UVP 16.199 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 19.950 €
Baujahr von 2019 bis 2025
Das Upgrade der Norden 901 mit noch mehr Gelände- und Mongolei-Allüren
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Deutschland auf zwei Rädern
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Pro und Kontra

Pro:
  • Souveränes Fahrgefühl
  • Motor mit Dampf und Charakter
  • sehr gute Serienausstattung
Kontra:
  • QuickShifter hakt und und zu
Pro:
  • Fahrwerk komfortabel und sportlich
  • Leistungsstarker Motor
  • Soziuskomfort
  • Sicherheitspaket
Kontra:
  • Aufpreispolitik

Abmessungen & Gewicht

Gewicht229kg
Radstand1.513mm
Länge2.254mm
Radstand1.513mm
Sitzhöhe: 875-895 mm
Höhe1.385mm
Gewicht268kg
Radstand1.504mm
Länge2.270mm
Radstand1.504mm
Sitzhöhe: 890 mm
Höhe1.460mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum889ccm
Hub69mm
Bohrung91mm
Kühlungflüssig
AntriebKette 520 X-Ring
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.254ccm
Hub76mm
Bohrung102mm
KühlungLuft-/Flüssigkeitsgekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung105 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment100 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite422km
Leistung136 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment143 NM bei 6.250 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt30Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite600km

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP XPLOR-USD, Ø 48 mm (Federweg 240)mm
Federung hintenWP Xplor, PDS-Federbein (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90 - 21
Reifen hinten150/70 - 18
RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept
Federung vorneTelelever 37cm (Federweg 210)mm
Federung hintenWAD Mono-Federbein mit Paralever (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 R19
Reifen hinten170/60 R17

Bremsen

Bremsen vorne2x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenZweikolben-Bremssattel, schwimmend gelagert ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse ( Ø 276 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist eine wunderbare Ergänzung zur Standard Norden 901. Sie bietet mehr Geländefähigkeiten, mehr Touren-Extras und ist für nur 1.000 Euro Aufpreis deutlich besser ausgestattet. Den Blick in den Zubehör-Katalog kann man sich bis auf die Koffer  (unbedingt die Touratech-Koffer wählen!) eigentlich sparen, denn die Maschine hat alles an Bord, was man für eine lange Reise benötigt. Darüber hinaus fährt sie sich souverän und macht einen Höllen-Spaß, weil auch die Fahrleistungen nicht zu kurz kommen. Geiles Bike!
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau in Sankt Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf jeden einzelnen Probefahrer. Nur zu!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.200 €
  • Verfügbarkeit: ab 04/2023
  • Farben: Blau

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Husqvarna Norden 901 Expedition vs. BMW R 1250 GS Adventure: Vergleich für Reiseenduro-Fans

Wer sich für ein Adventure-Motorrad entscheidet, sucht meist mehr als nur Leistung: Es geht um Alltagstauglichkeit, Komfort auf langen Etappen, ein Fahrwerk, das auch auf wechselndem Untergrund Ruhe bringt, und um Elektronik, die nicht im Weg steht. Genau hier setzt der Vergleich zwischen Husqvarna Norden 901 Expedition und BMW R 1250 GS Adventure an. Beide Modelle sind für große Touren gemacht – aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten: Die Husqvarna wirkt moderner, leichter zu handeln und klar auf dynamisches Reisen ausgelegt. Die BMW steht stärker für den großen Reiseauftritt, Komfort und das Gefühl, dass lange Strecken einfach „laufen“.

Grundidee: Wie unterscheiden sich die beiden Reiseenduros?

Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist als Reiseenduro gedacht, die sich auch abseits der Hauptstraße wohlfühlt. Dabei spielt nicht nur der Motor eine Rolle, sondern auch das Gesamtpaket: Fahrbarkeit, Gewichtsgefühl und die Art, wie das Motorrad Kurven und Unebenheiten „mitnimmt“. Die BMW R 1250 GS Adventure hingegen ist die klassische große GS-Interpretation: viel Komfort, viel Ausstattung, ein Antrieb, der auf Drehmoment und souveränes Gleiten ausgelegt ist, und eine Gesamtbalance, die auf langen Distanzen besonders überzeugt.

Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Husqvarna Norden 901 Expedition fühlt sich oft agiler an. Der Motor liefert die Kraft so, dass sich Beschleunigung und Fahrgefühl harmonisch anfühlen – besonders dann, wenn die Strecke kurvig wird oder wenn es mal schneller durch wechselndes Terrain gehen soll. Die BMW R 1250 GS Adventure setzt dagegen stärker auf souveräne Kraftentfaltung. Das merkt man vor allem bei gleichmäßigem Tempo, beim Überholen aus dem Drehzahlkeller und auf langen Autobahn- oder Landstraßenetappen, wo das Motorrad „entspannt“ wirkt.

