche Schwächen
- Anspruch an den Fahrstil: Wer eher „entspannt“ fährt, muss sich eventuell an die direkte Art gewöhnen.
- Alltagskomfort kann je nach Nutzung und Untergrund weniger „smooth“ wirken als bei stärker auf Komfort abgestimmten Bikes.
Triumph Street Triple RS – Stärken
- Sehr kontrolliertes Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und Bremsen.
- Konstantes Fahrverhalten auch bei wechselndem Tempo und Streckenprofil.
- Sportlich und alltagstauglich – ideal für gemischte Nutzung.
Triumph Street Triple RS – mögliche Schwächen
- Weniger „Rohheit“: Wer maximale Direktheit wie bei einem Supermoto sucht, könnte den Charakter als „glatter“ empfinden.
- Fokus auf Präzision: Für manche Fahrer ist das perfekt, andere wünschen sich mehr „Spiel“.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Im Vergleich wird schnell klar: Die Husqvarna 701 Supermoto ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad wollen, das sich wie ein Werkzeug für Kurven anfühlt. Wer gerne aktiv fährt, Richtungswechsel liebt und das Motorrad nicht nur „bedient“, sondern spürbar mitarbeitet, bekommt hier ein sehr stimmiges Setup. Auch für diejenigen, die gerne sportlich unterwegs sind, aber dabei die Dynamik und das direkte Feedback über alles stellen, ist die Husqvarna eine starke Wahl.
Die Triumph Street Triple RS ist dagegen die bessere Option für alle, die ein sportliches Naked Bike suchen, das im Alltag funktioniert und auf der Landstraße konstant begeistert. Wer Wert auf ein berechenbares Bremsgefühl, ein ruhigeres Fahrverhalten und ein rundes Gesamtpaket legt, findet in der Triumph häufig den „einfacheren“ Einstieg in sportliches Fahren. Besonders interessant ist sie für Fahrer, die regelmäßig fahren und dabei nicht jedes Mal das Gefühl haben möchten, das Motorrad müsse erst „auf Betriebstemperatur“ im Fahrstil gebracht werden.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Supermoto ist die richtige Wahl, wenn im Vordergrund steht, das Motorrad aktiv zu fahren und Kurven mit direkter Rückmeldung zu genießen. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die Agilität, spontane Reaktionen und den supermoto-typischen Charakter suchen – auch wenn das im Alltag manchmal etwas mehr Aufmerksamkeit im Fahrstil verlangt. Die Triumph Street Triple RS ist dagegen ideal für alle, die sportlich unterwegs sein wollen, aber ein sehr kontrolliertes, berechenbares Gesamtgefühl bevorzugen. Wer ein Naked Bike sucht, das sich sowohl in der Stadt als auch auf der Landstraße souverän anfühlt und dabei mit einem stimmigen Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Bremsen überzeugt, trifft mit der Triumph meist die passendere Wahl. Kurz gesagt: Supermoto-Fokus auf Direktheit gegen Naked-Bike-Fokus auf Präzision und Alltagstauglichkeit.