| UVP | 16.199 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 3.529 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Souveränes Fahrgefühl
- Motor mit Dampf und Charakter
- sehr gute Serienausstattung
- QuickShifter hakt und und zu
- Leicht, agil und wendig
- einfaches Fahrverhalten
- ordentliche Bremsen
- gute Ausstattung
- günstiger Preis
- eingeschränkte Sozius-Tauglichkeit
- Einrichtung der Navigations-App ist eine Zumutung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.513 | mm |
| Länge | 2.254 | mm |
| Radstand | 1.513 | mm |
| Sitzhöhe: | 875-895 | mm |
| Höhe | 1.385 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 889 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette 520 X-Ring | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 422 | km |
| Leistung | 15 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 652 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP XPLOR-USD, Ø 48 mm (Federweg 240)mm | |
| Federung hinten | WP Xplor, PDS-Federbein (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 - 21 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 18 | |
| Rahmenbauart | Stahl-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35 mm-Upside-Down-Gabe (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 150/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Zweikolben-Bremssattel, schwimmend gelagert ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist eine wunderbare Ergänzung zur Standard Norden 901. Sie bietet mehr Geländefähigkeiten, mehr Touren-Extras und ist für nur 1.000 Euro Aufpreis deutlich besser ausgestattet. Den Blick in den Zubehör-Katalog kann man sich bis auf die Koffer (unbedingt die Touratech-Koffer wählen!) eigentlich sparen, denn die Maschine hat alles an Bord, was man für eine lange Reise benötigt. Darüber hinaus fährt sie sich souverän und macht einen Höllen-Spaß, weil auch die Fahrleistungen nicht zu kurz kommen. Geiles Bike!Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau in Sankt Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf jeden einzelnen Probefahrer. Nur zu!
Fazit: Der Geheimtipp im 125er-Segment?
Die Voge R125S zeigt eindrucksvoll, wie stark sich chinesische Motorradhersteller in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Sie bietet:
- Die maximal zulässigen 15 PS der A1-Klasse.
- Moderne Assistenzsysteme inklusive ABS und Traktionskontrolle.
- Ein zeitgemäßes Design.
- Ein überraschend hochwertiges Fahrwerk.
- Umfangreiche Ausstattung mit LCD-Display, Smartphone-Anbindung und USB-Anschluss.
- Einen attraktiven Preis.
Perfekt ist sie nicht. Das Prestige etablierter Marken erreicht sie noch nicht, und Langzeiterfahrungen über viele Jahre sind naturgemäß weniger umfangreich als bei Honda, Yamaha oder KTM. Dennoch liefert Voge ein Gesamtpaket, das man in dieser Preisklasse kaum ignorieren kann.
Unterm Strich wirkt die neue R125S wie genau das, was viele junge Fahrer suchen: ein sportliches, modernes und voll ausgestattetes Motorrad, das nicht das Konto sprengt. Wer sich derzeit nach einer 125er umsieht und bereit ist, auch einmal über die bekannten Marken hinauszuschauen, sollte der Voge R125S definitiv eine Probefahrt gönnen. Sie könnte sich als eine der spannendsten Überraschungen ihrer Klasse entpuppen.
MotorradTest.de auf YouTube
Husqvarna Norden 901 Expedition vs. Voge R125S: Vergleich für Straße, Tour und Abenteuer
Wer nach einem Motorrad sucht, das sowohl im Alltag funktioniert als auch für längere Touren taugt, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Konzepten: der Husqvarna Norden 901 Expedition und der Voge R125S. Beide Modelle stehen für Fahrspaß und Vielseitigkeit, aber sie richten sich an unterschiedliche Ansprüche, Budgets und Fahrprofile. Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder gegenübergestellt – damit klar wird, welches Bike besser zu den eigenen Plänen passt.
Grundidee im Vergleich: große Reiseenduro vs. kompakter Einstieg
Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist als Reiseenduro gedacht: Sie soll auf langen Strecken souverän wirken, Komfort bieten und auch abseits der reinen Asphaltwelt eine gute Figur machen. Der Fokus liegt dabei auf einem erwachsenen, tourentauglichen Gesamtpaket – inklusive Ausstattung, die für längere Fahrten ausgelegt ist.
Die Voge R125S verfolgt dagegen einen deutlich zugänglicheren Ansatz. Sie ist eher auf den Einstieg, die Stadt und die ersten Touren ausgelegt. Dabei geht es weniger um „große Expedition“ im klassischen Sinn, sondern um ein Motorrad, das leicht zu handhaben ist, im Alltag nicht nervt und auf Landstraßen sowie bei moderatem Offroad-Einsatz Spaß macht.
