| UVP | 14.499 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- eigenständige Optik
- gute Ausstattung
- souveräner Motor
- ausgewogenes Fahrwerk
- komfortables Sitzen für Fahrer und Beifahrer
- da fällt uns nix ein ...
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 219 | kg |
| Radstand | 1.513 | mm |
| Länge | 2.254 | mm |
| Radstand | 1.513 | mm |
| Sitzhöhe: | 854-874 | mm |
| Höhe | 1.385 | mm |
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 889 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette 520 X-Ring | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 422 | km |
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43 (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 215)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 - 21 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 18 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Zweikolben-Bremssattel, schwimmend gelagert ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Wunderbar, diese Norden 901. Husqvarna hat geliefert, und zwar eine Reise-Enduro, die sich nicht nur auf der platten Straße wohlfühlt, sondern auch im Gelände. Auch optisch hebt sich die Husky wohltuend von anderen Maschinen ähnlichen Kalibers ab. Sie ist nicht zu fett und nicht zu dünn, hat ordentlich Power und klingt gut. Was will man mehr?Dazu die bemerkenswerte Zugänglichkeit des Motorrads, welche auch nicht so erfahrenen Bikern entgegenkommt. Wir sind uns sicher: Dieses Bike wird sich gut verkaufen und das völlig zu Recht. Wer jetzt Blut geleckt hat begebe sich bitte zu einer Probefahrt nach St. Michaelisdonn zu Heller & Soltau. Dort steht die Norden 901 zur Probefahrt bereit und es gibt um die Ecke herrliche Landstraßen, wo man das Gefährt auch mal ausfahren kann.
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Husqvarna Norden 901 vs. Honda CRF 300 L: Vergleich für Straße, Schotter und Offroad
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Husqvarna Norden 901 steht für ein modernes, straßenorientiertes Adventure-Konzept mit Fokus auf Komfort und Reichweite. Die Honda CRF 300 L dagegen ist ein leichtes, unkompliziertes Enduro, das vor allem im Gelände und auf kurzen bis mittleren Offroad-Etappen glänzt. Genau hier liegt der Kern des Vergleichs: Welche Maschine fühlt sich auf der eigenen Lieblingsstrecke richtig an?
Grundidee: Adventure-Reise vs. leichtes Enduro
Husqvarna Norden 901 – gebaut für längere Touren
Die Norden 901 ist als Reiseenduro gedacht, das auch dann Spaß macht, wenn die Strecke nicht nur aus Asphalt besteht. Das Motorrad wirkt insgesamt „erwachsener“: Die Sitzposition ist auf längere Fahrten ausgelegt, die Ergonomie ist auf Alltag und Touren abgestimmt und das Fahrwerk zielt auf Stabilität bei wechselnden Untergründen. Wer regelmäßig größere Distanzen fährt, findet hier eine Maschine, die sich nicht nach kurzer Zeit „anstrengend“ anfühlt.
Honda CRF 300 L – leicht, agil, offroad-nah
Die CRF 300 L ist dagegen ein Motorrad, das den Einstieg in das Offroad-Fahren erleichtert. Das Konzept ist klar: leichtes Handling, überschaubare Leistungsentfaltung und ein Fahrgefühl, das auch auf holprigen Wegen kontrollierbar bleibt. Gerade wenn Schotterpisten, Waldwege oder gelegentliche Ausflüge ins Gelände im Vordergrund stehen, spielt die Honda ihre Stärken aus.
Motor und Fahrgefühl: Charakterunterschiede im Alltag
Leistungsbild und Drehmoment: Norden 901 mit „Tour-Drive“
Im Vergleich zeigt sich: Die Husqvarna Norden 901 liefert ein deutlich stärkeres, tourentaugliches Leistungsbild. Das merkt man vor allem beim Beschleunigen aus dem mittleren Drehzahlbereich und beim gleichmäßigen Dahingleiten auf längeren Strecken. Die Maschine wirkt dabei weniger wie ein „Offroad-Werkzeug“, sondern eher wie ein Adventure-Motor, der auch bei Tempo und Last souverän bleibt.
