| UVP | 14.499 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 13.099 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- eigenständige Optik
- gute Ausstattung
- souveräner Motor
- ausgewogenes Fahrwerk
- komfortables Sitzen für Fahrer und Beifahrer
- da fällt uns nix ein ...
- Komfort
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Drehfruede
- Windschutz
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 219 | kg |
| Radstand | 1.513 | mm |
| Länge | 2.254 | mm |
| Radstand | 1.513 | mm |
| Sitzhöhe: | 854-874 | mm |
| Höhe | 1.385 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 889 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette 520 X-Ring | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 422 | km |
| Leistung | 145 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 104 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 325 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43 (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 215)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 - 21 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 18 | |
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen aus Stahl (mit Alu-Heckrahmen) | |
| Federung vorne | Showa Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 109)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 190/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Zweikolben-Bremssattel, schwimmend gelagert ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe radial 4Kolben Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Doppelkolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Wunderbar, diese Norden 901. Husqvarna hat geliefert, und zwar eine Reise-Enduro, die sich nicht nur auf der platten Straße wohlfühlt, sondern auch im Gelände. Auch optisch hebt sich die Husky wohltuend von anderen Maschinen ähnlichen Kalibers ab. Sie ist nicht zu fett und nicht zu dünn, hat ordentlich Power und klingt gut. Was will man mehr?Dazu die bemerkenswerte Zugänglichkeit des Motorrads, welche auch nicht so erfahrenen Bikern entgegenkommt. Wir sind uns sicher: Dieses Bike wird sich gut verkaufen und das völlig zu Recht. Wer jetzt Blut geleckt hat begebe sich bitte zu einer Probefahrt nach St. Michaelisdonn zu Heller & Soltau. Dort steht die Norden 901 zur Probefahrt bereit und es gibt um die Ecke herrliche Landstraßen, wo man das Gefährt auch mal ausfahren kann.
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Husqvarna Norden 901 vs. Honda CB 1000 R Neo Sports Café – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, liegt die Vermutung nahe, dass sie auch für unterschiedliche Fahrprofile gebaut wurden. Die Husqvarna Norden 901 steht für ein Abenteuer-orientiertes Gesamtpaket: aufrechte Sitzposition, Reise-Feeling und ein Fahrwerk, das auch abseits der perfekten Asphaltlinie nicht sofort die Flucht ergreift. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café dagegen ist ein moderner Naked-Bike-Ansatz mit klarer Straßenfokussierung: kompakt, agil und mit dem Anspruch, auf der Hausrunde genauso Spaß zu machen wie auf der Feierabendrunde durch die Kurven.
Im folgenden Vergleich werden die aufgelisteten Eigenschaften beider Modelle miteinander gegenübergestellt. Dabei geht es weniger um „wer ist besser“, sondern darum, welches Motorrad die eigenen Prioritäten am ehesten trifft.
Grundcharakter: Adventure vs. Naked-Performance
Husqvarna Norden 901 – bereit für mehr als nur Asphalt
Die Norden 901 ist als Adventure-Motorrad gedacht, und das merkt man schon am Konzept. Die Sitzhaltung wirkt aufrecht und entspannt, wodurch längere Strecken weniger „anstrengend“ werden. Auch der Fokus auf Alltagstauglichkeit und Reise-Optionen passt zu diesem Bild: Das Bike soll nicht nur kurze Ausfahrten abspulen, sondern auch längere Touren angenehm begleiten.
