| UVP | 16.199 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Souveränes Fahrgefühl
- Motor mit Dampf und Charakter
- sehr gute Serienausstattung
- QuickShifter hakt und und zu
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.513 | mm |
| Länge | 2.254 | mm |
| Radstand | 1.513 | mm |
| Sitzhöhe: | 875-895 | mm |
| Höhe | 1.385 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 889 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette 520 X-Ring | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 422 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP XPLOR-USD, Ø 48 mm (Federweg 240)mm | |
| Federung hinten | WP Xplor, PDS-Federbein (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 - 21 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 18 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Zweikolben-Bremssattel, schwimmend gelagert ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist eine wunderbare Ergänzung zur Standard Norden 901. Sie bietet mehr Geländefähigkeiten, mehr Touren-Extras und ist für nur 1.000 Euro Aufpreis deutlich besser ausgestattet. Den Blick in den Zubehör-Katalog kann man sich bis auf die Koffer (unbedingt die Touratech-Koffer wählen!) eigentlich sparen, denn die Maschine hat alles an Bord, was man für eine lange Reise benötigt. Darüber hinaus fährt sie sich souverän und macht einen Höllen-Spaß, weil auch die Fahrleistungen nicht zu kurz kommen. Geiles Bike!Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau in Sankt Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf jeden einzelnen Probefahrer. Nur zu!
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Husqvarna Norden 901 Expedition vs. Suzuki DR-Z 4SM – Motorradvergleich
Wer zwischen der Husqvarna Norden 901 Expedition und der Suzuki DR-Z 4SM schwankt, entscheidet im Grunde zwischen zwei klaren Konzepten: Die Husqvarna ist auf Reiseenduro und längere Strecken ausgelegt – mit dem Anspruch, auch abseits der gewohnten Wege souverän zu bleiben. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen steht für Supermoto-Charakter: wendig, direkt und mit einem Fahrgefühl, das Lust auf Kurven und kurze Offroad-Sessions macht.
Beide Motorräder können Spaß machen – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken und Schwächen zeigen sich, wenn die aufgelisteten Eckdaten beider Modelle gegeneinander gestellt werden? Und welches Motorrad passt eher zu welchem Fahrstil?
Grundidee und Einsatzprofil: Reiseenduro vs. Supermoto
Husqvarna Norden 901 Expedition
Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist als Reiseenduro gedacht. Das merkt man am Gesamtkonzept: Sie soll längere Touren komfortabel ermöglichen, dabei aber nicht nur auf Asphalt funktionieren. Die Expedition-Variante zielt auf ein Setup ab, das für wechselnde Bedingungen gemacht ist – von Landstraße bis Schotterpiste.
Suzuki DR-Z 4SM
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen ein Motorrad, das man eher als „Spaßmaschine“ für dynamisches Fahren einordnet. Supermoto bedeutet: viel Agilität, ein direkteres Ansprechverhalten und ein Fahrstil, der Kurven und kurze Offroad-Passagen besonders betont. Wer gern zügig unterwegs ist und das Motorrad spüren möchte, findet hier ein sehr klares Profil.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Beim Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich vor allem der Unterschied im Charakter. Die Husqvarna ist auf tourentaugliche Durchzugskraft ausgelegt: Das Drehmoment- und Leistungsbild ist so gedacht, dass man auch bei längeren Strecken entspannt fahren kann. Die DR-Z 4SM wirkt dagegen stärker wie ein Motorrad, das man „mitnimmt“: Das Fahrgefühl ist unmittelbarer, das Tempo entsteht mehr aus dem aktiven Fahren heraus.
In der Praxis heißt das: Auf langen Strecken mit wechselndem Tempo spielt die Husqvarna ihre Stärken aus, weil sie den Fokus auf gleichmäßiges Vorankommen legt. Die Suzuki ist besonders dort stark, wo man öfter beschleunigt, bremst, umlegt und das Motorrad spürbar arbeiten lässt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Auch bei den Fahrwerks- und Geometrie-Ansätzen zeigen sich die Unterschiede. Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist auf Stabilität und sicheres Handling bei längeren Etappen ausgelegt. Das hilft vor allem dann, wenn die Strecke unruhiger wird oder wenn das Motorrad mit Gepäck unterwegs ist. Die Expedition-Orientierung sorgt dafür, dass das Motorrad auch bei „mehr als nur Feierabendrunde“ ruhig und kontrolliert bleibt.
Die Suzuki DR-Z 4SM setzt dagegen auf Agilität. Die aufgelisteten Werte und das typische Supermoto-Konzept deuten darauf hin, dass das Motorrad schnell in die gewünschte Linie kommt und sich dynamisch fahren lässt. Das ist ein großer Vorteil in der Stadt, auf Landstraßen mit vielen Kurven und auf kurzen Offroad-Abschnitten, bei denen man gern spontan reagiert.
Reisetauglichkeit: Komfort, Reichweite und Alltag
Hier trennt sich die Spreu deutlich. Die Husqvarna ist als Reiseenduro gedacht – entsprechend ist das Motorrad eher auf Alltag und Tour optimiert. Die aufgelisteten Ausstattungs- und Konzeptpunkte sprechen dafür, dass die Norden 901 Expedition auch über längere Zeit angenehm zu fahren ist. Dazu passt auch die Idee, dass man Strecken plant, Pausen macht und das Motorrad nicht ständig „neu erarbeiten“ muss.
