| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 10.299 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- Durchzug
- Verarbeitung
- Wendig
- Unkomfortable Sitzbank
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.170 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 942 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
| Leistung | 52 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 169 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 110)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 298 mm) | |
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
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Husqvarna 701 Supermoto vs. Yamaha SCR 950 – Vergleich, Stärken und Schwächen
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Husqvarna 701 Supermoto und die Yamaha SCR 950, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um Fahrgefühl, Einsatzprofil und darum, wie sich die jeweiligen Stärken im Alltag bemerkbar machen. Die Husqvarna steht für agiles, direktes Handling und einen klar sportlichen Charakter, während die Yamaha SCR 950 eher für entspanntes Cruisen, markanten Stil und ein souveränes Drehmomentgefühl bekannt ist. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend.
Grundcharakter: Supermoto-Agilität trifft Scrambler-Relax
Die Husqvarna 701 Supermoto ist darauf ausgelegt, Kurven zu „lesen“ und schnell in die richtige Linie zu kommen. Das merkt man besonders beim Wechsel zwischen Beschleunigen, Verzögern und Richtungswechsel. Die Yamaha SCR 950 dagegen fühlt sich mehr nach „einsteigen, wohlfühlen und Strecke machen“ an. Ihr Stil ist bewusst klassisch-scramblerhaft, und das Fahrgefühl ist weniger auf hektische Impulse ausgelegt, sondern auf gleichmäßigen Vortrieb.
Beide Motorräder können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art. Wer häufig enge Stadtpassagen, kurvige Landstraßen und spontane Manöver fährt, wird die Husqvarna meist als wendiger und unmittelbarer erleben. Wer dagegen Wert auf entspannte Gänge, ruhige Gasannahme und einen souveränen Rhythmus legt, findet in der Yamaha oft den passenderen Charakter.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Beim Vergleich von Motorleistung und Drehmoment zeigt sich der typische Unterschied zwischen den Konzepten: Die Husqvarna wirkt im Fahrbetrieb oft „spritziger“ und unterstützt ein dynamisches Fahrtempo. Die Yamaha SCR 950 spielt ihre Stärken eher über ein kräftiges, gut nutzbares Drehmoment aus, das auch in niedrigeren Drehzahlbereichen angenehm zieht. Das führt dazu, dass die Yamaha häufig weniger „arbeiten“ muss, um zügig voranzukommen.
In der Praxis bedeutet das: Auf der Landstraße kann die Husqvarna durch ihr direktes Ansprechverhalten und die sportliche Ausrichtung schneller das Gefühl von Kontrolle und Tempo vermitteln. Die Yamaha ist dagegen besonders dann stark, wenn gleichmäßiges Fahren im Vordergrund steht – etwa bei längeren Ausfahrten oder wenn der Fokus auf entspanntem Vortrieb statt maximaler Dynamik liegt.
Schaltgefühl und Gangnutzung
Auch wenn beide Motorräder grundsätzlich alltagstauglich sind, unterscheiden sie sich in der Art, wie man die Leistung nutzt. Die Husqvarna lädt eher dazu ein, die Gänge aktiv zu verwenden und das Motorrad „mitzunehmen“. Die Yamaha kann dagegen oft mit einer ruhigeren Gangstrategie gefahren werden. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die weniger Schaltarbeit möchten oder einfach einen gleichmäßigen Fahrstil bevorzugen.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Stabilität
Beim Fahrwerk und Handling wird der Unterschied besonders deutlich. Die Husqvarna 701 Supermoto ist auf präzises Einlenken und sportliche Rückmeldung ausgelegt. Sie fühlt sich in schnellen Richtungswechseln lebendig an und unterstützt ein zügiges, kontrolliertes Fahren. Das ist eine Stärke, wenn die Strecke Kurven bietet und wenn das Motorrad „mitdenkt“.