Honda CB 1000 R Neo Sports Café – sportlich, direkt, straßenorientiert
Die CB 1000 R Neo Sports Café ist dagegen ein Naked-Bike, das die Straße in den Mittelpunkt stellt. Die Linienführung und die kompakte Anmutung sprechen für ein Motorrad, das sich schnell in die Kurve bringt und dabei ein agiles Fahrgefühl vermittelt. Wer ein Bike sucht, das sich im Stadtverkehr leicht bewegt und auf Landstraßen dynamisch wirkt, findet hier einen klaren Ansatz.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Charakter vs. spontane Direktheit
Beide Motorräder sind leistungsstark, aber die Art, wie Leistung ankommt, unterscheidet sich typischerweise durch den jeweiligen Charakter. Die Husqvarna Norden 901 wirkt im Vergleich eher wie ein „Touren-Motor“: gleichmäßiger Schub, der sich gut dosieren lässt und auch bei längeren Abschnitten souverän bleibt. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn das Tempo nicht immer gleich hoch ist und häufig zwischen entspanntem Cruisen und zügigem Beschleunigen gewechselt wird.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café spielt dagegen stärker die „Direktheit“-Karte. Der Motorcharakter passt zu einem Fahrstil, bei dem man Gasbefehle klar spürt und das Motorrad schnell auf Veränderungen reagiert. Das macht sie attraktiv für Kurvenfahrten und für alle, die lieber „aktiv“ fahren, statt viel im gleichmäßigen Rhythmus zu bleiben.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Distanz vs. Agilität im Alltag
Husqvarna Norden 901 – komfortorientiert, aber nicht träge
Beim Vergleich der Fahrwerksausrichtung zeigt sich: Die Norden 901 ist darauf ausgelegt, Fahrbahnunebenheiten besser zu „verarbeiten“. Das hilft auf schlechten Straßen, bei wechselndem Belag und auf längeren Strecken, bei denen der Rücken und die Handgelenke nicht dauerhaft „arbeiten“ sollen. Gleichzeitig ist sie nicht als reines Komfortgerät zu verstehen: In flotteren Passagen bleibt sie handlich genug, um Kurven nicht nur durchzuwandern, sondern auch zügig zu nehmen.
Honda CB 1000 R Neo Sports Café – präzise Rückmeldung, sportliches Einlenken
Die CB 1000 R wirkt im Vergleich stärker auf präzises Einlenken und sportliche Rückmeldung ausgelegt. Das Handling ist typischerweise dann besonders überzeugend, wenn die Straße gut ist und das Motorrad „mitdenkt“. In engen Bereichen und bei häufigem Richtungswechsel fühlt sich ein Naked-Bike oft leichter an als ein Adventure-Bike – und genau diese Stärke spielt die CB 1000 R aus.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es im Alltag um zwei Dinge: gleichmäßiges Ansprechverhalten und ein Gefühl von Kontrolle. Im Vergleich zeigt sich, dass beide Motorräder auf ein sicheres Bremsverhalten ausgelegt sind, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Norden 901 profitiert von ihrem Adventure-Ansatz: Sie soll auch bei wechselnden Bedingungen stabil wirken und ein ruhiges Verzögern ermöglichen. Die CB 1000 R setzt stärker auf sportliche Dosierbarkeit und ein direktes Feedback, das besonders auf kurvigen Strecken hilft, das Tempo kontrolliert zu steuern.
Ergonomie und Sitzposition: aufrecht entspannen oder sportlich sitzen
Hier trennt sich die Spreu schnell. Die Husqvarna Norden 901 bietet eine Sitzposition, die eher auf längere Strecken und eine entspannte Körperhaltung ausgelegt ist. Das ist ein klarer Vorteil, wenn häufig gefahren wird, ohne dass jede Tour ein reines „Sportprogramm“ ist. Auch für Menschen, die im Alltag gerne eine gute Übersicht und eine weniger verkrampfte Haltung möchten, passt dieses Konzept.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café setzt dagegen auf eine sportlichere, straßenorientierte Haltung. Das kann sich sehr dynamisch anfühlen, ist aber auch stärker abhängig von Körpergröße und persönlichem Komfortempfinden. Wer gerne aktiv fährt und die Kurven „mit dem Motorrad“ macht, wird die CB 1000 R oft als besonders passend empfinden.
