| UVP | 14.499 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 19.950 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- eigenständige Optik
- gute Ausstattung
- souveräner Motor
- ausgewogenes Fahrwerk
- komfortables Sitzen für Fahrer und Beifahrer
- da fällt uns nix ein ...
- Fahrwerk komfortabel und sportlich
- Leistungsstarker Motor
- Soziuskomfort
- Sicherheitspaket
- Aufpreispolitik
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 219 | kg |
| Radstand | 1.513 | mm |
| Länge | 2.254 | mm |
| Radstand | 1.513 | mm |
| Sitzhöhe: | 854-874 | mm |
| Höhe | 1.385 | mm |
| Gewicht | 268 | kg |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 889 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette 520 X-Ring | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 422 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 30 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43 (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 215)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 - 21 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 18 | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Telelever 37cm (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Mono-Federbein mit Paralever (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Zweikolben-Bremssattel, schwimmend gelagert ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Wunderbar, diese Norden 901. Husqvarna hat geliefert, und zwar eine Reise-Enduro, die sich nicht nur auf der platten Straße wohlfühlt, sondern auch im Gelände. Auch optisch hebt sich die Husky wohltuend von anderen Maschinen ähnlichen Kalibers ab. Sie ist nicht zu fett und nicht zu dünn, hat ordentlich Power und klingt gut. Was will man mehr?Dazu die bemerkenswerte Zugänglichkeit des Motorrads, welche auch nicht so erfahrenen Bikern entgegenkommt. Wir sind uns sicher: Dieses Bike wird sich gut verkaufen und das völlig zu Recht. Wer jetzt Blut geleckt hat begebe sich bitte zu einer Probefahrt nach St. Michaelisdonn zu Heller & Soltau. Dort steht die Norden 901 zur Probefahrt bereit und es gibt um die Ecke herrliche Landstraßen, wo man das Gefährt auch mal ausfahren kann.
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Husqvarna Norden 901 vs. BMW R 1250 GS Adventure – Vergleich für Reiseenduro-Fans
Wenn es um Reiseenduros geht, stehen zwei Namen besonders häufig im Raum: die Husqvarna Norden 901 und die BMW R 1250 GS Adventure. Beide Modelle sind für lange Touren gemacht, beide wirken auf den ersten Blick wie „Allrounder“, und doch unterscheiden sie sich spürbar in Charakter, Fahrgefühl und Ausrichtung. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern darum, welches Motorrad besser zum eigenen Stil passt.
Grundidee und Einsatzprofil: Wo liegen die Schwerpunkte?
Die Husqvarna Norden 901 ist als Reiseenduro mit klarer Offroad-Ader gedacht. Sie wirkt agiler, leichter im Handling und vermittelt das Gefühl, dass auch schmalere Wege, Schotterpassagen oder wechselnde Untergründe zum Alltag gehören. Die BMW R 1250 GS Adventure dagegen steht stärker für die große Reise: viel Komfort, viel Systemtiefe und ein Fahrgefühl, das auf Stabilität und souveräne Langstrecke ausgelegt ist. Wer häufig weite Strecken fährt und dabei möglichst entspannt ankommen möchte, findet in der Adventure-Philosophie eine klare Linie.
Motor und Fahrcharakter: Unterschiedliche Stärken im Alltag
Beim Motorcharakter zeigen sich die größten Unterschiede im „Wie fühlt sich das Fahren an?“. Die Husqvarna Norden 901 wirkt im Vergleich oft lebendiger und direkter. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig beschleunigt wird, wenn die Strecke kurvig ist oder wenn das Motorrad auf wechselnde Situationen schnell reagieren soll. Die BMW R 1250 GS Adventure spielt dagegen ihre Stärken eher in der ruhigen Souveränität aus: gleichmäßiges Vorankommen, souveräne Kraftentfaltung und ein Fahrgefühl, das auch bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen sehr gelassen bleibt.
