| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 20.094 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- Komfort
- Verarbeitung
- Durchzugskraft
- Langstreckentauglichkeit
- Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
| Gewicht | 275 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.298 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
| Leistung | 144 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 134 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
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Husqvarna 701 Supermoto vs. Yamaha FJR 1300 AE – Vergleich der Charaktere
Manchmal sind Motorräder nicht nur Fortbewegungsmittel, sondern stehen für ganz unterschiedliche Fahrstile. Die Husqvarna 701 Supermoto und die Yamaha FJR 1300 AE wirken auf den ersten Blick wie zwei Extreme: hier die kompakte, agile Supermoto-Idee mit spürbarer Leichtigkeit, dort die große Tourenmaschine, die auf Komfort, Stabilität und Reichweite ausgelegt ist. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – denn beide Bikes können Spaß machen, aber eben auf sehr unterschiedliche Art.
Grundidee: Supermoto-Agilität vs. Tourenkomfort
Husqvarna 701 Supermoto – direkt, leicht, handlich
Die Husqvarna 701 Supermoto ist darauf ausgelegt, schnell auf den Punkt zu reagieren. Das spürt man vor allem in der Art, wie sie sich durch enge Passagen bewegt: kurze Wege am Lenker, ein wendiger Eindruck und ein Fahrgefühl, das Lust auf Kurven macht. Die Maschine wirkt wie ein Werkzeug für dynamische Fahrten – auch wenn die Strecke mal nicht perfekt ist.
Yamaha FJR 1300 AE – souverän, stabil, langstreckenorientiert
Die Yamaha FJR 1300 AE verfolgt dagegen eine klare Mission: lange Strecken entspannt zurücklegen. Die FJR steht für Ruhe im Fahrbetrieb, eine stabile Linie und ein Gesamtpaket, das auch bei höheren Geschwindigkeiten gelassen bleibt. Wo die Husqvarna eher „springen“ will, „trägt“ die Yamaha. Das merkt man besonders auf Autobahnabschnitten und bei längeren Tagesetappen.
Motor und Fahrcharakter: Wie sich Leistung anfühlt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich der größte Unterschied im Charakter. Die Husqvarna 701 Supermoto setzt auf ein deutlich spürbares, direktes Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Beschleunigung nicht nur „kommt“, sondern sich auch kontrollierbar anfühlt – etwa beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Überholen im Landstraßenverkehr.
Die Yamaha FJR 1300 AE liefert dagegen einen eher gleichmäßigen, tourentauglichen Schub. Gerade bei konstantem Tempo und bei Fahrten, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte, spielt die FJR ihre Stärken aus. Die Leistungsentfaltung wirkt weniger wie ein Impuls und mehr wie ein durchgehendes Drehmomentband, das die Maschine entspannt vorwärts bewegt.
Fahrwerk und Handling: Wendigkeit vs. Stabilität
Im Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Modelle sehr deutlich. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt wie gemacht für wechselnde Situationen: enge Kehren, wechselnde Fahrbahnbeschaffenheit und das Gefühl, dass man jederzeit „nachlegen“ kann. Das Handling ist dabei oft der entscheidende Punkt: Die Maschine lässt sich zügig umlenken und bleibt dabei angenehm kontrollierbar.
Die Yamaha FJR 1300 AE ist hingegen auf Stabilität ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt eine ruhige Geradeausfahrt und ein sicheres Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten. In Kurven ist die FJR nicht „träge“, aber sie vermittelt eher das Gefühl von souveräner Führung statt von maximaler Agilität. Wer lange Strecken fährt, wird genau diese Ruhe zu schätzen wissen.
Bremsen und Fahrkontrolle
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um „Stärke“, sondern auch um Dosierbarkeit und Vertrauen. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt in der Bremsphase sehr direkt: Man kann die Verzögerung gut dosieren und fühlt sich schnell im Rhythmus. Das passt zu ihrem sportlich-kompakten Charakter.
Die Yamaha FJR 1300 AE punktet vor allem mit einem insgesamt sehr kontrollierten Bremsgefühl. Gerade wenn man häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert oder längere Etappen fährt, ist ein gleichmäßiges, vorhersehbares Ansprechverhalten Gold wert. Die FJR wirkt hier wie ein „Tourenpaket“, das auch unter Belastung berechenbar bleibt.
Elektronik und Assistenz: Unterschiedliche Schwerpunkte
Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber mit anderer Zielrichtung. Die Husqvarna 701 Supermoto steht für ein Setup, das sportliche Dynamik unterstützt. Je nach Fahrmodus und Systemlogik hilft die Elektronik dabei, Traktion und Ansprechverhalten zu harmonisieren – besonders dann, wenn die Straße nicht perfekt ist oder man zügig aus Kurven herausfährt.