Leichtes Ansprechverhalten: CRF 300 L mit Offroad-Fokus
Die Honda CRF 300 L setzt auf ein gut dosierbares Ansprechverhalten. Die Leistungsentfaltung ist so ausgelegt, dass sie im Gelände kontrollierbar bleibt. Das ist ein Vorteil, wenn es darum geht, in engen Passagen sauber zu fahren, Traktion zu suchen oder das Tempo bewusst niedrig zu halten. Auf der Straße fühlt sich die Honda dadurch eher „entspannt“ an, aber sie ist nicht darauf ausgelegt, lange Autobahn- oder Highspeed-Abschnitte zu dominieren.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Husqvarna Norden 901: mehr Stabilität auf gemischten Strecken
Die Norden 901 spielt ihre Stärken besonders auf wechselnden Untergründen aus. Das Fahrwerk zielt auf ein sicheres Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Etappen. Gerade wenn die Strecke aus Asphalt, Schlaglöchern, Schotter und wieder Asphalt besteht, wirkt das Motorrad insgesamt „zusammenhängender“. Die Maschine vermittelt Vertrauen, ohne dass das Fahrgefühl im Gelände komplett verloren geht.
Honda CRF 300 L: Wendigkeit und Kontrolle im Gelände
Die CRF 300 L ist im Vergleich deutlich leichter zu manövrieren. Das macht sich vor allem bei langsamen Geschwindigkeiten bemerkbar: enge Wege, Richtungswechsel, kurze Anstiege oder holprige Passagen lassen sich mit weniger Kraftaufwand fahren. Das Fahrwerk unterstützt dabei das kontrollierte Arbeiten am Gas und am Körpergewicht. Wer häufig abseits der Straße unterwegs ist, bekommt hier ein Motorrad, das sich „kleiner“ anfühlt als es auf dem Papier wirkt.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort auf Distanz vs. Offroad-Präsenz
Norden 901: entspannter für längere Fahrten
Die Husqvarna ist im Vergleich klar auf Touren ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass auch nach mehreren Stunden nicht sofort das Gefühl von „Zwangshaltung“ entsteht. Dazu passt das Gesamtpaket aus Windschutz-Charakter (je nach Setup), Sitzgeometrie und der Art, wie das Motorrad über längere Strecken geführt werden kann.
CRF 300 L: aufrechte Kontrolle, aber eher „Offroad-typisch“
Die Honda bietet eine Sitzposition, die im Gelände präsent ist. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad häufig aktiv bewegt wird: Aufstehen, Gewichtsverlagerung und das schnelle Reagieren auf Unebenheiten funktionieren intuitiv. Auf langen, reinen Asphaltabschnitten kann das weniger komfortabel wirken als bei einem großen Adventure-Bike – dafür fühlt sich die CRF 300 L im Gelände lebendiger an.
Elektronik und Ausstattung: moderne Unterstützung vs. bewusstes Einfachsein
Husqvarna Norden 901: mehr „Assistenz“ für Touren
Die Norden 901 bringt im Vergleich typischerweise mehr moderne Features mit, die das Fahren im Alltag erleichtern. Das kann sich in verschiedenen Fahrmodi, einer zeitgemäßen Bedienlogik und einer insgesamt „komfortorientierten“ Abstimmung zeigen. Solche Details sind besonders dann spürbar, wenn unterschiedliche Streckenprofile gefahren werden oder wenn das Motorrad auch mal ohne große Vorbereitung genutzt wird.
Honda CRF 300 L: weniger Ablenkung, mehr Fokus aufs Fahren
Die CRF 300 L setzt stärker auf das Wesentliche. Das ist nicht automatisch „schlechter“, sondern oft genau das, was viele Offroad-Fahrer suchen: weniger Komplexität, dafür ein direktes Fahrgefühl. Gerade wenn es darum geht, die Grundlagen zu verinnerlichen oder das Motorrad als Lernplattform zu nutzen, kann diese Einfachheit ein echter Pluspunkt sein.
