| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 16.349 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- Robust
- Reisetauglichkeit
- Soziuskomfort
- Bedienung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
| Gewicht | 267 | kg |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.410 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.199 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
| Leistung | 112 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 117 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
| Rahmenbauart | Zentralrohr | |
| Federung hinten | Monofederbein | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
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Husqvarna 701 Supermoto vs. Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Vergleich der Fahrkonzepte
Wer zwischen der Husqvarna 701 Supermoto und der Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über ein Motorrad, sondern über ein Fahrgefühl. Die Husqvarna steht für agiles, direktes Handling und viel Spaß auf kurvigen Strecken – mit einer Portion Offroad-Charakter, die vor allem dann glänzt, wenn es dynamisch und unkompliziert sein soll. Die Yamaha dagegen ist das große Reiseenduro-Paket: komfortorientiert, langstreckentauglich und auf entspannte Kilometer ausgelegt. Genau diese Unterschiede ziehen sich durch Motorcharakter, Fahrwerk, Ergonomie und den praktischen Nutzen im Alltag.
Grundidee: Supermoto-Spirit vs. Reiseenduro-Philosophie
Die Husqvarna 701 Supermoto ist ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug für schnelle Entscheidungen anfühlt. Das Konzept zielt auf spürbare Reaktionsfreude: Gas auf, Linie wählen, zügig umsetzen. Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré verfolgt dagegen eine andere Logik. Sie ist darauf ausgelegt, auch bei längeren Etappen stabil, ruhig und komfortabel zu bleiben. Während die Husqvarna eher „kurz und intensiv“ wirkt, ist die Yamaha eher „weit und entspannt“.
Fahrgefühl im Vergleich
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Husqvarna wirkt leichter im Kopf und im Handling. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, Landstraße und spontane Touren auf dem Plan stehen. Die Yamaha fühlt sich dagegen „erwachsener“ an: Sie trägt die Strecke, statt sie zu jagen. Das ist ein Vorteil, wenn der Fokus auf Konstanz, Komfort und souveränem Tempo liegt – auch dann, wenn die Route länger wird oder das Wetter wechselt.
Motor und Antrieb: Charakter statt reine Zahlen
Beide Motorräder bringen genügend Antrieb mit, aber sie liefern ihn auf unterschiedliche Weise. Die Husqvarna 701 Supermoto steht für einen lebendigen Motorcharakter, der sich besonders gut anfühlt, wenn die Drehzahl genutzt wird und das Motorrad schnell auf Gasbefehle reagiert. Das passt zu Fahrten, bei denen man Kurven nicht nur durchfährt, sondern aktiv gestaltet.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré spielt ihre Stärken eher in einem breiteren Einsatzbereich aus. Der Antrieb wirkt auf Langstrecke stimmig, weil das Motorrad auch bei gleichmäßigem Tempo ruhig bleibt und die Leistung nicht „nur“ im oberen Bereich interessant ist. Wer häufig Autobahnanteile oder längere Etappen fährt, profitiert von dieser Art der Kraftentfaltung.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Husqvarna 701 Supermoto: Stärke ist die direkte, sportliche Reaktion. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf dynamischem Fahren liegt und weniger auf maximaler Entspannung bei Dauerfahrt.
- Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Stärke ist die souveräne Langstreckenwirkung. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Vergleich zur Husqvarna weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn es um enge, schnelle Wechsel im Handling geht.
Fahrwerk und Bremsen: Präzision vs. Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied der Konzepte besonders deutlich. Die Husqvarna 701 Supermoto ist auf Agilität ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt ein zügiges Umsetzen von Richtungswechseln und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, wenn die Strecke anspruchsvoll wird. Gerade auf kurvigen Straßen oder bei sportlicher Fahrweise wirkt das Motorrad dadurch sehr „handlich“.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré setzt stärker auf Stabilität und Komfort. Das Fahrwerk ist darauf ausgelegt, Unebenheiten zu schlucken und auch bei längeren Fahrten eine gleichmäßige Linie zu halten. Das ist ein klarer Pluspunkt, wenn die Route nicht perfekt ist oder wenn der Fokus auf entspanntem Reisen liegt.
Bremsverhalten im Alltag
Auch bei den Bremsen zeigt sich: Die Husqvarna wirkt tendenziell „sportlicher“ in der Dosierbarkeit, während die Yamaha eher auf sichere, berechenbare Verzögerung über längere Zeit ausgelegt ist. Beide sind für den Alltag geeignet, aber die Prioritäten unterscheiden sich: Husqvarna für dynamische Situationen, Yamaha für ruhige Kontrolle – besonders bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen.
