| UVP | 16.199 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Souveränes Fahrgefühl
- Motor mit Dampf und Charakter
- sehr gute Serienausstattung
- QuickShifter hakt und und zu
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.513 | mm |
| Länge | 2.254 | mm |
| Radstand | 1.513 | mm |
| Sitzhöhe: | 875-895 | mm |
| Höhe | 1.385 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 889 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette 520 X-Ring | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 422 | km |
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP XPLOR-USD, Ø 48 mm (Federweg 240)mm | |
| Federung hinten | WP Xplor, PDS-Federbein (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 - 21 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 18 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Zweikolben-Bremssattel, schwimmend gelagert ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist eine wunderbare Ergänzung zur Standard Norden 901. Sie bietet mehr Geländefähigkeiten, mehr Touren-Extras und ist für nur 1.000 Euro Aufpreis deutlich besser ausgestattet. Den Blick in den Zubehör-Katalog kann man sich bis auf die Koffer (unbedingt die Touratech-Koffer wählen!) eigentlich sparen, denn die Maschine hat alles an Bord, was man für eine lange Reise benötigt. Darüber hinaus fährt sie sich souverän und macht einen Höllen-Spaß, weil auch die Fahrleistungen nicht zu kurz kommen. Geiles Bike!Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau in Sankt Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf jeden einzelnen Probefahrer. Nur zu!
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
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Husqvarna Norden 901 Expedition vs. Honda X-ADV – Motorradvergleich für Alltag und Tour
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach unterschiedlichen Welten wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Husqvarna Norden 901 Expedition steht für Reise- und Adventure-Anspruch, mit Fokus auf lange Strecken, wechselndes Terrain und eine Ausstattung, die auf Touren ausgelegt ist. Die Honda X-ADV dagegen verbindet den Charakter eines Maxi-Scooters mit der Dynamik eines Motorrads – und zielt besonders auf den Alltag zwischen Stadtverkehr, Pendelstrecke und gelegentlichen Ausflügen ins Umland.
Im direkten Vergleich zeigen sich vor allem Unterschiede in Fahrgefühl, Sitzkonzept, Elektronik-Philosophie und dem Umgang mit unterschiedlichen Untergründen. Genau diese Punkte entscheiden am Ende, welches Bike besser zu den eigenen Gewohnheiten passt.
Grundidee und Charakter: Expedition vs. Urban Adventure
Husqvarna Norden 901 Expedition: Reiseenduro mit klarer Offroad-Ader
Die Norden 901 Expedition ist als Adventure-Reisegerät gedacht. Das merkt man am Gesamtpaket: Die Geometrie und die Auslegung zielen auf Stabilität bei längeren Etappen, auf sicheres Handling auf unebenem Untergrund und auf ein Fahrgefühl, das auch abseits der perfekten Straße Spaß macht. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist, aber auch Schotterpisten oder holprige Abschnitte nicht scheut, bekommt hier ein stimmiges Konzept.
Honda X-ADV: Maxi-Scooter-Logik trifft Motorrad-Feeling
Die X-ADV ist weniger „klassisches“ Adventure, sondern eher Urban Adventure. Das zeigt sich im Alltag: Der Einstieg ist bequem, das Handling wirkt leichtfüßig und das Motorrad bleibt auch im Stop-and-go gut kontrollierbar. Gleichzeitig ist die X-ADV nicht nur ein Stadtgerät – sie kann durchaus mit wechselnden Bedingungen umgehen, bleibt aber stärker auf Komfort und Alltagstauglichkeit fokussiert als auf kompromisslose Reise-Offroad.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Kraftentfaltung anfühlen
Beide Modelle setzen auf moderne Antriebskonzepte, unterscheiden sich aber deutlich in der Art, wie Leistung nutzbar wird. Die Husqvarna Norden 901 Expedition wirkt in der Regel „direkter“ im Fahrgefühl: Gasannahme und Drehmomentcharakter passen gut zu dynamischem Fahren auf Landstraßen und zu kontrolliertem Schieben durch unruhige Passagen. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig beschleunigt, überholt oder in Kurven zügig aus dem Drehmoment heraus gearbeitet wird.
Die Honda X-ADV spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen, alltagstauglichen Kraftentfaltung aus. Durch die Auslegung als Maxi-Scooter-Alternative fühlt sich das Fahren oft entspannt an: Beschleunigen funktioniert unkompliziert, und das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Geschwindigkeiten gut beherrschbar. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, profitiert davon, dass sich das Bike ohne ständiges „Mitdenken“ fahren lässt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität im Alltag
Husqvarna: souverän über Strecke, sicher bei wechselndem Untergrund
Die Norden 901 Expedition ist auf Stabilität ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt ein ruhiges Vorankommen, besonders wenn die Straße nicht mehr perfekt ist. Bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Etappen wirkt das Motorrad dadurch oft „gelassen“. Gleichzeitig bleibt es reaktionsfähig genug, um auf Landstraßen zügig zu folgen, ohne dass der Komfort komplett verloren geht.
Honda: leicht zu bewegen, angenehm in engen Situationen
Die X-ADV punktet vor allem mit einfacher Handhabung. In der Stadt, bei Rangiermanövern oder auf Parkplätzen fühlt sich das Motorrad häufig unkomplizierter an als klassische Adventure-Bikes. Auch auf kurzen Wegen außerhalb der Stadt bleibt das Handling angenehm, weil das Bike nicht „schwer“ wirkt, sondern eher wie ein gutmütiger Alltagsbegleiter.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wo – und wie lange?