Die Yamaha SCR 950 wirkt dagegen eher wie ein Motorrad, das Stabilität und Komfort in den Vordergrund stellt. Sie vermittelt ein ruhigeres Fahrgefühl, das gerade bei längeren Fahrten angenehm sein kann. Allerdings bedeutet das nicht, dass sie unhandlich wäre – eher, dass die Prioritäten anders gesetzt sind: weniger „Supermoto-Impuls“, mehr „Scrambler-Gefühl“.
Reifen, Grip und Untergrund
Auch wenn die genauen Reifen-Setups je nach Auslieferung variieren können, ist die Tendenz klar: Die Husqvarna ist typischerweise stärker auf Grip und sportliche Linienführung ausgelegt. Die Yamaha bietet Grip für den Alltag, setzt aber mehr auf ein harmonisches Gesamtpaket aus Vortrieb, Sitzkomfort und Fahrruhe. Wer viel auf wechselnden Belägen fährt, wird die Husqvarna oft als direkter erleben; wer überwiegend auf Asphalt unterwegs ist und dabei entspannt fahren möchte, findet in der Yamaha meist den stimmigeren Kompromiss.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich der Bremsen geht es weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um das Gefühl, das beim Verzögern entsteht. Die Husqvarna vermittelt häufig ein sportliches, kontrolliertes Bremsverhalten, das zu dynamischer Fahrweise passt. Die Yamaha kann ebenfalls überzeugend verzögern, wirkt aber im Gesamtkonzept eher auf gleichmäßige Dosierung und ruhige Stabilität ausgelegt.
In Kurven und bei wechselnder Geschwindigkeit zeigt sich der Charakter: Die Husqvarna unterstützt ein zügiges Tempo mit klarer Rückmeldung, während die Yamaha eher dazu einlädt, die Geschwindigkeit flüssig zu managen. Wer häufig hart in die Kurve geht oder sehr sportlich fährt, wird die Husqvarna als passender empfinden. Wer dagegen Wert auf saubere, entspannte Kontrolle legt, wird mit der Yamaha gut zurechtkommen.
Sitzposition und Ergonomie: Wie bequem ist das Motorrad wirklich?
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Husqvarna 701 Supermoto ist tendenziell sportlicher und aktiver zu fahren. Das kann ein Plus sein, wenn die Körperhaltung dynamisch sein darf und man das Motorrad „arbeitet“. Gleichzeitig kann diese Ausrichtung bei sehr langen Fahrten oder bei häufigem Stop-and-Go weniger entspannend wirken als ein komfortorientiertes Setup.
Die Yamaha SCR 950 ist vom Konzept her eher auf eine entspannte, scrambler-typische Haltung ausgelegt. Das macht sie oft zur besseren Wahl für längere Strecken, wenn der Fokus auf Komfort und einem lässigen Fahrstil liegt. Wer jedoch eine sehr sportliche, direkte Fahrposition sucht, wird die Husqvarna meist als zielgenauer empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „zwischen den Terminen“
Im Alltag zählt, wie schnell man sich an das Motorrad gewöhnt und wie gut es sich in typischen Situationen bewegt. Die Husqvarna punktet häufig mit ihrem agilen Charakter: Anfahren, Beschleunigen aus dem Stand und das schnelle Reagieren auf Verkehrssituationen fühlen sich oft unkompliziert an. Dazu kommt das sportliche Fahrgefühl, das auch kurze Fahrten „voll“ wirken lässt.
Die Yamaha SCR 950 spielt ihre Stärken eher in der Art aus, wie sie sich im Verkehr und auf der Landstraße anfühlt: weniger hektisch, mehr souverän. Das kann besonders dann überzeugen, wenn man nicht ständig das Gefühl haben möchte, das Motorrad müsse „mitgearbeitet“ werden. Für viele ist das der Grund, warum Scrambler im Alltag so beliebt sind.
Wartung, Service und Fahrkosten im Blick
Bei der Kaufentscheidung ist neben dem Fahrspaß auch wichtig, wie unkompliziert sich das Motorrad im Betrieb zeigt. Beide Modelle sind grundsätzlich für den Alltag gedacht, unterscheiden sich aber im Detail je nach Wartungsintervallen, Ersatzteilverfügbarkeit und persönlichem Fahrprofil. Wer viel sportlich fährt, wird bei der Husqvarna tendenziell eher auf Verschleißthemen achten müssen, während die Yamaha durch den eher gleichmäßigen Fahrstil oft entspannter zu fahren ist. Das ist keine Regel, aber eine typische Tendenz im Fahrbetrieb.