Ausstattung und Alltag: Reiseoptionen vs. Street-Style
Bei der Ausstattung zeigt sich im Vergleich ein typischer Unterschied: Die Norden 901 ist als Adventure-Bike gedacht und wirkt dadurch wie ein Plattform-Motorrad, das sich für Touren und längere Einsätze gut erweitern lässt. Das macht sie attraktiv, wenn häufig Gepäck, Zubehör oder ein „Tour-Setup“ im Spiel ist.
Die CB 1000 R Neo Sports Café wirkt dagegen wie ein Bike, das seinen Reiz aus dem Straßencharakter zieht. Der Fokus liegt stärker auf dem Fahrspaß im urbanen Umfeld und auf der Landstraße. Wer ein Motorrad sucht, das optisch und fahrdynamisch sofort „nach vorne“ geht, findet hier eine stimmige Ausrichtung.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Husqvarna Norden 901 – Stärken
- Touren- und Adventure-Charakter: geeignet für längere Strecken und wechselnde Bedingungen.
- Entspannte Sitzposition: reduziert Ermüdung bei längeren Fahrten.
- Fahrwerksausrichtung: komfortorientiert, ohne die Dynamik komplett zu verlieren.
Husqvarna Norden 901 – mögliche Schwächen
- Adventure-Fokus: wer ausschließlich sportlich „auf der Straße“ unterwegs ist, könnte den Charakter als weniger „nackt-direkt“ empfinden.
- Konzeptbedingt: für sehr enge Stadtmanöver kann ein Adventure-Bike gefühlt weniger „leicht“ wirken als ein kompakteres Naked.
Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Stärken
- Agiles Handling: ideal für Kurvenfahrten und dynamische Landstraßenabschnitte.
- Direktes Fahrgefühl: Motor- und Fahrwerksreaktionen wirken straßenorientiert.
- Street-Charakter: passt gut zu Alltag und Feierabendrunden.
Honda CB 1000 R Neo Sports Café – mögliche Schwächen
- Street-Fokus: für lange Touren mit viel Gepäck oder für „mehr als nur Asphalt“ ist das Adventure-Konzept meist im Vorteil.
- Ergonomie: sportlicher als bei der Norden 901 – Komfort hängt stärker vom individuellen Körpergefühl ab.
Welche Wahl ist sinnvoll? Ein Blick auf das Fahrprofil
Die Entscheidung wird leichter, wenn das eigene Nutzungsprofil klar ist. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, dabei auch mal schlechtere Straßen akzeptiert und ein Motorrad möchte, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt, liegt mit der Husqvarna Norden 901 oft richtig. Sie ist besonders dann stark, wenn nicht jede Fahrt ein reines „Tempo-Event“ ist, sondern wenn Komfort, Kontrolle und Vielseitigkeit zählen.
Wer dagegen vor allem in der Stadt unterwegs ist, Kurven liebt und ein Motorrad sucht, das schnell reagiert und sich dynamisch anfühlt, wird mit der Honda CB 1000 R Neo Sports Café sehr wahrscheinlich mehr Freude haben. Sie ist ideal, wenn der Fokus auf Straßenfahrspaß liegt und das Motorrad vor allem für aktive Fahrten genutzt wird.
Fazit:
Die Husqvarna Norden 901 ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Adventure-Motorrad suchen: entspannter unterwegs sein möchten, längere Touren planen und ein Fahrgefühl bevorzugen, das auch auf wechselnden Straßenbedingungen souverän bleibt. Ihre Stärken liegen in der aufrechten Ergonomie, dem tourentauglichen Charakter und dem Fahrwerksansatz, der Komfort und Kontrolle verbindet. Wer häufig fährt, gern weiter weg will und das Motorrad als Basis für verschiedene Setups sieht, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die den Fokus klar auf Straße und Dynamik legen: präzises Handling, direktes Ansprechverhalten und ein Naked-Feeling, das Kurvenfahrten und Alltagstempo gleichermaßen attraktiv macht. Wer ein Motorrad möchte, das schnell „da ist“, aktiv gefahren werden will und im urbanen Umfeld leicht wirkt, trifft mit der CB 1000 R meist die bessere Entscheidung.