Die Sitzposition ist ein zentraler Unterschied. Die Husqvarna bietet ein Adventure-typisches Konzept: aufrechte Haltung, gute Kontrolle über das Motorrad und eine Sitzposition, die auch für längere Touren ausgelegt ist. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Fahrt nicht nur aus einer kurzen Strecke besteht, sondern aus mehreren Stunden mit wechselndem Tempo.
Die Honda X-ADV setzt stärker auf Komfort im Alltag. Die Ergonomie ist so gestaltet, dass das Fahren im Stadtverkehr und auf Pendelstrecken angenehm bleibt. Wer häufig stoppt, anfahren muss oder viel Zeit im Verkehr verbringt, profitiert von der entspannten Grundhaltung.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung – aber mit unterschiedlichem Fokus
Beide Modelle setzen auf moderne Elektronik, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Bei der Husqvarna Norden 901 Expedition steht die Unterstützung für unterschiedliche Fahrzustände im Vordergrund: Traktions- und Fahrmodi helfen dabei, die Kraft passend zu übertragen, wenn der Untergrund wechselt oder wenn man nicht immer auf „perfektem Asphalt“ unterwegs ist. Das passt gut zum Adventure-Ansatz.
Die Honda X-ADV ist stärker auf Alltagssicherheit und Fahrkomfort ausgelegt. Elektronik und Assistenzsysteme unterstützen vor allem dabei, das Motorrad im täglichen Betrieb souverän zu bewegen. Das ist besonders relevant, wenn häufige Richtungswechsel, wechselnde Sichtverhältnisse und unterschiedliche Verkehrssituationen den Alltag prägen.
Windschutz und Verkleidung: Komfort bei Tempo und Wetter
Auf längeren Strecken wird Windschutz schnell zum Thema. Die Husqvarna ist als Reise-Adventure konzipiert und bietet in der Regel einen besseren Schutzgedanken für längere Fahrten. Das kann den Unterschied machen, wenn man auch bei höheren Geschwindigkeiten oder wechselndem Wetter unterwegs ist.
Die Honda X-ADV bietet ebenfalls Schutz, wirkt aber insgesamt stärker auf „Alltagstempo“ abgestimmt. Wer überwiegend in der Stadt fährt oder nur kurze bis mittlere Strecken macht, empfindet den Windschutz oft als ausreichend. Für echte Langstrecken kann die Husqvarna hier im Komfortgefühl im Vorteil sein.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Husqvarna Norden 901 Expedition – Stärken
- Reise- und Adventure-Fokus: Das Gesamtpaket ist auf längere Touren und wechselnde Untergründe ausgelegt.
- Souveränes Fahrverhalten bei höheren Geschwindigkeiten und auf unruhigerem Belag.
- Elektronik-Unterstützung mit klarer Ausrichtung auf unterschiedliche Fahrzustände.
- Komfortgedanke für längere Etappen, besonders durch Wind- und Ergonomie-Konzept.
Husqvarna Norden 901 Expedition – Schwächen
- Im reinen Stadtbetrieb kann das Adventure-Feeling weniger „leicht“ wirken als bei der X-ADV.
- Wer fast ausschließlich kurze Strecken fährt, nutzt das Reise-Setup möglicherweise nicht voll aus.
Honda X-ADV – Stärken
- Alltagstauglichkeit: leicht zu bewegen, angenehm im Verkehr und bei häufigen Stopps.
- Entspanntes Fahrgefühl durch die scooterartige Bedienlogik.
- Elektronik und Assistenz mit Fokus auf souveräne Kontrolle im täglichen Betrieb.
- Vielseitig für Stadt, Landstraße und kurze Ausflüge ohne großen Aufwand.
Honda X-ADV – Schwächen
- Für ambitionierte Offroad- oder „echte“ Reiseenduro-Einsätze ist der Adventure-Ansatz weniger kompromisslos.
- Bei sehr langen Etappen kann der Reise-Komfortanspruch der Husqvarna spürbar im Vorteil sein.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie und wo gefahren wird. Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist besonders passend, wenn Tourenplanung, wechselnde Strecken und längere Fahrzeiten im Vordergrund stehen. Sie eignet sich für Fahrer, die gern selbst entscheiden, wie weit es „raus“ geht – und die dabei ein Motorrad möchten, das auf Strecke souverän bleibt.
Die Honda X-ADV ist ideal, wenn der Alltag dominiert: Pendeln, Stadtverkehr, schnelle Wege und gelegentliche Ausflüge. Wer ein Motorrad sucht, das sich im Alltag unkompliziert anfühlt und trotzdem genug Motorrad-Charakter für dynamische Momente mitbringt, findet in der X-ADV häufig den besseren Match.
Fazit:
Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist die bessere Wahl für alle, die ein echtes Reise-Adventure suchen: längere Touren, wechselnde Untergründe und ein Fahrgefühl, das auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt ist. Wer häufig außerhalb des reinen Asphalts unterwegs ist oder einfach gern „mehr Motorrad“ für die nächste große Runde möchte, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Honda X-ADV passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die vor allem im Alltag unterwegs sind und ein leicht zu handhabendes, komfortorientiertes Motorrad wollen. Die scooterartige Bedienlogik und das entspannte Handling machen sie zur starken Option für Stadt, Pendelstrecke und kurze bis mittlere Ausflüge. Wer Komfort und unkompliziertes Fahren priorisiert, wird mit der X-ADV sehr zufrieden sein.