Design und Charakter: Was spricht mehr an?
Beim Design ist der Vergleich schnell: Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt wie ein Motorrad, das für Action gebaut wurde – kompakt, sportlich, mit dem Anspruch, Kurven zu dominieren. Die Yamaha SCR 950 ist dagegen ein Statement im klassischen Scrambler-Look: bewusst „retro“, mit einer Ausstrahlung, die auch im Stand Aufmerksamkeit erzeugt.
Der entscheidende Punkt ist: Design ist nicht nur Optik, sondern beeinflusst auch die Erwartung an das Fahrgefühl. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein Werkzeug für sportliche Fahrten anfühlt, wird die Husqvarna stärker ansprechen. Wer ein Motorrad möchte, das sich wie ein Begleiter für entspannte Ausfahrten anfühlt, wird mit der Yamaha eher glücklich.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Husqvarna 701 Supermoto – Stärken
- Agiles, direktes Handling mit sportlichem Rückmeldegefühl
- Starker Fokus auf dynamische Fahrweise und zügige Kurvenfahrten
- Motorcharakter, der zu aktiver Gangnutzung einlädt
Husqvarna 701 Supermoto – Schwächen
- Sportliche Ausrichtung kann bei sehr langen Fahrten weniger entspannend wirken
- Wer „ruhig“ fahren will, muss sich ggf. bewusst gegen den Impuls zur Dynamik entscheiden
Yamaha SCR 950 – Stärken
- Entspannter Charakter mit souveränem Vortrieb
- Scrambler-typische Sitzposition, die oft komfortabler wirkt
- Gut nutzbares Drehmomentgefühl für gleichmäßige Fahrten
Yamaha SCR 950 – Schwächen
- Weniger „Supermoto-Impuls“ bei sehr sportlicher Fahrweise
- Wer maximale Agilität und schnelle Richtungswechsel sucht, wird die Husqvarna als passender empfinden
Welche Wahl passt? Empfehlung nach Fahrprofil
Die Entscheidung zwischen Husqvarna 701 Supermoto und Yamaha SCR 950 hängt stark davon ab, wie gefahren wird. Für viele ist die Husqvarna die bessere Wahl, wenn Kurven, Dynamik und ein aktives Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Die Yamaha ist dagegen oft die passendere Option, wenn Komfort, Stil und ein entspanntes Drehmomentgefühl wichtiger sind.
Wer häufig kurze Strecken fährt, gerne zügig unterwegs ist und das Motorrad als „Werkzeug“ für sportliche Manöver nutzt, wird mit der Husqvarna meist schneller glücklich. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf eine lässige Sitzhaltung legt und ein Motorrad sucht, das sich im Alltag ruhig und souverän anfühlt, findet in der Yamaha SCR 950 die stimmigere Wahl.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Supermoto ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein direktes, agiles Handling wollen und bei Kurven und Richtungswechseln maximale Kontrolle suchen. Ihr Charakter belohnt eine aktive Fahrweise und macht dynamische Ausfahrten besonders reizvoll. Wer häufig sportlich fährt oder einfach das Gefühl liebt, dass das Motorrad jede Bewegung unmittelbar mitmacht, wird hier eher das passende Gesamtpaket finden.
Die Yamaha SCR 950 passt besser zu dem, was viele an Scramblern lieben: entspanntes Cruisen, ein souveränes Drehmomentgefühl und eine Sitzposition, die auch auf längeren Strecken angenehm bleibt. Sie ist ideal für alle, die weniger „Attacke“ suchen und stattdessen einen harmonischen Rhythmus, Stil und Alltagstauglichkeit in den Fokus stellen.
Kurz gesagt: Sportliche Agilität führt zur Husqvarna, entspannter Scrambler-Genuss führt zur Yamaha.