Motor und Fahrcharakter: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist auf Durchzug und entspannte Reise ausgelegt. Das merkt man besonders dann, wenn die Strecke länger wird oder wenn häufiges Beschleunigen und zügiges Fahren gefragt ist. Die Abstimmung wirkt darauf hin, dass das Motorrad auch bei wechselndem Tempo ruhig und kontrolliert bleibt.
Die Voge R125S setzt dagegen stärker auf ein leichtes, agiles Gefühl. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken spielt sie ihre Vorteile aus: Sie wirkt handlich, lässt sich spontan bewegen und macht das Fahren unkompliziert. Wer eher kurze bis mittlere Touren plant und nicht ständig „obenrum“ fahren möchte, bekommt hier ein stimmiges Gesamtgefühl.
Stärken und Schwächen beim Fahrcharakter
- Husqvarna Norden 901 Expedition: Stärke ist die Souveränität bei längeren Strecken und das entspannte Tempo. Schwäche kann sein, dass das Konzept für sehr enge Stadtfahrten oder für Einsteiger, die erstmal „klein anfangen“ wollen, weniger intuitiv wirkt.
- Voge R125S: Stärke ist die Zugänglichkeit und das einfache Handling. Schwäche ist, dass bei sehr ambitionierten Langstrecken oder bei dauerhaft hohem Tempo die Reserven naturgemäß begrenzter sind.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder spürbar. Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist auf Stabilität ausgelegt. Bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Autobahn- oder Landstraßenabschnitten wirkt sie ruhiger und „steht“ besser in der Spur. Das Fahrwerk unterstützt den Reisecharakter, indem es Unebenheiten kontrolliert abfedert und das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar hält.
Die Voge R125S punktet dagegen mit Agilität. In der Stadt, bei häufigen Richtungswechseln und auf kurvigen Strecken fühlt sie sich leichter an. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur für große Touren gedacht ist, sondern auch für den Alltag genutzt wird.
Was das in der Praxis bedeutet
Wer häufig lange Strecken fährt und dabei Wert auf Ruhe, Geradeauslauf und Komfort legt, wird die Husqvarna als stimmiger empfinden. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das schnell „im Flow“ ist, sich leicht bewegen lässt und im Alltag nicht zu groß wirkt, findet in der Voge oft den besseren Einstieg.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Anhalten
Bei den Bremsen zeigt sich in der Tendenz: Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist auf ein sicheres, kontrolliertes Verzögern ausgelegt, das zu ihrem Reise-Anspruch passt. Das gibt gerade bei zügiger Fahrweise oder bei längeren Touren ein gutes Gefühl, weil das Motorrad berechenbar bleibt.
Die Voge R125S bietet ebenfalls ein solides Bremsverhalten, das zum Charakter eines leichteren, alltagstauglichen Motorrads passt. Für Stadtverkehr und Landstraße ist das in der Regel ausreichend, solange die Fahrweise zur Motorisierung und zum Konzept passt.
Elektronik und Komfort: Ausstattung als Unterschied
Ein großer Punkt im Vergleich ist die Elektronik und der Komfortanspruch. Die Husqvarna Norden 901 Expedition zielt auf ein „Tourenpaket“: Fahrmodi, Assistenz- und Komfortfunktionen (je nach Ausstattung) sollen das Motorrad über viele Stunden hinweg angenehm nutzbar machen. Gerade auf Reisen ist das wichtig, weil es die Konzentration entlastet und das Motorrad in unterschiedlichen Situationen stabil führt.
Die Voge R125S ist eher auf das Wesentliche fokussiert. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Für viele Fahrer ist genau das attraktiv, weil das Motorrad dadurch übersichtlich bleibt und sich nicht wie ein „Technikprojekt“ anfühlt. Wer jedoch maximale Unterstützung in jeder Situation erwartet, wird bei der Husqvarna eher fündig.
Stärken und Schwächen bei Ausstattung
- Husqvarna Norden 901 Expedition: Stärke ist der Reise- und Komfortfokus. Schwäche ist, dass das Gesamtpaket mehr Anspruch an Budget und Pflege/Handling mit sich bringen kann.