Die Suzuki DR-Z 4SM kann natürlich auch gefahren werden, aber sie ist eher ein Motorrad für kurze bis mittlere Einsätze mit Fokus auf Fahrspaß. Wer längere Strecken am Stück plant, wird eher zur Husqvarna greifen, weil das Gesamtkonzept stärker auf entspannteres Vorankommen ausgelegt ist.
Offroad-Potenzial: Wo beide an ihre Grenzen kommen
Beide Motorräder können abseits des Asphalts Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art. Die Husqvarna ist als Reiseenduro konstruiert, also mit dem Anspruch, auch auf unbefestigten Wegen kontrolliert zu bleiben. Die Suzuki ist als Supermoto stärker auf leichtes Offroad-Feeling ausgelegt: eher kurze Abschnitte, eher dynamisch, eher „Spaß statt Expedition“.
Wenn die Strecke länger wird oder wenn es rauer wird, spielt die Husqvarna ihre Stärken aus. Bei kurzen, aktiven Passagen kann die DR-Z 4SM dagegen sehr direkt und unterhaltsam wirken – besonders für Fahrer, die gern mit dem Motorrad arbeiten.
Bremsen, Elektronik und Fahrassistenz: Unterschiedliche Prioritäten
Beim Vergleich der aufgelisteten Werte wird klar, dass beide Modelle unterschiedliche Prioritäten setzen. Die Husqvarna wirkt wie das Motorrad, das auf moderne Tourenanforderungen ausgelegt ist: mehr Komfort im Alltag, mehr „Routine“ auf wechselnden Strecken. Die Suzuki setzt dagegen stärker auf das klassische Fahrgefühl, bei dem man sich auf das mechanische Zusammenspiel verlassen kann.
Das heißt nicht, dass die Suzuki „schlechter“ ist – sondern dass sie anders gedacht ist. Wer viel Wert auf ein rundes Gesamtpaket für Touren legt, findet in der Husqvarna eher die passende Ausrichtung. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich wie ein Werkzeug für sportliches Fahren anfühlt, wird mit der DR-Z 4SM glücklicher.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Husqvarna Norden 901 Expedition – Stärken
- Reisetaugliches Gesamtkonzept: ausgelegt für längere Strecken und wechselnde Bedingungen.
- Stabilität und Kontrolle: besonders hilfreich, wenn die Strecke unruhig wird.
- Komfort-orientierte Auslegung: weniger „ständiges Nacharbeiten“, mehr entspanntes Vorankommen.
Husqvarna Norden 901 Expedition – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ im Supermoto-Sinn: für sehr urbane, schnelle Richtungswechsel kann die Suzuki agiler wirken.
- Mehr Motorrad als nötig, wenn der Fokus ausschließlich auf kurzen, dynamischen Sessions liegt.
Suzuki DR-Z 4SM – Stärken
- Agiles Handling: schnell in der Linie, direkt im Fahrgefühl.
- Supermoto-Charakter: viel Spaß bei Kurven, Beschleunigung und aktiver Fahrweise.
- Ideal für kurze Offroad-Impulse: macht Lust auf spontane Streckenvarianten.
Suzuki DR-Z 4SM – Schwächen
- Weniger Fokus auf Langstreckenkomfort: für ausgedehnte Touren wirkt die Husqvarna stimmiger.
- Konzeptbedingt weniger „Expeditionsgefühl“: die DR-Z 4SM ist eher für den Fahrspaß als für große Distanzen gebaut.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn der eigene Fahralltag klar ist. Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist die bessere Wahl für Fahrer, die gern planen, weiterfahren und dabei auch mal abseits der Straße unterwegs sind. Wer Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Komfort, Stabilität und Tourenorientierung legt, bekommt hier ein Motorrad, das sich für längere Zeit „richtig“ anfühlt.
Die Suzuki DR-Z 4SM passt eher zu Fahrern, die das Motorrad als sportliches Spielzeug sehen: Stadt, Landstraße, Kurven und kurze Offroad-Abschnitte – dort spielt die Suzuki ihre Stärken aus. Wer ein direktes, agiles Handling sucht und das Fahrgefühl im Vordergrund steht, wird mit der DR-Z 4SM sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist das Motorrad für alle, die mit einem Bike sowohl Touren als auch gelegentlichen Offroad-Einsatz verbinden möchten. Die aufgelisteten Werte und das Gesamtkonzept sprechen für Stabilität, Komfort und ein souveränes Gefühl über längere Strecken. Wer häufig unterwegs ist, Strecken plant und dabei nicht jedes Mal „sportlich arbeiten“ will, findet hier die passendere Basis.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Agilität, direktem Fahrgefühl und supermoto-typischem Spaß liegt. Für Kurven, spontane Streckenvarianten und kurze Offroad-Impulse wirkt die Suzuki stimmiger. Kurz gesagt: Reiseenduro für längere Vorhaben liefert die Husqvarna, Supermoto für dynamische Sessions liefert die Suzuki.