Ergonomie und Sitzposition: Kurvenfokus vs. Langstreckenkomfort
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Husqvarna 701 Supermoto bietet eine Haltung, die das aktive Fahren unterstützt. Das Motorrad lädt dazu ein, sich im Fahrstil zu bewegen und die Linie aktiv zu steuern. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft ein Vorteil, weil die Beweglichkeit und das direkte Feedback Spaß machen.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist dagegen auf Komfort ausgelegt. Die Ergonomie wirkt darauf abgestimmt, dass man lange Zeit im Sattel bleibt, ohne dass sich der Körper „verkrampft“. Dazu passt auch die Ausrichtung auf Touren: Windschutz, Sitzkomfort und die insgesamt ruhige Fahrcharakteristik helfen dabei, dass die Fahrt weniger anstrengend wird.
Windschutz und Alltagstauglichkeit
Gerade auf der Autobahn oder bei längeren Landstraßenabschnitten spielt die Yamaha ihre Stärken aus. Der Windschutz und die ruhige Gesamtkonzeption reduzieren Ermüdung. Die Husqvarna kann das nicht im gleichen Maß leisten, wirkt aber dafür in der Stadt und auf kurvigen Strecken oft spontaner und leichter zu handeln.
Tourentauglichkeit: Reichweite, Zuladung und Praxis
Bei der Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist die Tourenausrichtung klar spürbar. Das Motorrad ist für längere Strecken gemacht: Die Kombination aus Komfort, stabiler Fahrweise und dem praktischen Nutzen im Alltag macht sie zu einer guten Wahl, wenn regelmäßig größere Distanzen gefahren werden. Auch wenn die Route nicht perfekt geplant ist, bleibt das Motorrad „bereit“ für den nächsten Abschnitt.
Die Husqvarna 701 Supermoto ist ebenfalls tourentauglich, aber anders. Sie eignet sich besonders für Reisen, bei denen der Fokus auf abwechslungsreichen Strecken liegt und man öfter mal spontan abbiegt. Wer viel Gepäck mitnimmt, muss stärker abwägen, wie die Ausstattung gewählt wird. Dafür ist die Husqvarna auf kurzen Wegen und bei dynamischer Fahrweise oft die angenehmere Wahl.
Stärken und Schwächen in der Praxis
- Yamaha XT 1200 ZE: Stärke ist die entspannte Langstrecken-Performance und die praktische Reiseorientierung. Schwäche kann sein, dass sie im engen, hektischen Alltag weniger „leicht“ wirkt.
- Husqvarna 701: Stärke ist die Agilität und der Spaßfaktor bei kurvigen Strecken. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Etappen der Komfort nicht ganz so im Vordergrund steht wie bei der Yamaha.
Offroad-Eindruck: Beide können, aber mit unterschiedlicher Erwartung
Beide Motorräder haben einen Offroad-Anstrich, aber sie kommen aus unterschiedlichen Richtungen. Die Husqvarna wirkt wie ein Motorrad, das Offroad-Abschnitte als Teil des Fahrspaßes versteht. Sie ist dafür gemacht, auch mal abseits der perfekten Straße zu spielen – solange es nicht in Richtung „harte“ Offroad-Extremtouren geht.
Die Yamaha ist eher die „Reiseenduro“-Variante: Offroad ist möglich, aber die Hauptrolle spielt die Kombination aus Straße und moderatem Gelände. Sie ist besonders stark, wenn die Strecke zwar anspruchsvoll sein kann, aber man vor allem lange Strecken zurücklegen will.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt stark davon ab, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht. Wer häufig kurvige Strecken fährt, gerne dynamisch unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das schnell auf Eingaben reagiert, wird mit der Husqvarna 701 Supermoto sehr wahrscheinlich mehr „direktes“ Fahrvergnügen erleben. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt, Wert auf Komfort legt und ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, findet in der Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré die passendere Reisebasis.
Typische Einsatzprofile
- Husqvarna 701 Supermoto: Kurze bis mittlere Touren, kurvige Strecken, Stadt & Land, dynamisches Fahren mit Offroad-Touch.
- Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Langstrecke, Autobahnanteile, Komfortorientierung, Reisen mit Gepäck und Fokus auf entspannte Kilometer.
Fazit:
Die Husqvarna 701 Supermoto ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem Spaß machen soll: agil, direkt und bereit für dynamische Fahrten auf kurvigen Straßen. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die häufig spontan unterwegs sind, gern aktiv fahren und Offroad-Abschnitte als Abwechslung sehen. Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré gewinnt dagegen dort, wo Komfort und Langstrecke zählen: Sie wirkt ruhiger, stabiler und insgesamt stärker auf Reisen ausgelegt. Wer regelmäßig weite Strecken fährt, Wind und Ermüdung reduzieren möchte und auch mit Gepäck entspannt ankommen will, trifft mit der Yamaha die passendere Entscheidung. Kurz gesagt: Husqvarna für „kurz, lebendig, sportlich“, Yamaha für „weit, komfortabel, souverän“.