In der Praxis bedeutet das: Die Norden 901 passt häufig besser zu Fahrern, die gerne „mit dem Motorrad arbeiten“, während die GS Adventure eher zu denen passt, die „entspannt durchziehen“ möchten. Beide können Touren, aber die Art, wie sie Touren abarbeiten, ist unterschiedlich.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Reise-Souveränität
Auch beim Fahrwerk und der Abstimmung zeigen sich klare Unterschiede. Die Husqvarna Norden 901 wirkt im Vergleich tendenziell handlicher. Das macht sich vor allem dort bemerkbar, wo es eng wird: beim Rangieren, auf kurvigen Landstraßen oder wenn die Strecke plötzlich von Asphalt auf Schotter wechselt. Die Maschine vermittelt das Gefühl, dass sie schnell „in die Linie“ kommt und dass man sie gut kontrollieren kann.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Gerade bei langen Etappen, bei höherem Tempo oder wenn viel Gepäck mit dabei ist, spielt die GS ihre Reisequalitäten aus. Das Motorrad bleibt ruhig, die Fahrbahn wird souverän „weggebügelt“, und das Gesamtpaket wirkt wie ein großer, gut gedämpfter Reiseapparat.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die Norden 901 punktet mit Agilität und dem Gefühl von „leichter Kontrolle“, während die GS Adventure mit Reisekomfort und Gelassenheit überzeugt. Wer oft Offroad-ähnliche Strecken oder kurvige Abschnitte bevorzugt, wird die Husqvarna häufiger als „einfacher“ empfinden. Wer dagegen vor allem lange Strecken plant, wird die BMW als entspannter erleben.
Ergonomie und Sitzposition: Wie bequem ist die Reise?
Ergonomie ist bei Reiseenduros ein entscheidender Punkt, weil man nicht nur 30 Minuten fährt, sondern oft mehrere Stunden am Stück. Die Husqvarna Norden 901 wirkt im Vergleich eher darauf ausgelegt, dass man aktiv sitzt und das Motorrad spürbar mitlenkt. Dadurch kann sie sich auf kurvigen Strecken sehr natürlich anfühlen. Die BMW R 1250 GS Adventure zielt stärker auf Komfort und Langstrecken-Einsatz: Die Sitzposition und die Gesamtabstimmung sind häufig darauf ausgelegt, dass auch nach vielen Kilometern die Konzentration nicht „abnimmt“.
Beide Motorräder können bequem sein, aber auf unterschiedliche Weise. Die Norden 901 bietet oft ein direkteres Fahrgefühl, während die GS Adventure eher den Komfortfokus betont. Wer häufig „sportlich“ unterwegs ist, wird die Husqvarna als stimmiger empfinden. Wer vor allem lange Strecken und entspanntes Tempo bevorzugt, wird mit der BMW eher auf der sicheren Seite sein.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich
Bei modernen Reiseenduros ist Elektronik mehr als nur „nice to have“. Sie beeinflusst Traktion, Fahrmodi, Bremsverhalten und das Gefühl von Sicherheit. Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 1250 GS Adventure ist typischerweise stärker auf ein sehr umfassendes Elektronikpaket ausgerichtet. Das kann besonders dann Vorteile bringen, wenn Wetter, Untergrund oder Beladung variieren. Die Husqvarna Norden 901 bietet ebenfalls moderne Unterstützung, wirkt aber im Gesamtpaket oft etwas „übersichtlicher“ in der Bedienlogik, sodass man sich schneller auf das Wesentliche konzentrieren kann.
Stärken und Schwächen: Die BMW punktet häufig mit maximaler Systemtiefe und einem sehr „abgesicherten“ Fahrgefühl. Die Husqvarna kann dafür mit einem klaren, fokussierten Setup überzeugen, das nicht das Gefühl vermittelt, dass man ständig mit Menüs beschäftigt ist.