Die Yamaha FJR 1300 AE setzt stärker auf das Gesamtpaket aus Komfort, Stabilität und Fahrassistenz. Gerade die „AE“-Ausrichtung zielt auf ein entspanntes Fahrerlebnis: weniger Stress im Alltag, mehr Fokus auf die Strecke. Das merkt man besonders, wenn man nicht ständig aktiv eingreifen möchte, sondern das Motorrad die Arbeit mit übernimmt.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz, Alltag
Hier trennt sich die Spreu schnell. Die Husqvarna 701 Supermoto ist eher auf eine sportliche, aktive Sitzposition ausgelegt. Das bedeutet: Man sitzt nicht „fürs Wegrollen“, sondern eher für Kontrolle und Beweglichkeit. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft ideal, weil man sich schnell wohlfühlt und das Motorrad direkt „mitfährt“.
Die Yamaha FJR 1300 AE ist dagegen klar auf Langstrecke optimiert. Sitzposition und Windschutz sind so gedacht, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt ankommt. Der Windschutz und das ruhige Fahrgefühl reduzieren Ermüdung – ein großer Vorteil, wenn die Tour nicht nur aus Kurven, sondern auch aus Autobahn und zügigen Verbindungsstücken besteht.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag zählt
Bei der Ausstattung zeigt sich ebenfalls die unterschiedliche Ausrichtung. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach fährt“: leicht zugänglich, unkompliziert im Handling und mit einem Fokus auf Fahrspaß. Wer gern spontan unterwegs ist, wird die direkte Art mögen.
Die Yamaha FJR 1300 AE ist eher das Motorrad für geplante Touren. Die Ausstattung zielt darauf ab, den Tag angenehmer zu machen: mehr Komfort, mehr „Reisegefühl“ und ein Gesamtpaket, das sich wie ein rollendes Wohnzimmer anfühlen kann. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder viel auf Autobahnen unterwegs ist, bekommt hier einen deutlichen Vorteil.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Husqvarna 701 Supermoto
- Agiles Handling: schnell umlenkbar und sehr lebendig im Fahrgefühl.
- Direktes Ansprechverhalten: macht dynamische Fahrten besonders attraktiv.
- Sportlicher Charakter: ideal für Kurven, Landstraße und „kurz mal raus“.
Schwächen der Husqvarna 701 Supermoto
- Weniger „Reisekomfort“ im Vergleich zur großen Tourenmaschine.
- Aktiveres Fahren nötig: Wer maximale Entspannung sucht, findet sie eher bei der FJR.
Stärken der Yamaha FJR 1300 AE
- Langstreckenkomfort: Windschutz und ruhige Fahrcharakteristik helfen gegen Ermüdung.
- Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und auf Autobahnabschnitten.
- Tourenorientierte Elektronik: unterstützt ein entspanntes Fahrerlebnis.
Schwächen der Yamaha FJR 1300 AE
- Weniger „leichtfüßig“ als die Husqvarna in engen, schnellen Passagen.
- Charakter eher auf Gleiten und Stabilität ausgelegt als auf maximale Agilität.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrprofil?
Der Vergleich wird besonders klar, wenn man das eigene Fahrprofil betrachtet. Die Husqvarna 701 Supermoto ist die bessere Wahl, wenn der Alltag aus Stadt, Landstraße und kurvigen Abschnitten besteht und wenn das Motorrad vor allem „Spaß“ liefern soll. Auch wenn die Strecke mal unruhiger ist, bleibt die Maschine in ihrem Element.
Die Yamaha FJR 1300 AE ist die passendere Wahl, wenn Touren im Vordergrund stehen: längere Strecken, Autobahnanteile, gleichmäßiges Tempo und ein möglichst stressfreies Fahrerlebnis. Wer Wert auf Komfort, ruhige Führung und ein stimmiges Gesamtpaket legt, wird mit der FJR deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Supermoto ist für alle interessant, die ein Motorrad suchen, das schnell reagiert, Kurven liebt und sich im Alltag leicht anfühlt. Ihr Vorteil liegt in der Agilität und im direkten Fahrgefühl – ideal für dynamische Fahrten, spontane Ausflüge und Strecken, bei denen man viel „mit dem Motorrad arbeitet“. Die Yamaha FJR 1300 AE ist dagegen die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die vor allem lange Touren planen und dabei Komfort sowie Stabilität priorisieren. Sie spielt ihre Stärken besonders auf Autobahn und bei gleichmäßigen Etappen aus, weil Windschutz, ruhige Führung und tourentaugliche Elektronik die Anstrengung reduzieren. Wer also maximale Wendigkeit und sportliche Direktheit möchte, greift zur Husqvarna. Wer dagegen entspannt ankommen und dabei möglichst wenig ermüden will, findet in der FJR 1300 AE den passenderen Begleiter.