Beide Motorräder profitieren von ihrer jeweiligen Auslegung: Die Husqvarna wirkt wie ein Reiseenduro, das man gerne bewegt. Die BMW wirkt wie ein Reiseenduro, das man gerne laufen lässt. Das ist kein Widerspruch – aber es entscheidet, welches Motorrad besser zum Fahrstil passt.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. große Stabilität

Beim Fahrwerk und der Handhabung wird der Unterschied besonders spürbar. Die Husqvarna Norden 901 Expedition vermittelt ein leichteres, direkteres Gefühl. Das hilft im Alltag, in engen Situationen und auf Schotter, wo man häufiger korrigiert und das Motorrad „mitlenkt“. Auch beim Wechsel zwischen Asphalt und unbefestigten Abschnitten wirkt die Husqvarna oft wie ein Motorrad, das schnell wieder in die Spur findet.

Die BMW R 1250 GS Adventure spielt ihre Stärke in der Stabilität aus. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und bei langen, gleichmäßigen Strecken wirkt das Motorrad sehr ruhig. Auf grobem Untergrund kann das ein echter Vorteil sein, weil das Motorrad weniger „arbeitet“ und mehr „trägt“. Gleichzeitig ist das Handling bei viel Gewicht und Gepäck natürlich eine andere Hausnummer als bei einer leichteren, agileren Ausrichtung.

Kurven, Schotter und Unebenheiten

Auf kurvigen Strecken zeigt die Husqvarna oft mehr Spielfreude. Die BMW ist nicht träge, aber sie fühlt sich eher wie ein großes Reisegerät an, das man bewusst und souverän bewegt. Auf Schotter und wechselndem Untergrund kann die Husqvarna durch ihr agiles Gefühl schneller „mitgehen“. Die BMW punktet dagegen mit Ruhe und einem sehr kontrollierten Gesamtablauf – besonders, wenn die Strecke lang ist und man nicht ständig am Limit fahren muss.

Ergonomie und Komfort: Wer sitzt wie lange gut?

Bei Adventure-Motorrädern ist die Sitzposition entscheidend. Die Husqvarna Norden 901 Expedition wirkt auf den ersten Blick wie ein Motorrad, das sportlicher und näher am aktiven Fahren liegt. Das kann auf Tagesetappen Spaß machen und unterstützt ein dynamisches Handling. Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen stärker auf Langstreckenkomfort ausgelegt. Wer häufig mehrere Stunden am Stück unterwegs ist, merkt schnell, dass die BMW den Fokus auf entspanntes Reisen legt.

Auch die Wind- und Verkleidungswirkung spielt in den Alltag hinein. In der Praxis bedeutet das: Die Husqvarna kann sich bei sportlicherem Tempo lebendiger anfühlen, während die BMW bei konstantem Tempo oft „stabiler“ wirkt – weniger Ermüdung, mehr Gelassenheit.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich

Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber sie vermitteln sie unterschiedlich. Die Husqvarna Norden 901 Expedition wirkt dabei oft wie ein System, das sich gut in den Fahrfluss integriert: Fahrmodi und Regelungen unterstützen, ohne das Motorrad „zu übersteuern“. Die BMW R 1250 GS Adventure ist bekannt dafür, dass sie ein sehr breites Spektrum an Assistenz und Fahrunterstützung mitbringt. Das kann gerade auf unbekannten Strecken oder bei wechselnden Bedingungen ein großer Vorteil sein, weil das Motorrad sehr berechenbar bleibt.

Praktischer Nutzen auf Reisen

Auf Reisen zählt nicht nur, was technisch möglich ist, sondern wie es sich anfühlt. Die Husqvarna kann durch ihre direkte Rückmeldung überzeugen, während die BMW durch ihre Assistenzsysteme und die Art, wie sie Stabilität erzeugt, besonders „sicher“ wirkt. Wer viel in unterschiedlichen Wetterlagen fährt, wird die BMW-Eigenschaften oft als beruhigend empfinden. Wer dagegen gerne selbst aktiv steuert und das Motorrad als Werkzeug nutzt, wird die Husqvarna häufig als passender erleben.