Reisetauglichkeit: Gepäck, Wind und Alltag
Reisetauglichkeit zeigt sich nicht nur an der Theorie, sondern an Details: Windschutz, Platz für Gepäck, Alltagstauglichkeit und die Frage, wie gut das Motorrad mit wechselnden Anforderungen klarkommt. Die BMW R 1250 GS Adventure ist in dieser Kategorie besonders stark, weil die Adventure-Philosophie auf lange Touren mit Gepäck ausgelegt ist. Das Motorrad wirkt wie geschaffen für mehrtägige Fahrten, bei denen man nicht nur „fahren“, sondern auch ankommen und sich wohlfühlen möchte.
Die Husqvarna Norden 901 ist ebenfalls reisetauglich, aber eher im Sinne eines flexiblen Reisebegleiters. Sie passt gut zu Touren, bei denen der Plan zwar steht, aber die Route unterwegs auch mal spontan angepasst wird. Gerade wenn neben Autobahn und Landstraße auch Schotter oder Nebenstrecken vorkommen, kann die Husqvarna im Handling Vorteile ausspielen.
Kurz gesagt: Die BMW ist häufig die „große Reise“ mit viel Komfort und Gepäckfokus. Die Husqvarna ist eher die „Reise mit Freiheit“, bei der man sich die Option auf wechselnde Strecken offenhält.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Husqvarna Norden 901 – typische Stärken
- Agiles Handling und gutes Gefühl bei wechselndem Untergrund
- Lebendiger Fahrcharakter, der Kurven und dynamische Abschnitte unterstützt
- Oft unkompliziert im Alltag, besonders wenn es enger wird
Husqvarna Norden 901 – mögliche Schwächen
- Wer maximalen Langstrecken-Komfort im „Reisebus“-Stil sucht, findet bei der BMW oft den stärkeren Fokus
- Je nach Fahrstil kann die direkte Art des Motorrads mehr Aufmerksamkeit verlangen
BMW R 1250 GS Adventure – typische Stärken
- Sehr souveränes Reisegefühl, besonders auf langen Strecken
- Starke Systemunterstützung und ein sehr rundes Gesamtpaket
- Komfort- und Gepäckfokus für mehrtägige Touren
BMW R 1250 GS Adventure – mögliche Schwächen
- Im Vergleich kann das Handling im engen Bereich weniger „leichtfüßig“ wirken
- Wer maximale Agilität und Offroad-Feeling priorisiert, könnte die Husqvarna als passender empfinden
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „Daten“ ab, sondern davon, wie die eigenen Touren aussehen. Die Husqvarna Norden 901 ist besonders interessant für Fahrer, die gerne variieren: Asphalt, Landstraße, Schotter, kurvige Strecken – und dabei ein Motorrad möchten, das sich schnell anfühlt und gut kontrollierbar bleibt. Auch wer häufig alleine unterwegs ist oder Touren plant, bei denen die Route flexibel bleibt, findet in der Norden 901 oft den besseren Match.
Die BMW R 1250 GS Adventure passt besonders gut zu Fahrern, die lange Strecken priorisieren und dabei Komfort, Stabilität und ein sehr umfassendes Elektronikpaket schätzen. Wer viel mit Gepäck unterwegs ist, häufig Autobahn- oder schnelle Landstraßenetappen fährt und dabei möglichst entspannt ankommen möchte, wird die BMW als konsequenten Reisebegleiter erleben.
Fazit:
Die Husqvarna Norden 901 ist die bessere Wahl, wenn eine Reiseenduro vor allem agil, lebendig und flexibel sein soll. Sie eignet sich besonders für Touren, bei denen die Route unterwegs gerne variiert, bei denen kurvige Abschnitte und wechselnder Untergrund eine Rolle spielen und bei denen das Motorrad im Alltag leicht zu handeln sein soll. Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen die stimmigere Option, wenn der Fokus klar auf Langstreckenkomfort, Souveränität und maximaler Systemunterstützung liegt. Wer häufig weite Strecken fährt, viel Gepäck dabei hat und ein sehr rundes, entspanntes Reisegefühl sucht, findet in der GS Adventure den passenden Charakter. Kurz: Norden 901 für die flexible, dynamische Reise – GS Adventure für die große, komfortorientierte Tour.