Reichweite, Alltag und Einsatzbereich
Touren und Pendeln: Norden 901 im Vorteil
Im Vergleich wirkt die Husqvarna als Allrounder für Menschen, die regelmäßig längere Strecken fahren. Das Motorrad ist dafür gemacht, nicht nur „von A nach B“ zu kommen, sondern die Fahrt selbst zu genießen – auch wenn die Route mal unplanbar wird. Wer häufig gemischte Strecken fährt, profitiert von der stabilen Fahrcharakteristik und dem tourentauglichen Motorbild.
Offroad-Ausflüge und kurze Abenteuer: CRF 300 L vorne
Die Honda ist besonders stark, wenn der Schwerpunkt auf Offroad liegt oder wenn spontane Ausflüge ins Gelände anstehen. Das Motorrad eignet sich gut, um Wege zu erkunden, ohne sich dabei Gedanken über „zu viel“ Motorrad zu machen. Außerdem ist das Handling im Alltag – etwa beim Rangieren oder bei niedrigen Geschwindigkeiten – meist unkomplizierter als bei einem größeren Adventure-Bike.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Husqvarna Norden 901
- Tourenorientiertes Fahrgefühl mit souveräner Motorcharakteristik
- Stabilität auf gemischten Strecken, auch bei höheren Tempi
- Komfort und Ergonomie für längere Fahrten
- Moderne Ausstattung für den Alltag und unterschiedliche Streckenprofile
Schwächen der Husqvarna Norden 901
- Im engen Gelände kann das größere Konzept weniger „handlich“ wirken
- Offroad-Fokus ist vorhanden, aber nicht so kompromisslos wie bei einem reinen Leicht-Enduro
Stärken der Honda CRF 300 L
- Leichtes, agiles Handling für langsame Passagen und Offroad
- Kontrollierbares Leistungsbild für Einsteiger und Fortgeschrittene
- Direktes Fahrgefühl ohne viel „Elektronik-Overhead“
- Ideal für Geländeausflüge und das Erlernen von Offroad-Technik
Schwächen der Honda CRF 300 L
- Für lange, schnelle Strecken ist das Konzept weniger ausgelegt
- Komfort auf Distanz ist nicht das Hauptziel des Motorrads
Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung wird im Alltag meist weniger an einzelnen Daten festgemacht, sondern daran, wie das Motorrad sich „richtig“ anfühlt. Die Husqvarna Norden 901 ist die bessere Wahl, wenn Touren, Komfort und gemischte Strecken im Vordergrund stehen. Sie passt zu Fahrern, die gern weiter fahren, häufiger auf Asphalt unterwegs sind und Schotter als willkommene Abwechslung sehen.
Die Honda CRF 300 L ist dagegen die passendere Wahl, wenn das Motorrad vor allem im Gelände genutzt wird oder wenn das Ziel ist, Offroad-Fahren unkompliziert zu erlernen. Wer Wert auf Wendigkeit, leichtes Handling und ein kontrollierbares Setup legt, bekommt mit der CRF 300 L ein Motorrad, das Lust auf mehr macht.
Fazit:
Die Husqvarna Norden 901 ist für alle die richtige Wahl, die ein Adventure-Motorrad suchen, das lange Strecken souverän abspult und auf gemischten Routen Stabilität sowie Komfort liefert. Sie punktet mit einem tourentauglichen Motorcharakter, moderner Unterstützung und einem Fahrgefühl, das auch nach vielen Kilometern noch angenehm bleibt. Wer regelmäßig zwischen Straße, Schotter und wechselnden Untergründen unterwegs ist, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Honda CRF 300 L empfiehlt sich vor allem dann, wenn Offroad im Mittelpunkt steht: Waldwege, Feldwege, kurze bis mittlere Ausflüge ins Gelände und das Bedürfnis nach leichtem, agilen Handling. Das kontrollierbare Leistungsbild und die unkomplizierte Fahrbarkeit machen sie besonders attraktiv für Einsteiger und für alle, die Offroad-Technik aufbauen oder einfach öfter „rausfahren“ wollen. Kurz gesagt: Norden 901 für Touren und Komfort, CRF 300 L für leichtes Offroad-Abenteuer.