Ausstattung und Reise-Setup: Expedition vs. Adventure-Klassiker

Der Name „Expedition“ bei der Husqvarna Norden 901 Expedition ist Programm: Das Motorrad ist auf Touren ausgelegt, bei denen man auch mal abseits der üblichen Routen unterwegs ist. Das zeigt sich im Gesamtkonzept – von der Art, wie das Motorrad mit Gepäck und Fahrmodi harmoniert, bis hin zu dem Gefühl, dass man schnell startklar ist und sich nicht zu sehr um Details kümmern muss.

Die BMW R 1250 GS Adventure ist der Klassiker für große Reisen. Sie wirkt wie ein Motorrad, das für viele Länder, viele Kilometer und viele Situationen gebaut wurde. Gerade wenn es um Komfort, Ausstattung und das „Rundum-sorglos“-Gefühl geht, spielt die BMW ihre Stärken aus. Gleichzeitig ist das Motorrad durch seine Größe und das Gewicht eher für Fahrerinnen und Fahrer gemacht, die bewusst mit einem großen Reisegerät umgehen wollen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Husqvarna Norden 901 Expedition – Stärken

  • Agiles Handling: wirkt leichter zu bewegen, besonders bei Richtungswechseln.
  • Dynamischer Charakter: unterstützt aktives Fahren und macht Kurvenfahrten oft lebendig.
  • Reiseenduro-Feeling: passt gut zu Strecken mit Asphalt und Schotteranteilen.
  • Moderne Elektronik: unterstützt den Fahrer spürbar, ohne das Motorrad „zu zähmen“.

Husqvarna Norden 901 Expedition – mögliche Schwächen

  • Große Langstrecken-Gelassenheit: Wer maximale Ruhe bei konstantem Tempo sucht, fühlt sich bei der BMW oft noch einen Tick „komfortabler“.
  • Gewichts- und Gepäckgefühl: Mit viel Zuladung kann sich das Handling je nach Setup anders anfühlen als bei der großen GS-Philosophie.

BMW R 1250 GS Adventure – Stärken

  • Komfort und Stabilität: besonders stark auf langen Etappen und bei konstantem Tempo.
  • Souveräner Antrieb: Drehmoment und Fahrbarkeit wirken sehr entspannt.
  • Umfangreiche Elektronik: unterstützt in vielen Situationen und macht das Motorrad berechenbar.
  • Reise-„Gesamtpaket“: wirkt wie ein vorbereitetes Langstreckenwerkzeug.

BMW R 1250 GS Adventure – mögliche Schwächen

  • Agilitätsgefühl: im Vergleich zur Husqvarna wirkt die BMW in engen Situationen oft weniger „leichtfüßig“.
  • Umgang mit Gewicht: wer häufig sehr langsam rangiert oder viel Offroad mit viel Gepäck fährt, spürt den Unterschied.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Reiseenduro suchen, das sich auch abseits der Komfortzone wohlfühlt. Wer gerne aktiv fährt, Kurven und wechselnden Untergrund mag und ein Motorrad möchte, das sich schnell und direkt anfühlt, trifft mit der Husqvarna häufig genau den richtigen Ton. Auch für Touren, bei denen Schotter und Nebenstrecken eine Rolle spielen, wirkt die Ausrichtung sehr stimmig.

Die BMW R 1250 GS Adventure ist die bessere Wahl für alle, die vor allem lange Strecken, hohen Komfort und maximale Souveränität priorisieren. Wer häufig im Alltag und auf Reisen viel „durchzieht“, Wert auf ein sehr breites Elektronikpaket legt und das Gefühl liebt, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen sehr ruhig bleibt, wird mit der BMW sehr zufrieden sein. Sie ist ideal, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel, sondern ein komfortables Reisezentrum sein soll.

Fazit:

Die Husqvarna Norden 901 Expedition überzeugt im Vergleich vor allem durch ihr agiles, direktes Fahrgefühl und ihre klare Reiseenduro-Ausrichtung. Sie passt besonders gut zu Touren, bei denen Asphalt und Schotter sich abwechseln und bei denen das Motorrad aktiv bewegt werden soll. Die BMW R 1250 GS Adventure spielt ihre Stärke dagegen dort aus, wo Komfort, Stabilität und souveräne Langstreckenleistung zählen. Wer viele Kilometer am Stück fährt, ein sehr berechenbares Gesamtpaket mit umfangreicher Elektronik schätzt und das „große“ Reisegefühl sucht, findet in der BMW den passenden Begleiter.

Kurz gesagt: Agil und expeditionstauglich ist die Husqvarna die richtige Richtung. Komfortabel, stabil und souverän ist die BMW die bessere Wahl für lange Reisen und entspannte Etappen.

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