- Voge R125S: Stärke ist die unkomplizierte Nutzbarkeit und der klare Fokus. Schwäche ist, dass nicht jede Komfort- oder Elektronikfunktion den gleichen „Premium“-Anspruch erfüllt wie bei der großen Reiseenduro.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Wege
Im Alltag zählt vor allem, wie leicht sich das Motorrad bewegen lässt und wie gut es im Stop-and-go funktioniert. Die Voge R125S spielt hier ihre Vorteile aus: Sie wirkt handlich, lässt sich im Verkehr gut positionieren und macht das tägliche Fahren weniger anstrengend.
Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich stärker nach „Tour“ an. Wer häufig pendelt und dabei viel im dichten Verkehr unterwegs ist, muss sich darauf einstellen, dass das größere Reise-Konzept mehr „Motorrad“ bedeutet – sowohl vom Handling als auch vom Anspruch an die eigene Fahrweise.
Touren und Langstrecke: Wer profitiert mehr?
Für längere Strecken ist die Husqvarna Norden 901 Expedition klar im Vorteil. Das Motorrad ist auf Komfort, Stabilität und ein souveränes Gesamtgefühl ausgelegt. Gerade wenn die Route abwechslungsreich ist – Landstraße, Autobahnabschnitte und vielleicht auch mal Schotter oder schlechterer Untergrund – wirkt das Konzept stimmig.
Die Voge R125S eignet sich ebenfalls für Touren, aber eher für den „smart“ geplanten Trip: Tagesausflüge, Wochenendfahrten und Strecken, bei denen man nicht permanent am Limit fährt. Hier ist sie oft die bessere Wahl, weil sie weniger „groß“ wirkt und dadurch entspannter zu fahren ist.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Husqvarna Norden 901 Expedition – typische Pluspunkte
- Reiseorientiertes Fahrgefühl mit Fokus auf Stabilität und Komfort
- Touren-Setup, das auch bei längeren Fahrten angenehm bleibt
- Elektronik und Ausstattung als Unterstützung für wechselnde Bedingungen
Husqvarna Norden 901 Expedition – typische Grenzen
- Mehr Motorrad im Handling: für sehr enge Stadtfahrten kann das weniger „leicht“ wirken
- Anspruch an Budget und ggf. an Pflege/Setup, wenn man das volle Potenzial nutzen will
Voge R125S – typische Pluspunkte
- Agiles, unkompliziertes Handling für Alltag und Kurven
- Gut geeignet für Einsteiger und Fahrer, die erst Touren aufbauen
- Pragmatisches Konzept: weniger „Overhead“, mehr Fahrspaß
Voge R125S – typische Grenzen
- Bei sehr ambitionierten Langstrecken oder dauerhaft hohem Tempo sind die Reserven begrenzter
- Komfort- und Elektronikanspruch erreicht nicht das Niveau einer großen Reiseenduro
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie das Motorrad genutzt wird. Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist besonders passend, wenn Touren im Mittelpunkt stehen, wenn Komfort und Stabilität wichtig sind und wenn das Motorrad auch bei längeren Strecken souverän wirken soll. Wer regelmäßig weiter weg fährt, verschiedene Untergründe mitnimmt und dabei nicht ständig Kompromisse machen möchte, wird mit der Husqvarna eher glücklich.
Die Voge R125S ist dagegen eine starke Wahl, wenn das Motorrad vor allem im Alltag und auf moderaten Touren überzeugen soll. Wer ein leicht zu beherrschendes Bike sucht, das schnell Spaß macht und den Einstieg erleichtert, trifft mit der Voge oft die richtige Entscheidung. Auch für Fahrer, die bewusst nicht zu groß einsteigen wollen, ist sie eine attraktive Option.
Fazit:
Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist das Motorrad für alle, die mehr Reisekomfort, Stabilität und Unterstützung durch Ausstattung suchen. Sie passt besonders gut zu längeren Touren, wechselnden Strecken und Fahrern, die ein souveränes Gesamtpaket bevorzugen und dafür auch bereit sind, mehr Motorrad mit mehr Anspruch zu bewegen. Die Voge R125S ist dagegen die bessere Wahl, wenn Alltag, Agilität und unkompliziertes Handling im Vordergrund stehen. Sie eignet sich hervorragend für Einsteiger, für Pendler und für Touren, bei denen entspanntes Fahren wichtiger ist als dauerhaftes Hochtempo. Kurz gesagt: Wer „Expedition“ im Kopf hat, greift zur Husqvarna. Wer „einfach losfahren“ will und ein leichtes, zugängliches Motorrad sucht, findet in der Voge R125S den passenden Begleiter.